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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung


Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

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Monografie

Verfasser:
Zimmermann, Carl Wilhelm
Titel:
Der sittliche Zustand von Berlin nach Aufhebung der geduldeten Prostitution des weiblichen Geschlechts : ein Beitrag zur Geschichte der Gegenwart... / von Carl Röhrmann
Ausgabe:
3., unveränd. Abdruck
Erschienen:
Leipzig: Röhrmann, 1847
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Umfang:
238 S.
Berlin:
B 704 Gesellschaft: Prostitution
Dewey-Dezimalklassifikation:
300 Sozialwissenschaften, Soziologie
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-107265
Sammlung:
Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales, Gesundheit
Signatur:
B 704/2 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Zweite Abtheilung. Unverfälschte Biographien der bekanntesten prostituirten, noch lebenden Frauenzimmer in Berlin

Kapitel

Titel:
XII. Officier-Jette

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)
  • Nr. 1, 2. Januar 1916
  • Nr. 2, 9. Januar 1916
  • Nr. 3, 16. Januar 1916
  • Nr. 4, 23. Januar 1916
  • Nr. 5, 30. Januar 1916
  • Nr. 6, 6. Februar 1916
  • Nr. 7, 13. Februar 1916
  • Nr. 8, 20. Februar 1916
  • Nr. 9, 27. Februar 1916
  • Nr. 10, 5. März 1916
  • Nr. 11, 12. März 1916
  • Nr. 12, 19. März 1916
  • Nr. 13, 26. März 1916
  • Nr. 14, 2. April 1916
  • Nr. 15, 9. April 1916
  • Nr. 16, 16. April 1916
  • Nr. 17, 23. April 1916
  • Nr. 18, 30. April 1916
  • Nr. 19, 7. Mai 1916
  • Nr. 20, 14. Mai 1916
  • Nr. 21, 21. Mai 1916
  • Nr. 22, 28. Mai 1916
  • Nr. 23, 4. Juni 1916
  • Nr. 24, 11. Juni 1916
  • Nr. 25, 18. Juni 1916
  • Nr. 26, 25. Juni 1916
  • Nr. 27, 2. Juli 1916
  • Nr. 28, 9. Juli 1916
  • Nr. 29, 16. Juli 1916
  • Nr. 30, 23. Juli 1916
  • Nr. 31, 30. Juli 1916
  • Nr. 32, 6. August 1916
  • Nr. 33, 13. August 1916
  • Nr. 34, 20. August 1916
  • Nr. 35, 27. August 1916
  • Nr. 36, 3. September 1916
  • Nr. 37, 10. September 1916
  • Nr. 38, 17. September 1916
  • Nr. 39, 24. September 1916
  • Nr. 40, 30. September 1916
  • Nr. 41, 8. Oktober 1916
  • Nr. 42, 15. Oktober 1916
  • Nr. 43, 22. Oktober 1916
  • Nr. 44, 29. Oktober 1916
  • Nr. 45, 5. November 1916
  • Nr. 46, 12. November 1916
  • Nr. 47, 19. November 1916
  • Nr. 48, 26. November 1916
  • Nr. 49, 3. Dezember 1916
  • Nr. 50, 10. Dezember 1916
  • Nr. 51, 17. Dezember 1916
  • Nr. 52, 24. Dezember 1916
  • Nr. 53, 31. Dezember 1916
  • Farbkarte

Volltext

Nr. 14 
„Er wird verschlafen haben, Annie,“ scherzte der 
Reeder. 
Sie machte eine unmutige Bewegung und bekam 
Tdränen in die Augen. ., 
„Trösten Sie sich, Annie. Nachmittag ist Ball 
auf dem „King George“, da werden Sie Ihren Eng· 
änder zur Rede stellen können.“ * 
„Ich gehe nicht zu dem Ball,“ sagte sie trotzig. 
„Doch, Sie werden gehen. Wollen wir wetlen, 
Annie?“ 
Jetzt lächelte sie. 
Bei der Heultonne begegnete die „Clara II“ dem 
Meteor“, der dort wendete. 
„Da ist der Kaiser,“ sagte Graf Hoyer zu Rosy 
Nilner, die sich die Augen aus dem Kopfe schaute. 
„Tirpitz ist Gast des Kaisers,“ meinte Madame 
Allart befriedigt, da sie den Großadmiral nun einmal 
in ihr Herz geschlossen hatte 
„Wer sind die andern Herren?“ fragte die 
Umerikanerin. 
Hoyer blickte durch das Glas. „Prinz Heinrich, 
der englische Vizeadmiral Warrender und noch zwei 
indere großbritannische Seeoffiziere. Den fünften 
derrn kenne ich nicht.“ J 
„Das ist der englische Botschafter in Berlin,“ 
erklärte Spreckelmann. 
Madame Allart verzog⸗ den Mund und sagte: 
Ein bißchen viel Engländer hat der Kaiser ar Bord.! 
„Wir sind sehr gastfreundliche Leute,“ antwortete 
doyer und blickte dem „Meteor“ nach, der auf den 
nördlichen Markdampfer zusteuerte. 
„Wohin fahren wir, Herr Kapitän?“ fragte Rosy 
MNilner. 
„Wir kreuzen nach Gabelsflach-West auf, laufen 
im das Gabelsflach-Feuerschiff und siegen bai Tonne 5 
bor Laboe,“ entgegnete Christian spöttisch. 
„Jetzt bin ich so klug wie zuvor.“ 
„Wasser bleibt Wasser,“ lachte Madame Allart. 
„‚Was liegt Ihnen an den Namen, Rosy?“ 
„Glaubst Du wirklich, daß wir siegen?“ fragte 
Llara Christian leise. 
„Da müssen wir uns bei Twisselmann erkundigen, 
der weiß es. Komm'.“ 
Sie begaben sich zu dem Segelmeister. 
„Hallo, Twisselmann!“ 
„Jawohl, Herr Kaptän“ — 
Berliner Illustrirte Zeitung 
„Was meinen Sie, werden wir siegen?“ 
Der Segelmeister machte ein bedentliches Gesicht. 
„Wir können die „Skeaf“ nicht einholen, Herr 
daptän. Sie läuft um zwei Minuten, dente ich, 
chneller als wir.“ 
„Das denke ich auch.“ 
„Die andern Jachten halten wir leicht, Herr 
—X 
Spreckelmann trat zu der Gruppe. 
„Mit dem Wanderpreis des Kaisers ist es nichts, 
ieber Herr Spreckelmann,“ rief ihm Christian ent⸗ 
iegen. „Wir können die „Skeaf“ nicht schlagen.“ 
„Das ist noch gar nicht sicher, lieber Christian,“ 
aeinte der Eigner der „Clara iI“, der die Hoffnung 
icht so leicht aufgab, iim Rennen ist alles möglich. 
zielleicht verfehlt die „Skeaf“ die Bahn, vielleicht 
richt ihr die Stänge —“ 
„Vielleicht läuft sie auf eine Mine,“ ergänzte 
hristian lachend. „Sie sind ein unverbesserlicher 
vtimist, Herr Spreckelmann.“ 
„Gott sei Dank! Haben Sie schen gehört, daß ein 
schwarzseher und Flaumacher ein tüchtiger Kauf⸗ 
nann ist?“ 
„Wenn ich mir eine Meinung erlauben darf, Herr 
daptän,“ sagte der Segelmeister bescheiden, „so glaͤube 
ch, daß wir zu viel Ballast haben.“ 
„Sehr richtig, lieber Twisselmann, ganz meine 
nficht.? “ 
Er- wendete sich zu dem Reeder und meinte ernst⸗ 
aft: „Wenn Sie siegen wollen, müssen wir die dicke 
Bitwe aus Havre über Bord werfen. Da hilft 
richts.·.. 
„Um Himels willen,“ rief Spreckelmann lachend, 
„nur keinen Streit mit Frankreich. Da verzichte ich 
ieber auf den Sieg.“ 
„Gut, wie Sie befehlen, aber das nächstemal darf 
zie Französin nicht mit, Herr Spreckelmann. Dieses 
debergewicht kann die arme „Clara 117 nicht 
hleppen.“ n 
„Wir setzen sie ins Motorboot, Vater,“ schlug 
Llara vor. 
Noch besser auf den Baggerdampfer,“ sagte 
christian mit freundlichem Grinsen. 
Spreckelmann entfernte sich schleunigst, als müßte 
ꝛx Madame Allart schützen, gegen die man so un— 
reundliche Pläne schmiedete 
203 
Die wohlbeleibte Französin war, wie jedes Jahr, 
o auch diesmal von der Wettfahrt enttäuscht. „Ich 
ann mir nicht helfen,“ sagte sie aufrichtig, „ich komme 
diesen Jachtrennen nicht auf den Geschmack. Ver— 
eihen Sie, lieber Spreckelmann, ich will nicht unhöf— 
ich sein, aber diese Regatten sind langweilig uͤnd 
nit Pferderennen gar nicht zu vergleichen. Es gibt 
aft nie einen richtigen Endkampf, sondern die braven 
Schifflein ziehen gewöhnlich im Gänsemarsch durch 
as Ziel.“ 
ꝓund außerdem gibt es keinen Toto,“ warf Graf 
oyer ein. 
„Sehr richtig, lieber Hoyer, das fehlt vor allem, 
enn ein Wettrennen ohne Wetten ist widernatürlich.“ 
Spreckelmann fragte lächelnd: „Wollen Sie mit 
nir wetten, Madame Allart, daß meine Jacht zweite 
vird?“ 
„Danke, lieber Freund, für Platzwetten bin ich 
nicht zu haben. Außerdem habe ich keine Ahnung 
»on den Schiebungen beim Segelwettfahren.“ 
Das Ziel bei Laboe war erreicht. „Skeaf“ wurde 
erste, „Clara 11“ lief zwei Minuten vier Sekunden 
väter als Zweite durch das Ziel. 
„Wir sind ungefähr um das Gewicht der Fran— 
ösin geschlagen,“ sagte Christian scherzend zu Clara 
ind zündete sich eine Zigarette an. 
„Sonntag darf Madame Allart nicht mit,“ tröstete 
ie ihn. 
„An ihrer Stelle muß Mr. O'Reilly mitfahren, 
amit Annie Wiedenroth passende Gesellschaft hat.“ 
Er sagte es scheinbar ohne Erregung und wendete 
ich zu Spreckelmann: „Mein herzliches Beileid, es 
dar leider nicht mehr zu wollen. Wir haben alles 
erausgeholt, was da war.“ 
„Aergern Sie sich nicht, Christian! Eine neue 
zacht hat immer Mucken. Jedenfalls danke ich Ihnen 
ielmals.“ Er reichte dem Kapitänleutnant die Hand. 
„Vielleicht können wir Sonntag die Scharte aus— 
vetzen, Herr Spreckelmann.“ 
„Ist das Rennen eigentlich schon aus oder nicht?“ 
tagte Madame Allart mit einem spöttischen Lächeln. 
„Die Sache ist erledigt,“ antwortete Spreckel- 
— 
„Woher weiß man das?“ 
„Weil der Kapitän eine Zigarette raucht,“ er— 
klärte Graf Hoyer. 
Wie speée 2 
ie spare i toff? 
—pppssssisssshnislpucnfiüse: TV—Fuhüsiunfnsn nnenihe n νινιO—V—),n nN nT ssssssssi 
Unter dieser Rubrik bringen die Frauen-Zeitschriften des Derlages 
Ullstein „Die Praktische Berlinerin“, „Die Modenw elt“ 
and „Dies Blatt gehört der Hausfrau“ jede Woche An— 
leitungen und Vorlagen zur Umänderung von alten, unbrauchbar 
gewordenen Kleidungsstücken. Aus Kleidern Erwachsener können 
Kinderkleider gemacht werden, aus stellenweise schadhaften tadel— 
los neues. Näheres in den Verkaufsstellen der Allstein⸗Schnitt⸗ 
muster, die sich in großen Kaufhäusern des ganzen Reiches be— 
finden. Wo keine Verkaufsstelle am Ort ist, schreibe man an den 
Allstein-Schnittmuster-Vertrieb. Berlin 8WGss.
	        

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