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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 13.1887 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 13.1887 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Freimark, Hans
Titel:
Moderne Geisterbeschwörer und Wahrheitssucher / von Hans Freimark
Ausgabe:
3. Aufl.
Erschienen:
Berlin [u.a.]: Hermann Seemann Nachf., [1907]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2014
Umfang:
104 S.
Fußnote:
In Fraktur
Schriftenreihe:
Großstadt-Dokumente ; 36
Schlagworte:
Spiritismus ; Okkultismus
Berlin:
B 668 Kirche. Religion: Andere Religionsgemeinschaften
Dewey-Dezimalklassifikation:
300 Sozialwissenschaften, Soziologie
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-7009742
Sammlung:
Religion
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Haus Berliner Stadtbibliothek
Signatur:
B 709/12
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 13.1887 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 02.10.1886
  • Nr. 2, 09.10.1886
  • Nr. 3, 16.10.1886
  • Nr. 4, 23.10.1886
  • Nr. 5, 30.10.1886
  • Nr. 6, 06.11.1886
  • Nr. 7, 13.11.1886
  • Nr. 8, 20.11.1886
  • Nr. 9, 27.11.1886
  • Nr. 10, 04.12.1886
  • Nr. 11, 11.12.1886
  • Nr. 12, 18.12.1886
  • Nr. 13, 25.12.1886
  • Nr. 14, 01.01.1887
  • Nr. 15, 08.01.1887
  • Nr. 16, 15.01.1887
  • Nr. 17, 22.01.1887
  • Nr. 18, 29.01.1887
  • Nr. 19, 05.02.1887
  • Nr. 20, 12.02.1887
  • Nr. 21, 19.02.1887
  • Nr. 22, 26.02.1887
  • Nr. 23, 05.03.1887
  • Nr. 24, 12.03.1887
  • Nr. 25, 19.03.1887
  • Nr. 26, 26.03.1887
  • Nr. 27, 02.04.1887
  • Nr. 28, 09.04.1887
  • Nr. 29, 16.04.1887
  • Nr. 30, 23.04.1887
  • Nr. 31, 30.04.1887
  • Nr. 32, 07.05.1887
  • Nr. 33, 14.05.1887
  • Nr. 34, 21.05.1887
  • Nr. 35, 28.05.1887
  • Nr. 36, 04.06.1887
  • Nr. 37, 11.06.1887
  • Nr. 38, 18.06.1887
  • Nr. 39, 25.06.1887
  • Nr. 40, 02.07.1887
  • Nr. 41, 09.07.1887
  • Nr. 42, 16.07.1887
  • Nr. 43, 23.07.1887
  • Nr. 44, 30.07.1887
  • Nr. 45, 06.08.1887
  • Nr. 46, 13.08.1887
  • Nr. 47, 20.08.1887
  • Nr. 48, 27.08.1887
  • Nr. 49, 03.09.1887
  • Nr. 50, 10.09.1887
  • Nr. 51, 17.09.1887
  • Nr. 52, 24.09.1887

Volltext

118 
ein Geschenk von einem Unbekannten übermitteln. Aber da er 
selber jener Nachkoinme ans dem Fleisch und Blut des Ermor 
deten war — wer konnte es ihm verwehren, »venu er, einmal 
im Besitz des Geheimnisses, dasselbe im weitesten Sinne zu 
seinem Frommen verwerthete. 
Sein Herz schlug, seine Pulse glühten. 
Heissa! Das sollte ein Leben werden! Wie das Haus 
seiner Väter in neuem Glanze erstehen würde. Und denen, die 
ihn gcdemüthigt — wie wollte er ihnen den Fuß auf den 
Nacken setzen'! Der gcsammten übermüthigen Freierschaar, welche 
hier im Schlosse gehaust hatte. Voran Kuno von Gelzen und 
dann auch — 
Emcrich versank in düsteres Schweigen. 
Cr sah Victorine, unc sie als Bettlerin aus dem Hause 
schlich. Ihr schönes Antlitz war von Gram durchfurcht, und sie 
erhob drohend wie zum Fluche die Hand wider ihn. 
Emcrich fuhr zusammen. 
„Nein", rief er. „Niemals. Die Armuth — ich will 
sie lieber auch für die Zukunft ertragen, ehe ich sie mit der 
Schande zugleich auf Deine Schulter» gewälzt sehen soll!" 
Cr ergriff das Papier und warf es in die lodernde Flamme 
des Kamins. 
„Vergicb, Großvater", murmelte er. „Und auch Du Louison, 
Eine ftltsamt Königs-Geburtstagsfeier , 
Mitgetheilt von Major 
In welchem Maße gegen Ende des siebenjährigen Krieges 
mit der zunehmenden Erschöpfung der Kräfte eine gewisse Kriegs 
müdigkeit bei den streitenden Parteien sich eingestellt habe, lehrt 
eine wenig bekannte Episode aus dem letzten Jahre des preußisch- 
schwedischen Krieges in Mecklenburg und Pommern. Derselbe trug 
ohnehin nicht den großartigen Charakter jener Kämpfe, in welchen 
auf anderen Theilen des ausgedehnten Schauplatzes, gegen Oester- 
reicher, Russen, Franzosen, mit Erbitterung in sieben langen Jahren 
gekämpft wurde; ein Jahr später hatte er begonnen, ein Jahr vor 
dem allgemeinen Frieden hatte derselbe, von Seiten Schwedens 
energielos und lediglich als Kabinctskrieg geführt, ein Ende. Allein 
noch geraume Zeit vor der Einstellung der Feindseligkeiten auf 
diesem entlegenen Kriegsschauplätze ergaben sich in der Zeit der 
Winterquartiere zu Anfang des Jahres 1762 Hierselbst Zustände 
so seltsamer Art, daß man wohl berechtigt ist, auf dieselben das 
Scherzwort vom „lustigen Kriege" in Anwendung zu bringen. 
Friedrich selbst pflegte bekanntlich oft über diesen Krieg zu scherzen; 
auch soll er, als ihm nach dem Tode der russischen Kaiserin Elisabeth, 
von Seiten Schwedens der Friedcnsantrag gemacht wurde, lächelnd 
gesagt haben: „er wüßte von keinem Krieg mit den Schweden, 
zwar hätte er von Händeln gehört, die Belling mit ihnen habe, 
dieser General aber würde sich wohl wieder vergleichen." (Anm.: 
Kaiserin Elisabeth 7 5. Jan. 1762.) — 
In welcher Weise Belling diesen „Vergleich" einzuleiten ge 
wußt hat, lehrt ein Artikel der Vossischen Zeitung vom 6. Februar 
1762. Sie läßt sich aus Demmin in Pommern (welche Stadt von 
den Schweden besetzt war) über die von preußischen und schwedischen 
Offizieren gemeinsam begangene Feier des Geburtstages 
Friedrich des Große« und (des ebenfalls auf den 24. Januar 
fallenden) des Kronprinzen von Schweden Folgendes berichten: 
„Am 24. d. M. begingen hier des König!. Schwedischen 
Oberstlieutenants und Ritters Herrn de Carnal Hochwohlgeborcn 
die hohen Geburtsfeste Sr. König!. Majestät von Preußen und 
des Kronprinzen von Schweden, Königl. Hoheit, solennster. Zu 
dem Ende waren des Herrn Oberst von Belling Hochwohlgeboren 
arme Schwester. Aber es giebt ein höheres Gebot für den 
Sterblichen als die Rache. Das ist — die Liebe!" 
Und als ob für die Gefühle, lvelche seine Brust in diesem 
Augenblick füllten, selbst die Wände des Gemachs zu eng seien, 
eilte er hinaus in das Freie. 
In diesem Moment stürzte atis einem angrenzenden Ge 
mach eilte Gestalt in das Zimmer. 
Sic neigte sich über die Gluth des Kantinfetiers, um dem 
selben das Dokutnent, welches Emerich hineingeworfen, streitig 
zti machen. 
Es gelang ihr auch, vblvohl der Theil desselben, lvelcher 
den eigentlichen Inhalt trug, bereits von der Flamme zerstört 
worden. 
Ein schadenfrohes Lachen breitete sich über die Züge des 
Weibes. Wie ein tverthvolles Siegesstück barg sie das halb 
verkohlte Papier in einer Falte ihres Gewaitdes. 
„Gemach, Herr Baron von Sittinghausen", zischelte sie. 
„Mit diesem Beweisstück sind Sie in meine Hände gegeben. 
Ich rathe Jhneit, fein säuberlich mit mir umztlgehen, sonst 
tverde ich der Welt beweisen, ivie geivissenhaft Sie den letzten 
Willen des Grafen bu Bions vollstrecken!" 
Dieses Weib war — Fräulein Ceres. 
(Schluß folgt.) 
ms der Zeit des siebenjährigen Krieges. 
a. D. Schnackcnbnrg. 
mit einer ansehnlichen Suite hiersclbst von hochgedachtein Herrn 
Oberstlieutenant freundschaftlich eingeladen und eine prächtige 
Mahlzeit hier angerichtet worden, welche eine der köstlichsten ge 
nannt werden kann. Es bestand dieselbe aus 40 Couverts. Bei 
der Tafel wurden die hohen Gesundheiten unter Abfeuerung der 
auf hiesigem Markte aufgepflanzten Kanonen getrunken; da denn 
bei den Königlichen jedesmal 16, und bei den übrigen theils 12, 
theils 8 und 4 Schliffe geschahen, während welcher Zeit sich auch 
jedes Mal die Trompeter auf das Lebhafteste hören ließen. B e i 
diesen Lustbarkeiten wurde nichts mehr gewünscht, als 
daß auf dieses frohe Fest doch bald das Friedensfeste 
erfolgen möchte. 
Dieser Festin wurde spät mit angehender Abendzeit ge 
endigt." — 
Ob diese eigenartige Feier des Königs-Geburtstages ganz nach 
dem Geschmacke des Höchstkommandirenden der Preußischen Truppen 
gewesen sein mag, bleibe dahin gestellt. 
Jedenfalls meldet erwähnte Zeitung 8 Tage später: 
„Dem Vernehmen nach soll zwischen dem Chef der Königlich 
Preußischen, im Mecklenburgischen stehenden Truppen, Prinz 
Eugen von Würtcmberg Durchlaucht und dem Chef der Königl. 
Schwedischen Armee, General von Ehrenswaerdt, eine Konvention 
in Aitsehung der Stadt Demmin getroffen worden sein, daß be 
sagte Stadt als neutral anzusehen und von keinen Truppen be 
setzt werden solle." — 
Damit war denn freilich die Gelegenheit zur Wiederholung 
derartiger „Liebesmahle" geschwunden. Es sei noch bemerkt, daß 
der Waffenstillstand zwischen Schweden und Preußen erst am 
7. April 1762 abgeschlossen wurde, dem der Frieden von Ham- 
blirg am 22. Mai desselben Jahres folgte. 
Aliffällig ist es, daß dieser immerhin eigenartige Vorfall in 
den Spezialgeschichten des preußisch-schwedischen Krieges garnicht 
erwähnt wird. Von den verschiedenen Lebensbeschreibungen Belling's 
nimmt nur die des Archidiakonus Petrich zu Treptow a. d. Rega 
(enthalten in deffen gediegenem Werke „Poinmersche Lebens- lind
	        

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