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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 14.1888 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 14.1888 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Hintze, Otto
Titel:
Ein Berliner Kaufmann aus der Zeit Friedrichs des Großen : (Johann Ernst Gotzkowsky) / von Otto Hintze
Erschienen:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1893
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Umfang:
129 Seiten
Fußnote:
Enthält: Das Amt Mühlenhof bis 1600 / von Dr. jur. Friedrich Holtze. - König Christian's V Dänisches Gesetz als Vorbild für die Preußische Justizreform 1713 / von Dr. jur. Friedrich Holtze. - Elisabeth Staegemann und ihr Kreis / von Hermann v. Petersdorff. - Aus einer geschriebenen Berliner Zeitung vom Jahre 1713. - König Christian's V Dänisches Gesetz als Vorbild für die Preußische Justizreform 1713 / von Dr. jur. Friedrich Holtze. - Elisabeth Staegemann und ihr Kreis / von Hermann v. Petersdorff. - Aus einer geschriebenen Berliner Zeitung vom Jahre 1713
In Fraktur
Schriftenreihe:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 30
Schlagworte:
Gotzkowsky, Johann E. ; Online-Publikation
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-139442
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 12/1 b:30
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 14.1888 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 01.10.1887
  • Nr. 2, 08.10.1887
  • Nr. 3, 15.10.1887
  • Nr. 4, 22.10.1887
  • Nr. 5, 29.10.1887
  • Nr. 6, 05.11.1887
  • Nr. 7, 12.11.1887
  • Nr. 8, 19.11.1887
  • Nr. 9, 26.11.1887
  • Nr. 10, 03.12.1887
  • Nr. 11, 10.12.1887
  • Nr. 12, 17.12.1887
  • Nr. 13, 24.12.1887
  • Nr. 14, 31.12.1887
  • Nr. 15, 07.01.1888
  • Nr. 16, 14.01.1888
  • Nr. 17, 21.01.1888
  • Nr. 18, 28.01.1888
  • Nr. 19, 04.02.1888
  • Nr. 20, 11.02.1888
  • Nr. 21, 18.02.1888
  • Nr. 22, 25.02.1888
  • Nr. 23, 03.04.1888
  • Nr. 24, 10.03.1888
  • Nr. 25, 17.03.1888
  • Nr. 25, 17.03.1888
  • Nr. 26, 24.03.1888
  • Nr. 27, 01.04.1888
  • Nr. 28, 07.04.1888
  • Nr. 29, 14.04.1888
  • Nr. 30, 21.04.1888
  • Nr. 31, 28.04.1888
  • Nr. 32, 05.05.1888
  • Nr. 33, 12.05.1888
  • Nr. 34, 19.05.1888
  • Nr. 35, 26.05.1888
  • Nr. 36, 02.06.1888
  • Nr. 37, 09.06.1888
  • Nr. 38, 16.06.1888
  • Nr. 39, 23.06.1888
  • Nr. 39, 23.06.1888
  • Nr. 40, 01.07.1888
  • Nr. 41, 07.07.1888
  • Nr. 42, 14.07.1888
  • Nr. 43, 21.07.1888
  • Nr. 44, 28.07.1888
  • Nr. 45, 04.08.1888
  • Nr. 46, 11.08.1888
  • Nr. 47, 18.08.1888
  • Nr. 48, 26.08.1888
  • Nr. 49, 01.09.1888
  • Nr. 50, 08.09.1888
  • Nr. 51, 15.09.1888
  • Nr. 52, 22.09.1888
  • Nr. 53, 29.09.1888

Volltext

278 
Zsflaiid gab zu Ehren ein Festessen (Thiergartenstr. 29), seine Söhne ver 
kehrten mit den Prinzen Friedrich Wilhelm und Wilhelm — aber ange 
stellt wurde er nicht. — 
Propst Spalding. (Mit Portrait.) Einer '5er bedeutendsten Theo 
logen die sich als die ersten dem Nationalismus offen zuwendeten, war 
der Berliner Propst an St. Nikolai Johann Joachim Spalding, dessen 
SLrift „über den Werth der Gefühle im Christenthum", einen heftigen 
Widerstreit hervorrief. Spalding ist am I. November 1714 zu Triebsees 
(in Pommern) geboren und starb am 22. Mai 1804 zu Berlin. Er hat 
somit in der Jugend die Eindrücke des theologischen Regimentes unter 
Friedrich Wilhelm I. erhalten, dann als Mann die helleren Tage des 
großen Königs miterlebt, die trüben Zeiten unter Friedrich Wilhelm II. 
durchgemacht und den Aufgang eines bessere» Lichts unter Friedrich 
Wilhelm III. noch gesehen. Die erste Erziehung erhielt er durch seinen 
Vater den Rektor Joh. Georg Spalding, der ihn im fünfzehnten Jahre 
nach Stralsund auf die Schule schickte und ihn nebst einem älteren Bruder 
1731 die Universität Rostock beziehen ließ. Dort pflegte er die Neigung 
zur Philosophie und empfing einen gewissen Abscheu vor Allem gegen die 
Pietisten. Nach einer kurzen Thätigkeit als Erzieher kam er auf einige 
Monate nach Hause, studirte Wolf und Bilfinger und nahm 1734 bei 
Professor Schwarz in Greifswald eine Stellung als Hauslehrer an. 
Später unterstützte er seinen Vater öfter im Predigtamte und verbrachte 
im elterlichen Hause seine Zeit mit philosophischen und sprachlichen Studien. 
So las er u. A. den Shaftesbury, dessen Sittenlehre (in den „Characteristies 
of men, manners, opinioiis and timcs“) ihm außerordentlich sympathisch 
war. Als Lehrer des Junker von Wolsardt kam er in Stralsund mit 
dein Grafen von Bohlen zusammen, der ihn an Sack und den schwedischen 
Gesandten von Rudenskjöld in Berlin empfahl. Als Sekretär des 
Letztgenannten kam Spalding nach Berlin, er besteundete sich mit Sack und 
gelangte zu einer edlen freieren Ansicht von Religion und Christenthum, 
die ihn mit einer wohlthuenden christlichen Toleranz gegen Andersdenkende 
oder Irrende erfüllte. Zu seinem Kreise gehörten Gleim, Kleist, der Natur 
forscher Bergius und der Schweizer Beguelin. Vorübergehend weilte er 
dann wieder als Pfleger bei seinem kranken Vater und benutzte diese Zeit, 
seine Gedanken über „Die Bestimmung des Menschen" niederzu 
schreiben, die zuerst nach Berlin, dann nach Halberstadt an Gleim ging. 
Das Buch machte ihm einen weithin geachteten Namen; es wurde durch 
Formen und durch Pfeffel in das Französische übersetzt und erlebte bis 
zum Jahre 1794 allein 13 Auflagen. Im Jahre 1749 wurde er Prediger 
zu Lassah», unterhielt Verkehr mit dem Herrn von Arnim auf Sukow und 
mit Sulzer in Berlin. 1751 heirathcte er Wilhelmine Sophie, die 
Tochter des Pastors Dr. Gebhardi in Stralsund. Sechs Jahre später 
ward er erster Prediger in Barth (1757) und schrieb während des sieben 
jährigen Krieges das berühmte Buch „über den Werth der Ge- | 
fühle im Christenthum". Dort in Barth wohnten Lavater, 
Füßli und Heß einige Monate bei ihm, wodurch viele wcrthvolle Be 
ziehungen geschaffen wurden. Im Herbst 1763 ließ Danckelmann ihm die 
durch Köppen's Tod erledigte Stelle als Oberconsistorialrath und Propst 
anbieten, die er auf Zureden der Berliner Freunde hiermit annahm. Er ver 
mählte sich zum zweiten Mal mit Marie Dorothea von Sodenstern und 
zog Mitte des Jahres 1764 nach Berin. Hier wirkte er zunächst vor- 
theilhaft ein auf die Herausgabe der „Lieder für den öffentlichen Gottes 
dienst", auf die Vereinigung der Gymnasien von Berlin und Kölln j 
und auf die Berufung Büschings. In Allem war er dann der Ver- 
kündete des Ministers von Zedlitz*). Auf seinen Vorschlag 
wurden in Halle zwei neue Vorlesungen eingeführt, die eine 
über theologische Encyklopädie (Dr. Semlcr), die andere über „die 
Wahrheit der Religion" (Dr. Rösselt). — Seine Schrift über 
„die Nutzbarkeit des Predigtamtes und deren Beförderung" (1772) wurde 
vom Superintendent Ocmlcr in Jena und selbst von Herder angegriffen, 
hinterher aber ebenso offen anerkannt. Sein Buch „Vertraute Briefe , 
über die Religion" (1784) war in der dritten Auflage (1788) dem An- ! 
denken an den Abt Jerusalem gewidmet. In der Vorrede dazu ver 
breitete er sich aufs Schärfste gegen den Mysticismus und die Pietistische ; 
Heuchelei, die sich damals am Hofe breit machte. Obwohl er noch bei 
der Huldigungsfeier den König im Namen der evangelisch-lutherischen 
Geistlichkeit der Monarchie voller Hoffnung begriißt hatte, legte er schon 
1788, als Wöllner Minister wurde, sein Amt nieder. Am 25. Sep- ! 
tcmber predigte er zum letzten Male in St. Nicolai, behielt aber seinen Sitz 
ine Obcrkonsistoriuin bei, um trotz seines Alters nach Kräften die Dunkel 
männer der Theologie zu bekämpfen. Mit Büsching, Teller und Sack ; 
machte er seine Bedenken gegen das Religionsedikt unumwunden geltend, 
wußte 1790 die beabsichtigte Einführung eines neuen von Wöllner ge 
wünschten Katechismus zu verhindern und veröffentlichte noch als ein 
Vierundachtziger seine letzte Schrift „Die Religion, eine Angelegen- j 
heit der Menschen" welche von Hufenagel und Johannes Müller be- ! 
geistert begrüßt wurde. Fast neunzig Jahre alt, starb er am 22. Mai ! 
1804. Man sang nach seinem Wunsche bei dem Begräbniß das von ihm | 
gedichtete Lied „Des Todes Graun, des Grabes Nacht, Flieht, Herr, vor 1 
Deiner Wabrbeit Macht" und setzte auf seinen Stein die selbstgewäbltc 
Schrift: 
Hiencben empfing die Erde das Ihrige 
von 
Johann Joachim Spalding 
geb. den 1. November 1714 gest. den 22. Mai 1804. 
— IV. — 
Aas ehemalige ISadehaus an der KriedrichsSrülkc. (Mit Abb.) 
Der Geheime Obermedizinalrath Dr. Welper war der erste, der im Jahre 
1802 auf der Spree an der langen Brücke auf einer Art von Schiffs 
körper eine Anstalt für warme Bäder in mehreren Zellen anlegte. Da 
diese Einrichtung Beifall fand, ließ er bald nachher durch den geschickten 
Architekten L. Catel eine erheblich größere Anstalt auf dem festen Lande, 
nahe der Friedrichsbrücke erbauen, welche die oft benutzte Inschrift erhielt 
„In balneis salus.“ Das ermunterte nun den Geh. Rath Pochhammer, 
hinter dem Hause Neue Friedrichstraße 18 und 19 das Mariannenbad 
zu errichten, in welchem in gesonderten Gebäuden für Männer und Frauen 
russische, Schwefel- und Kräuter- und andere künstliche Bäder zu ver 
schiedenen Preisen zu haben waren. Dazu traten in den nächsten zwei 
Jahrzehnten noch folgende Badeanstalten: Die Blömersche (Spittelbr. 2), 
die Friedländersche (Burgsrr. 25), die sog. „freundlichen Bäder" (Neue 
Wilhelmstr. 1), die Neanderschen Schlammbäder (Louisenstr. 1), die 
Schäferschen (Roseng. 28 a), das Weidendammerbad mit russischen Bädern, 
die Anstalt Linienstr. 155, das Chimlicksche Badhaus auf dem Carlsbade; 
billigere: das Goctzische (Zimmerstr. 78), die Ackermannschc Anstalt (im 
dritten Zelte), die Gerlachsche (Bergstr. 20), die Koinatzkische (Bergstr. 2), 
die Guichardsche (Thiergarten 28), die Riegelsche vor dem Halleschen 
Thor (2). Außer den Flußbädern außerhalb der Stadt gab es vor 
sechszig Jahren (1828) noch die Schwimmanstalt des Generals von Pfuhl 
(Köpnickerstr. 12), dann zwei Schwimm- und Bade-Anstalten vor dem 
Unterbaum an den Pulvermühlen, von „Halloren" unternommen. Damals 
gab es also verhältnißmäßig mehr Anstalten, als heute. Dafür haben 
wir als neueste Einrichtung in der Gegenwart ein kohlensäure haltiges 
Stahl-Soolbad zu verzeichnen, das sich Stralauerstr. 56 befindet. 
Sie Schkächtcrinnung zu Spandau beging am 15. Februar ihr 
200jähriges Bestehen durch Festmahl und Ball im Schützenhause. Schon 
vor der Erhebung Spandaus zur Stadt batten dort sich Handwerker 
jeder Art angesiedelt, welche mit Verleihung des Stadtrechtes die Be- 
fugniß erhielten, sich als Innungen zusammenzuthun. Von den in 
Spandau bestehenden Gewerken erscheint unkundlich das der Schlächter 
zu allererst. Wie Kuntzemllller unter Bezug auf Riedel anführt, übergab 
der Rath dem Knochenhauergewerk im Jahre 1302 noch 20 neue Fleisch 
scharren zu den vorhandenen 24 gegen Jahreszins in Erbpacht. Anno 
1432 stiftete das Gewerk den Altar des Leichnams Christi und des h. 
Bartholomäus in der Nikolaikirche. Der Patron dieses Altars war der 
Rath; die Einkünfte betrugen 1541 noch 4 Schock. (In den Stadt 
annalen von Dr. Kuntzemüller ist die Privilegirung des Gewerks, die jetzt 
gefeiert wurde, nicht verzeichnet; nach den übrigen Angaben aber gebührt 
der Schlächterinnung ein weit höheres Alter.) — 
Das Icnliuial für Joachim II.. Das Denkmal für Kurfürst 
Joachim II., welches zum Andenken an die Glaubenswandlung vom 
Jahre 1539 vor der Nikolaikirche in Spandau errichtet werden soll, hat 
jetzt eine wesentliche Förderung erfahren, indem der brandenburgische 
Provinziallandtag in der letzten Sitzung, die er in seinem alten Hause, 
Spandauerstraße 59 (am Montag den 13. Februar) abhielt, einen Beitrag 
von 10 000 Mark bewilligte. — 
Ser Berliner Stadlhaushalt. Der Stadthaushalt für das kommende 
Verwaltungsjahr schließt im Entwürfe ab in Einnahme und Ausgabe 
mit 62 865 019 Mark. Die Einnahme beträgt im Ordinarium 41 528 621 
Mark, im Extravrdinarium 7 152 583 Mark, zusammen 48 681 204 Mark, 
und die Ausgabe im Ordinarium 51 870 956 Mark, im Extraordinarium 
10 994 063 Mark, in Summa 62 865 019 Mark, so daß sich eine Mehr 
ausgabe von 14183 815 Mark ergicbt, welche durch die Gemeindcein- 
kommensteuer zu decken sein wird. Dies ist gegen das Vorjahr ein Mehr 
von 1 017 322 Mark. Von den in dem diesjährigen Extraordinarium 
enthaltenen Ansätzen werden diejenigen zur Erweiterung des Luisen 
städtischen Gymnasiums, zur Fortsetzung der Bauten ffür die zweite 
höhere Bürgerschule, für ein Hospital und eine Siechenanstalt für Männer, 
für das Polizeidienstgebäude, für ein Krankenhaus Am Urban, für feste 
Brücken, für Fortführung der Kaiser Wilhelmstraße sowie für Inangriff 
nahme einer neuen Irrenanstalt bei Lichtenberg und einer Anstalt für 
Epileptische auf der Feldmark Biesdorf auf Gcmeindcbeschklß aus An 
leihemitteln entnommen werden. Die gcsammte Anleiheschuld Berlins 
wird am 1. April 182 578 589 Mark betragen. Daran partizipiren aber: 
die Gasanstalt mit 14 007 204 Mark, die Wasserwerke mit 36 225 246 Mark, 
die Kanalisationswerke mit 72 336 373 Mark, der Zentralviehhof mit 
11 651 198 Mark, die Markthallen mit 15 654 000 Mark, zusammen mit 
149 874 021 Mark. Es fällt mithin nur die Verzinsung und Amortisation 
von 32 704 568 Mark mit einem Jahresbetrag von 1 627 550 Mark der 
Stadthauptkasse zur Last, so daß, auch wenn man unherücksichtigt läßt, 
daß die städtischen Werke einen reinen Ueberschuß von 3 556 592 Mark 
liefern, bei einer Bevölkerung von 1 413 603 Einwohnern auf den Kopf 
derselben von jener zur Verzinsung und Tilgung der Kämmereischuld 
erforderlichen Summe nur 1,15 Mark fallen. In den Erläuterungen 
zum Etat wird darauf aufmerksam gemacht, daß derselbe für alle Klassen 
der Bevölkerung, namentlich aber für die ärmeren Klassen derselben Vor 
sorge trägt. Es sollen aufgewendet werden: 1) für das Gemeindeschul 
wesen 7 785145 Mark; 2) für die Taubstummen- und Blindenschule 
67 266 Mark; 3) für den Bau von Gemeindeschulhäusern und Instand 
setzungen an denselben 2 638 780 Mark; 4) für den Fortbildungsschul- 
Unterricht und die Volksbibliotheken 344 040 Mark; 5) für das Armen- 
und Waisenwesen, Hospital, Siechenanstalten, Krankenhäuser, Irrenanstalt, 
•) Bgt. Rethwisch, Minister v. Zedlitz iR. Oppenheim, Berlin). :
	        

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