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Die Hosen des Herrn von Bredow / Alexis, Willibald (Public Domain)

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fullscreen: Die Hosen des Herrn von Bredow / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Monograph

Creator:
Verein für die Geschichte Berlins
Title:
Erforschtes und Erlebtes aus dem alten Berlin : Festschrift zum 50jährigen Jubiläum des Vereins für die Geschichte Berlins
Publication:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1917
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Scope:
X, 620 Seiten
Note:
In Fraktur
Series:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 50
Keywords:
Berlin ; Geschichte ; Aufsatzsammlung ; Online-Publikation
Berlin:
B 12 Allgemeines: Sammelwerke. Festschriften. Kongressschriften
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-140248
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 12/1 b:50
Copyright:
Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG)
Accessibility:
Free Access

Chapter

Author:
Taeglichsbeck, Franz
Title:
Die in Berlin geborenen, im Kriege 1870/71 gefallenen Kriegsfreiwilligen

Illustration

Title:
Theodor Albrecht Johannes Kirsten ; Johann Heinrich Wilhelm Below ; Arnold Rennebarth

Contents

Table of contents

  • Die Hosen des Herrn von Bredow / Alexis, Willibald (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Die Herbstwäsche
  • Zweites Kapitel. Die Beichte
  • Drittes Kapitel. Die Waschbank
  • Viertes Kapitel. Der Krämer und der Sturm
  • Fünftes Kapitel. Die Burg Hohen-Ziatz
  • Sechstes Kapitel. Der späte Gast
  • Siebentes Kapitel. Ein böser Rat
  • Achtes Kapitel. Eine schlimme Entdeckung
  • neuntes kapitel. Es ritten drei Reiter
  • Zehnetes Kapitel. Knecht Ruprecht im Walde
  • Elftes Kapitel. Kloster Lehnin
  • Zwölftes Kapitel. Das Erwachen
  • Dreizehntes Kapitel. Der Fürst und der Geheimrat
  • Vierzehntes Kapitel. Die Macht der Überzeugung
  • Fünfzehntes Kapitel. Kläger und Günstling
  • Sechzehntes Kapitel. Der Befreite und der Gerichtete
  • Siebzehntes Kapitel. Hans Jochem
  • Achtzehntes Kapitel. Unterricht im Denken
  • Neunzehntes Kapitel. Der Überfall
  • Zwanzigstes Kapitel. Zwei Erwachen
  • Einundzwanzigstes Kapitel. Jochimken hüte Di!
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel. Du sollst nicht stehlen
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel. Die Köpnicker Heide
  • Vierundzwanzigstes Kapitel. Der Prediger
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel. Das Leben[,] ein Traum
  • Contents
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

Das Leben ein Traum. 
319 
„Ihr solltet eins trinken auf den Schreck.“ 
Der Herr nickte ihm Beifall. Der Wein war süß, aber 
über den Lippen glitt etwas Bitteres dem guten Herr Götz: 
„Als schnürte er mir die Kehle zu! Einmal war's mir doch, 
als stäk ich schon in einem Brunnen.“ 
„Da muß man sich selber helfen,“ brummte der Knecht. 
„Ich stak auch tief, aber ich buddelte mir ein Loch, und da kam 
ich raus.“ 
„Du! — Sahst Du denn auch Flämmchen?“ 
„Wie ich erst das Sonnenlicht sah, da ging's risch, rasch.“ 
Der gute Herr schüttelte den Kopf, so trübselig hatte er 
nie am Morgen nach einem guten Trunk ausgeschaut; nie hatte 
er den Knecht auch in seiner weichmütigsten Laune so weichmütig, 
nein so wehmütig angeschaut. 
„Kasper! Wenn er nur das nicht vom Brunnen geredet 
hätte! Weiß Gott, seit er das gesprochen, 's rührt sich alles 
in mir.“ 
„Ihr habt zu wenig aufs Essen getrunken.“ 
„Und wie er mich mit den gläsernen Augen ansah, mir 
war's doch wie in der Storkower Fehde, weißt Du noch, als 
abends das Sandtreiben kam, und ich lag verwundet und 
ringsum kein Mensch, glaubte, es sei mein letzter Tag. Da 
dachte ich auch, Kasper, toll ist er, aber 's ist mir, als ob's 
was wäre!“ 
„Ja, 's ist schon was,“ sagte der Knecht. 
„Nu sage mal, Kasper! Hab's mein Lebtag nicht gehört: 
die Seele im Brunnen zugeschüttet! Werde ja an keinem Brunnen 
mehr vorbei gehn, daß mir's nicht über die Haut rieselt.“ 
Der Knecht Kasper sann eine Weile nach, dann hob er 
an: „Ich meine so, gestrenger Herr, zweierlei. Das Denken 
ist schon gut, aber manchermann meint, daß er denken thäte, 
und ist's doch nur, daß ihm im Kopfe rum surrt, was ein 
anderer vor ihm gedacht hat, und er hat's aufgeschnappt, er 
weiß nicht wie, und wenn's in ihm losgeht, dann verschwört 
er Stein und Bein, 's wär sein eigener Gedanke. Darum ist's 
kein so groß Unglück, wenn einer gar nicht denken thut. Und 
dann denk' ich, eins schickt sich nicht für alle. Wenn zum Exempel 
der Bauer immer denken wollte: warum sitzt der Junker im 
Schloß und trinkt, und ich muß robotten und dürsten, oder der
	        

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