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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1926 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1926 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Erman, Wilhelm
Titel:
Paul Erman : ein Berliner Gelehrtenleben : 1764-1851 / von Wilhelm Erman
Erschienen:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1927
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Umfang:
XVI, 264 Seiten
Fußnote:
In Fraktur
Schriftenreihe:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 53
Schlagworte:
Erman, Paul ; Online-Publikation
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-140313
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Naturwissenschaftliche Studien

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1926 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichnis des 46. Jahrgangs, 1926.
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Volltext

Nummer 12 
145 
ZENTRALBLATT DER BAUVERWALTUNO 
Hohe wird zu 4350 cbm angegeben. Die Mauer soll gegebenenfalls 
bis zum Bruch belastet werden. Nennenswerte Flurschäden sind 
wegen der Abgelegenheit nicht zu erwarten. Die Füllung des 
Beckens wird aus einem unmittelbar vorübergehenden Stollen einer 
Wasserkraftaiilage geschehen. Zur Entleerung dient ein Grundstollen, 
Man kann also beliebige und schnell wechselnde Wasserstände und 
Drücke schaffen. 
Es sollen u, a, gemessen werden: Durchbiegungen und Dehnungen 
des Gewölbes, Form- und Wärmeänderungen, auch im Gestein der 
Gründungssohle, und man will ferner anstreben, eine möglichst klare 
Spannungsverteilung in der Mauer zu finden. Erfreuiich ist mit 
Bezug auf die nicht endgültig geklärte Ursache des Bruches der 
Glenotalsperrc 2 ), daß auch der Schub des Gewölbes auf die Wider 
lager, also auch auf seitliche Pfeiler geprüft werden soll. Die 
Messungen werden von unmittelbar neben der Bogenmauer errich 
teten eisernen, aber holzumkleideten Türmen sowie von Gerüst 
bauten und sonstigen geeigneten Stellen aus erfolgen. Zu dem Zwecke 
sind elektrische Delmungs- und Spannungsmesser, Wärmemesser und 
andere Einrichtungen dieser Art in großer Zahl geschaffen, die in der 
Ferne beobachtet werden können. 
Für die Versuche ist, wie naturgemäß, ein umfangreicher Plan 
sorgfältig ausgearbeitet worden. Doch soll an dieser Stelle zunächst 
nicht näher darauf eingegangen werden, da solche Arbeitspläne er 
fahrungsgemäß im Verlauf der Beobachtungen starken Abänderungen 
unterliegen. Wer sich näher interessiert, findet Mitteilungen in 
„Engineering News Record“ 1925. 
Zu den Versuchsvorbereitungen gehören auch eingehende 
theoretische Ermittlungen, die ebenfalls veröffentlicht sind. Der 
Kernpunkt der Frage der statischen Wirkung der Gewölbemauern ist 
der, wie die äußeren Lasten des Wasserdrucks im Querschnitt zur 
Geltung kommen. Wir haben es mit einem Verbundträger zu tun, 
der teils als Gewölbe — im wagerechten Sinne —, teils als Stütz 
mauer — in lotrechtem Sinne — wirkt, die Mauer als ein am Boden 
eingespannter Balken betrachtet. Soll die gleichzeitige 
Wirkung beider berücksichtigt werden, so muß in der Rechnung die 
Elastizität des Mauerwerks zum Ausdruck kommen, und sie geht 
darauf zurück, daß in beiden Trägern die Durchbiegung die gleiche 
sein muß. Der Baustoff wird doppelt in zwei Richtungen bean 
sprucht. Ueber das Rechnungsverfahren habe ich nach den „Procee- 
dings” und „Transactions” 1904 des amerikanischen Ziviiingenieur- 
vereins in -diesem Blatte 1905, S. 217, und' im Handbuch der Ingenieur 
wissenschaften, Band „Talsperren” S. 278, Mitteilungen gemacht, auf 
die verwiesen sei. 
Aus den vorläufigen Berechnungen, die die Spannungen an ver 
schiedenen Stellen des Bogens ermittelt haben, sei nur die hiernach 
theoretisch gefundene Verteilungsart in Abb. 4 dargestellt 3 ). Wir 
: ) s. Jalirg. 1924 d. Bl., $, 171, und Zeitschrift für Bauwesen 1925, 
7. bis 9. Heft, S, 69. 
ersehen daraus, daß am Fuße der Stützmaueranteil die ganze Last 
des Wasserdruckes des vollen Beckens aufnehmen würde. Sein 
Anteil reicht bis zur Höhe 12,20 m und ist auch im oberen Mauer 
teile noch in geringem Maße bemerkbar. Die Bogenwirkung ist 
danach am stärksten etwa in halber Mauerhöhe. 
Diese rechnerischen Feststellungen sollen durch den Versuch 
nachgeprüft werden. Es kann über sie mangels Unterlagen kein Urteil 
gefällt werden. Nur sei allgemein bemerkt, daß alle solche Rech 
nungen sich mehr oder minder auf Voraussetzungen und Annahmen 
aufbauen, die die Ergebnisse sehr wesentlich beeinflussen können, 
daher auch ihre öftere Verschiedenartigkcit. Es soll nur ein kurzer 
Vergleich gezogen werden. Die vorerwähnten Rechnungen der 
amerikanischen Ingenieure vom Jahre 1904 beschäftigen sich u. a. mit 
einer Bogenmauer von planmäßig 27 m Höhe, 1,0 m oberer, 2,4 tn 
unterer Stärke und 15 bis 20,5 m Halbmesser. Den Querschnitt sieh 
an den oben angegebenen Stellen, Der rechnerische Anteil des 
Bogens betrug in den verschiedenen Mauerhöhen mehr als 99,5 v H, 
der Stiltzmaucranteil noch nicht 0,5 v H. Nach jenen Rechnungen 
war also der Stützmauerantell, auch nächst der Grundungssohle, ver 
schwindend klein. In Anbetracht der Aehnlichkeit der Querschnitte 
dieser Talsperre der Stadt Ithaka und der Versuchssperre scheint ein 
Mißverhältnis in dem Ergebnis der Rechnungen zu liegen, zu dessen 
Aufklärung hoffentlich auch die Versuche beitragen werden. 
Die erreehneten Beanspruchungen in der Versuchsmauer er 
reichen bis 63 kg/cm 2 Druck und 29 kg/cm 2 Zug. Diese letztere ist 
so hoch, daß sie Beton nicht aufnehmen kann, ohne zu reißen, beson 
ders nicht in Baukörpern und bei Hinzutreten dynamischer Wirkun 
gen. Wenn aber ausgeführte Bogentalsperren mit fast gleich schwachen 
Abmessungen wie die Versuchssperre sich dennoch als standsicher 
erwiesen haben, so klafft hier zwischen Theorie und Praxis etwas, 
das der Erforschung bedarf. 
Es sei übrigens' vergleichsweise bemerkt, daß nach der Ring 
spannungsformel, die der Berechnung ausgeführter Anlagen vielfach 
zugrunde gelegt ist und wobei das Mauergewicht und die Stütz 
mauerwirkung außer acht gelassen werden, sich näherungsweise die 
Druckbeanspruchungen der Versuchsmauer in halber Wassertiefe zu 
47 kg/cm 2 und am Grunde zu rd. 25 kg/cm 2 ergeben. 
Es ist verständlich, daß die gesamte beteiligte Ingenieurwelt den 
Versuchen das größte Interesse entgegenbriiigt und den Amerikanern 
ist Dank zu wissen, daß sie ihre finanzielle Leistungsfähigkeit in den 
Dienst einer guten Sache stellen, denn die Kosten sind nicht ganz 
unbeträchtlich und auf 420 000 RM veranschlagt. Wissenschaft und 
Praxis dürfen aus dem Unternehmen das Beste erhoffen. 
Ueber den Fortgang der Versuche soll in „Engineering Founda 
tion” laufend berichtet werden. Nähere Auskunft ist zu erteilen 
bereit: Eng. Societies Building, New York City, 29 West 39. Street. 
Berlin. Prof. Mattem, 
:! ) Nach Genie Civil vom 2. Januar 1926. 
Umbau einer gußeisernen Straßenbrücke in Franzüsisch-Algerien in Eisenbeton ohne Gerüsteinbauten. 
Als die Franzosen 1837 die Stadt Constantine in Algerien ein- 
nahmen, waren die beiden Ränder der Schlucht, an der der Haupt- 
leil der Stadt liegt, durch eine Römerbrücke verbunden, die, 
wiederholt instand gesetzt, schon damals einzustürzen drohte und 
um 1860 durch eiii neues Bauwerk, die Brücke d’El Kantara, ersetzt 
wurde. Während die alte Brücke in drei Stockwerken über die 
120 m tiefe Schlucht führte, überschritt die neue sie in .Höhe des 
Stadtplateaus und bestand aus einer Mittelöffnung von 57,4 m Licht 
weite, überspannt von einer gußeisernen Bogenbrücke, und drei 
seitlichen Oeffnungen, zwei auf der Stadt-, eine auf der Landseite 
mit Steingewölben von je 16 m Lichtweite. Die 10,16 m von Rand 
träger zu Randträger breite Brücke hatte fünf Bogenträger, die 
nach Art einer gewölbten Brücke aus Gußeisenteilen zusammen 
gesetzt waren. Auf dem 1,5 m hohen Bogen erhob sich ein Netz 
werk, das die Fahrbahn trug. Als Querversteifung dienten eben 
falls Gußteile. 
Die 6 m breite, bereits einmal umgebaute Fahrbahn bestand 
seit 1870 aus Ziegelgewölben von 11 cm Stärke zwischen Walz- 
eisenträgern und war mit Beton abgeglichen. Darauf kam zunächst 
eine Schotterschicht, später Holzpflaster, 1913 eine Stampfasphalt 
decke. 
In den neunziger Jahren wurde zwischen die Träger ein Steg 
eingebaut, und die Zwischenräume zwischen den Untergurten 
wurden mit Platten ausgelegt, um den baulichen Zustand der Brücke 
überwachen zu können. Es zeigten sich eine große Anzahl von 
Rissen in den Gußteilen, die starke Beunruhigung verursachten, es 
dauerte aber noch bis 1915, ehe man ernstlich an einen Neubau 
dachte. Mittlerweile angestellte Berechnungen, die bei der Bauart der 
Brücke auf sehr unklaren Grundlagen beruhten, ergaben sehr erheb- 
licheUeberbeanspruchungen des Bauwerks, dessen Verkehrslast mittler 
weile von etwa 400 auf 700 kg/m 9 gestiegen war. Vermutlich durch 
den Krieg verzögert, wurde 1923, nachdem über 200 Bruchstellen 
an den Gußträgern festgestellt waren, ein Neubau ausgeschrieben, 
wobei es dem Wettbewerb überlassen wurde, ob die Gußträger 
instand gesetzt oder durch Eisenträger neuerer Bauart oder durch 
ein Eisenbetongewölbc ersetzt werden sollten. Das Ergebnis dieser 
Ausschreibung war der Entschluß, Bogen aus Eisenbeton zu bauen, 
aber die beiden Randträger aus Gußeisen zu belassen; sie haben 
nur noch ihr Eigengewicht zu tragen und dienen nur dazu, das 
äußere Bild der Brücke unverändert zu erhalten. Die Täuschung, 
die dadurch im Beschauer hervorgerufen wird, entspricht nicht neu 
zeitlichen Grundsätzen. 
Der Bau begegnete mancherlei Schwierigkeiten. Bei der außer 
gewöhnlich hohen Lage der Brücke über der Sohle der Schlucht 
mußte man ohne Rüstung auskommen. Die Pfeiler sollten erhalten 
bleiben; da aber die Eisenbctonbrücke ein erheblich höheres Eigen 
gewicht hat, als die alte Gußeisenbrücke, mußten besondere Maß 
nahmen getroffen werden, um trotzdem die Pfeiler nicht übermäßig 
zu beanspruchen. Man legte daher den Scheitel der Eisenbetonbrücke 
unmittelbar unter die Fahrbahn und verringerte so- den Gewölbe- 
schub. Durch enge Anpassung der Gewölbeform an die Drucklinie 
und des Querschnitts an die Beanspruchung wurde außerdem das 
Eigengewicht so niedrig wie möglich gehalten. 
Die Bauarbeiten wurden in zwei Abschnitten ausgeführt. Auf 
halber Brückenbreite konnte daher auch während der Bauzeit der 
Verkehr, der neben dem Fährverkehr mehr als 20 000 Fußgänger 
täglich umfaßt, aufrecht erhalten werden, und auch die Leitungen, 
die unter der Fahrbahn liegen, blieben dauernd im Betrieb. 
Jede der beiden Brückenhälften besteht aus zwei Trägern von 
50 cm Breite und wechselnder Höhe, die an ihrer Oberkante durch 
eine 20 cm starke Platte verbunden sind, so daß ein Gebilde von der 
Form eines umgekehrten U entsteht. Durch einstweilige Gelenke 
aus umschnürtem Beton war dafür gesorgt, daß die Spannungen und 
der Verlauf der Drucklinie möglichst genau der Rechnung ent 
sprachen.
	        

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