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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1884 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1884 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Leben : Zeitschrift für Schönheit und Kunst
Weitere Titel:
Die Damen-Illustrierte
Die Frauen-Illustrierte
Erschienen:
Berlin: Oestergaard 1928
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
1.1898/99 - 31.1928,20
ZDB-ID:
2692447-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1905
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-5303850
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
H. 3

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1884 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des IV. Jahrgangs.
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Volltext

44 
Centralblatt der Baxiverwaltung. 
2. Februar 1884. 
31 
Verticale und je eine Diagonale gedrückt, die andere gezogen würde, 
was bei den gewöhnlich vorkoinuienden Belastungen nicht cintritt. 
Allerdings ISifst sieh im allgemeinen bei jedem beliebigen Systeme 
erreichen, dafs die statisch nothwendigeu Stäbe bei einer ge 
gebenen Belastung gleich beansprucht werden; die überzähligen 
Stäbe erhalten aber dann bei beliebig zu wäh 
lendem Querschnitte eine ganz bestimmte Inan 
spruchnahme für die Flächeneinheit. Kennen wir 
die .Spannung des iiberzäfiligcn Stabes S‘, seine 
Querschnitts-Fläche F' und Länge l', so folgt aus 
der Gleichung 1) für ein constantes E und k der 
»ihrigen Stäbe, welche die Längen l besitzen Fiv. i. 
mögen, S kuf n -k l‘--\\ daher die Inanspniehnahmo des über 
zähligen Stabes; 
S' 
* ' F~" V ~ 
In Anwendung auf Einzelfälle kann sich jedocli ergeben, dafs k' 
unzulässig groß oder, wie beim Favallelträgcr mit Doppelfaebwerk, 
gleich Null wini. 
Will man auch die überzählige»» Stabe mit derselben specifischen 
Spannung k beanspruchen, so ist dies im allgemeinen möglich, wenn 
man ihnen bei der Mcrntirung eine bestimmte künstliche 
Anspannung ertheilt. Wir werden auf diesen Fall an anderer 
Stelle zurückkonimen. 
Was nun die in der Sfcinor'schen Abhandlung aufgestelltcn Be 
ziehungen zwischen der Dcformationsarbeit des statisch bestimmten 
und jener des daraus abgeleiteten statisch unbestimmten Trägers an 
belangt, so ist zur Richtigstellung hierüber folgendes zu bemerken: 
Die Dcformatiousarbcit eines Trägers vom Volumen V drückt sieh 
allgemein durch die Gleichung aus; 
s» 
4 . «■ ° 1 
~ l 2EF l 
und bei einer constaiitcii Inanspruchnahme sämtlicher Stäbe durch: 
A - — V 
2 E 
arbeit des Systems nur insofern von Einfluß., als sie die Spannungen 
S der übrigen Stäbe bedingen. Hieraus folgt; Wird den nolh- 
wendigen Stäben des statisch unbestimmten Systems die 
selbe Inanspruchnahme k — -p ertheilt, »vie im statisch 
bestimmten Systeme, so sind die Deformationsarbeiteil A i 
und A. also auch die mittleren Durchbiegungen der beiden 
Träger einander gleich. Es hot dies aber zur Voraussetzung, 
dafs die Inanspruchnahme der überzähligen Stäbe nach der Gleichung 
3} bestimmt werde und dafs durch deren Einfluß kein Spannungs- 
wechsel in der» nothwendigeu Stäben cintritt. Unter Einhaltung dieser 
letztere»» Bedingung kann man den Querschnitt F‘ des überzähligen 
Stahes beliebig wählen uud dadurch eine Reihe von Trägern erhalten, 
die sämtlich gleiche mittlere Durchbiegung besitzen. Die Spannung 
eines nothwendigeu Stabes bestimmt sieb dabei aus 
5 -- Z + k'. F .u 
Das Volumen Jj dieser Träger wird jedoch ein ver 
schiedenes, und zwar wenn V das theoretische Volumen dos mit 
Konstanter Inanspruchnahme k eonsfruirten statisch bestimmten Trä 
gers bezeichnet, so wird das Volumen jenes Trägers, dessen noth- 
wendige Stäbe für die Inanspruchnahme k und dessen überzählige 
Stäbe F V für die (nach Gleichung 3) bestimmte) Inanspruchnahme k‘ 
dimensionirt sind; 
.12 _ t'J 
(5; T. =.- V + Z—J—-XFV 
Was das am Schlüsse des erwähnten Auf 
satzes gegebene Beispiel anbelangt, so ist 
dasselbe richtig, weil für dieses System und 
den angenommenen Belastungsfail die Bedin- 
guugsgleichung 2) zufällig erfüllt ist. Der 
Satz, dafs ein derartiger Träger bei gleicher 
Deformationsarbeit dasselbe Volumen erfordert, 
wie das statisch bestimmte Dreieckshängwerk, 
würde aber schon dann nicht mehr Gültigkeit 
halten, wenn die Last am oberen, anstatt am unteren Knotenpunkte 
angreifen würde. (Fig. 2.) 
Nachstehend ist die Rechnung für einen solchen Bclastu.ugfcfa.il 
durchgeführt. Für die Last von 10t) t im oberen Knotenpunkte wird 
Ki(f. 2. 
in den Stäben 
die Spannung Z 
die Spannung u 
ferner k 
die Stabläugeu l 
1 
+ 50 
— 0,707 
+ 
200 
— 70, i 
+ 1,0 
283 
3 
0 
— 0,707 
200 
1 .5 6 7 
70,7 4- 50 0 0 
1,0 — 0,707 — 0,707 — 0,707 
— + — — 
200 
8 0 
0 0 
_ OJ07 — 0,707 
283 
200 
200 
200 
200 
2‘ 
+ 1,0 
283 
4‘ 
+ 1,0 
283 
Die Spannungen, die in den Stäben des statisch bestimmten 
Trägers unter einer gegebenen Belastung auftreteu, seiet» Z; dessen 
Dcformationsarbeit, »venu k die Inanspruchnahme der Stäbe, wird 
daher 
4) 
‘ 2 2EF 1 ~ X 2 E * 1 
in welchen» Ausdrucke k mit seinem Vorzeichen (Zug oder Druck) 
einzuführen ist. 
Wird in diesen Träger ein überzähliger Stab, der in dem System 
mit der Spannung S' arbeitet, eingeschaltet, so ändern sieh die Span 
nungen der übrige»» Stäbe bekanntlich nach der Beziehung S = 
Z u S' und es wird die Deformationsarbeit 
sst s _ ,S 
Al ~ 2 2 E~F l = “ TEF^ 1 + S ‘ £ w * ,ul 
Stab 
Spannung K 
Fläche F 
1 2 
-f 42.93 — (50,7 
42,9 00.7 
* 2 E F' 
3 
- 14.14 
14,14 
Wollte man in den sämtlichen Stäben mit Ausnahme der Gegen- 
diagonaleu 2‘ und 4' gleiche spccilischc Spannung annehmen, so 
wurde sich Xku( n = 0, also auch k = 0 ergeben; es hätte sonach 
diese Annahme den Wegfall der Gegend»-,vgonalen zur Voraussetzung. 
Werden aber die Stäbe (! und 7, 8 und 9 nun mit. der halben spo- 
eifischen Spannung der übrigen Stäbe beansprucht, so folgt nach 
Gleichung 3) 
k‘ — 
— 0.707 —1,414 + 0,707 + V* (0,707+ 0,707) 
’ 1,414 
k = + 1 2 k. 
Setzt man k -■ 100(1 kg, k‘ — 500 kg, und nimmt inan den Quer 
schnitt der Gegeudiagnnalen mit 20 tjem an, so »vir<l S'~ 20 X 0,5 = 10 t 
und ergeben sich die Spannungen und Querschnitte der Stäbe wie 
folgt; 
0 
9 
• »50,7 
(50,7 
+ 42,93 - 7,07 — 7.07 — 7,07 — 7,07 
42.9 14,14 14,14 14,14 14,14 
2' 
+ 10 
20 
4' 
+ 10 
20 
oder da mit Rücksicht auf den Satz, dafs jene Spannung S‘ auftritt, 
welche die gesamte Deformationsarbeit zu einem Minimum macht, 
S = 0 
ht 
S 
'ist, so wird 5) A L = 2 2EF^ ^ 
In dem vorstehenden Ausdrucke für A, erscheinen die Spannungen 
der überzähligen Stäbe nicht; dieselben sind auf die Deformations- 
Eiv» mH vorstehend berechneten Querschnitten ausgeführtcr Träger 
zeigt dieselbe mittlere Durchbiegung wie das Drcicckshängwerk unter 
der gleichen Belastung. Sei»» theoretisches Volume»» wird jedoch ei» 
größeres und zwar nach Gleichung (>J 
V t - V + ^ . (4 x 14,14 x 200 + 2 x 20 x 283) = V + 17000 
-. 77 000 eben». 
Wien, 11. Januar 1884. dpi. Ingenieur J. Melan. 
Vermi 
lieber die Quellwasserleitung ln Frankfurt a. M. wird uns von 
fachkundiger Seite geschrieben: Als vor einiger» Jahren von den 
städtische»» Behörden in Frankfurt a. M. die Frage berathen wurde, ob 
dem im Sommer mehrfach auftreteuden Wassermangel durch Erweite 
rung der Quellwasserleitung, durch Zuführung neuer Quellen oder 
sonst in anderer Weise abgeholfon werden solle, wurde von sach 
verständiger Seite hervorgehohen, dafs ein eigentlicher Wassermangel 
s c h t e s. 
»tnd somit das Bedürfnifs zur Erweiterung der Wasserleitung gar 
nicht vorhanden sei. Diese Ansicht stützte sich auf folgende Er 
wägungen. Der Zulauf des Wassers aus den Quellen ist auch wäh 
rend der trockensten Zeit nicht unter die bei Erbauung des Wasser 
werkes zu Grantle gelegte geringste Menge gefallen, wie fortgesetzte 
Messungen und amtliche Untersuchungen festgestellt haben. Danach 
ist der geringste Zulauf 13800 cbm in 24 Stunden. Die an die
	        

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