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Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1914 (Public Domain)

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1914 (Public Domain)

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Mensch, Ella
Titel:
Bilderstürmer in der Berliner Frauenbewegung / von Ella Mensch
Ausgabe:
3. Aufl.
Erschienen:
Berlin: Hermann Seemann Nachf., [1907]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2014
Umfang:
89 S.
Fußnote:
In Fraktur
Schriftenreihe:
Großstadt-Dokumente ; 26
Berlin:
B 701 Gesellschaft: Frauen
Dewey-Dezimalklassifikation:
300 Sozialwissenschaften, Soziologie
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-6383835
Sammlung:
Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales, Gesundheit
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 701/1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Kapitel IV. 1. Der Sexualrausch und die Zerrbilder, die er hervorruft. 2. "Die alte Jungfer" und ihre Neubelebung. 3. Hexensabbat in der Literatur. 4. Erotische Belletristik und ihre Aufnahme der Presse und Publikum.

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  • Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain)
  • Ausgabe 1914 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste
  • Inhaltsverzeichnis
  • 7. Januar 1914
  • 21. Januar 1914
  • 4. Februar 1914
  • 26. Februar 1914
  • 11. März 1914
  • 25. März 1914
  • 8. April 1914
  • 22. April 1914
  • 6. Mai 1914
  • 20. Mai 1914
  • 10. Juni 1914
  • 24. Juni 1914
  • 5. August 1914
  • 12. August 1914
  • 19. August 1914
  • 26. August 1914
  • 9. September 1914
  • 23. September 1914
  • 14. Oktober 1914
  • 4. November 1914
  • 25. November 1914
  • 16. Dezember 1914

Volltext

Sitzung vom 20. Februar 1914 C 3 einstimmend auf dem Standpunkt, daß sie diese Steuer die bisher die Lustbarkeitssteuer eingeführt haben, nicht erfunden, auch nicht als erste oder im Anfang stützen. Ich mochte hier ganz besonders die Zahlen hier in Charlottenburg eingeführt härten. Aber der einiger Kommunen, in denen sie schon mehrere Jahre grundsätzliche Standpunkt, den man zu einer Steuer besteht, vortragen. Wir haben in Cöln von 1909 zu: einnimmt, erfährt schon dadurch eine nicht unerhebliche 1910 zu 1911 eine Steigerung von 527 000 auf Verschiebung, daß ringsum eine gleiche Steuer einge­ 529 000 auf 598 000 dt Einnahme; in Düsseldorf vom führt worden ist. Das ist, wie ich bereits vorhin gesagt 428 000 auf 464 000 auf 511000 d t; in Breslau habe, im vollsten Umfang in Groß-Berlin geschehen. von 153 000 auf 384 000 auf 425 000 dl und in Um uns hemm sind lauter Kommunen, die bereits Frankfurt a. M. von 191Ö zu 1911 von 300 000 aus eine Lustbarkeitssteuer haben, und hieraus ergeben sich 354 000 dl. Meine Herren, die Zahlen sprechen doch allerdings Gesichtspunkte, die auch den Gegner einer dafür, daß in allen diesen Großstädten die beteiligten. indirekten Steuer wie auch den Gegner einer Lustbar­ Betriebe durch die Steuer nicht zurückgegangen sind» keitssteuer im besonderen nachdenklich machen und ihm und wir haben keinen Anhalt, zu befürchten, daß sich die Frage nahe legen müssen, ob er seinen Standpunkt bei uns die Verhältnisse anders gestalten werden. D re ­ aufrecht erhalten kann. Wir haben in Charlotlenburg hen sie sich aber anders zu gestalten, dann werden die- bereits über 40 Kinematographentheater; die Zahl un­ Beteiligten denselben Weg einschlagen müssen, den auch serer Gastwirtschaften, in denen musikalische Unterhal­ andere Gewerbe vielfach eingeschlagen haben, um tung geboten wird, steigt von Jahr zu Jahr, und das Steuern, die zur Abwälzung bestimmt sind, in der Tat beste Zeugnis für die Zustände, die dadurch hervor­ abzuwälzen, nämlich sie werden in den Vereinigungen, gerufen werden, ist in der uns überreichten Denkschrift zu denen sie zusammengetreten sind, Preiskonventionen zur Charlottenburger Lustbarkeitssteuer enthalten, schließen müssen, damit derjenige, der der eigentliche deren Verfasser namens der vereinigten Lichtbildtheater­ Steuerträger sein soll, nämlich das das Vergnügen besitzer Charlottenburgs folgende Ausführungen macht: genießende Publikum, auch wirklich die Steuer Auch wird im Emst niemand behaupten wollen, bezahlt. daß in Charlottenburg die Nachfrage das Ange­ bot übersteige. Umgekehrt ist der Konkurrenz­ (Stadtv. Dr. Stadthagen: Sehr richtig!) kampf wie auf allen Gebieten so auch auf dem Gebiete des Vergnügungsgewerbes stets heftiger Meine Herren, wenn ich nun mit einigen Worten geworden, wozu auch, was nicht vergessen werden auf die einzelnen Steuerobjekte eingehen darf, so darf, der Umstand beigetragen hat, daß gerade möchte ich zunächst die Kinematographentheater behan­ mit Rücksicht auf die Steuerfreiheit Charlotten­ deln. Es ist ernstlich erwogen worden, ob wir nach burgs als einzigen westlichen Vorort von Groß- dem Muster von Berlin die billigen Plätze in den Kine­ Berlin in neuester Zeit hier eine große Anzahl matographentheatern von einer Steuer frei lassen kön­ neuer und groß angelegter Unternehmungen er­ nen. Wir sind leider gezwungen gewesen, hiervon Ab­ wachsen ist. stand zu nehmen, und zwar deshalb, weil, wie auch die Sie sehen, meine Herren, daß aus der Steuerfreiheit in Erfahrungen von Berlin zeigen, hierdurch die Steuer einer einzelnen Kommune inmitten einer Anzahl an­ zu einem großen Teil ihrer Wirksamkeit beraubt würde. derer mit der Lustbarkeitssteuer belegter Kommunen Es ist nämlich zu bedenken, daß sich sämtliche Preise die Gefahr einer U e b e r f l u t u n g entsteht, die na­ in den meisten Kinematographentheatern addieren, und türlich an sich eine Bedrängnis der Beteiligten durch wenn sie sich jetzt nicht addieren, in Zukunft addieren eine übermäßige Konkurrenz im Gefolge hat und die werden, und zwar mit einem ohnehin an sich steuer­ dann auch für den Hausbesitz nicht erwünscht sein frei bleibenden Betrage von 30 Pf., welcher für Pro­ kann, dem es zwar sicherlich darauf ankommen muß, gramm und Garderobe erhoben wird. Infolgedessen Mieter zu haben, aber nicht Mieter zu haben, die durch würde die Freilassung von Plätzen bis zu 30 Pf. in die Konkurrenz ruiniert werden. Wirklichkeit die Freilassung von Eintrittskarten bis Ein ferneres Moment, das im Elatsausschuß für zu 60 Pf., die Freilassung von Plätzen bis zu 50 Pf. die Notwendigkeit der Steuer angeführt wurde, ist die in Wirklichkeit die Freilassung von Eintrittskarten bis Etatslage unserer Stadt. Wir haben fetzt einen Etat, zu 80 Pf. bedeuten. Es bedarf keines Beweises, daß bei dem wir uns, wie nachher noch des näheren zu er­ hiermit die Steuer derart durchlöchert wäre, daß weder örtern sein wird, gezwungen gesehen haßen,- die Erhö­ eine gerechte Wirkung noch ein angemessener Ertrag hung der Einkommensteuer vorzuschlagen, bei dem davon erwartet werden könnte. Die einzige wesent­ dem Grundbesitz, wenn auch nicht auf dem Wege einer liche Abänderung der Sätze, die wir im 'Etatsaus­ Steuererhöhung, so doch durch die Steigerung der Ka­ schuß vornehmen zu können glaubten, ist die, daß für nalisationsgebühren vermehrte Lasten auferlegt werden Jugendvorstellungen, d. h. für polizeilich anerkannte sollen, bei dem ernstlich in Erwägung gezogen wurde, Juqendvorstelkmgen mit zensurierten Films, insoweit auch die Gewerbesteuer zu erhöhen. Angesichts dieser diese Vorstellungen bis 6 Uhr nachmittags beendigt Verhältnisse ist es die Pflicht einer Stadt, zu prüfen, sind, die für 5 und 10 Pf. ausgegebenen Eintritts­ , welche Einnahmequellen sie sich erschließen kann, und karten steuerfrei bleiben sollen, weil eine Erhöhung des nicht an. Einnahmequellen vorüberzugehen, die bereits Preises dieser Karten um 5 Pf. die Befürchtung recht­ in anderen Städten und, wie ich nachher noch beleuch­ fertigte. daß damit solche Vorstellungen unmöglich ge­ ten werde, mit nicht unbeträchtlichem Erfolg erschlossen macht würden. worden sind. Was die höheren Eintrittskarten anlangt, so haben Wir müssen unter den indirekten Stuern diejeni­ wir hierfür im allgemeinen wesentlich billigere Steuer­ gen bevorzugen, deren Abwälzbarkeit uns am leichtesten ätze eingeführt, als in unseren Nachbarkommunen möglich erscheint, und in dieser Richtung ist von der Berlin und Schöneberg erhoben werden. Mehrheit des Etatsausschusies die Ansicht vertreten Meine Herren, ich wende mich jetzt zu der Ru­ worden, daß die Lustbarkeitssteuer doch im wesentlichen brik der musikalischen Vorträge: Musikautomaten,. eine abwälzbare Steuer sein dürfte. Wir konnten uns Grammophone und dergl. Hier ist im Ausschuß das hierbei auf die Erfahrungen fast sämtlicher Kommunen, Bestreben hervorgetreten, die Gastwirte aus dem

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