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Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 6.1902 (Rights reserved)

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Bibliographic data

fullscreen: Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 6.1902 (Rights reserved)

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Monograph

Creator:
Verein für die Geschichte Berlins
Title:
Erforschtes und Erlebtes aus dem alten Berlin : Festschrift zum 50jährigen Jubiläum des Vereins für die Geschichte Berlins
Publication:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1917
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Scope:
X, 620 Seiten
Note:
In Fraktur
Series:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 50
Keywords:
Berlin ; Geschichte ; Aufsatzsammlung ; Online-Publikation
Berlin:
B 12 Allgemeines: Sammelwerke. Festschriften. Kongressschriften
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-140248
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 12/1 b:50
Copyright:
Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG)
Accessibility:
Free Access

Chapter

Author:
Voigt, Christoph
Title:
Die Lustschiffe König Friedrichs I. (III.) von Preußen (1688-1713)

Illustration

Title:
1. Berlin um 1700 ; 2. Schloß zu Berlin um 1695 mit der neuerbauten Langen Brücke

Contents

Table of contents

  • Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved)
  • Ausgabe 6.1902 (Rights reserved)
  • Cover
  • Illustration: Tafel: Kaiser Wilhelm der Grosse. "Ich habe keine Zeit müde zu sein". Marmorgruppe nach dem Modelle von M. Lock ... ausgeführt von Bildhauer Tübbecke. ...
  • Title page
  • Contents
  • Die Hohenzollern und die Marienburg in Preußen / Steinbrecht, Conrad (Public Domain)
  • Prinz Heinrich von Preußen in Rheinsberg / Krauel, Richard (Public Domain)
  • Königin Luisens letzte Tage / Bailleu, Paul (Public Domain)
  • Die ältesten Bildnisse der brandenburgischen Hohenzollern / Seidel, Paul (Public Domain)
  • Der Schatz der Kurfürstin Elisabeth von Brandenburg / Wagner, Friedrich (Rights reserved)
  • König Friedrich Wilhelm III. in Neapel / Hoffmann, Paul (Rights reserved)
  • Die brandenburgisch-preußischen Fahnen und Standarten im Artilleriemuseum der Peter-Pauls-Festung zu St. Petersburg / Lehmann, Gustav (Public Domain)
  • Markgräfin Wilhelmine und die Kunst am Bayreuther Hof / Fester, Richard (Public Domain)
  • Friedrich der Große und seine Porzellan-Manufaktur / Seidel, Paul (Public Domain)
  • Der Rolandsbrunnen der Sieges-Allee / Schröder, Richard (Rights reserved)
  • Die Teilnahme König Friedrich Wilhelms II. von Preußen am Siebenjährigen Kriege / Berner, Ernst (Public Domain)
  • Die historischen Denkmale in der Sieges-Allee des Berliner Tiergartens / Koser, Reinhold (Public Domain)
  • Miscellanea Zollerana (Public Domain)
  • Anhang
  • Imprint

Full text

SORTE DSD RE DSD REZ WIDE 
Bremer Rat seit dem Unfang des 15. Jahrhunderts wiederholt auf den Roland als den Träger der städtischen Freiheiten 
berufen und selbst eine Urkundenfälschung, die dies bestätigen sollte, nicht gescheuet. Dies Beispiel fand alsbald in 
anderen Städten, die sich eines Rolands rühmen konnten, Nachahmung und so haben die Rolandsbilder in den Kämpfen 
der Städte mit ihren Fürsten, die das 15. Jahrhundert ausfüllten, eine nicht unbedeutende Rolle gespielt, Es ist nicht 
unwahrscheinlich, wenn auch nicht quellenmäßig zu belegen, daß auch der Berliner Roland bei den Streitigkeiten der 
Stadt mit dem Kurfürsten als Zeuge angerufen worden und nach der Niederwerfung der aufsässigen Stadt im Jahre 1442 
der wiederhergestellten landesherrlichen Gewalt zum Opfer gefallen ist, Das 15. und 16. Jahrhundert war dann auch 
die Zeit, wo viele Städte und Märkte sich bemühten, einen Roland zu erhalten. Erst damals sind die mannigfaltigen, 
zum Teil phantastischen und sinnlosen Figuren entstanden, die man ohne historische Tradition als Rolande errichtete, 
Zum Teil mögen es auch aus alter Zeit herrührende, längst nicht mehr verstandene Bildwerke gewesen sein, die nun 
durch Politik oder Aftergelehrsamkeit zu Rolanden wurden. 
Ulle Rolandsbilder, die wir noh heute besitzen, oder von deren früherem Vorhandensein wir glaubhafte Kunde 
haben, beschränken sic) auf Uorddeutschland, westlich bis zur Weser, östlich über Elbing (1404) und Rönigsberg hinaus 
bis nach Riga (1412/13). Südlich des Thüringerwaldes, des Erz- und Riesengebirges kommen keine Rolandsbilder 
vor. Die in Süddeutschland seit dem 15. und 16. Jahrhundert aufkommenden Brunnenfiguren auf den Märkten, die 
bald den Landesherrn, bald die als weibliche Gestalt symbolisierte Gerechtigkeit darstellen, beruhten wohl von vornherein 
auf ähnlichen Gedanken wie die zu Rolanden gewordenen Stadtgründerstatuen, aber zu Rolandsbildern sind sie nicht 
geworden, dazu fehlte es an der historischen Tradition und an der den Rolandsbildern eigenen altertümlichen, ins 
Re>enhafte übergreifenden Gestaltung, 
Die beiden italienischen Rolandsbilder waren keine Rolande im deutschen Sinne, da sie nicht den Kaiser, 
sondern eben den karolingischen Palatin Roland darstellen wollten. Und darin liegt auc< die Besonderheit des neuen 
Rolandbildes in der Steges =Ullee in Berlin. Es hat viel von dem tkypischen Charakter der alten Rolande der nord- 
deutschen Städte und macht insofern auc dem Historiker, der ihn nicht bloß auf seinen künstlerischen Wert betrachtet, 
Freude, --- aber er trägt das Horn des Helden von Roncesvales in der Linken und giebt dadurch) zu erkennen, daß 
er nicht der alte Roland der deutschen Städte, sondern im Sinne der späteren Umdeutung dieser Bildwerke aufgefaßt ist. 
211 
Sz"
	        

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