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Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1913 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1913 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Der Ukermärksche Beobachter : eine Wochenschrift zur Belehrung und Unterhaltung / hrsg. von Ludwig Ragoczy
Erschienen:
Prenzlau: L.Ragoczysche Buchhandlung 1819
Erscheinungsverlauf:
1.1815 - 5.1819 nachgewiesen
ZDB-ID:
2667573-0 ZDB
Dewey-Dezimalklassifikation:
070 Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1819
Sprache:
Deutsch
Fußnote:
Der Ukermärksche Beobachter : eine Wochenschrift zur Belehrung und Unterhaltung. - 1819
Dewey-Dezimalklassifikation:
070 Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-140956
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Zusammenfassung:
Digitalisat von: Der Ukermärksche Beobachter : eine Wochenschrift zur Belehrung und Unterhaltung / hrsg. von Ludwig Ragoczy. - Prenzlau : L.Ragoczysche Buchhandlung 1819. - 208 S.
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 39

Schnellzugriff

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  • Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain)
  • Ausgabe 1913 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste
  • Inhaltsverzeichnis
  • 8. Januar 1913
  • 22. Januar 1913
  • 5. Februar 1913
  • 19. Februar 1913
  • 28. Februar 1913
  • 6. März 1913
  • 19. März 1913
  • 9. April 1913
  • 23. April 1913
  • 7. Mai 1913
  • 28. Mai 1913
  • 11. Juni 1913
  • 25. Juni 1913
  • 10. September 1913
  • 24. September 1913
  • 8. Oktober 1913
  • 15. Oktober 1913
  • 29. Oktober 1913
  • 12. November 1913
  • 3. Dezember 1913
  • 17. Dezember 1913

Volltext

Sitzung vom 23. April 1913 197 Fußgängerverkehr auf dem Wittenbergplatz so gut offenen Märkte bestehen bleiben oder abgeschafft wer­ wie gar nicht vorhanden ist. Nun kann es sich doch, den sollen. Es sind lediglich verkehrstechnische wenn wirklich eine Beschränkung des Fußgänger­ Gründe, die gebieterisch fordern, daß der Markt auf­ verkehrs stattfindet, nur darum handeln, daß sie für gehoben wird. Diese bestimmte Versicherung haben wenige Stunden, während zweier halber Tage in der w ir von den beiden Vertretern des Magistrates, die Woche erfolgt. Das sollte doch für uns nicht ein aus­ gerade im Tiefbauwesen unterrichtet sind, gehört. schlaggebender Grund sein, um den so sehr begehrten Der Herr Bürgermeister hat mit Bestimmtheit er­ Wochenmarkt einfach aufzuheben. Wenn während klärt, daß die Entwicklung der Gegend, der große des Wochenmarktes, wie Herr Stadtbaurat Bredt- Verkehr, der sich bei Eröffnung des Untergrundbahn- schneider sagt, die Leute nicht mehr über den Platz hofs dort ergeben wird, die Beseitigung des Wochen­ gehen können, so ist das auch kein allzu großes marktes erheischt. I n demselben Sinne waren die Opfer für die Fußgänger, wenn sie an diesen beiden Ausführungen des Herrn Stadtbaurats für Tiefbau halben Tagen einmal im rechten Winkel den Platz gehalten. überschreiten. Ich schließe mich auch den Ausführungen des Weiter sagt der Herr Bürgermeister, die Auf­ Herrn Stadtbaurats Bredtschneider an, wenn er hebung des Wochenmarktes wäre im Interesse des darauf hinweist, daß der Ausschußantrag so gefaßt ist, Verkehrs unbedingt notwendig. Zunächst sehe ich die daß der Magistrat damit nichts anfangen kann; denn Notwendigkeit nicht ein. Auf einem Platz wird sich dieser Ausschüßantrag bedeutet nichts mehr und nichts der Verkehr immer anders vollziehen als auf der weniger als eine nochmalige Unterstreichung der Ab­ Straße, er wird nie so begangen werden wie die lehnung der Magistratsvorlage. Nachdem der Ma­ Straße, der Platz wird verhältnismäßig — ausge­ gistratsantrag im Ausschuß abgelehnt ist, wird noch­ nommen während der beiden halben Tage leer mals eine Resolution oder ein Antrag, wie Sie es bleiben. nennen wollen, vorgelegt, der in seinem ersten Teile Der Herr Bürgermeister sagt dann: w ir werden noch einmal kräftig zum Ausdruck bringt: w ir lehnen zur Aufhebung des Marktes gezwungen werden. Ich sollte doch meinen, das können w ir ruhig abwarten, die Magistratsvorlage ab, und wir sind der Ansicht, ob von seiten der Polizei ein Einspruch erfolgt. Auch daß der Wochenmarkt auf joden Fall bestehen bleiben da müßten w ir im Interesse des größten Teils der muß — , dann aber hinzufügt: solange, bis in der Hausfrauen, die sich petitionierend an den Magistrat Nähe des Wittenbergplatzes ein anderer geeigneter gewandt haben, dagegen Einspruch erheben und zu­ Platz zur Abhaltung des Wochenmarktes gefunden sehen, daß der Markt auf jeden Fall bleibt. wird. Der Antrag, den Herr Kollege Wenzke eben Wenn man die Verlegung des Marktes nach gestellt hat, w ill diesen Ausdruck noch etwas be­ einer Straße, die vom Verkehr vollständig abge­ stimmter fasten, er will den Wochenmarkt solange be­ schnitten ist, befürwortet, so ist das nach meinem stehen lasten, bis ein neuer Platz ges i cher t ist. Dafürhalten gleichbedeutend mit einer vollständigen Auch das weist darauf hin, daß der Ausschußantrag Aushebung. Wenn sich der Magistrat damit einver­ weiter nichts bedeutet als eine nochmalige Unter­ standen erklären sollte, dann können wir schon gleich streichung der Ablehnung der Magistratsvorlage. Ich heute den Beschluß fassen, den Markt eingehen zu mache Sie auf diese Konsequenz aufmerksam. Wenn lassen. I n anderen Gemeinden geht man anders der Verkehr sich derartig entwickelt hat, daß wir, ob vor. Da sucht man die Wochenmärkte zu erhalten, w ir wollen oder nicht, den Markt beseitigen müssen, zu vergrößern und zu vermehren. Letzthin ist ein dann kommt die Stadtverordnetenversammlung in Brief von einem Stadtrat in Schöneberg vorgelesen eine etwas merkwürdige Lage, indem sie der Beseiti­ worden, worin gesagt wurde: in demselben Augen­ gung des Marktes nachher zustimmen muß, obgleich blick, wo dort nur ein kleiner Platz für den Wochen­ sie sie vorher abgelehnt hatte. markt eingerichtet worden war, sind die Lebensmittel­ Meine Herren, ich bin der Ansicht, daß der An­ preise in der ganzen Gegend sofort gesunken. W il­ trag, den Kollege Dunck und ich im Ausschuß ge­ mersdorf richtet einen neuen Marktplatz in W il­ stellt haben, der richtige war, einen Mittelweg dar­ helmsaue ein. Und w ir sollen gegen das Interesse stellte und doch wenigstens eine bejahende Tendenz von Tausenden von Hausfrauen, und ohne daß es hatte. Der Antrag des Ausschusses hat nur eine ver­ unbedingt notwendig ist, heute beschließen, daß wir neinende Tendenz, während unser Antrag zum Aus­ den Wochenmarkt ausheben. Meine Herren, ich seche druck bringt: wir geben zu, verkehrstechnische Gründe wirklich die Notwendigkeit dazu nicht ein. Ich möchte erfordern die Beseitigung des Marktes. Ich bitte es nicht weiter begründen, weshalb gerade die Lebens­ Sie, meine Herren, dem Ausschußantrag nicht zuzu­ mittel auf dem Wochenmarkt billiger sind als anders­ stimmen, sondern den von uns im Ausschuß ge­ wo. W ir sollten uns doch einfach bei der Beurteilung stellten Antrag anzunehmen. dieser Frage von dem Gedanken leiten lassen: wir müssen alles tun, damit sich die Ernährung großer Stabtb. Dunck: Meine Herren! Ich spreche Kreise der Bevölkerung so billig wie möglich voll­ jetzt nicht als Referent, sondern nur für meine Person. zieht. Deshalb müssen w ir danach streben, den Als die Unterschriften auf dem Wittenbergmarkt am Wochenmarkt am Wittenbergplatz solange wie mög­ Dienstag vor 14 Tagen gesammelt wurden, war cs lich der Bevölkerung zu erhalten. den Hausfrauen vollständig unbekannt, daß der Markt nur die Hälfte der Ausdehnung wie seither haben Stabtb. Wöllmer: Meine Herren! Ich möchte sollte; bekannt gegeben wurde das erst am nächsten den Streit über den Wert der offenen Märkte nicht noch Tage durch das Referat in der Stadtverordneten­ einmal aufrollen. Ich möchte mich da ganz den Aus­ versammlung, wo ich ausführte, daß von den 280 führungen -des Magistraisvertreters anschließen, daß Ständen 133 und außerdem noch 25 Sommerstände die Sachlage durch die Petitionen vollständig ver­ verschwinden müßten. Die Hausfrauen waren gar schoben ist und daß es sich hier nicht darum handelt, nicht im Klaren darüber, daß der Markt so reduziert ein entscheidendes Urteil darüber abzugeben, ob die würde, sie waren nicht im Klaren darüber, daß der

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