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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1928 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1928 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Leben : Zeitschrift für Schönheit und Kunst
Other titles:
Die Damen-Illustrierte
Die Frauen-Illustrierte
Publication:
Berlin: Oestergaard 1928
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1.1898/99 - 31.1928,20
ZDB-ID:
2692447-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1922
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14369789
Location:
Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek
Shelfmark:
Ri 20010
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1928 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1928
  • No. 1, 12. Januar 1928
  • No. 2, 19. Januar 1928
  • No. 3, 24. Januar 1928
  • No. 4, 26. Januar 1928
  • No. 5, 2. Februar 1928
  • No. 6, 3. Februar 1928
  • No. 7, 9. Februar 1928
  • No. 8, 16. Februar 1918
  • No. 9, 23. Februar 1928
  • No. 10, 8. März 1928
  • No. 11, 15. März 1928
  • No. 12, 22. März 1928
  • No. 13, 27. März 1928
  • No. 14, 29. März 1928
  • No. 15, 30. März 1928
  • No. 16, 17. April 1928
  • No. 17, 19. April 1928
  • No. 18, 26. April 1928
  • No. 19, 3. Mai 1928
  • No. 20, 10. Mai 1928
  • No. 21, 22. Mai 1928
  • No. 22, 5. Juni 1928
  • No. 23, 14. Juni 1928
  • No. 24, 21. Juni 1928
  • No. 25, 26. Juni 1928
  • No. 26, 28. Juni 1928
  • No. 27, 13. September 1928
  • No. 28, 20. September 1928
  • No. 29, 4. Oktober 1928
  • No. 30, 11. Oktober 1928
  • No. 31, 16. Oktober 1928
  • No. 32, 18. Oktober 1928
  • No. 33, 25. Oktober 1928
  • No. 34, 8. November 1928
  • No. 35, 13. November 1928
  • No. 36, 15. November 1928
  • No. 37, 22. November 1928
  • No. 38, 29. November 1928
  • No. 39, 6. Dezember 1928
  • No. 40, 13. Dezember 1928
  • No. 41, 20. Dezember 1928

Full text

Sitzung am 22. November 1928. 877 
Dieser Antrag wurde mit einer Stimme Mehr 
heit im Ausschutz abgelehnt. Trotzdem aber betonten 
alle Mitglieder des Ausschusses, daß tatsächlich nun 
endlich ein großzügiges Programm vorgelegt 
und eine grundsätzliche Losung, wie sie 
dabei von seiten der Deutschnationalen vorgeschlagen 
worden ist, getrofsen werden müßte. 
Der Herr Kämmerer wurde auch über die finan 
zielle Seite der Vorlage sehr eingehend befragt. Die 
Hauptrolle spielte die Mage der Möglichkeit der 
Unterbringung langfristiger Anleihen 
und die Frage, ob diese Anlage hier als 
eine produktive Anlage zu bewerten wäre. 
Die Antwort des Kämmerers war ebenso ein 
gehend wie die Fragen eingehend waren. Seitens 
eines Mitgliedes dieses Ausschusses wurde diese Ant 
wort dws Kämmerers bezeichnenderweise 
„eine Rede gegen die Vorlage g e n a n n t", 
beim er konnte über langfristige Anleihen, wie wir alle 
wissen, eine günstige Prognose nicht stellen. Immerhin 
glaubte der Herr Kämmerer aber, diese 12 Millionen auf 
eilte bestimmte Art doch unterbringen zu können. 
Ueber die Belastung mit kurzfristigen Krediten, 
die in der Vorlage auch eine Nolle spielt —denn zunächst 
müßten die Mittel vor Begebung der Anleihe aus kurz 
fristigen Krediten genommen werden —, gab der Herr 
Kämmerer eine Auskunft, nach der zwar die Höhe 
der kurzfristigen Kredite keineswegs übertrieben er 
scheint, aber immerhin doch eine gewisse 
Span n u n g nicht geleugnet werden kann. Die Be 
dingung der kurzfristigen Kredite erschienen nicht zu 
hoch. 
Bezüglich der Rentabilität der Wasser 
werke, über die eine eingehende Aussprache stattfand, 
wurde festgestellt, daß die 16 Pfg., die Berlin für 
Wasser nimmt, doch erheblich niedriger sind als die 
Wasserpreise anderer Städte. Breslau verlangt bei 
spielsweise 23 Pfg. Jedenfalls ist die Rentabilität der 
Wasserwerke in Prozenten ausgedrückt, in Prozenten 
des investierten Kapitals des Anlagewertes erheblich 
niedriger, als die Verzinsung kurzfristiger Kredite oder 
als langfristige Anleihen sie erfordern. 
Die Dringlichkeit der Vorlage wurde von keiner 
Seite bezweifelt und infolgedessen ist die Vorlage zum 
Schluß von fast allen Seiten des Ausschusses ange 
nommen worden, der Ihnen hiermit durch mich die 
Annahme auch seinerseits empfiehlt. 
Vorst. Haß: Die Beratung ist eröffnet. Die 
Herren Lüdicke, Dethleffsen, von Jecklin und Parteifr. 
haben folgenden Antrag wieder eingebracht: 
„Wir beantragen, die Vorlage 892 der von der 
Stadtverordnetenversammlung beschlossenen ge 
mischten Deputation für Erörterung eines Ban 
programms für die Städtischen Wasserwerke zu 
überweisen." 
Als Parteivertreter hat nunmehr Herr von Jecklin 
das Wort. 
Stadtv. von Jecklin (DN): Ich darf als Parteiver 
treter folgendes ausführen: 
Wir haben den Antrag, die Vorläge der gemischten 
Deputation von dreißig Mitgliedern zu überweisen, hier 
nochmals gestellt, einmal, weil der Inhalt der Vorlage 
ja auf jeden Fall, auch wenn Sie unsern Antrag ab 
lehnen, doch zum Gegenstand der Beratung der 
gemischten Deputation gemacht werden muß, dann aber 
habe ich hauptsächlich hier ums Wort gebeten, um den 
Magistrat zu fragen, warum eigentlich von der 
gemischten Deputation von 30 Mitgliedern, die wir in 
der letzten Sitzung hier beschlossen haben, noch nichts zu 
hören ist und vielleicht auch nichts zu hören sein soll? 
Wir möchten doch bitten, daß solche Wünsche des 
Hauses, die doch wohlbegründet sind, und zwar 
begründet gerade mit dem eingehenden und großzügigen 
Programm, das wirklich die grundsätzliche Losung 
bringen muß, die hier das Haus gewünscht und be 
schloßen hat, seitens des Magistrats etwas freundlicher 
behandelt werden. 
Uns erscheint die Frage der Wasserversorgung 
Berlins gerade heutzutage bei dem stärkeren Bedürfnis 
der Bevölkerung nach Wasser so außerordentlich schwer 
wiegend in jeder Beziehung, vor allen Dingen aber 
in hygienischer Beziehung, daß wir auf jeden Fall 
dafür eintreten. Wir haben uns nicht ohne Grund 
seinerzeit Unliebenswürdigkeiten von einer Seite des 
Hauses zugezogen durch Ausführungen über zu starke 
Anlage von Badezimmern in Kleinwohnungen. Das 
ist abgelehnt worden. Wir wollen darüber nicht rechten. 
Aber um so mehr verlangen wir, daß nun einmal 
wirklich etwas geschieht, damit die Wasserversorgung 
niemals in Zweifel gestellt ist. 
Der Herr Direktor von den Wasserwerken hat uns 
nicht ganz überzeugen.können, daß es nur Zufall und 
unglückliches Zusammentreffen von allen möglichen 
Umständen war, wodurch in Schöneberg seinerzeit 
einige 20 Häuser Wassermangel hatten. Wir sind davon 
überzeugt, daß mau auch dem hätte vorbeugen können. 
Deshalb verlangen wir ganz stark und unter 
streichen dieses Verlangen, die beschlossene Deputation 
von 30 Mitgliedern möglichst bald zusammentreten zu 
lassen. 
Stadtrat Schlichting: Meine Damen und Herren! 
Wir haben uns mit dem Vorschlage der Stadtverord 
netenversammlung, eine gemischte Deputation einzu 
setzen, noch nicht im Magistrat beschäftigen können. Es 
wird in nächster Zeit geschehen. 
Stadtv. Dr. Caspari (V): Meine Damen und 
Herren! Dem Herrn Berichterstatter ist in seinem so 
ausführlichen Vortrage ein Vergehen unterlaufen, an 
dem er aber unschuldig ist. Er hat gesagt, die Vorlage 
sei vom Ausschuß wegen ihrer Dringlichkeit einstimmig 
angenommen worden. Herr Kollege Schalldach und ich, 
die wir unsere Parteifreunde im Ausschuß zu vertreten 
hatten, haben nicht für die Vorlage gestimmt und 
werden es auch heute nicht tun. Wir sehen gar nicht 
ein, warum wir Vorlagen deshalb zustimmen müssen, 
weil sie in dem Augenblick, wo sie der Magistrat uns 
bringt, dringend geworden sind. 
Der Herr Berichterstatter hat erwähnt, daß im 
Ausschuß vom Herrn Direktor der städtischen Wasser 
werke mitgeteilt worden ist, daß der Magistrat die 
Vorlage der Wasserwerke im März bekommen hat. Der 
Magistrat hat bis zum 3. November gebraucht, um 
diese Vorlage zu zeichnen und uns zugehen zu lassen. 
Das ist eine Behandlung, die wir uns nicht gefallen 
lassen und für die wir die Verantwortung nicht über 
nehmen wollen. 
Am 1. Oktober haben die städtischen Wasserwerke 
die Wasserversorgung von Schöneberg und Friedenau 
neu übernommen. Die Kosten, die durch die Vorlage 
gefordert werden, entstehen durch die Uebernahme dieser 
beiden neuen Betriebe. Wenn sie nicht erfolgt wäre, 
wären die Wasserwerke für ihre Erweiterungsbauten, 
die notwendig waren, mit ihren 7 Millionen Mark 
lleberschüssen unzweifelhaft ausgekommen. Die wei 
teren 12 Millionen werden für Schöneberg und 
Friedenau erfordert. Da wäre es die Pflicht des Ma 
gistrats gewesen, uns vor dem 1. Oktober die Vorlage 
zu bringen, damit wir uns vorher darüber schlüssig 
werden konnten, ob wir Schöneberg und Friedenau 
übernehmen wollen oder ob wir es nicht können. Meine 
Damen und Herren! Daß wir es eigentlich nicht 
können, daß wir vor dem 1. Oktober, wenn wir pflicht 
mäßig handeln wollten, die Uebernahme ablehnen 
mußten, haben die Ausführungen des Herrn Käm-
	        

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