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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 6.1880 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 6.1880 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Stratemann, Wilhelm
Titel:
Vom Berliner Hofe zur Zeit Friedrich Wilhelms I. : Berichte des Braunschweiger Gesandten in Berlin ; 1728 - 1733 / herausgegeben und erläutert von Dr. Richard Wolff, Assitent am Kgl. Geheimen Staatsarchiv
Editor:
Wolff, Richard
Erschienen:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1914
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Umfang:
XI, 310 Seiten
Fußnote:
Literaturangaben
In Fraktur
Schriftenreihe:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 48/49
Schlagworte:
Berlin ; Geschichte 1728-1733 ; Hof ; Quelle ; Online-Publikation
Berlin:
B 207 Kulturgeschichte: Hof. Militär
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-140230
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 12/1:48/49
Copyright:
Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG)
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
[1731. Nr. 116-172]

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 6.1880 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 03.01.1880
  • Nr. 2, 10.01.1880
  • Nr. 3, 17.01.1880
  • Nr. 4, 24.01.1880
  • Nr. 5, 31.01.1880
  • Nr. 6, 07.02.1880
  • Nr. 7, 14.02.1880
  • Nr. 8, 21.02.1880
  • Nr. 9, 28.02.1880
  • Nr. 10, 06.03.1880
  • Nr. 11, 13.03.1880
  • Nr. 12, 20.03.1880
  • Nr. 13, 27.03.1880
  • Nr. 14, 03.04.1880
  • Nr. 15, 10.04.1880
  • Nr. 16, 17.04.1880
  • Nr. 17, 24.04.1880
  • Nr. 18, 01.05.1880
  • Nr. 19, 08.05.1880
  • Nr. 20, 15.05.1880
  • Nr. 21, 22.05.1880
  • Nr. 22, 29.05.1880
  • Nr. 23, 05.06.1880
  • Nr. 24, 12.06.1880
  • Nr. 25, 19.06.1880
  • Nr. 26, 26.06.1880
  • Nr. 27, 03.07.1880
  • Nr. 28, 10.07.1880
  • Nr. 29, 17.07.1880
  • Nr. 30, 24.07.1880
  • Nr. 31, 31.07.1880
  • Nr. 32, 07.08.1880
  • Nr. 33, 14.08.1880
  • Nr. 34, 21.08.1880
  • Nr. 35, 28.08.1880
  • Nr. 36, 04.09.1880
  • Nr. 37, 11.09.1880
  • Nr. 38, 18.09.1880
  • Nr. 39, 25.09.1880

Volltext

C. Alfleri, F. Lrunold, lSeorg Siichmami, Prof. vr. Paulus Lasset, Studtarchivar Lidicin, Theodor 
Hermann Melke, Ferd. Meyer, Baurath Orth, vr. Fcrd. Pflug, vr. (). pröhle, H. Schillman», D 
Pose», ArchidiarouuS Schmedel iuMistri«, Stadtrath Adolf Ktrcckfuil, Heinrich wagenrr iu Potsdam 
herausgegeben von Ernst Friedet und Emil Dominik. 
Berlin, 
den 3. Januar 
1880. 
VI. Jahrgang. 
Nr. 1. 
Die Zeitschrift erscheint wöchentlich regelmäßig am Sonnabend. Preis vierteljährlich 2 Mark, und ist durch alle Buchhandlungen, Zeitungsspedltionen und Postämter, sowie durch 
die Expedition, C. Brüderstr. 13 zu beziehen. — Literarische Beiträge sind an die Nicolaische Verlags-Buchhandlung, R. Stricker in Berlin zu senden. — Inserate, pro 
2gesp. Petitzeile 40 Psg., werden von alle» Annoucenerpeditione» sowie von der Verlags-Buchhandlung eutgegengeuomme». 
Lowe und Löwin. 
Novelle von £iuCouica KeseKicl. 
Erstes Kapitel. 
Wie Churfürst Friedrich III. ein Fest feierte und was dem Kammerjunker 
von Vippach nachher begegnete. 
Das war ein unvergeßlicher Tag für Alle, die ihn mit 
erlebt hatten, jener letzte Mai des Jahres 1700. Berlin 
hatte in den Tagen vorher eine kaum geahnte Pracht ent 
faltet gesehen, als der junge Erbprinz von Hessen-Cassel ein 
zog, uin Herrn Friedrich's einzige Tochter heimzuführen. Aber 
das Alles war nur das Vorspiel dessen gewesen, was am 
letzten Mai sich im churfürstlichen Schlosse selbst begab, und 
wovon die guten Berliner fteilich nur wenig zu schauen bekamen. 
Unter einem Thronhimmel von rothem Sammet, beim 
Schimmer unzähliger Wachskerze^ auf silbernen Girandolen, 
war die Trauung vollzogen worden, und die liebliche Prinzeß 
Dorothea trug hoffentlich nicht so schwer an ihrem neuen 
Glück, wie an ihrem Brautkleide von Silberbrokat und dem 
sieben Ellen langen Mantel von goldenen xoints d’Espagne, 
den die sechs Kammerfräuleins nicht allein zu heben vermochten, 
sodaß zu diesem Zweck noch zwei besondere Brautpagen hatten 
angenommen werden müssen. Dabei war der Anzug der 
Prinzessin so mit Brillanten übersäet, daß dessen Werth nicht 
nur auf vier Millionen Reichsthaler geschätzt wurde, sondern 
daß er auch, nach Versicherungen der Chronisten, einen vollen 
Centner gewogen haben soll. 
Fünfhundert Schüsseln hatte der churfürstliche Küchen 
meister beim Hochzeitsmahle aufgestellt, Lob- und Festgedichte 
waren den hohen Herrschaften während desselben überreicht 
worden, und der geheime Kämmerer, Herr Stossius, hatte die 
Medaillen vertheilt, die auf dies Fest geschlagen worden, so 
dann aber hatte der Tanz begonnen. Wie es Prinzeß Dorothea 
angefangen, in ihrem centnerschweren Brautkleide daran Theil 
zu nehmen, steht nirgends geschrieben, doch ist's beglaubigt, 
daß sie es gethan. Ihrem Beispiel folgte der ganze Hof, — 
also auch der Lieutenant und Kammerjunker Leo von Vippach, 
ein lustiges junges Blut, überall gern gesehen bei Hofe. 
Der Lieutenant von Vippach war keine Schönheit, aber 
er hatte ein paar gute blaue Augen, reiches braunes Haar 
und einen Mund, von dem selbst die Kammerfräuleins unter 
einander flüsterten, daß er reizend sei. Leo gebrauchte diesen 
Mund sonst redlich zum Reden, Trinken und Küssen; deshalb 
mußte es um so mehr auffallen, daß er sich so gar keine 
Mühe gab, die Dame zu unterhalten, deren feine Hand jetzt 
auf seinem Arm lag, besonders da sie in der That eine 
Schönheit ersten Ranges war! Doch Leo führte die schöne 
große Blondine mit den leuchtenden blauen Augen auf ihren 
Platz zurück, verneigte sich und trat dann zu einer Gruppe 
junger Leute, die ihn leise, wie es die Gegenwart des Hofes 
forderte, aber heiter anredeten. 
„Leo, Mensch, plagt Dich der Teufel?" flüsterte der 
Lieutenant von Erlach, „kalt wie ein Stein gegen diese 
Venus!" 
„Ist doch sonst nicht Deine Art," warf der Hofjunker 
von Meysenbug ein. 
„Wer ist sie eigentlich?" forschte der Baron von Göritz. 
„Fräulein Erdmuth von Strauß, eine Bruderstochter des 
tapferen Generals, der beim Sturm auf Ofen den Heldentod 
starb." 
„Sie ist wunderschön," betheuerte der Hofjunker von 
Einsiedel. 
„Mir gefällt sie nicht," erklärte Leo. 
Meysenbug machte eine Geberde des Entsetzens ob dieser 
Rede, Vippach aber fuhr fort: „Es ist etwas in ihr, was 
mich fast unheimlich berührt, auch hat ihre Schönheit etwas 
Frauenhaftes, und ich ziehe die Knospe der erblühten Rose 
vor." 
Er trat aus dem Kreise und tanzte im nächsten Augen 
blick mit einem jungen Mädchen, das allerdings noch ganz 
Knospe war. 
„Die Jugenheim," murmelte Göritz, „was der Junge für 
Glück hat."
	        

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