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Blätter für Architektur und Kunsthandwerk (Public Domain) Ausgabe 3.1890 (Public Domain)

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Full text: Blätter für Architektur und Kunsthandwerk (Public Domain) Ausgabe 3.1890 (Public Domain)

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Monograph

Title:
Neue Häuser-Administrations-Ordnung : für die Stadt Berlin und deren Umgegend
Publication:
Berlin: Deckersche Geh. Ober-Hofbuchdruckerei, 1840
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Scope:
75 S., 6 Bl.
Note:
In Fraktur
Keywords:
Berlin ; Geschichte 1840 ; Zwangsverwaltung ; Quelle ; Online-Publikation
Berlin:
B 807 Recht. Justiz: Einzelne Rechtsgebiete
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-107584
Collection:
History,Cultural History
General Regional Studies
Shelfmark:
B 807 Priv 3
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Blätter für Architektur und Kunsthandwerk (Public Domain)
  • Ausgabe 3.1890 (Public Domain)
  • Title page
  • Stempel: Bibliothek des Architekten-Vereins zu Berlin
  • Contents
  • No. 1, 1. Januar 1890
  • No. 2, 1. Februar 1890
  • No. 3, 1. März 1890
  • No. 4, 1. April 1890
  • No. 5, 1. Mai 1890
  • No. 6, 1. Juni 1890
  • No. 7, 1. Juli 1890
  • No. 8, 1. August 1890
  • No. 9, 1. September 1890
  • No. 10, 1. Oktober 1890
  • No. 11, 1. November 1890
  • No. 12, 1. Dezember 1890
  • Anhang

Full text

Erscheint am 1. jeden Monats. 
Jährlich 12 Nummern 
mit ungefähr 120 Lichtdrucktafeln, 
BLÄTTER 
Bezugspreis: 
Vierteljährlich 6 Mark 
bei freier Zustellung. 
Anzeigen: 
40 Pf. für die Spaltenzeile oder deren Raum. 
FÜR ARCHITEKTUR UND 
KUNSTHANDWERK. 
Geschäftstelle und Nachweis 
für alle geschäftlichen Angelegenheiten: 
Zimmerslrasse 40/41. 
Verlag von A. BRAUN & Co., Berlin SW. 
Zimmerstrasse 40/41. 
Leitung: Paul Graef. 
Leitstelle und Nachweis für alle 
sachlichen und fachlichen Angelegenheiten: 
Paulstrasse 10 III. 
Jahrgang III. 
BERLIN, 1. August 1890. 
No. 8. 
ZU DEN TAFELN. 
— Tafel 71. — Landhaus in Göttingen, Nicolausberger-Weg 31. 
Das Landhaus wurde im Jahre 1888/89 für einen Göttinger Gelehrten 
von dem Architekten Wilh. Rathkamp entworfen und auf einem 
Grundstück der neuen Vorstadt in der Nähe der Universitäts - Kliniken 
ausgeführt. — Das Grundstück hat bei 27 m Breite eine Tiefe von 47 m 
und kostete 7000 M. 
Landhaus in Göttingen. 
Erdgeschoss. 
Die Raumeintheilung des Erdgeschosses ist aus dem beistehenden 
Grundriss ersichtlich. Im Obergeschoss liegt Arbeitszimmer, Bücher 
zimmer, Schlafzimmer, Baderaum und Fremdenzimmer. Die Aussen- 
fronten bestehen aus geschnittenem Tuffstein, welcher in der Nähe von 
Göttingen gefunden wird, die Gesimse und Werkstücke sind aus Sand 
stein, ebenfalls aus der Göttinger Gegend, hergestellt. Sämmtliche Bau- 
Arbeiten wurden von Göttinger Handwerksmeistern ausgeführt. Die innere 
Einrichtung ist in besserer bürgerlicher Ausstattung gehalten. 
Die gesammten Baukosten mit Einfriedigung und Entwässerung be 
tragen rund 40 000 Mark, d. i. rd. 233 M. für das Quadratmeter. 
— Tafel 72. — Der französische Thurm auf dem Gensd’armen- 
markte in Berlin. Wir besprechen das Bauwerk demnächst im Zu 
sammenhänge mit anderen Barockbauten Berlins. 
— Tafel 73 und 74. — Wettbewerb - Entwurf zum Kaiser 
Wilhelm-Denkmal auf dem Kyffhäuser. Erster Preis. — Architekt: 
Bruno Schmitz, Berlin. 
Im November 1889 erliess der geschäftführende Ausschuss der Ver 
eine ehemaliger deutscher Soldaten an die deutschen Architekten^ und 
Bildhauer ein Preisausschreiben zur Erlangung von Entwürfen zu einem 
auf dem Kyffhäuser zu errichtenden Denkmal für Kaiser Wilhelm I. 
Zum Aufstellungsort war „das Plateau des Burgberges, auf welchem sich 
jetzt die Ruinen der Kyffhäuserburg befinden“, bestimmt; der alte Thurm 
sollte erhalten bleiben. Als Gesammtbausumme waren 400000 M. aus 
gesetzt, und die Bewerber mussten die Verpflichtung übernehmen, das 
Denkmal für diese Summe an Ort und Stelle auszuführen. Die Ent 
würfe waren bis zum 1. Juni 1890 einzuliefern. Für die Zeichnungen 
und Modelle waren übermässig grosse Maassstäbe vorgeschrieben. Es 
waren drei Preise von 6000, 4000 und 3000 M. ausgesetzt mit der seltsam 
kleinlichen Bestimmung, dass, im Falle der Uebertragung der Ausführung, 
der Preis in das Honorar eingerechnet werden sollte. Der Ankauf einzelner 
weitererEntwürfe für je 2000M.warvorbehalten. Dem zahlreichen Preisgericht 
gehörten als Sachverständige an die Bildhauer Prof. Dietz - Dresden, Prof. 
Eberle - München und Prof. Siemering - Berlin, die Architekten Bau 
direktor Prof. Dr. D urm - Karlsruhe und Ober-Baurath Dr. von Leins- 
Stuttgart, der Geschichtsmaler Prof. Geselschap - Berlin und der Geh. 
Ober-Reg.-Rath Dr. Jordan - Berlin. Das Protektorat hatte Se Durch 
laucht der Fürst Georg zu Schwarzburg - Rudolstadt und nach dessen 
Ableben sein Nachfolger Se. Durchlaucht der Fürst Günther über 
nommen. 
Zur festgesetzten Zeit liefen 24 Entwürfe ein. Das Preisgericht er- 
theilte einstimmig den ersten Preis dem Architekten Bruno Schmitz, 
den zweiten Preis dem Kgl. Rg.-Bm. St ahn und Bildhauer Böse, den 
dritten dem Architekten Doflein und Bildhauer Hundrieser. Zum An 
kauf empfohlen wurden die Entwürfe des Kgl. Rg.-Bm. Manikowski, 
der Bildhauer Max Klein, Prof. Herter und Max Baumbach. Sämmt 
liche Künstler wohnen in Berlin. 
Wir bringen auf unseren Tafeln den durch den ersten Preis aus 
gezeichneten Entwurf, der mit einigen Aenderungen zur Ausführung 
kommen soll, zur Darstellung und lassen als Beschreibung den Wortlaut 
des Erläuterungsberichtes folgen: 
„Eine kurze Darlegung des Gedankenganges, dem der Verfasser bei 
Bearbeitung des vorliegenden Entwurfs folgte, mag der sachlichen Be 
schreibung vorausgeschickt werden. 
Für diese selbst war mit der Bestimmung zu rechnen, dass dem 
Kaiser Wilhelm I., dem Schöpfer der nach langem Wünschen und 
Streben nunmehr erreichten Einheit des Vaterlandes ein Denkmal Seiner 
und des Landes würdig auf einer bedeutsamen Scholle Bodens, im 
Herzen Deutschlands, auf dem sagenumwobenen Kyffhäuser-Berge, dem 
Zeugen einstiger Kaiserpracht und Reichsherrlichkeit, zu errichten sei. 
Hier, wo im alten Burggemäuer, der Sage nach im unterird’schen Schlosse, 
der Kaiser Friedrich, der Rothbart, Jahrhunderte verzaubert sass und in 
den Tagen der Erhebung seine glänzende Auferstehung feierte, hier in 
einer das weite fruchtbare Thal, die „goldene Aue“, beherrschenden 
hohen Lage, auf eichenwaldumrauschten Höhen, sucht das wehrhafte 
Deutschland seinem Kaiser ein Zeugniss hinzustellen seiner Dankbarkeit, 
wie seiner nach den Zeiten der Zerrissenheit nun neu erwachten Kraft 
und Grösse und seines Stolzes; auf den Grundmauern des alten Kaiser 
schlosses und neben den Ruinen des von den Raben verlassenen Burg- 
thurmes soll sich das Zeichen des neuen Geistes zum Himmel heben. 
Wie nahe liegt da der Versuch, den Gedanken dieser neu erstandenen 
Einheit, den poetischen Inhalt von Deutschlands schönster Sage, durch 
einen wirklichen, im modernen Sinne gefassten Wiederaufbau jenes 
deutschen Heiiigthums, der Kyffhäuser-Burg, zu verkörpern und dem 
glorreichen Helden der neuen Epoche inmitten dieser Schöpfung die 
hervorragendste Stelle zu geben. Dass unter solchen Gesichtspunkten die 
Lösung "der Aufgabe der Architektur zugewiesen werden musste, war 
eine aus dem Programm und der Platzwahl ganz unbedingt hervorgehende 
Richtschnur, und unter Rücksichtnahme auf die hohe weithin sichtbare 
Lage des Standortes musste die Vertheilung der Massen so gehalten 
werden, dass das neue Denkmal sich neben dem alten Thurmgemäuer 
durch charaktervolle Linien und eine fast doppelte Grösse als ein 
markiges Wahrzeichen des neuen Reiches behauptet. 
Es kann angenommen werden, dass der alte Thurm den Eingang 
zur Anlage bildet; von hier aus ziehen sich die wieder hergestellten 
alten Mauerreste der Burg, einen grossen, beziehungsreich ausge -
	        

Annotations

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  • Landhaus in Göttingen, Friedländer Weg 31. 2. Blick in das Speisezimmer. Architekt: W. Rathkamp. Aufnahme: Photograph Hoyer, Göttingen. Lichtdruck: Römmler & Jonas, Dresden.
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