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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 17.1900 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 17.1900 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Turszinsky, Walter
Titel:
Berliner Theater / von Walter Turszinsky
Erschienen:
Berlin: Hermann Seemann Nachf., 1906
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2014
Umfang:
124 Seiten
Fußnote:
Fraktur
Schriftenreihe:
Großstadt-Dokumente ; 29
Berlin:
B 472 Theater. Tanz. Film: Gesamtdarstellungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
792 Theater, Tanz
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-5655648
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 472/1 c
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 17.1900 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalt
  • Ausgabe 1900,1 No. 1
  • Grußwort (Public Domain)
  • Tagesordnung der nächsten Sitzungen (Public Domain)
  • Veränderungen im Mitgliederbestande (Public Domain)
  • Auszeichnungen (Public Domain)
  • Bericht über die Sitzungen des Vereins / Brendicke, Hans (Public Domain)
  • Die Kalender-Deputation / Metzel, Ludwig (Public Domain)
  • Zur Erinnerung an August Stühler / Wallé, Peter (Public Domain)
  • Das Weihnachtsfest 1899 (Public Domain)
  • Ein Fontane-Denkmal (Public Domain)
  • Kleine Mitteilungen (Public Domain)
  • Besprechungen von Büchern etc. (Public Domain)
  • Ausgabe 1900,2 No. 2
  • Ausgabe 1900,3 No. 3
  • Ausgabe 1900,4 No. 4
  • Ausgabe 1900,5 No. 5
  • Ausgabe 1900,6 No. 6
  • Ausgabe 1900,7 No. 7
  • Ausgabe 1900,8 No. 8
  • Ausgabe 1900,9 No. 9
  • Ausgabe 1900,10 No. 10
  • Ausgabe 1900,11 No. 11
  • Ausgabe 1900,12 No. 12

Volltext

das Christenthum um so leichter anknüpfen, als es In Cöln a. Rh. giebt es Familien, welche Krippen 
sich wie von selbst ergab, den Erlöser als die wahre im Werthe von 1000 Mk. unter den Weihnachts- 
Lebenssonne darzustellen, die in die Welt gekommen baum stellen; ein Bürger in Bozen hat sich eine 
ist. Der dies invicti solis wurde zum Geburtstage solche für: 10 000 fl.- schnitzen lassen. Erwähnt 
Thristi. So ist also im Lichte der strengen historischen müssen auch die aus dem Mittelalter herstammenden 
Untersuchung das Weihnachtsfest ein im <ristlichen Festspiele werden, die eigens für das Weihnachts- 
Geiste wiedergeborenes heidnisches Fest. In Rom fest gedichtet waren. - FSrüher wurden solche auch 
ist es entstanden, und von dort verbreitete es sich am Brandenburgischen Zofe aufgeführt. Jetzt 
sc<nell. in die <ristlich gewordene und <ristlih werden sie in Gebirgsgegenden, 3. B. im Erzgebirge, 
werdende Welt, zu den Orientalen und auch zu no<. gern von Darstellern aus dem Volke ge- 
unseren germanischen Vorfahren, welche bekanntlich geben. 
zur genannten Zeit das Julfest feierten. Auch viele Zum Schluß kam der Redner darauf, daß das 
der alten heidnischen Gebräuche sind <ristianisirt siehe Weihnachtsfest auc) den Rüchenzettel unter 
worden. So spielte 3. B. der immergrüne Tannen- sein Regiment genommen hätte. Fast jeder Land- 
baum bei Unseren Vorfahren eine Rolle. Zum strim habe sein Lrationalgericht, das mit dem 
unzertrennlichen Symbol des Weihnachtsfestes wurde Ypeihnachtsfest im Volksgefühl aufs engste verbunden 
erbeiuns Deutschen vornehmlich dur< dieevangelische sei. In vielen Gegenden sei eine Gans oder ein 
Rirhe. VYian symbolisirte ihn einestheils als „Zase der nothwendige Festbraten, im Erzgebirge 
Pendant zum Baum der KErkenntniß im Paradiese, Linsen und zwar süße, damit das Geld (welches 
anderntheils auch als Stammbaum der Menschheit, die Linsen bedeuten) im nächsten Jahre leicht zu 
als dessen Rrone der „eiland anzusehen sei. Die verdienen sei, in Schlesien Mohnklöße. Bei uns 
Lichter, die ihn schmücken, bilden das Li<t der in Berlin sei zwar der einst vielgepriesene Weih- 
göttlichen Offenbarung ab, welches Jesus in „die nachtsmarkt auf dem Schloßplatz, den einst auch 
Welt gebramt hat. Auch Aepfel und Lrüsse sind, die „Zerrscherfamilie gern besuchte, zur historischen 
wie der Redner ausführte; kein zufälliger Shmuck, Reminiscenz geworden, dagegen sei der von den 
sondern Sinnbilder der Lehrworte Jesu, Schon Mätern überkommene WeihnachtsFarpfen, wie der 
im alten Testament war der Apfel ein Symbol des Speisezettel des Festabends beweise, noch erfreuliche 
Flugen Wortes. Vergl. Salomos Ausspruch: Zin WYPirplichkeit. Redner schloß damit, daß das Ge- 
Wort, geredet zu seiner Zeit, ist wie güldene Aepfel botene den Zuhörern das Weihnachtsfest daheim 
in silbernen Schalen. | verständnißinniger und traulicher machen möge, 
Sodann ging der Redner darauf en, manchen und wünschte Allen ein fröhliches Weihnachten. 
un am NENN Mn Min An der Abendtafel wurde darauf der Weihnachts- 
'4 r „ - . . > . 
her, mit dem Weihnachtsfest verknüpft hätte. „Zier sine gemaß: Rarpfen pezw:Eiobein. gereimt, 
spürt man auch etwas von der Scheu und von Währenddessen wurde aus Anlaß dieser 700. 
dem Aberglauben, welchen unsere Vorfahren mit SitßzungeinTelegramm an Se, Majestät den Raiser, als 
den heiligen zwölf Llächten verbanden. Junge den Protektor des Vereins, abgesandt, das folgenden 
Mädchen können da ihren Zukünftigen im Traume Wortlaut hatte: 
sehen; man kann seinen Tod erfahren; wer seine Euer Majestät, als seinem hohen Protektor, gestattet 
Bäume im Garten in der Christnacht schüttelt, er- sich der. Verein für die Geschichte Berlins, dessen Mit- 
0 : 8 glieder heute zur 700. Sitzung versammelt sind, das 
wirbt sich dadurch reichen Erntesegen; Wer don Gelübde unverbrüchlichher Treue zu erneuern. Dank 
seiner Mahlzeit dem Vieh abgiebt, sichert sich da- Euer Majestät erhabener Führung ist dem Vaterlande 
durch deren Gedeihen. In vielen Gegenden läßt der Friede zur Jahrhundertwende gesichert. Möge es 
man «am heiligen Abend auf dem Tische eine Rerze auch im kommenden Jahrhundert dem. Verein vergönnt 
rennen, von deren Rest man sich wunder. und Ki ieh wan Satu 
heilwirkende Folgen verspricht. „Zäufig wird. es vaterländischen, besonders NANNT Geschichte 
als eine „Zauptsache erachtet, eine möglichst schöne in immer weiteren Kreisen der Reichshauptstadt zu er- 
Rrippe oder überhaupt figürliche Darstellungen aus wecken.!) 
der heiligen Geschichte unter dem Weihnachtsbaum 
zu haben. Am meisten begegnet man diesem Brauch Die inzwischen eingegangene Untwort ist oben Seite 1 
in Gebirasgegenden und in katholischen Ländern, abgedruckt.
	        

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