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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

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Metadata: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Erman, Wilhelm
Title:
Paul Erman : ein Berliner Gelehrtenleben : 1764-1851 / von Wilhelm Erman
Publication:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1927
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Scope:
XVI, 264 Seiten
Note:
In Fraktur
Series:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 53
Keywords:
Erman, Paul ; Online-Publikation
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-140313
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Häusliches und geselliges Leben. Verlobung

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)
  • Nr. 3, 17. Januar 1897
  • Nr. 4, [24. Januar] 1897
  • Nr. 5, 31. Januar 1897
  • Nr. 7, 14. Februar 1897
  • Nr. 8, 21. Februar 1897
  • Nr. 9, 28. Februar 1897
  • Nr. 10, 7. März 1897
  • Nr. 11, 14. März 1897
  • Nr. 12, 21. März 1897
  • Nr. 13, 28. März 1897
  • Nr. 14, 4. April 1897
  • Nr. 15, 11. April 1897
  • Nr. 16, 18. April 1897
  • Nr. 17, 25. April 1897
  • Nr. 18, 2. Mai 1897
  • Nr. 19, 9. Mai 1897
  • Nr. 20, 16. Mai 1897
  • Nr. 21, 23. Mai 1897
  • Nr. 22, 30. Mai 1897
  • Nr. 23, 6. Juni 1897
  • Nr. 24, 13. Juni 1897
  • Nr. 25, 20. Juni 1897
  • Nr. 26, 27. Juni 1897
  • Nr. 27, 4. Juli 1897
  • Nr. 28, 11. Juli 1897
  • Nr. 29, 18. Juli 1897
  • Nr. 30, 25. Juli 1897
  • Nr. 31, 1. August 1897
  • Nr. 32, 8. August 1897
  • Nr. 33, 15. August 1897
  • Nr. 34, 22. August 1897
  • Nr. 35, 29. August 1897
  • Nr. 36, 5. September 1897
  • Nr. 37, 12. September 1897
  • Nr. 38, 19. September 1897
  • Nr. 39, 26. September 1897
  • Nr. 40, 3. Oktober 1897
  • Nr. 41, 10. Oktober 1897
  • Nr. 42, 17. Oktober 1897
  • Nr. 43, 24. Oktober 1897
  • Nr. 44, 31. Oktober 1897
  • Nr. 45, 7. November 1897
  • Nr. 46, 14. November 1897
  • Nr. 47, 21. November 1897
  • Nr. 48, 28. November 1897
  • Nr. 49, 5. Dezember 1897
  • Nr. 50, 12. Dezember 1897
  • Nr. 51, 19. Dezember 1897
  • Nr. 52, 26. Dezember 1897
  • ColorChart

Full text

Nr. 10. 
dtammhaus 
der 
zamilie 
Krupp. 
5 
Hie krupp'schen Gußstahlwerke in Essen. 
Von Berm. Siegfr. Rehzm. 
Mit Zeichnungen vom Verfafser. 
— Machdrud verboten.) 
9 aß große Dinge zu ihrer Vollendung Zeit 
brauchen, und daß das Geheimniß des 
0 Erfolges, sehen wir von besonderen Glücks⸗ 
umständen im einzelnen Falle ab, nur allein in 
Ausdauer und Beharrlichkeit begründet ist, für die 
Wahrheit dieser Sätze giebt es kaum ein lehr⸗ 
ceicheres Beispiel als die Entwicklungsgeschichte der 
Firma Friedrich Krupp in Essen. 
Da breitet fie sich aus vor unseren Blicken, die 
Stätte titanenhafter Arbeit, wie sie in solcher Aus— 
dehnung zum zweiten Male kaum irgendwo auf der 
Welt sich vorfinden dürfte. Auf einem Boden er— 
zaut, der schon im Mittelalter mit zu den industrie⸗ 
reichsten Deutschlands zählte, einer Gegend ange— 
hörend, deren Söhne es gelernt haben, die reichen 
Schätze der heimathlichen Erde nutzbringend zu ver⸗ 
verthen und als „Eisenrecker“ weithin in Ansehen 
tehen, muß das Krupp'sche Etablissement in erster 
rinie mit zu denjenigen gerechnet werden, denen 
insere nationale Industrie den hohen Ruf zu ver⸗ 
danken hat, welchen sie heute in der ganzen Welt 
xesitzt. 
Beinahe verwirrend wirkt der Anblick der ge⸗ 
waltigen Fabrikräume und Werkstätten, die sich mit 
unzählbaren rauchenden und dampfenden Schloten 
iller Dimensionen bis weit über die Stadtgrenzen 
inaus erstrecken; nicht heiter und gefällig erscheint 
zieses Bild, aber es wirkt in seiner Gesammtheit 
majestätisch, und wir wissen nicht, worüber wir mehr 
aunen sollen, über die ungeheure Ausdehnung 
dieses Industriepanoramas oder über den Geist, der 
dieses scheinbare Chaos beherrscht und in dem ge⸗— 
waltigen Betriebe auch das Kleinste dem Ganzen zu 
ersprießlicher Mitarbeit einzufügen weiß. 
Es war im Jahre 1812 als der Großvater des 
gegenwärtigen Besitzers des Weltetablissements, 
Friedrich Krupp, einer schon zur Zeit der Refor⸗ 
nation in der Essener Gegend ansässigen Familie 
entstammend, mit der Fabrikation und Versendung 
des Gußstahls begann, dessen Herstellung ihm nach 
angen und mühevollen Versuchen endlich gelungen 
var. Der thätige und unternehmende Mann 
irbeitete mit geringen Mitteln, an äußerer Aner⸗ 
kennung fehlte es zwar nicht, dagegen blieb der 
naterielle Erfolg aus, und wenn er trotzdem im 
Jahre 1818 zum Bau einer größeren, für etwa 
30 Schmelzoöfen berechneten Fabrikanlage schritt, so 
nuß dies als ein Beweis angesehen werden eben⸗ 
osehr seiner Energie als der großen Hoffnungen. 
Ferliner Zllustrirte Deitung. 
Blick 
auf das Zauptetablissement. 
velche er auf seine Erfindung setzte, an 
)eren Zukunft, allen ihm begegnenden 
Schwierigkeiten zum Trotz, er wohl 
zlauben mochte. Als der Begründer 
der Firma nach einem arbeits⸗ und 
sorgenreichen Leben 1826, noch nicht 
10 Jahre alt, das Zeitliche segnete, 
trat an die Wittwe und ihren damals 
14jährigen Sohn Alfred die schwierige 
Aufgabe heran, das begonnene Werk 
ortzusetzen, und es ist gewiß in hohem Grade 
hrend für diese Frau, daß trotz der ungünstigen 
donjunkturen, hauptfächlich hervorgerufen durch 
ie Vorliebe der heimischen Industriellen für 
usländische Fabrikate, sie nicht verzagte und 
aͤr einen ungestörten Fortgang des Betriebes 
SZorge trug. 
Die Art und Weise, in welcher der junge Krupp 
ie Erfindung seines Vaters zu allgemeiner Aner⸗ 
ennung zu bringen suchte, wie er sie verbesserte und 
zr allmählich den Weltmarkt eroberte, gehört mit 
u dem Interessantesten, was die Geschiche der 
eutschen Industrie und der Erfindungen überhaupt 
— 
pfernd, was er als den Zweck seines Lebens er— 
mnte, als Kind schon den Ernst und die Thatkraft 
es Mannes offenbarend, aller größeren Geldmittel 
ar, hat er fünfzehn Jahre lang an der Spitze einer 
einen Schaar von Arbeitern, die sich seinem jugend— 
ch frischen Geist willig unterordnete, gekämpft und 
zrungen, bis er endlich mit einer Löffelwalze aus 
zußstahl einen durchschlagenden Erfolg davontrug. 
getzt erst, nachdem er sich durch den Verkauf des 
zatentes an England die nöthigen Mittel verschafft, 
onnte an die Erweiterung der Fabrik gedacht 
berden, in welcher er um das Jahr 1843 bereits 
9 Arbeiter beschäftigte, während die Zahl derselben 
in Dezennium früher nur 9 betrug. 
Das Etablissement trat insofern nun in ein 
ieues Stadium der Entwickelung, als Krupp sein 
Iugenmerk auf die Erweiterung in der Verwendung 
es Gußstahls gerichtet hielt und hierbei ziemlich 
asch zu erfreulichen Resultaten gelangte. 1843 legte 
r dem preußischen Kriegsministerium drei von ihm 
igenhäudig hohl geschmiedete Flintenläufe vor, die 
zeifall fanden, 1861 wurde ihm auf der Londoner 
lusstellung für seinen 2000 kg schweren Gußstahl⸗ 
lock die höchste Auszeichnung, die „ouncil medat 
u Theil, 1853 erfolgte die epochemachende Erfindung 
er jchweißlosen Stahlreifen für Eisenbahnen, 1854 
ie Herstellung des ersten Zwölf⸗Pfunders, der ein 
Jahr später nebst einem Gußstahlblock von 5000 *8 
ind einer Anzahl Gußstahlwalzen von einer bisher 
nerreichten Politur als die Glanzstücke der Ab— 
heilung für Metallindustrie auf der Pariser Welt⸗ 
usstellung allgemeine Bewunderung hervorriefen. 
zon nun dab war dem genialen Mann die Bahn 
eebnet, und wenn er auch eine Zeit lang noch mit 
vechselndem Glücke arbeitete und mehrere schwere 
drisen zu überwinden hatte, so konnte doch nichts 
nehr die rasche Entwickelung der Fabrik aufhalten, 
ia fast alle Staaten die Vortrefflichkeit der Krupp⸗ 
chen Fabrikate anerkannten“ und die Firma unab— 
assig bemüht war, durch zweckmäßige Verbesserungen, 
iamentlich an den von ihr hergestellten Geschützen, 
en bedeutenden Ruf derselben noch stetig zu erweitern. 
CKafettenwerkstatt
	        

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