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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXVII.1887 (Public Domain)

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fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXVII.1887 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Erman, Wilhelm
Title:
Paul Erman : ein Berliner Gelehrtenleben : 1764-1851 / von Wilhelm Erman
Publication:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1927
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Scope:
XVI, 264 Seiten
Note:
In Fraktur
Series:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 53
Keywords:
Erman, Paul ; Online-Publikation
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-140313
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Wissenschaftliche Arbeiten 1807-1813

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXXVII.1887 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Full text

323 
Schwidtal, über das englische Eisenbahnwesen. 
324 
Zu erwähnen ist noch, daß, um die Zerstücklung der 
Kohlen zu vermeiden, von einigen Reedern aus Birkenhead die 
Verladung mittels Karren empfohlen wird. Biese Yerladeart 
wird von einigen Reedern sogar ungeachtet des viel langsameren 
und dabei kostspieligeren Fortschrittes der Arbeit — mit Karren 
können, selbst bei ausreichender Mannschaft, nur etwa 250t täg 
lich in ein Schiff verladen werden — ausdrücklich vorgeschrieben. 
In der That werden auch in England jährlich etwa 300000 
bis 400000 t Steinkohlen mit Karren verladen. 
TV. Kohlenlagerplatze in den Seehäfen. 
Im allgemeinen findet man in den englischen Häfen wenig 
Kohlenlagerplätze. Die in ganzen Eisenbahn- oder Schiffszügen 
ankommenden Kohlen werden sofort in die Seeschiffe übergeladen. 
Dies ist nur möglich, wenn die Häfen nicht allzu weit von den 
Kohlenzechen entfernt sind, während andernfalls die Lagerplätze 
nicht zu entbehren sind, da es schwer halten würde, die Züge 
bei grofsen Entfernungen zu einer bestimmten Zeit im Hafen 
eintreffen zu lassen. Dazu kommt, da Fs die Kohlen-Versender 
nicht immer sofort die nöthigen Wagen von der Eisenbahn er 
halten können, um ganze Züge zu bilden. 
Es ist aber dringend nöthig, das Beladen der grofsen 
Knhlenschiffe sofort nach der Ankunft im Hafen beginnen 
zu lassen. Benn die grofsen Schiffe erfordern so bedeutende 
Anlagekosten und haben täglich so bedeutende Auslagen an 
Heuer für die Mannschaften. Gehalt der Steuerleute, Hafenge 
bühren usw., dafs ein Tag Versäumnifs sehr ins Gewicht fällt. 
Es sind noch nicht die gröfsten Schiffe, bei denen ein Tag un- 
nöthigen Aufenthalts im ganzen einen Schaden von 1000 Mark 
und mehr bedeutet. Die Zeit bis zur Ankunft der Züge mufs 
also damit ausgefüllt werden, dafs man anfängt, aus den Lagern 
zu laden. Umgekehrt werden häufig Kohlen nach den Hafen 
plätzen geschafft, ohne dafs sieh Gelegenheit bietet, dieselben 
gleich in die Schiffe überzuladen, in welchem Falle auch ein 
Aufspeichern stattfinden mufs. 
Die Anlage von Kohleulagerplätzen überhaupt hat ja aller 
dings grofse Uebelstände im Gefolge, da einerseits der Preis 
der Kohle durch das mehrmalige Einladen gesteigert wird, 
andererseits die Kohle bedeutend leidet. Dazu kommt, dafs die 
Kohlenlagerplätze bedeutenden Raum einnehmen, somit die Hafen 
anlagen größere Abmessungen erfordern, wodurch nicht nur die 
Kosten erhöht werden, sondern auch die Uebersiehtlichkeit lei 
det. Sowie die Sachen aber einmal liegen, sind die Kohlen 
lagerplätze für die meisten Häfen des Festlands ein nothwen- 
cliges Hebel. 
Was nun die Anlage der Kohienlagorplätze anbelangt, so 
bängt dieselbe so sehr von örtlichen Verhältnissen ab, dafs sich 
wenig darüber sagen läfst. Ein üeberdecken derselben ist im 
allgemeinen nicht erforderlich; wenn die vorhandenen Mittel es 
aber gestatten, so wird man besser eine Bedachung anhringen, 
um die Kohlen den Witterungseinfllissen zu entziehen. 
Hannover, im September 1880. J. Frahm. 
lieber das englische Eisenbahnwesen. 
Kein Land dürfte für die Studienreise eines Ingenieurs 
geeigneter sein als England, das Mutterland der Eisenbahnen 
und des Ingenieurwesens. Schon frühzeitig trat hier an den 
Fachmann die Aufgabe heran, nicht nur durch seine baulichen 
Anlagen den augenblicklichen Bedürfnissen des Verkehrs und 
Handels zu genügen, sondern auch die Ausdehnung der letzte 
ren durch zweckdienliche Einrichtungen möglichst zu befördern. 
Mit der stetigen Zunahme der gewerblichen Thätigkeit und des 
Handelsverkehrs mußten sich auch die baulichen Anlagen häu 
fen, mußten ferner auch die Aufgaben umfangreicher und 
schwieriger worden, deren Lösung dom Ingenieur anheimfiel. 
Bei der wohl in keinem Lande so ausgedehnten Entwicklung 
und Großartigkeit der jetzigen Verkehrsverhältnisse bietet sich 
daher in England überall eine Anhäufung beachtungswerther Bau 
ten und Einrichtungen dar, wie wir sie auf unfiorm Festlande 
in dieser Gedrängtheit und Größe kaum aufzuweieen haben. 
Durch häufige Studienreisen und bei dem Eifer der deut 
schen Ingenieure ist trotz der Zurückhaltung, welche ihnen 
meist der Engländer als Geschäftsmann ungeachtet der besten 
Empfehlungen entgegenbringt, die Mehrzahl der bestehenden 
Anlagen und Einrichtungen bereits durch Wort und Schrift bei 
uns genau bekannt geworden. Aber selbst die sachgemäfseste 
Darstellung und die lebendigste Beschreibung wird immer weit 
gegen die Wirklichkeit Zurückbleiben, namentlich, wenn es nicht 
auf die Darstellung baulicher Einzelheiten allein ankommt, son 
dern wenn es sich um die Herstellung, das stufenweise Ent 
stehen, oder, nach Beendigung der Anlagen, um das zweck 
dienliche Zusammenwirken der getroffenen Einrichtungen, um ein 
trägliche Ausnutzung und Vorwerthung derselben handelt. Ln 
dieser Hinsicht findet der aufmerksame Beobachter überall reichen 
Stoff für sein Forschen, sowie zur Sammlung von Erfahrungen. 
Von hervorragendster Bedeutung ist das englische 
Eisenbahnwesen, mit welchem die bedeutendsten Schöpfun 
gen des Ingenieurwesens, Tunnel, Brücken, Dockanlagen usw., 
in mehr oder minder engem Zusammenhänge stehen. 
Die hohe bevorzugte Stellung, welche England seit Jahren 
im Welthandel einnimmt, seine zahlreichen Beziehungen nach 
allen Ländern der Erde, seine vielen ergiebigen auswärtigen 
Niederlassungen haben ihm einerseits eine erleichterte Einfuhr 
billiger Rohstoffe verschafft, andrerseits ihm unermeßliche Ab 
satzgebiete für seine gewerblichen Erzeugnisse eröffnet. So sind 
es theils die Hafenstädte, wie London, Liverpool, Hüll u. a., 
theils die Städte grofsartigen, gewerblichen Betriebes, wie Lon 
don, Manchester, Sheffield, Birmingham, Glasgow, sowie die 
grofsen Bezirke der Kohlen- und Eisengewinnung in Wales und 
Yorkshire, welche jetzt die wichtigen Sammelpunkte des Verkehrs 
bilden. Die Entfernung derselben von einander ist eine verhält 
nismäßig geringe, der zwischen denselben zu vermittelnde An 
nahme- und Abgabeverkehr aber ein ganz bedeutender. Da 
nach gestaltet sich das Bild des englischen Eisenbahnnetzes 
naturgemäfs wesentlich anders, als in Deutschland. Hier, in 
Deutschland, lange, weitverzweigte Linien mit einer grofsen 
Anzahl von empfange- und abgabehedürftigen Punkten bei ver- 
hältnißmäfsig geringem Umsatz; dort wenige Hauptplätze in 
geringer Entfernung von einander mit bedeutender Verbrauchs 
und Abgabefähigkeit, und zwar nicht blofs im Güterverkehr,
	        

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