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Die Tribadie Berlins / Hammer, Wilhelm (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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Bibliografische Daten

fullscreen: Die Tribadie Berlins / Hammer, Wilhelm (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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Monografie

Verfasser:
Hammer, Wilhelm
Titel:
Die Tribadie Berlins : zehn Fälle weibweiblicher Geschlechtsliebe aktenmässig dargestellt nebst zehn Abhandlungen über die gleichgeschlechtliche Frauenliebe / von Wilhelm Hammer
Ausgabe:
5. Aufl.
Erschienen:
Berlin [u.a.]: Hermann Seemann Nachf., [1906]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2014
Umfang:
116 S.
Fußnote:
In Fraktur
Schriftenreihe:
Großstadt-Dokumente ; 20
Berlin:
B 703 Gesellschaft: Verschiedene Lebensformen
Dewey-Dezimalklassifikation:
300 Sozialwissenschaften, Soziologie
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-7705750
Sammlung:
Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales, Gesundheit
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 703/50
Copyright:
Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG)
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
III. Urnindenliebe

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  • Die Tribadie Berlins / Hammer, Wilhelm (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))
  • Farbkarte
  • Schutzumschlag Vorderseite
  • Einband
  • Titelblatt
  • Vorwort / Ostwald, Hans
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • 1. Maria Fleißig, Fabrikarbeiterin
  • I. Die gleichgeschlechtliche Frauenliebe und ihre Erforschung
  • 2. Nora Kunst, Schauspielerin. (Nr. 113 meiner Akten)
  • II. Über eingeboren gleichgeschlechtliche Frauenliebe (weiblicher Uranismus, Paradoxia homosexualis uranica muliebris)
  • 3. Ottilie Ehrlich, Schriftstellerin
  • III. Urnindenliebe
  • 4. Paula Takt, Klavierlehrerin
  • IV. Lesbische Liebesbriefe
  • 5. Lina Männerfeind, Büffetdame
  • V. Gröbere Formen lesbischer Liebesbetätigung
  • 6. Wanda Sinnlich, Fürsorgezögling. (Nr. 36 meiner Akten)
  • VI. Gleichgeschlechtliche Frauenliebe als Enthaltsamkeitsstörung
  • 7. Carola Metzger, Fürsorgezögling. (Nr. 35 meiner Akten)
  • VII. Über Dirnentum und weibweibl
  • 8. Willy Mädchenjäger, Kontrollmädchen
  • VII. Frauenbewegung und weibweibliche Liebe
  • 9. Melitta Jung, Zirkustänzerin. (Nr. 87 meiner Akten)
  • IX. Gleichgeschlechtliche Frauenliebe und Strafgesetz
  • 10. Marta Wechsel, Fürsorgezögling. (Nr. 85 meiner Akten)
  • X. Weibweibliche Liebe in naturwisschaftlicher Beleuchtung
  • Werbung
  • Schutzumschlag Rückseite
  • Buchrücken

Volltext

III. Urnindenliebe. 
Es ist herkömmlich, trt der gleichgeschlechtlichen Liebes- 
betätigung den Gipfel aller Ausschweifung, die Krone 
allen Lasters zu sehen. Für denjenigen, der mit den ein¬ 
schlägigen Verhältnissen näher vertraut ist, erscheint die 
urnische Liebe teilweise in etwas anderem Lichte. 
Es gibt keusche Urninden, die ihren Neigungen nicht 
nachgeben. Andere beschränken sich aus Umarmungen 
und Küsse. Wieder andere leben in ständigem Verkehre. 
Der Verkehr erinnert bald an die Einehe, bald an Viel¬ 
ehe, bald an Vermischung (Promiskuität). Die Urninde 
? fühlt sich selten zu Uranierinnen hingezogen, oft zu Mäd- 
| chen der Durchschnittsrichtung. Es gibt Freundinnen- 
g -§ paare, die jahrelang befriedigt miteinander leben, die 
|5 § eine glückliche Ehe führen. Bei anderen Paaren dauert 
* das Zusammenleben kürzere Zeit, da der „Vater" sich 
zugleich mit anderen Mädchen abgibt, die „Mutter" dem 
Herrenverkehr huldigt. Rohe Sinnlichkeit ohne geistige 
Hinneigung ist meiner Erfahrung nach ebenso selten bei 
Urninden wie bei anderen Menschen. Einige Uranierinnen 
meines Bekanntenkreises gaben an, durch halbangezogene 
Mädchen erregt zu werden, eine Erfahrung, die ich nament¬ 
lich in Fürsorgeerziehungsabteilungen machen konnte. 
Andere wurden nur selten sinnlich erregt, wenn gerade 
ein „passendes" Mädchen in ihrer Nähe weilte. Viele 
als „Väter" sich betätigende Frauen führen eine strenge 
Herrschaft. Namentlich in den Kreisen der Halbwelt haben 
die Mütter oder Muttchen eine strenge Behandlung zu 
erdulden. Die Väter schlagen bei Unfügsamkeit unbarm¬ 
herzig aus die Genossin ein. Nicht selten ist die Ver¬ 
mieterin Vater, die Mieterin Mutter. Bald sorgt der 
Großstadt-Dokumente Bd. 20. 3
	        

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