Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe VII.1857 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe VII.1857 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Leben : Zeitschrift für Schönheit und Kunst
Weitere Titel:
Die Damen-Illustrierte
Die Frauen-Illustrierte
Erschienen:
Berlin: Oestergaard 1928
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
1.1898/99 - 31.1928,20
ZDB-ID:
2692447-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1914
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11151250
Standort der Druckausgabe:
Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek
Signatur:
Ri 20010
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
H. 11

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe VII.1857 (Public Domain)
  • H. I/II
  • Titelblatt
  • H. III-V
  • H. VI-IX
  • H. X/XII
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

243 
üebcr Bcsscraer’s Fabrikation von schmicJebarera Eisen und Stahl. 
244 
denn nachdem der Luftstrom durch die Düsen Stunden auf 
das Eisen gewirkt hatte, konnte ich nicht Hitze genug erzeu 
gen, um damit ein Schmelzen des Eisens hervorzubringen. 
Deshalb wurde der Versuch unterbrochen, und es waren wäh 
rend dieser Zeit f des Metalls fest geworden. Ein breiterer 
Satz Düsen wurde nun hineingelegt und der Ofen aufs Neue 
mit flüssigem Eisen beschickt, wodurch die vorige Füllung 
gänzlich wieder geschmolzen wurde, und als das Ganze zum 
Ausflufs kam, zeigte es, wie gewöhnlich, den starken und 
blendenden Glanz, der dem elektrischen Lichte eigen ist. 
Denjenigen, welche mit der Eisenfabrikation zu thun haben, 
wird es sogleich augenscheinlich sein, dafs die schmiedeeisernen 
Barren, welche ich beschrieben habe, keine solche harten 
oder stahlartigen Theile haben, wie sic sich im Fuddeleiscn 
finden, welches viel gewalzt werden iuufs, um diese Theile mit 
der Hauptmasse zu vereinigen; noch werden solche Barren ein 
übermäfsiges Walzen erfordern, um die Schlacken aus dem 
Innern der Masse zu entfernen: denn nichts davon findet sich 
in dem Barren vor, welcher durchaus rein und vollkommen 
gleichartig ist und eben deshalb nur soviel gewalzt zu werden 
braucht, als zur Entwicklung der Fiber nöthig ist. Es 
folgt daher, dafs, anstatt Btabeisen oder Schienen durch 
Zusammenschweifsen einzelner Packcte zu bilden, es weit 
einfacher und weniger kostspielig sein wird, verschie 
dene Stangen oder Schienen von einer einzigen Barre zu ma 
chen. Zweifelsohne würde dies schon lange vorher geschehen 
Sein, wenn nicht das ganze Verfahren durch die Gröfse des 
Eisenklumpens beschränkt wäre, welchen der Puddler machen 
kann. 
Weitere Details über meine Verbesserungen jetzt zu geben, 
beabsichtige ich nicht, weil die hierfür erhaltenen Patente noch 
nicht speciflcirt sind. Zuvor jedoch will ich noch auf einige 
besondere Eigentümlichkeiten aufmerksam machen, welche 
Gufsstahl von allen andern Eigenarten unterscheiden, näm 
lich die vollkommen gleichartige Beschaffenheit des Metalls, 
das Nichtvorhandensein von Rissen oder Schiefern und seine 
gröfsere Cohäsion und Elasticität im Vergleich mit Cemcntstahl, 
von welchem er gefertigt wird. Es sind dies Eigenschaften, 
welche er lediglich durch das Schmelzen und die Umbildung 
desselben in Stäbe erhält und welche alle, auch das Schmiede 
eisen in ähnlicher Weise bei dem neuen Proccsse durch das 
Schmelzen und die Umbildung in Barren anniramt. Auch ist 
nicht zu vergessen, dafs dem Cementstahl (obgleich von Walz* 
eisen gebildet) durch kein noch so grofses Walzen dieselbe 
gleichartige Beschaffenheit gegeben werden kann, welche Gufs 
stahl blos durch die Ausdehnung des Barrens auf das 10- bis 
12fache seiner ursprünglichen Länge erlangt. 
Eine sehr wichtige Thatsache ist, dafs alles nach dem 
neuen Systeme erhaltene Schmiedeeisen die Eigenschaften des 
als Holzkohleneisen bekannten Eisens haben wird, nicht weil 
irgend welche Holzkohle zu seiner Bereitung benutzt ist, son 
dern weil der ganze Procefs, welcher dem Schmelzen folgt, 
ohne Berührung mit Brennmaterial, oder ohne Gebrauch des 
selben geführt wird. Das so gewonnene Eisen ist demnach 
ganz frei von den schädlichen Eigenschaften, welche Brenn 
material dem seinem Einflüsse ausgesetzten Eisen mitzutheilen 
nie unterläfst. Diese Eisenbereitung gestattet gleichzeitig, sehr 
leicht grofsc Wellen, Krummzapfen und andere schwere Gegen 
stände zu machen. Es ist klar, dafs schwere Gufsstücke, 
welche mit den gegenwärtigen Mitteln von gewöhnlichem Gufs- 
eisen gegossen werden können, auch von geschmolzenem 
Schmiedeeisen bei unserer Anordnung gegossen und in die 
erforderlichen Formen verarbeitet werden können, wenn nur 
unsere Maschinen die Gröfse und Kraft haben, welche notlng 
ist, um grofsc Eisenmassen zu behandeln. Die kleinen, ge 
wöhnlich zum Schmelzen der Erze angewandten Oefen sind 
nach und nach vergrüfsert, bis sic sehr gröfse Verhältnisse 
angenommen haben, um 200 oder 300 Tons auf einmal zu 
bearbeiten, wobei sie 10 Tons flüssigen Eisens bei jedem Aus 
laufe geben. Der Fabrikant ist also davon ausgegangen, den 
Ofen zu vergröfsern und zum Gebrauche desselben Gebläse 
von der erforderlichen Gröfse anzunehmen; er hat hierdurch 
auf jede Art die Kosten vermindert. Um ein Stück von ge 
gebener Gröfse zu fertigen, erfordern seine grofsen Oefen be 
deutend weniger Arbeit, als dies durch ein Dutzend kleinerer 
Oefen möglich gewesen wäre. In gleicher Weise vermindert 
er den Aufenthalt und die Kosten an Brennmaterial, weil er 
in den Resultaten eine Gleichförmigkeit erreicht, wie dies nim 
mer bei mehreren kleinen Oefen möglich gewesen wäre. In 
dem der Fabrikant sich für diese Vortheile sehr willig gezeigt 
bat, ist er bei der Nothwendigkeit, diese gelungene Verfuhrungs- 
weise zu verlassen, durch ein anderes Verfahren, welches den 
Grundsätzen widerspricht, die er beim bisherigen Schmelzver 
fahren so vorlhcilhaft gefunden hat, in Erstaunen gesetzt. 
Allerdings ist bis jetzt nichts besseres als der Puddelprocefs 
bekannt gewesen, durch welchen nur 2 oder 3 Ctr. Eisen auf 
einmal verarbeitet werden konnten, und selbst diese sind noch 
immer in kleine Theile von einigen 70 oder 80 Pfd. getheilt, 
deren jeder durch einen Arbeiter gestaltet, im Ofen sorgfältig 
gewendet und gewartet, dann aus dem Ofen herausgenommen 
wird, um in die erforderliche Gestalt geprefst zu werden. 
Zum Schlufs noch Einiges über die Bereitung von Gufs 
stahl. 
In dem Augenblicke, der unmittelbar dem Schmelzen folgt, 
hat alles Roheisen die Eigenschaften von Gufsstahl gewöhnli 
cher Art. Wird das Verfahren fortgesetzt, so verliert der so 
erzeugte Stahl nach und nach den geringen noch verbliebenen 
Kohlenstoff und geht allmälig von hartem zu weichem Stahl 
über, von weichem Stahl zu Stahleisen, event. zu sehr weichem 
Eisen. Von nun an kann nach einem gewissen Zeitraum des 
Processes jede Art Eisen erhalten werden. Es giebt da be 
sonders eine Art, welche ich zum Unterschiede „Halbstabl* 
nenne; sie steht in Bezug auf Härte mitten zwischen gewöhn 
lichem Gufsstahl und weichem Schmiedeeisen. Eg besitzt dies 
Eisen den Vortheü gröfserer Dehnbarkeit, als weiches Eisen; 
es ist also mehr elastisch und nimmt nicht leicht eine dauernde 
Gestalt an, weil es härter ist; auch nutzt es sich nicht so leicht 
ab, wie weiches Eisen; und gleichzeitig ist es zum Verarbeiten 
nicht so zerbrechlich oder hart, wie Gufsstahl. Daher ist es 
besonders geeignet zu Gegenständen, die vorzüglich Leichtig 
keit und Festigkeit erfordern, oder zu solchen, welche einer 
grofsen Abnutzung unterworfen sind, wie z. B. Schienen. Die 
Kosten für Halbstahl sind etwas geringer als für Eisen, weil 
der Verlust durch die Oxydation im Umwandlungskessel (Ofen) 
nur etwa 2£ Procent geringer ist als beim Eisen. Da jedoch 
das Walzen etwas schwieriger ist, so könnte man den Preis 
für dergleichen Schienen ebenso hoch wie für Eisen annehmen. 
Oft wird ein geringeres Gewicht gebraucht werden können, 
weil die Dehnbarkeit des Halbstahles etwa 30 bis 40 Procent 
grofser ist als die von Stanzcneisen.
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der erste Buchstabe des Wortes "Baum"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.