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Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)

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Bibliographic data

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Monograph

Creator:
Verein für die Geschichte Berlins
Title:
Erforschtes und Erlebtes aus dem alten Berlin : Festschrift zum 50jährigen Jubiläum des Vereins für die Geschichte Berlins
Publication:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1917
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Scope:
X, 620 Seiten
Note:
In Fraktur
Series:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 50
Keywords:
Berlin ; Geschichte ; Aufsatzsammlung ; Online-Publikation
Berlin:
B 12 Allgemeines: Sammelwerke. Festschriften. Kongressschriften
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-140248
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 12/1 b:50
Copyright:
Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG)
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Preface
  • Erstes Buch
  • Herrn und Frau Grandidiers größter Kummer
  • Herr George Grandidier führt seinen Sohn auf den rechten Weg
  • Herr Professor Bestvater in seinen Werken
  • Der Oberst und seine Mannschaften treten an
  • Der Oberst und die Seinen genießen die Gastfreundschaft des Hauses
  • Man speist zu Nacht und Herr Grandidier erzählt eine Geschichte
  • Der Oberst in seiner Häuslichkeit
  • Der Oberst macht Visite bei Fräulein Huncks
  • Der verlorene Sohn
  • Zweites Buch
  • Die Fremden
  • Die neue Heimat
  • Freund und Feind
  • Was man in der Jugend wünscht
  • Herrn Grandidiers Villa
  • Kleiner Krieg, nebst der Beschreibung derjenigen, die ihn führten
  • Die Freundenbotschaft
  • Fête du Refuge
  • Drittes Buch
  • O Schwalben meines Heimatslandes!
  • Die Begegnung
  • Geständnis
  • Frühling in der Mark
  • Ein Sommertag
  • Das Gewitter steigt herauf
  • "Auferstehen soll aus unseren Gebeinen ein Rächer!"
  • Maintenons! (Alter Hugenottenruf)
  • Viertes Buch
  • Der alte Grandidier erwacht
  • Herr Grandidier versöhnt sich mit dem Oberst, und dieser dankt ab
  • Nachricht von Helene
  • Die Fahrt ins Elsaß
  • Die Nacht im Pfarrhause
  • Auf Straßburgs Trümmern
  • Für immer vereinigt
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

unter den Füßen, der Acker durstig und die Wiese mager. 
Aber ein Wechsel in der Atmosphäre und Beleuchtung der— 
änderte das Bild, und so erreichte er eines Tages gegen 
Abend eine Stelle, an der er lange, vielleicht seit seiner Kind— 
heit nicht gewesen. Es war ein hügeliger, mit Moos und Heide 
bewachsener und mit Kiefern bestandener Boden. 
Von dieser Stelle aus gesehen, nimmt die vielfach ge— 
krümmte Spree den Umfang und die Gestalt eines nicht un— 
beträchtlichen Sees an, in welchen vom anderen Ufer ein 
hoher und dichter Kiefernwald, mit hier und dort einer Birke 
dazwischen, einsam und still und träumerisch herabschaut. 
Es war ein schwüler Tag gewesen, und goldenes Gewölk 
baute sich nun, von der westwaͤrts gegen die Stadt hinsinkenden 
Sonne bestrahlt, über dem dunkein Wasser auf. Es war das 
schönste, was man sehen konnte, diese phantastischen Formen, 
von Purpur flammend, der weite Himmel, dessen Wölbung 
hier kein Haus, kein Schornstein mehr unterbricht, an seinen 
Säumen zauberisch glühend, und der Kiefernwald gegenüber 
ganz in einen Duft von Abendrot getaucht. Herr Grandidier 
konnte sein Auge nicht davon abwenden, und wie er saß und 
sah und sah, von all diesem Glanz und Licht des Sommer— 
abends umgeben, da war ihm, als käme plötzlich, wie aus 
längst vergangener Zeit, dort aus dem Wasser und aus dem 
Wald herauf ein Traum — eine Vision — und er erinnerte 
sich, wie er einst als Knabe hier gesessen und wie er, an die 
Zukunft denkend, zu sich he edt Ich wii giduttd 
arbeiten und mir rechte Mühe geben, und wenn ich einmal 
ein reicher Mann geworden und alt bin, dann will ich mir 
dort in dem Walde drüben und dicht am Wasser ein schönes 
Haus bauen! ELange noch saß er in diese Betrachtung seines 
Jugend traumes versunken; dann, mit einer Art von freudiger 
Erregung und neuem Impulse, wie er ihn lange nicht mehr 
gefühlt, sprang er empor von dem Heideboden, auf welcheim 
er zu Füßen eines starken Eichbaums gesessen, und das bisher 
dunkle Waffer, als er es von hier aus noch einmal sah, schim— 
merte weit hinaus von dem Widerschein des Himmels, und 
weit ausgespannte Segel, die den letzten Strahl auffingen, 
wandelten hindurch, und in der Ferne die Wälder leuchteten 
noch einmal auf, und die Vögel, die darin nisten, jubilierten, 
und noch lange, nachdem das dumpfe Häusermeer der Stadt 
ihn wieder aufgenommen, war ein Abglanz und Nachklang 
NRodenberg, Die Grandidiers 18 193
	        

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