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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 21.1894 (Public Domain)

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Full text: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 21.1894 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Halle (Saale)
Title:
Haushaltssatzung, Haushaltsplan und Anlagen / Stadt Halle (Saale)
Other titles:
Haushaltsplan
Publication:
Halle (Saale): [s.n.]
Dates of Publication:
Nachgewiesen 2014 -
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2771114-6 ZDB
Urban Studies:
Kws 704 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Haushalt und Finanzen
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
2014
Urban Studies:
Kws 704 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Haushalt und Finanzen
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-233478
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 21.1894 (Public Domain)
  • Title page
  • Alphabetisches Inhalts-Verzeichniß
  • No 1, 4. Januar 1894
  • No 2, 11. Januar 1894
  • No 3, 18. Januar 1894
  • No 4, 25. Januar 1894
  • No 5, 1. Februar 1894
  • No 6, 8. Februar 1894
  • No 7, 15. Februar 1894
  • No 8, 22. Februar 1894
  • No 9, 1. März 1894
  • No 10, 8. März 1894
  • No 11, 13. März 1894
  • No 12, 15. März 1894
  • No 13, 21. März 1894
  • No 14, 29. März 1894
  • No 15, 5. April 1894
  • No 16, 12. April 1894
  • No 17, 19. April 1894
  • No 18, 26. April 1894
  • No 19, 2. Mai 1894
  • No 20, 10. Mai 1894
  • No 21, 24. Mai 1894
  • No 22, 31. Mai 1894
  • No 23, 7. Juni 1894
  • No 24, 14. Juni 1894
  • No 25, 21. Juni 1894
  • No 26, 28. Juni 1894
  • No 27, 6. September 1894
  • No 28, 20. September 1894
  • No 29, 27. September 1894
  • No 30, 11. Oktober 1894
  • No 31, 18. Oktober 1894
  • No 32, 1. November 1894
  • No 33, 8. November 1894
  • No 34, 12. November 1894
  • No 35, 15. November 1894
  • No 36, 22. November 1894
  • No 37, 6. Dezember 1894
  • No 38, 13. Dezember 1894
  • No 39, 20. Dezember 1894
  • No 40, 28. Dezember 1894
  • Anlage zum Sitzungs-Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung vom 20. September 1894

Full text

Nun wollen Sie doch bedenken, daß ein Theil dieses Gebäudes 
neu gemacht ist. Wenn wir einen'Umbau machen — dieser ist auf 
Beschluß der Versammlung von vor Jahren schon geschehen —, können 
wir ihn doch nicht in der schlechten Art machen, wie das Alte ist; 
selbstverständlich muß das alte reparirt werden nach dem Neubau. 
Daß die alten Sandsteine verfault sind, kann man nicht vorher sehen; 
da muß man zunächst mit einem Gerüst herankommen. Man kann 
doch daraus der Bau-Verwaltung keinen Vorwurf machen, daß sie das 
Schadhafte auf's Beste ersetzt. 
Bürgermeister Kirschner: Ich bin ja selbstverständlich nicht 
in der Lage, ans diese technischen Fragen irgendwie einzugehen; ich 
wollte nur mein Bedauern aussprechen, daß der zuständige Herr Bau 
rath, Herr Baurath Blankenstein, nicht anwesend ist; er würde die 
Vorwürfe wahrscheinlich widerlegen können; er ist in Folge- seiner 
Krankheit beurlaubt. 
Im übrigen glaube ich, als Laie aus meinen praktischen Er 
fahrungen heraus doch darauf aufmerksam machen zu müssen, daß bei 
derartigen Bauten, wo es sich darum handelt, den Zustand von vor 
handenen Bauwerken erst im Laufe des Baues festzustellen, wahrschein 
lich es nie möglich sein wird, Anschläge herzustellen, bei denen eine 
Ueberschreitung ausgeschlossen ist. 
Stadtverordneter Cassel: Ich bedaure auch, daß Herr Stabt- 
baurath Blankenstein allerdings aus sehr zutreffenden Gründen, wie 
wir hören, nicht anwesend ist; es wäre uns dann jedenfalls das 
Schauspiel erspart worden, daß bei Angriffen gegen die Bau-Verwaltung 
ein Kollege von uns, der der Bau-Verwaltung angehört, glaubt sagen 
zu müssen: man könne unmöglich die Bau-Verwaltung angreifen, 
nachdem die Versammlung beschlossen hat. Gegen diese Anschauung 
des Herrn Kollegen Esmann, die er heute uns schon zum zweiten 
Male vorgetragen hat, und gegen seine Ausführungen gegenüber dem 
Herrn Kollegen Matterne muß ich ausdrücklich Verwahrung einlegen. 
Wenn wir im Vertrauen auf die richtige Einsicht der Bau-Verwaltung 
Vorlagen annehmen und glauben, daß die Sachen von den betreffenden 
Technikern besser verstanden werden als von uns, und nicht dem 
gegenüber aus jeden eingegangenen Brief ganz besonderen Werth legen, 
dann verstehe ich nicht, wie man sagen kann, das Odium trifft die 
Versammlung und nicht die Bau-Verwaltung. 
(Sehr richtig!) 
Stadtverordneter Singer: Ich hatte auch die Empfindung, 
als ob Herr Stadtbaurath Blankenstein die Pflicht der Vertretung 
der Magistrats-Vorlage auf den Herrn Kollegen Esmann delegirt hat. 
Ich kann die Sache nicht so optimistisch auffassen wie der Herr Vor 
redner und kann das Gefühl nicht unterdrücken, als wenn gerade diese 
Vorlage die Abwesenheit des Herrn Stadtbauraths Blankenstein zur 
Ursache hat; jedenfalls konnte Herr Stadtbaurath Blankenstein wissen, 
daß gelegentlich dieser Vorlage die Klagen, die über die Bau-Verwaltung 
in verschiedenen Punkten hier in der Versammlung zum Ausdruck 
gekommen sind, wiederholt werden würden. 
Vorsteher Dr. Langerhans: Ich bemerke, Herr Stadtbaurath 
Blankenstein ist krank; er konnte nicht hier sein. 
Stadtverordneter Singer: Dann fällt natürlich die Auf 
fassung weg, als ob Herr Blankenstein durch anderweite Gründe 
verhindert sein könnte, anwesend zu sein. Dann wäre es aber — die 
Bemerkung vermag ich nicht zu unterdrücken — nöthig gewesen, daß 
andere Herren vom Magistrat genügend tnformirt gewesen wären 
über die Sache, um die entsprechenden Ausführungen zu geben. 
Die Bau-Verhältnisse am Mühlendamm sind in diesem Saale seit 
Jahren Gegenstand der eingehendsten Besprechungen gewesen, die Ver 
handlungen über diese Bauten haben zu lange« Diskussionen geführt, 
und ich meine, gerade der Umbau an der Poststraße ist hier derartig 
besprochen worden — das geht ja auch aus dem Schreiben hervor, das 
Herr Kollege Matterne hier angeführt hat, und das sich bei den Akten 
befindet —, daß man zu der Meinung kommen muß, daß eine 
380 
genügende Vorprüfung des Anschlages in der Bau-Verwaltung nicht 
stattgefunden hat. Das ist das Ergebniß des Studiums, zu dem 
jeder Unbefangene kommen muß, und so sehr ich anerkenne, daß der 
Herr Bürgermeister die Liebenswürdigkeit hat, die Herren und den 
Magistrat zu vertheidigen, so glaube ich nicht, daß seine Erklärungen 
hinreichen, um diese Nachforderung genügend zu motiviren. Ich kann 
meinerseits auch nur wünschen, daß die Stadtverordneten-Versammlung 
sich die baulichen Vorlagen noch genauer ansieht, als sie es bisher 
gethan hat; vielleicht kommen wir dann zu besseren Zuständen. 
Jedenfalls haben wir seit Jahren gesehen, daß gerade auf dem Gebiete 
der Bau-Verwaltung seitens des Magistrats so bedeutende Nach 
forderungen gemacht werden, daß uns die größte Vorsicht aufgezwuugen 
wird. 
Bürgermeister Kirschner: Ich verzichte nach den Bemerkungen 
des Herrn Vorstehers. 
Stadtverordneter Esmann: (persönliche Bemerkung): Ich werde 
mich weder durch die Erörterung des Herrn Kollegen Cassel noch durch 
diejenigen des Herrn Kollegen Singer beirren lassen, Vorwürfe zurück 
zuweisen, die nach meiner Ueberzeugung der Bau-Verwaltung zu Un 
recht gemacht werden. Wenn ich das mit anhöre, dann kann ich dazu 
nicht schweigen, da ich Mitglied der Bau-Deputation bin. 
Stadtverordneter Cassel (persönliche Bemerkung): Ich werde 
mir auch trotz des Herrn Kollegen Esmann in Zukunft gestatten, un 
berechtigte Angriffe gegen die Stadtverordneten=Versammlung zurück 
zuweisen, auch wenn er sie erhebt. 
(Die Versammlung beschließt nach dem Antrage des Magistrats 
wie folgt: 
Die Versammlung genehmigt das ihr vorgelegte Projekt, 
sowie den mit 60 000 M abschließenden Nachtrags-Kosten 
anschlag für den Erweiterungs- und Umbau des Hauses 
Poststr. 16 und stellt diesen Betrag von der in dem Spezial- 
Etat 35 pro 1894/95 für diesen Bau vorgesehenen Summe 
von 68 000 JC zur Verfügung.) . 
Vorsteher Dr. Langerhans: Neunter Gegenstand der Tages 
ordnung: 
Vorlage — zur Beschlußfassung —» betreffend das Projekt 
zum Neubau einer Turnhalle und einer Aula für die 
Friedrichs - Werdersche Oberrealschule, Niederwallstr. 12. 
Vorlage 412. 
(Die Versammlung beschließt nach dem Antrage des Magistrats 
wie folgt: 
Die Versammlung genehmigt das ihr vorgelegte Projekt 
zum Neubau einer Turnhalle und einer Aula für die 
Friedrichs - Werdersche Oberrealschule, Niederwallstr. 12, 
sowie den mit 133 000 J{, abschließenden Kosten-Anschlag 
und stellt den für diesen Zweck im Spezial-Etat Nr. 35 pro 
1894/95 sub Extraordinarium Titel IIC, Position 3 vor 
gesehenen Betrag von 90 000 J{, zur Verfügung.) 
Zehnter Gegenstand der Tagesordnung: 
Rechnung über die Verwaltung des Zentral-Viehmarkts für 
1. April 1891/02. - Vorlage 412. 
Ich beantrage die Angelegenheit dem Rechnungs-Ausschuß zu 
überweisen. 
(Die Versammlung beschließt demgemäß.) 
Das Protokoll der heutigen Sitzung werden unterzeichnen die 
Herren Dr. Meyer II, Pincussohn und Pitzmann Sonnabend um 11 Uhr. 
Für die folgenden Nummern der Tagesordnung beantrage ich die 
Berathung unter Ausschluß der Oeffentlichkeit. 
Ich schließe die öffentliche Sitzung. 
(Schluß der Sitzung 7 Uhr 30 Minuten.) 
Druck von Gebrüder Grunert, Berlin.
	        

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