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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1969, V. Wahlperiode, Band III, 44.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1969, V. Wahlperiode, Band III, 44.-65. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Titel:
Stenographischer Bericht / Abgeordnetenhaus von Berlin
Erschienen:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1971
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Erscheinungsverlauf:
1. Band, Nr. 1 (11. Januar 1951)-4. Band, Nr. 30 (25. Februar 1971)
ZDB-ID:
2848207-4 ZDB
Frühere Titel:
Stenographischer Bericht
Spätere Titel:
Plenarprotokoll
Schlagworte:
Geschichte 1951-1971 ; Berlin ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1969
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9640890
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 22 (65), 19. Dezember 1969

Schnellzugriff

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1969, V. Wahlperiode, Band III, 44.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (44), 23. Januar 1969
  • Nr. 2 (45), 13. Februar 1969
  • Nr. 3 (46), 27. Februar 1969
  • Nr. 4 (47), 13. März 1969
  • Nr. 5 (48), 27. März 1969
  • Nr. 6 (49), 24. April 1969
  • Nr. 7 (50), 8. Mai 1969
  • Nr. 8 (51), 22. Mai 1969
  • Nr. 9 (52), 12. Juni 1969
  • Nr. 10 (53), 26. Juni 1969
  • Nr. 11 (54), 9. Juli 1969
  • Nr. 12 (55), 10. Juli 1969
  • Nr. 13 (56), 25. September 1969
  • Nr. 14 (57), 28. September 1969
  • Nr. 15 (58), 9. Oktober 1969
  • Nr. 16 (59), 23. Oktober 1969
  • Nr. 17 (60), 13. November 1969
  • Nr. 18 (61), 27. November 1969
  • Nr. 19 (62), 11. Dezember 1969
  • Nr. 20 (63), 17. Dezember 1969
  • Nr. 21 (64), 18. Dezember 1969
  • Nr. 22 (65), 19. Dezember 1969

Volltext

65. Sitzung vom 19. Dezember 1969 
839 
Weber 
vielleicht da auch eine personelle Lücke im Stab der 
Verwaltung klaffen sollte. 
Und ich bitte, auch ernsthaft zu überlegen, ob in 
irgendeiner Weise, ganz egal, ob es zentrale Mittel sind 
oder ob dem Bezirk irgendeine Möglichkeit gegeben 
wird, im Anschluß an 1969 die finanzielle Förderung 
dieser Elterninitiativgruppen sicherzustellen. 
Die Situation im Norden der Stadt ist zusätzlich auch 
noch erschwert durch die Schließung eines Jugend 
freizeitheimes. Auch das wurde hier erwähnt. Es liegt 
zwar nicht im Märkischen Viertel, was aber in der 
angespannten Situation im Norden der Stadt nicht ohne 
Bedeutung ist. Ich meine dabei .Prisma“, eine bis zur 
Schließung sehr frequentierte Einrichtung, in ganz Ber 
lin bekannt, nicht nur in dem Bezirk, in dem sie liegt. 
Und es schmerzt etwas, daß eine solche Einrichtung im 
Jahr etwa 50 000 Mark Miete kostet und nicht funk 
tioniert. 
Die vorübergehende Schließung war sicherlich erfor 
derlich, aber es sollten gemeinsam mit dem zuständigen 
Bezirk Wege gefunden werden, um möglichst bald diese 
Einrichtung wieder einem nützlichen Zweck innerhalb 
der Betreuung von Jugendlichen zuführen zu können. 
Ich weiß selbstverständlich, daß der Grund für die lange 
Schließung im wesentlichen in personellen Schwierig 
keiten liegt, aber schließlich sollte hier die Verwaltung 
vielleicht auch einmal etwas unkonventionell versuchen, 
einen Mitarbeiter aus einem anderen Bereich dafür 
so lange abzustellen, bis ein weiterer Mitarbeiter gefun 
den werden kann. 
Präsident Sickert: Gestatten Sie eine Zwischenfrage? 
Weber (F.D.P.); Ja. 
Wronski (CDU); Herr Kollege Weber! Jetzt muß ich 
doch schmunzelnd nachfragen. Sie sagten eben, Ihnen 
ist der Grund für die lange Schließung bekannt. Dabei 
betonen Sie „lange“. Ist Ihnen auch der Anlaß für die 
Schließung bekannt ? 
Weber (F.D.P.): Mir ist der Anlaß für die vorüber 
gehende Schließung bekannt. Den habe ich als bekannt 
vorausgesetzt. Ich habe, wenn ich mich selbst recht 
erinnere, nicht gesagt, daß der Grund für die lange 
Schließung bekannt ist. Ich habe am Anfang gesagt: 
Der Grund für die damalige Schließung ist sicherlich 
bekannt. Und er ist Ihnen auch bekannt, genauso wie 
mir. Der Grund dafür, daß die Wiedereröffnung noch 
nicht erfolgt ist, liegt aber offensichtlich in personellen 
Schwierigkeiten. 
Und hierfür erbat ich einmal einen angestrengten 
Denkprozeß bei der Verwaltung, auch wenn man nicht 
einen Mitarbeiter dazu extra einstellen kann, auf ande 
rem Wege wenigstens vorübergehend einen Mitarbeiter 
dort zur Verfügung zu stellen, vielleicht aus einem 
Heim, wo kein großer Betrieb ist. Auch solche Jugend 
freizeitheime gibt es ja in der Stadt. 
Damit komme ich, meine Damen und Herren, noch 
einmal auf die Personalsituation und möchte auf den 
Antrag der F.D.P.-Fraktion über die Verbesserung der 
Arbeitsbedingungen in der Berliner Kinder- und Ju 
gendarbeit hinweisen, den wir im Sommer dieses Jahres 
eingebracht haben und der im zuständigen Ausschuß 
noch in der Beratung steckt. Wir möchten bei dieser 
Gelegenheit dankend anerkennen, daß ein großer Teil 
der von uns in diesem Antrag geforderten Maßnahmen 
bereits eingeleitet worden ist und daß für die Verwirk 
lichung der weiteren Forderungen eine Reihe von 
Überlegungen in der Verwaltung bereits angestellt 
sind. 
Vor allen Dingen möchten wir dem Senator persönlich 
dafür danken, daß er es durchgesetzt hat, auf dem 
Besoldungs- und Tarif-Sektor für diesen hier betrof 
fenen Personenkreis der Beschäftigten alles auszuschöp 
fen, was überhaupt bei großzügigster Auslegung 
erreichbar ist nach den bestehenden tariflichen Bestim 
mungen. Ich glaube, auch dies ist schon ein Ansatz, um 
der Situation etwas besser gerecht werden zu können. 
Über die Mittel für die Aus- und Fortbildung des 
Betreuungspersonals ist bereits gesprochen worden. Ich 
bin auch froh darüber, daß die Mittel, die 1970 zur 
Verfügung stehen werden, bei der Zentrale um mehr 
als 100 Prozent erhöht werden konnten, ebenso auch in 
dem gleichen Prozentsatz bei den Bezirken, wenn auch 
die Gesamtsumme, die dann 1970 für die Bezirke zur 
Verfügung stehen wird, nämlich rund 32 000 Mark, 
natürlich noch kläglich wenig ist. Denn dies ergibt pro 
Bezirk im Durchschnitt nur etwas mehr als 2500 Mark. 
Und ich glaube, das ist ein Betrag, der den Verpflich 
tungen, die wir auf diesem Gebiet haben werden, 
keineswegs gerecht wird. Ich habe mir erlaubt, ln der 
Aussprache über den Etat „Inneres“ auf Probleme der 
Aus- und Fortbildung hinzuweisen. In diesem Bereich, 
nämlich „Familie, Jugend und Sport“ scheint er mir 
besonders wichtig zu sein. 
Und ein letztes Thema, das ich hier erwähnen möchte, 
ist das Problem der noch fehlenden Spielplätze für Kin 
der. Wir wissen, daß Berlin auf diesem Gebiet Beacht 
liches geleistet hat, nämlich in öffentlicher Regie befind 
liche Kinderspielplätze, in einer Zahl von rund 700 ist 
für diese Stadt eine Leistung. Wir dürfen auch nicht 
vergessen, daß beispielsweise die gemeinnützigen und 
andere Wohnungsbaugesellschaften inzwischen auch 
etwa 300 solcher Spielplätze erstellt haben. 
Dies kann aber nicht reichen. Und es reicht vor allen 
Dingen nicht in Hinsicht auf den Bedarf, der für ältere 
Kinder entstanden ist. Es ist wohl mit Buddelkästen 
gesorgt für die Kleinkinder, aber die Vorhaltung von 
Spielplätzen für Kinder über zehn Jahre mit einem 
größeren Freiheitsraum beim Spielen, ist leider schwie 
riger möglich. Und wir haben da einen sehr großen 
Nachholebedarf. 
Es wird zu überlegen sein — und der Ausschuß hat 
darüber auch schon gesprochen —, inwiefern über 
Änderungen in der Bauordnung Möglichkeiten beste 
hen, auch Bauherren größerer Objekte rechtlich zu 
veranlassen, auch für den Bereich der größeren Kinder 
für Spielplätze zu sorgen. 
Meine Fraktionskollegin Frau Dr. Barowsky hat in 
ihren Ausführungen zum Etat „Arbeit, Soziales, Gesund 
heit“ auf die Problematik, aber auch auf die Verpflich 
tung einer besseren Zusammenführung der älteren und 
der jüngeren Generation in Berlin und auch der hier 
länger Einheimischen und der neu Hinzukommenden 
hingewiesen. 
Ick glaube, hier ist auch eine verstärkte Aufklärungs 
arbeit seitens der Verwaltung zu leisten. Ich denke in 
diesem Zusammenhang gerade an das Problem der 
Spielplätze. Nach den DOG-Richtlinien sollen ja solche 
Spielplätze für zehnjährige und ältere Kinder möglichst 
innerhalb von Grünanlagen untergebracht werden. Und 
genau dort stoßen wir dann wieder auf die Beschwerden 
der älteren Bürger, die sich in den Grünanlagen selbst 
erholen wollen und das Treiben und den Lärm nicht 
haben möchten. 
Ich glaube, hier sollte gerade auch die Verwaltung 
durch eine breitere Wirkung in der Öffentlichkeit 
immer wieder um Verständnis werben. Es ist nicht zu 
kraß gesagt, wenn ich hier feststelle: Berlin ist offen 
bar in der Welt die hundefreudigste Stadt, aber auch 
die kinderfeindlichste. Es hat sich allerdings etwas 
gebessert, aber hier wird noch vieles nachzuholen sein. 
Ich danke, meine Damen und Herren. 
Präsident Sickert: Das Wort hat Herr Abgeordneter 
Dolata.
	        

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