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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1913, XXII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1913, XXII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Leben : Zeitschrift für Schönheit und Kunst
Weitere Titel:
Die Damen-Illustrierte
Die Frauen-Illustrierte
Erschienen:
Berlin: Oestergaard 1928
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
1.1898/99 - 31.1928,20
ZDB-ID:
2692447-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1927
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14379989
Standort der Druckausgabe:
Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Kapitel

Titel:
H. 19

Schnellzugriff

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1913, XXII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1, 5. Januar 1913
  • Nr. 2, 12. Januar 1913
  • Nr. 3, 19. Januar 1913
  • Nr. 4, 26. Januar 1913
  • Nr. 5, 2. Februar 1913
  • Nr. 6, 9. Februar 1913
  • Nr. 7, 16. Februar 1913
  • Nr. 8, 23. Februar 1913
  • Nr. 9, 2. März 1913
  • Nr. 10, 9. März 1913
  • Nr. 11, 16. März 1913
  • Nr. 12, 23. März 1913
  • Nr. 13, 30. März 1913
  • Nr. 14, 6. April 1913
  • Nr. 15, 13. April 1913
  • Nr. 16, 20. April 1913
  • Nr. 17, 27. April 1913
  • Nr. 18, 4. Mai 1913
  • Nr. 19, 11. Mai 1913
  • Nr. 20, 18. Mai 1913
  • Nr. 21, 25. Mai 1913
  • Nr. 22, 1. Juni 1913
  • Nr. 23, 8. Juni 1913
  • Nr. 24, 15. Juni 1913
  • Nr. 25, 22. Juni 1913
  • Nr. 26, 29. Juni 1913
  • Nr. 27, 6. Juli 1913
  • Nr. 28, 13. Juli 1913
  • Nr. 29, 20. Juli 1913
  • Nr. 30, 27. Juli 1913
  • Nr. 31, 3. August 1913
  • Nr. 32, 10. August 1913
  • Nr. 33, 17. August 1913
  • Nr. 34, 24. August 1913
  • Nr. 35, 31. August 1913
  • Nr. 36, 7. September 1913
  • Nr. 37, 14. September 1913
  • Nr. 38, 21. September 1913
  • Nr. 39, 28. September 1913
  • Nr. 40, 5. Oktober 1913
  • Nr. 41, 12. Oktober 1913
  • Nr. 42, 19. Oktober 1913
  • Nr. 43, 26. Oktober 1913
  • Nr. 44, 2. November 1913
  • Nr. 45, 9. November 1913
  • Nr. 46, 16. November 1913
  • Nr. 47, 23. November 1913
  • Nr. 48, 30. November 1913
  • Nr. 49, 7. Dezember 1913
  • Nr. 50, 14. Dezember 1913
  • Nr. 51, 21. Dezember 1913
  • Nr. 52, 28. Dezember 1913
  • Farbkarte

Volltext

sr. u Berliner Illustrirte Zeltung. 
Die Genien der deutschen Volkserhebung des Jahres 1818. 
Von Walter Bloem. 
(Nachdruck verboten.) 
is Jahr 1913 findet Deutschland über alles 
Erwarten bereit, das Säkulargedächtnis 
D des Befreiungsjahres mit gesammelter 
F Empfindung, mit hingegebenem; Dank 
...4.3 gefühl zu begehen. Die beiden Kriege, die 
m Laufe des 19. Jahrhunderts „Alldeutschland in 
frankreich hinein“ geführt haben, und deren erster 
ins die Freiheit vom Joch der Fremdherrschaft, deren 
weiter uns die nationale Einigung gebracht hat — 
ziese beiden Kriege stehen in diesen Tagen lebhafter 
enn seit Jahrzehnten vor der Seele des deutschen 
bolkes. 
Als militärisches Phänomen betrachtet, bietet der 
Zrieg von 1870/71 das ungleich vollkommenere 
-„chauspiel. Als ästhetisches Gebilde wirken die Be— 
reiungskriege weit stärker auf Herz und Phantasie. 
Zie bieten zum ersten Male der erstaunten Welt das 
inerhörte Schauspiel eines Volkes in Waffen. Eines 
deeres, in dem in gleicher Linie mit der dem jung— 
räulichen Gedanken der allgemeinen Wehrpflicht erst 
aum entsprossenen aktiven Wehrkraft des Volkes 
zie ebenfalls aus der unmittelbaren Not der jüngsten 
Bergangenheit erwachsene Landwehr ficht. So 
tellt der Befreiungskampf der Jahre 1813/15 in 
Wahrheit die Erscheinung eines Volkskrieges 
zar, der alle Unvollkommenheiten und Unzulänglich— 
teiten seines Typus, aber auch alle die unvergleich— 
ichen Schönheiten und Erhebungen aufweist, die, den 
Kitter- und Söldnerkriegen des Mittelalters und der 
yynastischen Jahrhunderte völlig fremd, ein Erzeug— 
nis des vielgeschmähten demokratischen Geistes der 
Neuzeit sind — eines Geistes, der nur da erwacht, 
vo jeder Volksgeénosse sich als vollwertiges Glied der 
taatlichen Gesamtheit fühlen darf und in tiefster 
Seele empfindet, daß sein kleines Einzelschicksal mit 
dem gigantischen Erleben der Nation solidarisch, nein, 
dentisch ist ... 
Ein Volkskrieg in des Wortes ungeheuerster Be— 
deutung war und blieb der Befreiungskampf der 
Jahre 1818/ 15, eine Angelegenheit des ganzen Volkes, 
unächst des preußischen, dann aller deutschen 
Stämme. Und zwar eine Angelegenheit, die jeden 
ßolksgenossen in der Gesamtheit seiner Beziehungen 
rgriff — die ihm aber vor allen Dingen Herzens— 
ache war. Und diese Innigkeit der Hingabe, die 
euchtende und läuternde Gemütswärme, die aus dem 
Feuer der Schlachten hineinstrahlte in das Gesamt— 
leben der Nation — sie ist das eigentliche Kennzeichen 
der Befreiungskriege. Ein Volk aber, das Großes 
ind Unvergleichliches erlebt, wird immer nach re— 
räsentativen Persönlichkeiten Umschau halten, in 
enen es individuelles Leben gewinnt. Die be— 
nadeten und beneidenswerten Menschen, die solcher— 
estalt zu Symbolen der nationalen Gemeingefühle 
ene sind dann die Lieblinge, die Helden des 
olkes ... 
Die einzigartige Inbrunst, die das Befreiungs— 
ingen der dentschen Volksstämme durchglühte, um— 
ing auch die Nationalhelden jener begeisterungs— 
ammenden ZSeit, versetzte schon die lebenden in die 
ßalhalla mythischen Heroentums. Wohl haben auch 
ie Führer des eisernen Jahres eine schier schranken— 
»se Popularität schon unter den unmittelbaren Zeit— 
enossen ihrer hohen Taten gefunden. Doch dieser 
zlanz ist klares Mittagslicht — die Heldenbilder der 
efreiungskriege aber leuchten in jenem unwirklichen 
ichimmer, der die Sagengestalten der Vorzeit um— 
ießt — es ist der keusche Märchenhauch des ersten 
ageserwachens, die Aureole des Sonnenaufganges, 
ie ihre Häupter mit wolkigen Schleiern umwebt ... 
s gälte schier das ganze Verzeichnis der führenden 
Nänner jener Zeit aufzuführen, wollte man den end— 
osen Reigen volkstümlicher Gestalten jener Zeit 
orüberziehen lassen, die der Weihe der Popularität 
eilhaftig geworden sind. Aber drei Menschen sind 
s, die allen anderen voraus zum Symbol und In— 
egriff des unvergleichlichen Opfergeistes jener nie— 
rals wiederkehrenden Jugendtage deutschen Emp— 
ndens und Herzenserlebens geworden sind. Der 
erklärte Geist einer schon vor Jahren dahingeschie— 
enen fürstlichen Frau, die Reckengestalt eines greisen 
zoldaten und Feldherrn, und ein Jünglingsbild, 
om dreifachen Kranze der Liebe, der Dichtung und 
es Waffenruhmes gekrönt: Königin Luise, Feld— 
narschall' Blücher, Theodor Körner ... 
Preußens Königin Luise war schon zeitlebens 
er Liebling und Stolz ihres Volkes gewesen. Das 
dyll von Paretz hatte schon die Kronprinzessin dem 
milienhaften Sinne der durch die allgemeine Kor— 
uption vor 1806 nicht berührten Schichten des 
zreußenvolkes nahegebracht. Die trockene, unnah— 
are Art ihres Gatten, der „die Genies nicht leiden 
onnte“, entbehrte der werbenden Magie. Um so 
iefer prägte die Gestalt der schönen Königin sich der 
zhantasie der Zeitgenossen ein. Nun kam die Kata— 
rophe. Es kam jene berühmte, von Feder und 
zinsel so oft verewigte Flucht der Königin aus 
hüringen. wohin sie den Gatten ins Feld begleitet 
natte, nach Königsberg und weiter bis an die äußerste 
tgrenze des Staates, nach Memel. Scharfblickend 
atte Napoleon in dem Geiste, der die zarte Frau 
zuf Preußens Königsthrone beseelte, seinen gefähr— 
ichsten Feind erkannt. Es war der Geist der Ideo— 
ogen, den er grimmiger haßte und ahnungsvoller 
ürchtete denn alle Kräfte des Verstandes, denen er 
ich überlegen fühlte, und mit der ganzen Brutalität, 
eren er Meister war, verleugnend jede Pflicht der 
ditterlichkeit, die ihm doch auch, wenn er ihrer zu 
»edürfen glaubte, als dekorative Pose gar wohl zur 
zerfügung stand, wandte er sich gegen die fürstliche 
frau, in der er die Personifikation aller jener Tuͤ— 
enden witterte, die ihn einstmals zu Falle bringen 
ollten. Er verfolgte sie mit rohen Schmähungen — 
ind als sie dann während der Tilsiter Friedens— 
erhandlungen um Preußens willen ihren Stolz aufs 
efste demütigte und persönlich mildere Be— 
ingungen von ihm zu erbitten versuchte, da wies er 
e schnöde ab, wie eine lästige, widerwärtige Suppli— 
antin. Und nun hielt Luife den König aufrecht, 
wang ihn fast, an Preußen nicht zu verzweifeln und 
em jungen Frühling ganz neuer Gefühle und Be— 
trebungen zu vertrauen, der aus tiefster Mitternacht 
er Verarmung und Entwürdigung entkeimen wollte, 
nd den sein spröder, allem Ungewohnten und Un— 
eglaubigten abholder Sinn nicht verstand. 
Der Freiherr vom Stein, er, den der König 
mmer als unheimlich und fatal empfunden und 1807 
n schroffer Ungnade entlassen hatte, er und die Ge— 
oUlgsleute seines Geistes fanden an der Königin die 
esteste Stütze, Mitwisserin, Vertraute und Helferin 
hrer kühnen Erneuerungspläne. Und aus dem Kreise 
er Vertrauten drang die Kunde schnell ins Volk: 
ruise sei der Hoffnungsengel des Preußenvolkes .., 
ihr widmete Heinrich v. Kleist die wunderbaren Verse: 
Erwäg' ich, wie in jenen Schreckenstagen 
Ztill Deine Brust verschlossen, was sie litt, 
Wie Du das Unglück mit der Grazie Tritt“ 
Auf jungen Schuültern herrlich haft getragen, 
Vie von des Kriegs zerriss'nem Schlachtenwagen 
Selbst oft die Schar der Männer zu Dir schritt. 
Vie trotz der Wunde, die Dein Herz durchschnitt, 
du stets der Hoffnung Fahn' uns vorgetragen: 
D Herrscherin, die Zeit dann möcht' ich segnen! 
Vir sah'n Dich Anmut endlos niederregnen — 
Bie groß Du warst, das ahndeten wir nicht! 
dein Haupt scheint wie von Strahlen mir umschimmert; 
du bist der Stern, der voller Pracht erst flimmert, 
Venn er durch finst're Wetterwolken bhricht!“ 
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nzerreisshar. Kein Flicken, kein Stopi. 
. Rnααα- Tue ιN. Finsterwalde 437 
2IIDs 
VvVerleih. Institut. 
auch nach auswärts. Prospekt gralis. 
Kari Rorbs, Berplin s3- 
Neéenue Kini-trasert 28
	        

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