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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe VII.1857 (Public Domain)

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Full text: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe VII.1857 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Hoeniger, Franz
Title:
Berliner Gerichte / von Franz Hoeniger
Edition:
2. Aufl.
Publication:
Berlin [u.a.]: Hermann Seemann Nachf., [1907]
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2014
Scope:
86 S.
Note:
In Fraktur
Series:
Großstadt-Dokumente ; 24
Berlin:
B 810 Recht. Justiz: Gerichte. Rechtspflege
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-5938477
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 810/6 b
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Gerichtspresse

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe VII.1857 (Public Domain)
  • H. I/II
  • Title page
  • H. III-V
  • H. VI-IX
  • H. X/XII
  • Contents

Full text

443 II. Lohde, Restauration (3. Ulmer Münsters. — Aufforderung z. Einreichung von Entwürfen f. ein n. Ilathhaus in Berlin. 444 
mit einem halb maurischen, halb gothischen Gesimse bekrönt, 
so müssen wir doch bekennen, dafs selbst solche Zusammen 
stellung an dieser Stelle eines harmonischen Reizes nicht ent 
behrt, und das Bauwerk mit seiner warmen Färbung vor dem 
dunkeln Meeresblau zu den malerischen Glanzpunkten Pa 
lermos gehört. Es wird uns als das letzte Bild, das wir von 
Palermo scheidend in's Auge fassen, zugleich durch seine 
eigene Mannigfaltigkeit stets an den wunderbaren Charakter 
des dort Geschauten bezeichnend erinnern. 
0. Müller, 
Die Restauration des Dimer Münsters. 
Vor einiger Zeit sahen wir hier Professor Hasler aus 
Ulm, der uns im Architekten-Verein und in dem Verein für 
mittelalterliche Kunst interessante Mittheilungen gab über den 
Bau des Eimer Münsters aus dem von. ihm glücklich wieder 
entdeckten und gerotteten Archive der Ulraer Dombauhülte, 
und über den jetzt beabsichtigten Restaurationsbau des Münsters, 
der -dem gefahrvollen Zustande dieses berühmten Bauwerks 
abhelfen soll. Die Kreuzgewölbe seines, etwa 44 rheinl. Fufs 
in der Breite messenden Mittelschiffs droben nämlich den Ein 
sturz, sie zeigen an der Seite ihrer Schildmauern, der hohen 
Wände dos Mittelschiffs, bedenkliche vertieale Hisse, die sich 
im Laufe der letzten Jahre hier und da um mehrere Zoll 
verbreitert haben; die hohen Wände des Mittelschiffs sind ans 
dem Loth und werden nach aufsen gedrängt, wo die fehlenden, 
unausgeführt gebliebenen Strebebögen keinen Gegendruck bil 
den. Die bis jetzt zu Rathe gezogenen Bautechniker haben 
nicht für Verankerung der hohen Wände des Mittelschiffs ge 
stimmt, wahrscheinlich fürchten sie unter den bewundten Um 
stünden die naebtheilige Einwirkung des Klopfens bei Anwen 
dung des Steinbühretö, um die Löcher in den Mauern für die 
Zuganker zu erhalten; denn dafs etw r a ästhetische Gründe 
von einer Verankerung der Wando hätten abrathen lassen, glau 
ben wir bei dem gefahrdrohenden Zustande des Gebäudes kaum 
annehmen zu dürfen; sie haben die nachträgliche Ausführung 
der Strebebögen empfohlen, die beträchtliche Zeit und Kosten 
in Anspruch nehmen wird. Hier ist aber Gefahr im Verzüge. 
Will man dem zu fürchtenden Einsturz der Gewölbe des 
Mittelschiffs vorbauen, so ist rasche Abhülfe von Nöthen, nnd 
zunächst mufs die Ursache des Hinausschiebens der hohen 
Wände des Mittelschiffs beseitigt werden. Diese Ursache ist 
aber nicht etwa in dem Seitenscbube der Gewölbe zu suchen, 
der nach dem Trocknen des beim Wölben angewendeten Mör 
tels längst aufgehört und die Gewölbe zu einer monolithen 
Masse umgeschaffen bat, die nur senkrechten Druck auf die 
sie tragenden Wändo und Pfeiler üben. Die Ursache liegt 
vielmehr in der höchst fehlerhaften Construction des Daches, 
und speciell in der Unterstützung seiner 44 Fufs frei liegenden 
Binderbalken, die durch eine Üntersprengung gewonnen worden 
ist, deren Streben den Soitcnschub auf die hohen Wände aus 
üben und dieselben nach aufsen schieben, wie wir aus einer 
vom Prof. Hasler vorgewiesenen Durchschnittszeichnung uns 
überzeugen konnten. Diese Sprengewerke müssen zunächst 
beseitigt und durch ein Hängewerk ersetzt werden, was ohne 
grofsen Zeit- und Geldaufwand bewerkstelligt worden kann. 
Nachträglich möge man dann immer die Strebebögen gegen 
die hohen Wände des Mittelschiffs spannen, die wir unter 
Umständen für entbehrlich halten möchten, dem Gebäude aber 
bei der projectirtcn eleganten Form derselben zu grofser Zierde 
dienen werden. 
L. Lohde. 
Programm 
nebst Aufforderung zur Einreichung von Entwürfen für ein 
neues Rathhaus in Rerlin. 
(Mit einem Sitimioneplan auf Blatt 0 im Text.) 
Programm. 
Die durch die Communal-Behörden mit den Vorbereitungs- 
Arbeiten für den Ratlihausbau beauftragte städtische Bau-De 
putation fordert sowohl einheimische als auch auswärtige Ar 
chitekten auf, Entwürfe zu dem Bau eines neuen Eathhauses 
einzureichen. 
Der beigefügte Situationsplan auf Blatt 0 und die nach 
folgende Zusammenstellung der erforderlichen Lokalitäten für 
die im Ratbhauso avd'zunehmendcn Verwaltungs-Zweige sind 
als Grundlagen für die Ausarbeitungen zu benutzen, Da dieFragc 
noch nicht zur Lösung gekommen ist, ob mit dem Rathhause 
in dessen unterem Geschofs die Anlage von Kaufläden ver 
bunden, oder dasselbe lediglich für die Zwecke der Commu- 
nal-Yerwaltung eingerichtet werden soll, so wird es den Ar 
chitekten freigestellt, nach der einen oder andern Richtung hin, 
j event. nach beiden, die Bau-Pläne zu bearbeiten. 
| Die Anfertigung von Bau-Anschlägen wird nicht verlangt, 
j cs sollen sich jedoch die Entwürfe hinsichts ihrer künstlerischen 
Ausstattung des Aeufscrn und Innern in den Grenzen halten, 
[ dafs mit Ausschlufs der Fundamente der LlFufs der bebauten 
1 Grundfläche, welche annähernd 64000 ÜFüfs betragen wird, 
j bei Berücksichtigung der Anlage von Kaufläden durchschnitt 
lich für 15 Th Ir., ohne dieselben durchschnittlich für 13Thlr. aus- 
zufübren ist, und somit die Kosten des ganzen Baues, incl. 
der auf den Höfen und den Bürgersteigen der angrenzenden 
Slrafsen zu projectirenden Anlagen, die Summe von 1 Million 
1 Thalern resp. 880000 Thlr. nicht überschreite. 
Der Situationsplan giebt in der durch punklirte Linien 
bozeichnefen Figur ab c d die äufsersten Grenzen des neuen 
Rathhausos, welche nicht überschritten werden sollen. Bei dem 
Entwürfe soll auf einen grofsen Haupthof von 15000 bis 18000 
□ Puls Inhalt, und auf ein bis zwei geräumige Nebenhöfe Rück 
sicht genommen werden. Kleinere Lichthöfe nach Bedürfnis. 
Die greiseren Höfe müssen Durchfahrten nach den anliegen 
den Strafsen und Verbindung unter sich erhalten. 
Der Baustyl wird freigestellt, es soll jedoch bei den äufsern 
Fa^aden Kalk- oder Cemcnt-Putz vermieden werden. Die 
Sirnsirungon, Thür- und Fenster-Einfassungen können als von 
“Werkstücken'zu fertigen angenommen werden, doch bleibt 
auch hierfür die Wahl von geformten Steinen freigestelll. An 
särnmtlichon Strafsen- und Hof-Fa9adon ist die Anwendung 
von Holzwerk mit Ausschlufs der Thüron und Fenster zu ver 
meiden. Die Souterrains, die Läden und Comtoirs, das hohe 
erste Geschofs, alle Corridore und Xreppenflure sind zu über 
wölben, die Treppen durchweg feuersicher anzulcgcn. Der 
Dachverband ist in seinen Huupttheilen von Eise« zu con- 
struiren. 
Der höchste Wasserstand ist auf 0 Fufs unter dem durch 
schnittlichen Strafsen-Terrain, die Kellcrsoblc daher circa 1 Fufs 
darüber anzunehmen. Ausgenommen sind von dieser Bestim 
mung die Keller unter den Läden, welche jedoch für ihre un 
unterbrochene Benutzung wassersicher construirt werden müssen. 
Der Bau-Plan, dessen Lage auf dem Situationsplane an 
zugeben ist, soll in Grundrissen, Längen- und Quer-Profilen 
bestehen. Die Anfertigung perspectivischer Zeichnungen bleibt 
den Prcisbewerborn überlassen. Zu den Plänen sollen folgende 
Maafsstäbe gewählt werden: T -g"ö der natürlichen Gröfse oder 
15 Fufs = 1 d. d. Zoll rhl. zu den Grundrissen, derselben
	        

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