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Chronik der Hauptstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1936 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Inhaltsverzeichnis: Chronik der Hauptstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1936 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Leben : Zeitschrift für Schönheit und Kunst
Weitere Titel:
Die Damen-Illustrierte
Die Frauen-Illustrierte
Erschienen:
Berlin: Oestergaard 1928
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
1.1898/99 - 31.1928,20
ZDB-ID:
2692447-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1926
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14375751
Standort der Druckausgabe:
Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek
Signatur:
Ri 20010
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
H. 17

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Chronik der Hauptstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1936 (Public Domain)
  • Ausgabe 1936,1 Einleitungsheft
  • Ausgabe 1936,2 Januarheft
  • Ausgabe 1936,3 Februarheft
  • Ausgabe 1936,4 Märzheft
  • Ausgabe 1936,5 Aprilheft
  • Ausgabe 1936,6 Maiheft

Volltext

- 49 => Januar 1936 
(31) 
verfolgt. Er wird dazu beitragen, Bresche zu schlagen in Die Aauptschulverwaltung der Stadt hat die Rektoren 
die Mauer von Mißtrauen und Mißverständnissen, die aller Berliner Dolksschulen aufgefordert, bis zum 10. Februar 
das deutsche Dolk nach der Revolution umgab. Trotz an- 1936 für die Berliner Aufbauschulen geeignete fnaben und 
fänglicher Schwierigkeiten konnte der Schüleraustausch seit Mädchen namhaft zu machen. Diese Aufbauschulen führen in drei 
der Machtübernahme erheblich aufholen! Don rd. 200 Aus- Jahren zur Obersekundareife, in sechs Jahren zur Reifeprüfung 
tauschschülern 1933 ist die Zahl im Jahre 1935 auf 1 100 Aus- und damit zu allen Berufen, die das Abiturium voraussetzen. 
tauschschüler gestiegen. Die dritte Stadtkonferenz der Lehrkräfte an Berufsschulen 
Über die Berliner Schulbauten ist Grundsätzliches wird auf Deranlassung der Schulabteilung des Staats- 
unter Abschn. 3 h berichtet worden, dabei darf aber nicht kommissars im Ratsherren-Sitzungssaal abgehalten (21. IJan.]. 
übersehen werden, daß rein verwaltungsorganisatorisch das In der Jusammenkunft wird die Derwendung des Films in 
Schulbauwesen eines der umfassendsten Arbeitsgebiete der der Berufsschule behandelt. Der Reichserziehungsminister hat 
hauptschulverwaltung ist. In den letzten drei Jahren war das der Frage der Lehrfilmverwendung seine besondere Aufmerk- 
in erhöhtem Maße der Fall, weil wir die vorher eingerissene samkeit gegeben. 
Lage auf diesem Gebiet als trostlos hatten erkennen müssen. Ministerpräsident Fermann Göring besucht überraschend 
Besonders die Schulgebäude der Innenstadt boten ein jämmer- einige Schulen des Berliner Nordens und Ostens (24. Jan.). 
liches Bild der Dernachlässigung und des Substanzschwundes. Er läßt es sich nicht nehmen, in einigen Klassen selbst in den 
Mehr noch rief die Schulraumnot in den Außenbezirken nach Unterricht einzugreifen. 
Abhilfe. Aus Arbeitsbeschaffungsmitteln [s. o. Abschn. 3 k), [o- 
dann 'auch aus städt. Aaushaltsmitteln (aus Arbeits- 
beschaffungsmitteln 1,5 Millionen RM- + 900 000 ERM zur Die fiulturpflege und die fulturgutpflege geschieht für die 
Weiterführung und Beendigung der Instandsetzungsarbeiten, Berliner Bevölkerung seitens der Stadt außer in dem weiten 
dazu kamen an Haushaltsmitteln 1 Million für 1934 und Bereich des Schulwesens durch das fun st:- und 
2 968 500 RM für 1935) wurden die dringlichsten Schulbauten Bildungsamt der Stadt Berlin. Bei der Beurtei- 
ausgeführt: An Neubauten im Jahre 1934 in den einzelnen lung der Arbeit dieses Amtes ist ganz besonders die noch not- 
Bezirken: 3 Dolksschulen in Neukölln, 2 Dolksschulen neben wendige finanzielle Einengung zu beachten. Indes sei hier 
2 Erweiterungsbauten in fiöpenich, 2 Dolksschulen und 3 Er- vom augenblicklichen Standort im Fortgang der nationalen 
weiterungsbauten in Pankow, 2 Dolksschulen und ein Ergän- Erneuerung folgende Andeutung gestattet: Der neue Staat 
zungsbau in Spandau, 3 Erweiterungs- bzw. Ergänzungsbauten gewinnt den Bestand, die gefühlsbedingte Schwungkraft, die 
in Weißensee, je 1 Dolksschule in Reinickendorf und Lichtenberg, willensmäßige Einsatzbereitschaft und die geistige Sieghaftig- 
je ein: Erweiterungsbau in Charlottenburg, Wilmersdorf, keit in der wissenschaftlich-ethischen Auseinandersetzung der 
Tempelhof und Zehlendorf. Und im abgeschlossenen Jahre ihn tragenden Weltanschauung mit anderen für heute und 
waren Arbeiten an folgenden Schulneu- oder Ergänzungs- mehr noch für morgen aus der kulturellen Untermauerung, 
bauten zu beobachten, so im Bezirk Reinickendorf 2 Erweite- Ausreifung und ernsthaften Derarbeitung seiner* durch die 
rungsvolksschulbauten und der Beginn eines Schulbaues in Revolution verfügbar gewordenen Gehalte. Es fällt daher 
Heiligensee, in Neukölln die Fortführung eines Schulneubaues eine der wesentlichen Derantwortungen im gegenwärtigen Ju- 
in Britj-Nord und ein Ergänzungsbau auf Rudower Gelände, stand und Abschnitt dieses Staates den fulturpolitikern von 
im Bezirk Lichtenberg ein Dolksschulneubau auf dem Gebiet von heute zu: Die firaft und der Wille haben im Januar 1933 den 
Mahlsdorf-Süd, im Bezirk Zehlendorf ein Dolksschulneubau im Weg zum Dolk freigemacht, auf daß Charakter und Intelligenz 
Ortsteil Dahlem, im Bezirk Charlottenburg ein Erweiterungsbau das Dolk ausfüllen, beseelen, organisch und nachhaltig durch- 
für die Berufsschule in der Nosinenstraße, im Bezirk Spandau der dringen, so daß die revolutionäre Flamme der Begeisterung 
Anakenfelder Dolksschulneubau und in Weißensee ein Erweite- und Derwegenheit weder im bürokratischen Schematismus 
rungsbau für die Dolksschule in der Freienwalder Straße. Es noch im großspurigen Nichtwissertum verschüttet und erstickt 
war ferner die Fertigstellung ruinenhafter Schulbauten anzu- werde, sondern zum stetigen Feuer der Willens- und Ge- 
treffen (vgl. Abschn. 3 h), so bei der Schulanlage in der Schlicht- sinnungseinheit und selbstverständlichen Gesinnungsfreudigkeit 
allee in Lichtenberg, wodurch 30 Berufs- und 15 Mittelschul- im Dolksganzen weiterzünde. 
räume gewonnen wurden, und im Bezirk Tiergarten die Fertig- Wenn auf diesem Gebiet die Stadt einen in finanzieller 
stellung der Aöheren Fachschule für Frauenberufe. Hinsicht verhältnismäßig kleinen Betrag auswerfen konnte 
(im abgeschlossenen Aaushaltsjahr 3 341 030 KM im Brutto- 
haushalt, d. [. 0,4% vom Gesamthaushalt), so ist dabei doch 
Don den Januar-Ereignissen seien hier herausgehoben: zu bemerken, daß Berlin als Stadt der fiunst und Wissenschaft 
30 Jungen und Mädel aus Berlin haben durch Dermittlung eine so ergiebige Zahl an Reichs- und staatlichen Einrichtungen 
des Staatskommissars Dr. Lippert einen Weihnachtsurlaub bis (Theater, Bibliotheken, Museen; vgl. allgemein Abschn. 2d 
Neujahr An der Märkischen Jugendburg Storkow verleben der Chronikhefte) aufweist, daß der Bevölkerung unserer Stadt 
dürfen. diese Einrichtungen weithin zugutekommen, so daß sich die 
In Schöneiche läuft gegenwärtig das erste Berliner Schu- ßommunalverwaltung Berlins gegenüber der zahlreicher ande- 
lungslager des Nationalsozialistischen Lehrerbundes. Im ren Großstädte des Teiches in einem Dorteil und einer Er- 
Schloß Schöneiche ist ein Schulungslager für Lehrerinnen Ber- leichterung befindet. Auf die durch die Stadt geförderten oder 
lins eingerichtet. In Zusammenarbeit mit Staatskommissar durchgesetten kulturellen Leistungen einzugehen, wird fortan 
Dr. Lippert ist von der städtischen Schulverwaltung geplant, in jedem Chronikheft Gelegenheit genommen werden. 
im laufenden Jahre ähnliche Lager auch während der Schulzeit Das städtische Büchereiwesen ruht [Schluß des Rechnungs- 
durchzuführen. Die Lager sind vor allem dazu bestimmt, das jahres 1935) in der wissenschaftlich eingerichteten Stadtbiblio- 
fiameradschaftsgefühl zu stärken. thek und 108 Dolksbüchereien. 
15
	        

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