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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 5.1879 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 5.1879 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Charlottenburg
Title:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg : für das Verwaltungsjahr ... / bearbeitet im Statistischen Amt
Other titles:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten für das Etatsjahr ...
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten des Stadtkreises Charlottenburg
Publication:
Charlottenburg 1922
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1879/80-1915/1920
ZDB-ID:
2900353-2 ZDB
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1910
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10427587
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Chapter

Title:
Text

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 5.1879 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Nr. 1, 01.01.1879
  • Nr. 2, 15.01.1879
  • Nr. 3, 01.02.1879
  • Nr. 4, 15.02.1879
  • Nr. 5, 01.03.1879
  • Nr. 6, 15.03.1879
  • Nr. 7, 01.04.1879
  • Nr. 8, 15.04.1879
  • Nr. 9, 01.05.1879
  • Nr. 10, 15.05.1879
  • Nr. 11, 01.06.1879
  • Nr. 12, 15.06.1879
  • Nr. 13, 01.07.1879
  • Nr. 14, 15.07.1879
  • Nr.15 , 01.08.1879
  • Nr. 16, 15.08.1879
  • Nr. 17, 01.09.1879
  • Nr. 18, 15.09.1879
  • Nr. 19, 27.09.1879
  • Nr. 20, 04.10.1879
  • Nr. 21, 11.10.1879
  • Nr. 22, 18.10.1879
  • Nr. 23, 25.10.1879
  • Nr. 24, 01.11.1879
  • Nr. 25, 08.11.1879
  • Nr. 26, 15.11.1879
  • Nr. 27, 22.11.1879
  • Nr. 28, 29.11.1879
  • Nr. 29, 06.12.1879
  • Nr. 30, 13.12.1879
  • Nr. 31, 20.12.1879
  • Nr. 32, 27.12.1879

Full text

10 
Das Prenzlauer Steuckreuz. 
Zu Seite 218 des „Bär", von 1878 das Wegckreuz bei 
Prenzlau betreffend, erlaube ich mir Ihnen zu bemerken, daß sich 
bei Stargard in Pommern ein ähnliches Denkmal befindet. Wollen 
Sie vergleichen: Dr. Teske, Geschichte der Stadt Stargard, 
S. 89 s. Es heißt dort: „Demnächst müssen wir noch bei einem 
Kreuze verweilen, welches im Jahr 1542 vor den, Wallthore an 
der Stelle errichtet ist, wo sich die einzelnen, nach Hinterpommern 
führenden Straßen scheiden. Dasselbe ist in grober Manier aus 
einem Granitblocke gehauen und zum Andenken eines Knaben er 
richtet, der hier in dem genannten Jahr erschlagen worden ist, wie 
die jetzt ganz unleserliche, plattdeutsche Inschrift besagt. An der 
Westseite liest man: 
M d x I i j. erschlagen. Hans. Bilteke. von Lorcntz wader. mit. 
encr scheue yser. sine, moder. systersön. 
An der Ostseite steht das eingeritzte Bildniß des am Kreuze 
hangenden Heilands mit der Ueberschrift 4. N. R. J. und unter 
demselben: 
„dem. god. genade. Hans Bilteke. Anno M. d. x. l. i. j." 
Densos physikalische Briefe, aus die Teske verweist, sind mir 
nicht bekannt. — Soviel ich mich jedoch erinnere, ist dieses Denk 
mal kein Kreuz, sondern ein ungefähr 1 Meter hoher Granitblock. 
Die Bvlkssagc hat wol Recht, wenn sie an der Stelle des Prenz 
lauer Kreuzes einen Mord begangen sein läßt. 
Stojenthin, H.-Pommern Knoop canck. phil. 
1. December 1878. 
Mittheilungen uns dem Verein für die Geschichte Berlins. 
In der 250. Versammlung, 19. (6. öffentlichen) Sitzung des 
XIV. Vereinsjahres: Sonnabend, den 14. Dezember 1878 sprach 
zuerst Herr Rector Fischer über den grünen Hut. Er ist der letzte 
sichtbare Rest von der Burg Friedrichs des Eisernen. Der Redner 
schilderte, wozu der Raum desselben, ursprünglich das Burg 
verließ der Hohcnzollern, in den späteren Jahrhunderten gedient 
hatte. Zum Schlüsse besprach er die Mythe von der Eisernen 
Jungfer, die sich in demselben befunden haben soll. 
Den zweiten Vortrag hielt Herr Kammergerichts-Referendar 
Dr. zur. 9t. Beringuier über den Besuch der Württembergischen 
Prinzen zur Zeit Königs Friedrich des Großen in Berlin und ihre 
Beziehungen zum preußischen Königshause. Die Arbeit erscheint 
in diesen Blättern. 
Am Sonnabend, den 21. Dezember wurde den im deutschen Dom 
Versainmclten zunächst folgendes anonym vorliegende Sonett auf 
den dahingeschiedenen Vorsitzenden Gehcimerath Schneider verlesen: 
Vergebens sucht das Auge heut den alten. 
Den theuren Meister. Ach! er kommt nicht wieder'. 
Vernehmt im Wind Ihr nicht "die Trauerlieder, 
Die bange fernher von der Havel hallten? — 
Es legte, Diamanten in den Falten, 
Der Himmel seine Decke auf ihn nieder; 
Doch all die Blumen, Lorbeer, Ros' und Flieder, 
Der Liebe Gruß, — konnt sie nicht niederhalten. 
So laßt auch uns mit wehmuthsvollen Blicken. 
Den Platz, von dem zu uns er sprach, ihnr schmücken. 
Und unsre Thräne sei sein Monunrent. 
Sein Wort im Herzen, aus sein Bild hier schauen. 
Laßt so uns stets an seinem Werke bauen, 
Dann führen's Treue, Fried' und Fleiß zu End'. 
L. A. 
Dann wurde angeregt. Alles dasjenige für das Archiv des 
Vereins zu sammeln, was in dieser Zeft über den verewigten 
Vorsitzenden gedruckt wird. Mit der Sammlung wurde Herr 
Dr. zur. Richard Beringuier beauftragt.*) Hiernach machte Herr 
*1 Derselbe, W. Blumentbalstraße 18 wohnhaft, bittet Jeden, der 
etwas über den Geh. Hoftatb L. Schneider veröffentlicht, im Jntereffe 
der Vollständigkeit der Sammlung ein Exemplar ihm zukommen zu laffen. 
Freiherr von Fircks Mittheilungen über ein Gespräch, welches er 
kurz vor dem Tode des Herrn Geh. Hosrath mit demselben gehabt 
hatte. Besonders hervorzuheben ist folgendes. In das Comit« zur 
Errichtung eines Obelisken auf dem Potsdamer Platze war auch 
Herr Geh. Hoftath L. Schneider gewählt, er sollte noch 2 Mit 
glieder des Vereins cooptiren. Da er sich schon schwach fühlte, 
bestimmte er, an seine Stelle möge der Hauptschriftwart des Vereins 
Herr Baron von Fircks treten, und der Vorstand möge die 
beiden Andern bestimmen. Er wählte Herrn Geh. Postrath Sachsse 
und Herrn Bankier G. Goldberger. MitgliederdesVereins, die 
zur Errichtung des Obelisken beitragen wollen, mögen ihre Gaben 
an einen dieser Herren richten. 
Alles sonst noch Besprochene waren nur Anregungen und 
Wünsche für eine im Januar stattfindende Todtenseier für den 
verstorbenen Vorsitzenden. Sobald ein positives Resultat aus den 
Berathungen des Vorstandes sich ergeben hat, werden wir es an 
! dieser Stelle bekannt machen. Das Eine ist schon bestimmt und 
wohl auch selbstverständlich: die Feier des diesjährigen Stistungs- 
fests am 28. Januar findet nicht statt. 
Mittheilungen uns dem Verein für Heinrnthskunde in 
Müncheberg. 
In der Sitzung vom 3. Dezember wurde über die Verwaltung 
der Stadt Müncheberg vor 300 Jahren gesprochen, und dem Vor 
trag das Erbregister von 1573, eine Art Etat, die Rathsrechnung 
von 1574—75 und das Schöppenbuch, welches mit 1504 beginnt, 
zu Grunde gelegt. Der Rath bestand damals aus zwei regieren 
den Bürgermeistern Nicolaus Mauß und Matthias Brandt, einen 
Kämmerer, mehreren Rathsherrn, dem Rathsschreiber. Als Beamte 
des Rathes werden aufgeführt u. A. der Schulmeister, der Kantor, zwei 
| Stadtdiener, einHeidelaüser,Seigcrsteller, Ober- und Unter-Reitknecht, 
j zwei Thorknechte. Unter den Einnahmen wurden zuerst erwähnt die 
1 vom Gericht, welches ganz, oberstes und unterstes, dem Rathe ge- 
j hört. Es war mit 14 Höfen ausgestattet, welche unter 13 Bürger 
! gegen einen Zins von 1 fl. 31 gr. ausgethan waren. Von den 
Strafen bezog der Rath %, das dritte Drittel bezog der Richter; 
diesem lag auch die Einziehung des Ruthenzinses, d. h. 1 alter 
Pfennig für die lausende Ruthe jedes Grundstückes an der Straße 
ob, und mußte er sich mit dem Rathe berechnen. Er betrug etwa 
3 sl. jährlich. Ms weitere Einnahme ist zwar die Orbede, eine 
Vermögenssteuer von 4 bis 20 gr. ausgeführt; diese mußte aber 
wieder in zwei Terminen an den Churfürsten abgeführt werden. 
Von der Badstube bezog der Rath 4 gr. 4 pf. jährlich, von der 
Rathswaage, auf der nur Wolle gewogen wurde und welche vom 
i Stadtdiener besorgt wurde, 5 fl. Eine Einnahme von 15 fl. 
brachten die Heidekaveln, für jede Kavel 4 gr. Fesfftehende Ab- 
! gaben mußten die Hausbäcker, Schuster, Tuchmacher oder Gewand- 
schneider, Schneider, Schlächter geben. Hackenzins vierteljährlich 
4 gr. 4 ps. soll wohl die Einnahme für Tuchrahme bedeuten. 
Deichselzoll (3 fl. 19 gr. 4 Pf.), Stättegeld von 3 Jahrmärkten 
19 sl. Für Ausstellung von Geburtsbriesen etwa 1 thl. Der 
Rathskeller, in welchem Bier und Wein geschenkt wurde, brachte 
25 fl. Pacht. Eine Haupterwerbsquelle war die Bierbrauerei. Es 
waren 36 sogen, große Häuser vorhanden mit Braugerechtigkeit, 
der Rath selbst hatte zwei Braupsannen, deren Benutzung 1'/- gr. 
für das Gebräu 55 fl. 25 pf. brachte. Auch von den beiden 
Windmühlen, auf deren einer das Malz zum Bierbrauen, auf der 
andern das Brodmehl gemahlen wurde, hatte der Rath Einnahmen 
an Malzkorn. Ferner bewirthschaftete der Rath selbst das auf dem 
Stadtield belegene Raths-Vorwerk (72 Morgen) und 100 Mor 
gen Heideland. Zur Zeit war aber das Land an Gregor Paul 
für eine in Körnern zu entrichtende Pacht verpachtet, des Vorwerks 
Schlagenthin, welches der Rath von dem Besitzer der Herrschaft 
Buckow in Lehn hatte, ist keine Rede; wahrscheinlich benutzte es 
der Lehnsträger Nie. Mauß. Eine bedeutende Einnahme zog der 
Rath aus der Ziegelei, welche mit zwei Oefen arbeitete, und 
: Steine und Kalk lieferte (159 fl. 20 gr. 9 pf.). Die Einnahme 
i vom Dorf Hoppegarten war nicht bedeutend, doch war der Lehn 
schulze- verpflichtet dem ehrbaren Rath und deffelben Dienern, so 
oft sie zu ihm kommen, freie Ausrichtung zu thun. Die große 
Heide brachte wenig, da jeder Bürger sich das benöthigte Holz für 
ein Geringes holen konnte, nämlich nur 34 fl. 18 gr. Die ganze 
Einnahme betrug 3479 fl. In dem Erbregister werden noch Vor 
schläge zur Erbauung einer Walkmühle in der Heide, eines Färbe- 
hauses an der Stadtmauer und von Tuchrahmen vor der Stadt, 
i gemacht.
	        

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