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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

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Full text: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Holtze, Friedrich
Title:
Das Berliner Handelsrecht im 13. und 14. Jahrhundert / von Dr. jur. Friedrich Holtze
Publication:
Berlin: Verlag des Vereins für die Geschichte Berlins, 1880
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Scope:
100 Seiten
Note:
In Fraktur
Series:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 16
Keywords:
Berlin ; Geschichte 1200-1400 ; Handelsrecht ; Online-Publikation
Berlin:
B 802 Recht. Justiz: Gesamtdarstellungen
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-138538
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 12/1 b:16
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)
  • Nummer 1, 2. Januar 1893
  • Nummer 2, 9. Januar 1893
  • Nummer 3, 16. Januar 1893
  • Nummer 4, 22. Januar 1893
  • Nummer 5, 29. Januar 1893
  • Nummer 6, 5. Februar 1893
  • Nummer 7, 12. Februar 1893
  • Nummer 8, 19. Februar 1893
  • Nummer 9, 26. Februar 1893
  • Nummer 10, 5. März 1893
  • Nummer 11, 12. März 1893
  • Nummer 12, 19. März 1893
  • Nummer 13, 26. März 1893
  • Nummer 14, 2. April 1893
  • Nummer 15, 9. April 1893
  • Nummer 16, 16. April 1893
  • Nummer 17, 23. April 1893
  • Nummer 18, 30. April 1893
  • Nummer 19, 7. Mai 1893
  • Nummer 20, 14. Mai 1893
  • Nummer 21, 21. Mai 1893
  • Nummer 22, 28. Mai 1893
  • Nummer 23, 4. Juni 1893
  • Nummer 24, 11. Juni 1893
  • Nummer 25, 18. Juni 1893
  • Nummer 26, 25. Juni 1893
  • Nummer 27, 2. Juli 1893
  • Nummer 28, 9. Juli 1893
  • Nummer 29, 16. Juli 1893
  • Nummer 30, 23. Juli 1893
  • Nummer 31, 30. Juli 1893
  • Nummer 32, 6. August 1893
  • Nummer 33, 13. August 1893
  • Nummer 34, 20. August 1893
  • Nummer 35, 27. August 1893
  • Nummer 36, 3. September 1893
  • Nummer 37, 10. September 1893
  • Nummer 38, 17. September 1893
  • Nummer 39, 24. September 1893
  • Nummer 40, 1. Oktober 1893
  • Nummer 41, 8. Oktober 1893
  • Nummer 42, 15. Oktober 1893
  • Nummer 43, 22. Oktober 1893
  • Nummer 44, 29. Oktober 1893
  • Nummer 45, 5. November 1893
  • Nummer 46, 12. November 1893
  • Nummer 47, 19. November 1893
  • Nummer 48, 26. November 1893
  • Nummer 49, 3. Dezember 1893
  • Nummer 50, 10. Dezember 1893
  • Nummer 51, 17. Dezember 1893
  • Nummer 52, 24. Dezember 1893
  • Nummer 53, 31. Dezember 1893
  • ColorChart

Full text

Berliner Illustrirke Zeitung. 
UNr. 38. 
richten, an denen sich bald hier, bald da 
Flugfeuer festsctzte. 
FDas Zentrum des Brandes siellte ein 
langgestreater, bis unter das Dach mit 
Nutzholz vollgestapelter Schuppen dar. 
Hierauf wurde der Angriff konzentrirt. 
Unter der Wucht der, Wassermassen brach 
aber der schon vom Feuer erschütterte 
Giebel plötz'ich zusammen und begrub 
unter seinen Trümmern drei Feuerwehr— 
leute, die sich nicht mehr rechtzeitig flüchten 
konnten. Zwei derselben waren schwer 
verletzt, ein dritter leichter; sie alle wurden 
in das Krankenhaus geschafft. 
Stundenlang wüthete das gewaltige 
Feuer, bis endlich in den ersten Nachmit— 
kagsssunden seine Macht gebrochen war 
und das Gros der Maunnschaften ab— 
rücken konnte. Bis tief in die Nacht hin— 
ein aber war der am Brandorte verblie— 
bene Theil der Mannschaften mit Aufräu— 
mungsarbeiten und Ablöschen der noch 
hier und da aus den Trümmern auf— 
zängelnden Flammen beschäftigt, bis 
endlich auch die letzten der Braven ab— 
rücken konnten. Die Berliner Feuerwehr 
hatte sich wieder einmal auf der Höhe 
der Situation gezeigt. 
Die Ursache des gewaltigen Brandes 
ist bisher noch nicht ermittelt worden. 
St. Moritz. 
SEinzug des 4. Garde-Regiments in Berlin: 
Begrüßung durch die Städtischen Behörden am Brandenburger-Chor. 
Nach einer Momentphotographie von E. Rudolphi— 
In die Bierfässer des Marketenders aber wird von 
R 
Und dann bricht die Dunkelheit herein. Die 
„Civilisten“ werden aus der Bannlinie des Bivouak 
gewiesen, die Regimentsmusik tritt zusammen und 
die feierlichen Klͤnge des Abendsegens von Bort— 
nianusky tönen über das weite Feld dahin. Dann 
das Signalhorn: „Zu Beit, zu Bett, ihr Lumpen— 
hund ..“ und binnen Kurzein herrscht Ruhe uüber 
dem Ganzen. In ihre Mänlel gehüllt, schlafen die 
nüden Marssöhne den Schlaf des Gerechien. 
Wohl ihnen, wenn die Nacht nicht empfindlich 
ühl ist, oder gar, wie auf unserem Bilde, ein Ge— 
witter heraufzieht und strömender Regen die Schläfer 
durchnäßt. Aber auch das nimmt der Soldat mit 
toischem Gleichmuth hin; er hat sich ja an so vieles 
vährend seiner Dienstzeit gewöhnen müssen. Und 
eine Regennacht im Bivougk ist noch lange nicht 
das Schlimmste im Soldatenleben 
ind der Stadtverordneten-Versammlung, an ihrer 
—„pitze Oberbürgermeister Zelle und Stadtverordneten— 
Zorsteher⸗-Stellvertreter Dr. Alexander Meyer, Posto 
‚efaßt hatten. Der Kaiser begrüßte die städtischen 
Bürdenträger durch wiederhollen Händedruck, dann 
ichtete Oberbürgermeister Zelle eine kurze Ansprache 
n den Oberst des Regiments, die dieser mit Dankes— 
vorten und durch ein von ihm ausgebrachtes Hoch 
iuf die Stadt Berlin, in welches das Regiment ein— 
immte, erwiderte. 
Darauf marschierten die Truppen nach dem 
öniglichen Schloß, woselbst die Fahnen eingebracht 
hurden, und alsdann nach der Kaserne, deren 
imgebung durch Fahnen, Ehrenpforten ꝛc. ge— 
hmückt war. 
Bei dieser Gelegenheit ereignete sich auch an der 
mfassungsmauer des Ausstellungsparkes in der 
Juvalidenstraße jener beklagenswerihe Unfall, bei 
velchem mehrere Menschen zu Schaden gekommen 
ind. Viele schaulustige Personen hatten sich an 
as Gitterwerk der Mauer geklammert, welches der 
normen Vast nicht Stand halten konnte, in einen 
Ausdehnung von etwa 80 Metern zusammen brach 
ind mit seiner lebenden Last auf die Straße schlug 
ẽin wilder Knäuel von schreienden Menschen: 
Männer, Frauen und Kinder, und zerbröckeltes Mauer— 
verk bedeckte die Straße, auf welcher soeben die 
Zpitze des Zuges anrückte. Publikum und Schutz- 
eute eilten den Gefährdeten zu Hülfe. Sechs Per— 
onen hatten schwerere Verletzungen erlitten und 
vurden im Krankenhause untergebracht, eine größere 
luzahl kam mit leichteren Verletzungen davon. Gar 
nancher wird daher an den Einzügstag des 4. Garde— 
tegiments in Berlin mit gemischten Gefühlen zurück— 
nfen 
Der Kinzug des A. Garode— 
Regiments in Verlin. 
De Reichshauptstadt, die Sladt der Kirchen und 
RKasernen, hat abermals einen Zuwachs an 
Militär erhalten, nachdem es bisher schon, nach Metz, 
die stärkste Garnison im Deutschen Reiche hatte. 
Im Mogbiter Siadttheile, an der Raihenower 
Straße, ist eine neue Kaserne entstanden, welche in 
hrer Anlage und Bauart eine erfreuliche Abweichung 
⸗on dem bisher üblichen, unsäglich nüchternen 
Kafernenstil bedeutet. Aus 16 einzelnen Gebäuden 
setzt sich dieses neue Kasernement zusammen und 
erstreckt sich über ein weitausgedehntes Terrain. Sie 
veherbergt nunmehr das 4Garde⸗Regiment, das 
zon seiner Begründung an in der Nachbarstadt 
Spandau garnisonirt war. 
Unter besonderen Feierlichkeiten vollzog sich der 
Ausmarsch des Regiments aus der alten und der 
Einmarsch in die neue Garnison. Am Morgen des 
14. August, gegen 68, Uhr nahm das Regiment 
auf dem Marksplatz der reich geschmückten Stadt 
Aufstellung. Bürgermeister und Dberst, dieser als 
Vertreter der Bürgerschasft, jener als der des Regi⸗ 
ments, wechselten herzliche Abschiedsworte mitein— 
ander. Alsdann setzte sich das Regiment zum Marsch 
nach Berlin in Bewegung. — 
Um 9/2 Uhr war das Regiment vor Berlin ein— 
zetroffen, und nahm am „Großen Stern“, auf der 
Charlottenburger Chauffee, Aufstellung. Eine große 
zlänzende Suite von höheren Offizieren erwärilete 
zugleich hier den Kaiser. Um 106 Uhr traf der 
Monarch zu Pferde ein, ritt die Fronten des Regi⸗ 
ments ab und setzte sich alsdann an die Spiitze 
desselben, es dem Brandenburger⸗Thore zuführend. 
Auf dem Pariser Platz war eine reich dekorirle 
Tribüne errichtet worden, an welcher die Verlreier 
der Stadt Berlin: Devutationen des Magistrais 
Der 
Vrand am Fempelhofer-Afer. 
(Zu unserem Bilde auf 5 1* 
De Donnerstag der verflossenen Woche war ein 
Tag heißzer Arbeit für die Berliner Feuerwehr. 
hegen zehn Uhr Vormittags brach auf dem Zimmer— 
nann'schen Holze und Steinplatz zwischen dem 
kempelhofer-Ufer und der Luckenwaidersiraße ge— 
elegen, Feuer aus, welches sich unter den von der 
zitze ausgetrockneten Holzstapeln mit rasender 
—chnelligkeit verbreitete. Binnen kurzer Zeit war 
er ganze Platz ein Flammenmeer, das bis hoch 
inauf an den vierstöckigen, den Platz begrenzenden 
dinterhäusern der Nebengebände fseine feürigen 
bellen warf. — 
Aber mit, der bekannten „Fixigkeit“ war auch 
ie Feuerwehr auf dem Plabßze, die alsbald den 
ingriff auf den Brandheerd mit nicht weniger als 
b Schläuchen, die von mehreren Dampf- und 
Rucspritzen bedient wurden, eröffnete. Nebenbei 
‚atte die Feuerwehr auch noch ihr Augenmerk auf 
ie gegenüber der Straße gelegenen Holzplätze zu 
— einem kürzlich erschienenen län— 
Sgeren Aufsatze des berühmten fran— 
zösischen Romanziers Paul Bourget, der 
vor einigen Jahren in Maloja einen 
Sommer verbrachte, giebt das Schweizer „Fremden— 
hlatt“ folgenden knappen Auszug in Uebersetzung: 
„Vom Juli bis September muß man unbedingt 
hierher reisen, wie im Winter nach Cannes, wie 
m Frühling nach Florenz, wie nach London wäh— 
rend der Saison, um seinen Sitz an der europäischen 
„Table d'hôte“ zu haben.“ 
Der Eßsaal eines jeden dieser gewaltigen Hotels 
sst ein wahres Babel, und für ecinen Sittenmaler 
väre solcher ein höchst interessantes Beobachtungs— 
reld; leider kommen die Pariser Schriststeller viel 
zu wenig aus ihrem Nest heraus. 
Was mich anbelangt, der ich aus einem Poeten 
und einem Psychologen zusammengeflickt bin, so gebe 
cch auf gut Glück einige Eindrüde wieder, die ich 
in diesem Thal erhielt, welches ich mit einem Seuszer 
gerlassen werde, — so sehr liebte ich die abwechselnd 
iebliche und wilde Schönheit, und auch, warum es 
rnicht gestehen? die kosmopolitische Seite desselben.“ 
Nachdem er eine wunderbar anschauliche Schil— 
»erung der Postfahrten gegeben, fährt er fort: 
„Die Pferde machen im Galopp die letzte Straßen— 
ehre, und St. Moritz erscheint am Ufer seines stillen 
Sees mit seinen zwei Dörfern, das erste auf der 
hdöhe hängend, das andere an der Thalsohle mit 
em Wald, ihren ersten Hügeln und dem Schnee 
hrer hintersten Höhe sich änschmiegend. Hier ist 
in Asyl, um Paris zu vergessen, welches so sehr 
rmüdet hat. 
„Und nun begegnen Sie vor dem Hotel, wo Sie 
Ihre Zimmer haben, einer Frau, die Sie zuletzt in 
hrer Loge in der „MHpera“ begrüßt haben. Sie 
teigen vom Wagen herunter und sioßen direkt auf eine 
indere, bei welcher Sie vor sechs Wochen dinirten. Sie 
paziren um diesen ersten Eindruck zu verwischen 
ind werden vor einer Bude, deren eine lange Reihe 
Ihnen die Aussicht auf den See versperren, von 
inem Klubfreund angerufen, den Sie zuletzt am 
zrünen Tisch getroffen. Bald ist die Sonne am 
Antergehen, ihr warmes Licht ruht nur noch auf 
den Gipfeln der schlanken Tannen, welche ihre 
Schalten auf den dunkelnden See werfen, da hören 
Sie wieder jenes eigene Geplauder, welches die 
dlubmänner und die Weltdamen überall hin be— 
leitete. Diese Pariser Phantasmagorie erwedlt in 
zhrem Innern ein fremdartiges Gesühl; am User 
ieses schwärzer und schwärzer werdenden Sees 
inwandelnd, sehen Sie die Fischerbarken über die 
itternden Wellen hingleiten, und so nahe den ewi— 
zen Firnen! danun empfinden Sie ein gewisses Ver— 
nügen an der JIronie der Umslände, die Ihnen 
in nämlichen Augenblick das blasirte Gesicht eines 
2ebemannes und die eherne Stirn einer Gletscher— 
andschaft, eine elegant gekleidete Kokette und die 
chönen Linien der Alpen zeigt. 
„Der Denker Amiet spricht irgendwo von den 
sewaltigen Anstrengungen, welche die Zivilisation 
nachen muß, um einen Zudrang von Menschen in 
inem Badeort am Ufer des Meeres zustande zu 
»ringen. Was würde dieser Genfer Hamlet sagen, 
venn es ihm vergönnt wäre hier zu landen, an 
dieser internationalen Karawanserei, welche allen 
snohe“ so angenehm ist?“
	        

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