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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 9.1883 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 9.1883 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Leben : Zeitschrift für Schönheit und Kunst
Weitere Titel:
Die Damen-Illustrierte
Die Frauen-Illustrierte
Erschienen:
Berlin: Oestergaard 1928
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
1.1898/99 - 31.1928,20
ZDB-ID:
2692447-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1912
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11157977
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
H. 5

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 9.1883 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Oktober 1882, Nr. 1
  • 7. Oktober 1882, Nr. 2
  • 14. Oktober 1882, Nr. 3
  • 21. Oktober 1882, Nr. 4
  • 28. Oktober 1882, Nr. 5
  • 4. November 1882, Nr. 6
  • 11. November 1882, Nr. 7
  • 18. November 1882, Nr. 8
  • 25. November 1882, Nr. 9
  • 2. Dezember 1882, Nr. 10
  • 9. Dezember 1882, Nr. 11
  • 16. Dezember 1882, Nr. 12
  • 23. Dezember 1882, Nr. 13
  • 1. Januar 1883, Nr. 14
  • 6. Januar 1883, Nr. 15
  • 13. Januar 1883, Nr. 16
  • 20. Januar 1883, Nr. 17
  • 27. Januar 1883, Nr. 18
  • 3. Februar 1883, Nr. 19
  • 10. Februar 1883, Nr. 20
  • 17. Februar 1883, Nr. 21
  • 24. Februar 1883, Nr. 22
  • 3. März 1883, Nr. 23
  • 10. März 1883, Nr. 24
  • 17. März 1883, Nr. 25
  • 24. März 1883, Nr. 26
  • 1. April 1883, Nr. 27
  • 7. April 1883, Nr. 28
  • 14. April 1883, Nr. 29
  • 21. April 1883, Nr. 30
  • 28. April 1883, Nr. 31
  • 5. Mai 1883, Nr. 32
  • 12. Mai 1883, Nr. 33
  • 19. Mai 1883, Nr. 34
  • 26. Mai 1883, Nr. 35
  • 2. Juni1883, Nr. 36
  • 9. Juni1883, Nr. 37
  • 16. Juni1883, Nr. 38
  • 23. Juni1883, Nr. 39
  • 1. Juli 1883, Nr. 40
  • 7. Juli 1883, Nr. 41
  • 14. Juli 1883, Nr. 42
  • 21. Juli 1883, Nr. 43
  • 28. Juli 1883, Nr. 44
  • 4. August 1883, Nr. 45
  • 11. August 1883, Nr. 46
  • 18. August 1883, Nr. 47
  • 25. August 1883, Nr. 48
  • 1. September 1883, Nr. 49
  • 8. September 1883, Nr. 50
  • 15. September 1883, Nr. 51
  • 22. September 1883, Nr. 52

Volltext

500 
ausgestreckt, heiser wimmernd: Verrathe mich nicht! verkaufe 
mich nicht! 
Es war jedoch nichts, als der Ruf der Schildwachcn 
und das Geklirr ihrer Gewehre. Bald hatten mich andere 
Fantasien wieder in Beschlag genommen: Dumoulin, mein 
Onkel, der König mit dem schrecklichen Gesicht und seinem 
Schwur, mich zu vernichten. Der kommende Morgen, die 
Ungewißheit, was mit mir geschehen werde, welche furcht 
baren Dinge mich erwarteten, Alles ballte sich zu einen: hölli 
schen Knäuel zusammen. Aus einem halb traumartigen Zu 
stande fuhr ich endlich auf, als es Tag geworden und ich die 
Schlüssel raffeln hörte. Der Wächter kam und brachte mir 
Kaffee und Backwerk, räumte das Effen vom Abend fort, füllte 
einen Wasserkrug und setzte einen Topf daneben, Alles wieder 
ohne ein Wort zu sprechen. 
Erst als er damit fertig war, drehte er sich nach mir um 
und sprach: Um neun Uhr kommt Se. Majestät der König- 
Ich soll Ihr sagen, daß Sie sich bereit hält. 
Was soll denn geschehen? fragte ich. 
Verhör, erwiderte der Mann. Der General-Auditeur 
Excellenz von Katsch ist schon hier. 
Ich wußte genug von diesem fürchterlichen Mann, um 
vor seinem Namen zu erschrecken. Er war als erbarmungs 
loser Chef der Criminaljustiz bekannt. 
Wie viel llhr ist es jetzt? fragte ich. 
Acht Uhr vorbei. 
Und, lieber Mann — eine Bitte — sagt mir, wo ist der 
Herr von Clement, und wie geht es ihm? 
Statt jeder Antwort schlug er die Thür zu und ließ 
mich allein. 
Eine unbeschreibliche Muthlosigkeit, welche mich überfiel, 
machte, daß ich eine Zeit lang wie in Erstarrung auf dem 
Bette saß. Alles Unglück und Elend, daß mich erwartete, 
fiel auf mich nieder und löschte mein Hoffen aus, doch eben 
dies hülflose Verzweifeln bewirkte, daß um so lebendiger 
auch bald meiner Seele Kraft und Gläubigkeit wiederum er 
wachte. Ich fühlte mich schuldlos. Gottes allmächtiger Wille 
hatte diese Prüfungen über mich gebracht, so richtete ich mein 
Gebet zu ihm, mich nicht zu verlaffen, sondern mein Hort und 
Schützer gnädiglich zu sein. Und in «reinem tiefsten Herzen 
loderte es auf wie ein wärmend Feuer; die Stimme, der ein 
leidender Meirsch immerdar vertrauen darf, rief mir zu: Gieb 
Zeugniß dafür, daß du recht gethan, und fürchte dich nicht 
vor dem Zorn der Gewaltigen. Laß dich nicht zum Unrecht 
und zur Sünde verlocken, Gott wird dir beistehen in deiner 
Noth! — Und so stand ich auf voll Gewißheit und voll 
Ruhe, brachte meinen Anzug in Ordnung, so gut ich cs 
vermochte, und erwartete gefaßten Mrrthes die Stunde des 
Gerichts. 
Es ließ nrich diese auch nicht lange warten. Nach 
einiger Zeit entstand viel Lärm auf dem Hofe, in welchen 
ich nicht hinabsehen konnte, da das Fenster meiner Zelle sehr 
hoch war. Ich hörte nur Wagen rollen und Pferde schnauben, 
hörte den Schritt nrarschirender Soldaten, und die Coinmando- 
worte ihrer Offiziere, endlich aber wurden die Trommeln 
gerührt, und dies nahm ich als das Zeichen, daß der König 
gekommen sei. 
Wiederum Stille und wiederum banges Erwägen, Nach 
sinnen und Vorstellen, was mit mir geschehen werde, bis end 
lich unten im Hause Schritte dröhnten und Gewehre klirrten. 
Der Lärm näherte sich, und die Schlüssel rasselten air meiner 
Zelle. Gleich darauf stand der Gefangenwärtcr darin und 
forderte mich auf, ihm zu folgen. 
(Fortsetzung folgt.) 
Leopold von Such. 
(Mit dem Portrait Seite 587.) 
Alexander von Humboldt nannte den Mann, dessen Portrait 
unsere Nummer bringt, in seinem „Kosmos" einst den größten Geo- 
gnosten unserer Zeit. Ungewöhnliche Gaben des Geistes, einen 
seltenen Scharfsinn, eine Beobachtungsgabe und Auffassung, wie 
sie wenigen Sterblichen verliehen ist, hat Leopold von Buch 
durch Ausdauer, durch Selbstverleugnung erhöht, und zum Ruhm 
seines Vaterlandes für die Fortschritte der Wissenschaften verwendet. 
Auf sorrgesetzten Reisen während des größten Theils des Jahres 
stand Buch mit den ausgezeichnetsten Gelehrten in ganz Europa 
in dem lebendigsten persönlichen Verkehr; er kannte ihre Ansichten, 
er wußte von ihren Arbeiten; in allen Sammlungen von Edin 
burgh bis Neapel hatte er Beobachtungen angestellt. Ueberall war 
er zu Hause, die kleinsten Umstände waren ihm gegenwärtig; sein 
außergewöhnliches Gedächtniß unterstützte er noch durch eisernen Fleiß. 
Er besaß die feinste, in den höchsten Kreisen des Lebens, in den 
mannigfachsten Verchältnissen der Reisen erworbene Bildung, wie sie 
sich in einem so reinen und freien Gemüth zur schönsten Blüthe 
entwickelte. 
Leopold von Buch ist am 26. April 1774 auf Schloß 
Stolpe bei Angermünde in der Uckermark geboren, und am 4. März 
1853 in Berlin gestorben. Eine ausführliche Darstellung seines 
Lebens*) ist zugleich eine vollständige Geschichte der gcognostischcn 
Wissenschaft in allen ihren einzelnen Phasen während der ersten 
Hälfte unseres Jahrhunderts. 
Im Jahre 1789, erst 15 Jahre alt, finden wir den jungen 
Buch bereits in Berlin mit chemisch-mineralogischen und physika 
lischen Studien zur Vorbereitung auf den von ihm gewählten 
Beruf eines Bergmanns eifrigst beschäftigt, um 1790 in die be 
rühmte Bergakademie zu Freiberg einzutreten. Von reicher 
geistiger Begabung, körperlich kräftig und ausdauernd, vielseitig 
gründlich gebildet, hatte Buch das Glück, völlig unabhängig, im 
Besitz reicher Mittel, über die er unbeschränkt zu verfügen hatte, 
ganz und voll seiner Wissenschaft zu leben, wie es selten 
Jemandem beschieden ist. 
In Freiberg lehrte damals der Vater der Gcognosic, 
Werner, mit welchem Buch bald in innigsten Verkehr trat. Im 
Herbst 1793 wurde die Universität Halle, später jene in Göttingen 
bezogen, um auch die übrigen naturwiffcnschastlichen Fächer zu studiren. 
Nach Berlin zurückgekehrt, erhielt Buch 1796 als Bergreferendarius 
bei dem schlesischen Oberbergamte eine Anstellung im Staatsdienste, 
schied jedoch bald wieder aus dieser Stellung. In, Jahre darauf 
rüstete er sich zu einer Reise nach Italien, mußte jedoch an den 
Nordalpen Halt machen, weil die Kriegswirrcn ihn an der Weiter- 
i reise hinderten. 1798 bereiste er alsdann Italien und sah zum ersten 
Male den Vesuv. Die folgenden Jahre führten ihn in fast alle 
übrigen Länder Europas bis zum Nordkap und an die Grenzen 
Finnlands. 
Buch, ein Schüler Werners, war ganz natülich ein eifriger 
Anhänger seines Lehrn,cisters und somit ein Verfechter der Wer- 
*) Anm. d. Red.: Vergleiche L. v. Buch, Gedächtnißrcde von Carnal 
1853; H. v. Dechen, ein Vortrag über L. v. Buch, Bonn 1853; B. Cotta, 
Erinnerungsfcier an L. v. Buch 1853; L. v. Buches gesammelte Schriften, 
herausgegeben von Ewald, Roth und Eck, 3 Bände, 1867 und 70.
	        

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