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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe IV.1854 (Public Domain)

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fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe IV.1854 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Leben : Zeitschrift für Schönheit und Kunst
Other titles:
Die Damen-Illustrierte
Die Frauen-Illustrierte
Publication:
Berlin: Oestergaard 1928
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1.1898/99 - 31.1928,20
ZDB-ID:
2692447-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1925
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11117447
Location:
Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek
Shelfmark:
Ri 20010
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals

Periodical part

Title:
Band 2

Issue

Title:
H. 21

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe IV.1854 (Public Domain)
  • Title page
  • H. I/II
  • H. III/IV
  • H. V/VI
  • H. VII/X
  • H. XI/XII
  • Contents

Full text

415 
G. Borstell und Fr. Koch, Privatgebäade zu Paris. 
416 
Preises der Wohnungen ist in nachfolgender Figur eine Woh 
nung in der zweiten Etage eines eben vollendeten Hauses in 
der rae Bonaparte gegeben. Diese Strafse ist neu angelegt, 
liegt auf dem linken Seine-Ufer in der Nähe der Kirche St. Stil- 
pice, also in dem weniger belebten Stadttheile und ziemlich weit 
vom Mittelpunkte der Stadt entfernt. Sie war anständig ein 
gerichtet und sollte 1200 Francs kosten. 
Eigentümlich ist die Construction der Zwischendecken, 
die Herstellung des Deckenputzes und der Etogen-Fufsböden. 
Die Balkenlagen werden um starkes Bauholz zu sparen j 
auf folgende Art zusammengesetzt: Etwa in jeden Fenster 
pfeiler werden die starken Balken a, a, a . ... in etwa 6^. bis 
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8 Fufs Entfernung von einander nach der Tiefe des Hauses 
gelegt * zwischen eie längs der Front und Mittel wand etwas 
schwächere Balken b, b f h .... eingesetzt, und in diese wie 
der die ganz schwachen Bälkchen <?, c, c . . . . nach der Tiefe 
des Hauses in etwa 13 bis 14 Zoll Entfernung von einander 
gelegt. Die Balken a, o, a . . . . sind gewöhnlich bis 9 
Zoll breit, 10£ bis 11 Zoll hoch, die b, 6, b .... 7 bis 8 
Zoll breit bei derselben Hohe. Sie werden in jene mit Zapfen 
eingesetzt und die Verbindung durch ein umgelegtes, oben an 
den Balken a festgenageltes Eisen verstärkt. Die Bälkchen i 
c, c, c . . . . sind nur etwa 3 Zoll breit bei 71 bis 8| Zoll 
hoch; sie werden so eingelegt, dafs ihre untere Fläche mit der 
der stärkeren Balken bündig liegt und zur Herstellung des 
Deckenputzes nagelt man über sie fort schmale und schwache 
Leisteben in 4 bis 6 Zoll Entfernung von einander. Ueber 
diese fort werden dünne Bretter verloren angeheftet, ein dicker 
Gipsgufs von oben, zwischen'die Leisten hindurch, auf diese 
Bretter ansgegossen und mit der Kelle etwas gegen die Bal 
ken hochgestrichen. Sobald derselbe getrocknet ist, werden 
die verloren angehefteten Bretter entfernt und die Unebenhei 
ten der Decke vollständig glatt geputzt. 
Eine Stakung zwischen den Balken, wie sie bei uns üb 
lich ist, macht man in Paris nicht, vielmehr wird über die 
Balken fort der Fufsboden in folgender Art gebildet (siehe 
die vorstehenden Figuren). Man befestigt auf den schwachen 
Bälkchen c, c . . . kurze, schwache Brettstücke in der Art 
der bei uns üblichen Staken und bringt über sie fort einen 
dicken Gipsgufs, welchen man oberflächlich ebnet und darauf 
schwache Lagerhölzer von etwa 3 Zoll hoch streckt. Diese 
werden in die Waage gelegt und kommt man mit ihnen stel 
lenweise höher als die starken Balken a, a. .. und h, 6 . .., 
so legt man auch auf diese schwache Holzstreifen auf, um die 
Waage herzustellen. Unmittelbar auf diese Lagerhölzer wird 
dann der Fufsboden gelegt Derselbe wird fast durchgängig 
von Eichenholz gefertigt und zwar aus schmalen, 4 bis 5 Zoll 
breiten Streifen, welche mit Feder und Nute unter einem Win 
kel von 45 Grad zusammengefügt werden (s. die letzte Figur). 
Die Feuerungsanlagen. Oefen, wenigstens Kachel 
öfen, kennt man kaum. Zur Erwärmung der Läden, Werk 
stellen und andrer dergleichen Räume bedient man sich mei- 
stentheils eiserner Oefen, für die derWohnräume hat man Kamine. 
Die letzteren sind in den einigermafsen anständigen Wohnun 
gen aus einer gewöhnlichen Sorte Marmor hergestellt, welcher 
als Fournier geschnitten und mit Gips auf einen andern billi 
gen Stein befestigt ist. In eleganten Häusern wird mit den 
Kaminen und den Spiegeln darüber grofser Luxus getrieben 
und der Kaminsims aufserdem zur Aufstellung kostbarer Zier- 
Gegenstände benutzt. Wir begnügen uns hier in den folgen 
den drei Figuren einen ganz einfachen Kamin ans der oben 
bezeichnten Wohnung mitzutheilen, wobei wir nicht unerwähnt 
lassen dürfen, dafs die über den Kaminen angeordneten Spie 
gel zur Wohnung gehören und mit derselben vermiethet wer 
den. Da jeder Kamin sein besonderes Rauchrohr haben mufs, 
so werden in jedem Hause eine bedeutende Zahl von Schorn 
steinen bedingt. Die durch die Rohrkästen in den Zimmern 
entstehenden Winkel und Vorsprunge sind vielfältig durch Wand- 
Spinden ausgeglichen; diese sind durch Tapetenthüren geschlos 
sen und überhaupt sehr beliebt und gebräuchlich.
	        

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