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Das Berliner Handelsrecht im 13. und 14. Jahrhundert / Holtze, Friedrich (Public Domain)

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Monograph

Author:
Holtze, Friedrich
Title:
Das Berliner Handelsrecht im 13. und 14. Jahrhundert / von Dr. jur. Friedrich Holtze
Publication:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1880
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Scope:
100 Seiten
Note:
In Fraktur
Series:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 16
Keywords:
Berlin ; Geschichte 1200-1400 ; Handelsrecht ; Online-Publikation
Berlin:
B 802 Recht. Justiz: Gesamtdarstellungen
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-138538
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 12/1 b:16
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Erstes Buch. Vom Handelsstande

Contents

Table of contents

  • Das Berliner Handelsrecht im 13. und 14. Jahrhundert / Holtze, Friedrich (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Allgemeine Bestimmungen
  • Erstes Buch. Vom Handelsstande
  • Zweites Buch. Von den Handelsgesellschaften im Handwerksbetriebe
  • Drittes Buch. Von den Handelsgeschäften

Full text

fammer gefnüpft war, so konnte es sich wohl ereignen, daß ein Weib 
dur< Erbgang, Kauf oder auf sonstige Art eine Kauffammer und damit die 
vollständige rechtliche Basis zum Handelsbetriebe erhielt. Ebenso konnte 
ein Weib den Erbpachtbesiz eines Scharren erwerben und damit 
(ef. 8 XX]) einen Theil des monopolisirten öffentlichen Fleischhandels. 
Letzteren Fall behandelt ausführlich ein 1308 für vie Schlächter zu 
Frankfurt a. O. vom Rathe erlassenes Statut; *) in demselben werden 
ansdrücklich die Wittwe, Töchter und Enkelinnen eines verstorbenen 
Schlächters als Miterben seines Scharrens erwähnt, und können die- 
selben durch Abfindung der Miterben in den Besitz des Scharrens 
gelangen. Für den Fall aber, daß ein Weib einen derartigen Erbpacht- 
besiß erhalten sollte, wird sofort unterschieden, ob sie einen Mann hei- 
rathet, der noch nicht zur Schlächterinnung gehört, oder aber einen 
Scharrenbesizer. Hieraus erhellt, daß der Besitz eines Scharrens für 
die Frau nur ein werthvolles Ausstattungsstück darstellte, daß sie aber 
nicht selbst das Geschäft übernehmen konnte. Dies hängt zusammen mit 
der engen Verbindung der herstellenden Thätigkeit mit dem Vertriebe, wie 
dieselbe bei den Handwerken in schärfster Weise ausgebildet war; man 
durfte dem Grundsaße nach nur mit dem handeln, was man selbst her- 
gestellt hatte. Demgemäß darf, da das Schlächterhandwerk seiner Natur 
nach nur von Männern betrieben werden kann, nicht aus der Thatsache, 
daß ein Weib einen Scharren besitzt, gefolgert werden, daß sie selbst- 
ständig die an denselben geknüpften Nechte ausSüben darf; es ist vielmehr 
wahrscheinlich, daß diese Rechte während der Zeit bis zur Verheirathung 
bezw. Wiederverheirathung ruhten. Für Frankfurt bestimmt sogar das 
alte Stadtbuch 8 XIX ausdrücklich: „oynve vrauwe mach nicht lagen 
von yrabwegen ymande czu er Schernen Sten, weder frunden 
noch vromden, vnde wollen yr dy Rathmanne von genaden nicht 
gunnen dy 8cherne czu halden, 80 gal dy vrauwe dy scherne 
vorkoufin, wen eyn mande ist vmme komen“; es lag mithin in 
Frankfurt im Belieben des Rathes, ob er die Frist bis zur Wieder- 
verheirathung der Wittwe abwarten wollte. 
Das Berliner Stadtbuch bestimmt?) daß die Kinder eines verstov- 
benen Gildegenossen das halbe Gewerk ihres Vaters erben sollen, wonach 
es den Anschein gewinnt, als ob auch die Töchter in Berlin nach Erlegung 
des halben Mitgliederbeitrages in die väterliche Gilde eintreten konnten, 
oder daß sie voch das Recht, gegen Entrichtung des halben Betrages in 
1) Riedel: Cod. dipl. Brand. I. 23. Nr. 10. 
2) Fidicin: Beiträge 1. (Stadtbuch) S. 44. 
50
	        

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