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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 45.1928 (Rights reserved)

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Bibliographic data

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Periodical

Title:
Berliner Leben : Zeitschrift für Schönheit und Kunst
Other titles:
Die Damen-Illustrierte
Die Frauen-Illustrierte
Publication:
Berlin: Oestergaard 1928
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1.1898/99 - 31.1928,20
ZDB-ID:
2692447-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1900
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
050 Zeitschriften, fortlaufende Sammelwerke
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-5303783
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
H. [11]

Contents

Table of contents

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 45.1928 (Rights reserved)
  • Title page
  • Inhalt
  • Ausgabe 1928,1 Heft 1
  • Ausgabe 1928,2 Heft 2
  • Ausgabe 1928,3 Heft 3
  • Erinnerungen an Louis Schneider / Holtze, Friedrich (Public Domain)
  • Die Fregatte "Royal Louise" / Voigt, Christoph (Public Domain)
  • Das bestohlene Heiligenbild / Wesselski, Albert (Public Domain)
  • Batholomée Bourdet / Niemann, Willy Bruno (Rights reserved)
  • Gräfin Lichtenau / Haase-Faulenorth, Berthold A. (Rights reserved)
  • Bücherschau (Rights reserved)
  • Mitteilungen des Vorstandes (Public Domain)
  • Veranstaltungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Public Domain)
  • Ausgabe 1928,4 Heft 4

Full text

135 
Feder eines mit den buchhändlerischen Problemen in Ber- glänzende: von 1600--1750 vermehrte Berlin seine Berlags- 
gangenheit und Gegenwart vortrefflich vertrauten Mannes. produktion um das Sechsfache; es wurde von einer buch- 
So bietet das Buch einen ebenso wertvollen Beitrag zur Ge- händlerisch ganz unbedeutenden zur viertstärksten Buchhandels- 
schichte des Berliner Wirtschaftslebens wie zur kulturellen stadt Deutschlands, so daß zuleßt nur noch Leipzig, Halle und 
Entwieklung Berlins. Frankfurt a. M. ihm voranstanden. 
Nach einem einleitenden Kapitel, in dem in knappen, Die im 3. Kapitel bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts ver- 
energischen Strichen das Bild der buchhändlerischen Entwi>lung folgte Berleger-Sortimenterperiode erlebte ihre höchste Blüte 
Deutschlands und damit der Rahmen gezeichnet wird, in den in Berlin während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. 
sich die besonderen Verhältnisse Berlins einfügen, werden diese Jhr ist Georgis 4. Kapitel gewidmet. Es ist natürlich nicht 
in fünf weiteren Kapiteln untersucht. Kapitel 2 ist der ältesten möglich, in einer Besprechung auf Einzelheiten einzugehen. 
Periode gewidmet, in der Verleger und Druder eine Person Immerhin dürfen wir auf die Würdigung Friedrich Nicolais 
bilden. Es ist die sogenannte Druderverleger-Periode. Sie hinweisen, dessen literarisches und buchhändlerisches Schaffen 
beginnt für Berlin erst sehr spät durch die Berufung des Hans in inniger Berbindung standen, auf Christian Friedrich Boß, 
Weiß aus Wittenberg nach Berlin, 1540, und wird schon 1547 den hervorragendsten Berliner Verleger der deutschen schönen 
wieder für mehrere Jahrzehnte unterbrochen, um 1572 durc Literatur des 18. Jahrhunderts, auf Joh. Karl Phil. Spener, 
Thurneyssers Offizin eine Zeit glänzendsten Aufschwungs zu den Begründer der Theaterkritik im deutschen Zeitungswesen, 
erleben. Aber auch diese Blüte ist ebenso wie die erste puri und auf Georg Andreas Reimer, der als erster in größerem 
den Namen Weiß gekennzeichnete keine organisch dem Berliner Umfange fremde Berlage ganz oder teilweise mit dem seinen 
Boden entsprungene, und so bildet auch sie nur eine Episode. verschmolz und um das Jahr 1825 der größte wissenschaftliche 
Noch spielt Berlin auf den großen Buchhändlermessen von Buchhändler Berlins wurde. Unter den Drudkereien nahm die 
Frankfurt a. M. und Leipzig eine ganz untergeordnete Rolle. 1755 von G. JI. Deer übernommene bald eine überragende 
Selbst gegenüber dem Durchschnitt der mittleren und kleineren Stellung ein. 
auf diesen Messen mit den Erzeugnissen ihrer Druckereien ver- In der zweiten Hälfte der Berliner Berleger-Sortimenter- 
tretenen Städte nimmt Berlin einen äußerst bescheidenen Raum periode, also von 1750--1825, errang Berlin den Platz als 
ein; während diese Städte mit durchschnittlich 1,5 Prozent aller zweitgrößte deutsche Buchhändlerstadt, der nur noch Leipzig 
auf den Messen erschienenen Berlagswerke vertreten sind, voranstand. An der gesamten auf den Messen vertretenen 
bringt es Berlin nur auf einen Durchschnitt von 0,3 Prozent. Verlagsproduktion nahm es von 1821-1825 schon mit 
Berlins Buchhandel war eben im wesentlichen lokaler Natur. 29,4 Prozent teil. Es wurde neben Leipzig und Göttingen ein 
Den Übergang zu der zweiten, durch die engste Berbindung Mittelpunkt für den Verlag der aufblühenden deutschen Literatur 
von Berlag und Sortiment gekennzeichneten, sogenannten und Wissenschaft, während die früher im Bordergrunde stehenden 
Verleger-Sortimenterperiode bedeutet das Privileg des Sorti- theologischen und pädagogischen Schriften zurü&traten. Der 
menters Hans Werner vom 18. Oktober 1594. BVerlegeris<e Absatz der Berliner Berlagsproduktion erfolgte seit 1764 aus- 
Tätigkeit hat er anscheinend kaum oder gar nicht ausgeübt, schließlich auf der Leipziger Messe, soweit er sich nicht unmittel- 
sondern erst sein Nachfolger Martin Guth und der Buchbinder dar den Markt in den nördlichen Ländern eroberte. Fmmer blieb 
Samuel Calle, der 1614 ein Buchhandelsprivileg erhalten hatte. das Verlagssortiment in seiner beherrschenden Stellung; es 
Der Dreißigjährige Krieg geht nicht spurlos an den Berliner nahm im Jahre 1800 mit 21 Firmen noch 72,4 Prozent aller 
Verlegern vorüber. Ein erheblicher Fortschritt erfolgt erst durb Buchhandlungen ein, neben denen nur drei reine Berlags- 
Rupert Bölder, seit 1659 Nachfolger des Calleschen Unter- anstalten und fünf reine Sortimente bestanden. Schon war 
nehmens. Durch weitere Privilegierungen vermehrt sich die indessen der Augenbli> gekommen, wo sich um die Wende des 
Zahl der VBerleger-Sortimenter seit den 80er Jahren des 18. zum 19. Jahrhundert der Wechsel vom Tauschhandel zum 
17. Jahrhunderts. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts Barverkehr vollzog. Es beginnt die Trennung von Berlag und 
vagen besonders drei Buchhandlungen hervor: 1. die des Sortiment. 
Johann Andreas Rüdiger, eines rücsichtslosen Geschäfts- An der Lösung der allgemeinen deutschen Buchhandels- 
mannes, der die Gunst Friedrich Wilhelms 1. zu gewinnen probleme, dem Kampf gegen den Nachdru>, gegen den Kunden- 
und sich zu erhalten versteht; durc< das 1721 ihm übertragene rabatt und die Schleuderei, an den Bestrebungen um einen 
Zeitungsprivileg wird er der Begründer der späteren Bossischen Zusammenschluß der deutschen Buchhändler hat Berlin leb- 
Zeitung; 2. Johann Böl>er, Sohn des Rupert Bölder, dessen haften Anteil genommen. 
Firma 1733 an Ambrosius Haude übergeht, einen geistig fein- Der allgemeinen historischen Schilderung läßt Georgi im 
gebildeten Mann, den Begründer der Haudeschen Zeitung, die 5. Kapitel Ausführungen über die Bedeutung des Privilegien- 
nach seinem Tode an die Familie seiner Frau, eine geborene wesens bzw. der Gewerbefreiheit für den Berliner Buchhandel 
Spener überging und seitdem als Haude- und Speners<e und eine Übersicht über die buchhändlerische Tätigkeit der Buch- 
Zeitung bezeichnet wurde; 3. Christ. Nicolai, ein solider Ge- binder folgen, während das abschließende 6. Kapitel eine 
jchäftsmann, dessen Verdienste in der Haltung eines umfang- dankenswerte, ganz aus den Akten gearbeitete Skizze der 
reichen Sortiments und in einem pädagogischen Berlage be- Zensurverhältnisse von den Anfängen des Berliner Buch- 
standen, der Grundlage für die geniale Tätigkeit seines Sohnes handels an bis zum Jahre 1825 bringt. 
Friedrich. Mit Dank für reiche Belehrung, mit Spannung auf eine 
Neben den Verleger-Sortimentern übten die Dru>er ver- Weiterführung der Buchhandelsgeschichte Berlins bis auf unsere 
legerische Tätigkeit aus, so Christoph Runge (seit 1606) und sein Zeit wird der Leser das Buch aus der Hand legen, das zu 
Sohn und Enkel, der 1655 ein Zeitungsprivileg erhielt. Seine tkritischen Bemerkungen nirgends Anlaß bietet, Höchstens dürfte 
Firma ging 1704 an Johann Lorenz über, dem 1721 durH das günstige Urteil, daß über Widde>es Geschichte der Spener- 
Rüdigers Intrigen seine sicherste Einnahme, die Zeitung, ent<- schen Zeitung gefällt wird, auf Grund der eingehenden Nach- 
rissen wurde. Der Bersuch einer französischen Zeitung, 1703, weise Pniowers und des Unterzeichneten über die unwissen- 
hatte ebensowenig Erfolg wie ein zweiter Bersuch 1710--1714. schaftliche Arbeitsweise Widde>es einer Einschränkung bedürfen, 
Um die Mitte des 18. Jahrhunderts übten von acht Berliner Georgi selbst weist übrigens an zwei Stellen Widded>e erhebliche 
Dru&ern nur noch zwei eine geringe Berlagstätigkeit aus. Ungenauigkeiten nach. Für die Würdigung Friedrich Nicolais 
Neben den BVerleger-Sortimentern standen außer den DruXeren darf noch auf das wertvolle Buch von Aner: „Der Aufklärer 
die reinen Sortimenter, deren Zahl zwischen 1700 und 1750 Nicolai“ aufmerksam gemacht werden. Die Potthastsche Ge- 
verhältnismäßig anstieg. Jndessen hatten sie eine sehr viel schichte der Buchdru&>erkunst zu Berlin ist inzwischen in dem von 
geringere Bedeutung, als es ihrer Zahl nach zu vermuten wäre. Ernst Crous für den Verein Berliner Buchdrudereibesiter 1926 
Es lag das am der ngen Verfassung des deutschen Buch- berausgegebenen schönen Neudru> erschienen. E. Kaeber. 
andels überhaupt, der auf den Tausch von Büchern eingestellt & 0 I. 6 
pan Um tauschen zu können, Sims aber WE Sie Julia Wirth: Fulius Sto>hausen, der Sänger des deutschen 
werke haben. Die Entwieklung des Berlagssortiments, die Liedes. Frankfurt a. M, Verlag Englert & Schlosser, 
durchaus im Bordergrunde der buchhändlerischen Tätigkeit 1927. 544 S., 18 Bildtafeln. 14 RM. - 
jtand, war eine langsame bis zum Ende des 17. Jahrhunderts, Es entsprach langgehegten Wünschen, daß nach den zahl- 
dann aber eine weniger der Zahl als ihrer inneren Stärke nad reichen Beröffentlihungen aus dem Kreise um Johannes
	        

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