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Illustrirtes Panorama (Public Domain) Ausgabe 5.1865 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Monografie

Titel:
Schnobeliana : Ein- und Ausfälle des improvisirenden Kamtschadalen Schnobel, für Freunde des Durstes und der frohen Laune etc.
Erschienen:
Berlin: Selbstverl., 1840
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Umfang:
35 S.
Fußnote:
In Fraktur
Berlin:
B 329 Literatur: Humoristische Literatur über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-106279
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Signatur:
B 329 Schnob 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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Volltext

332 
Illuflrirtes Panorama. 
„Was ist's mit ihm," rief er, und seine Stimme zitterte; 
mir Angst und Schrecken starrte er sie an, als bebe er, etwas 
Entsetzliches zu hören. 
Vor zwei Monaten hatte ihm Clara gestanden, baß der 
Graf Holms, der Cavallerie-Offizier, den Fritz Lorenz ver 
wundet in das Haus Bergmanu'S getragen und der inzwischen 
seinen Abschied aus dem Dienste genommen, sich um ihre 
Hand bewerbe und ihm seinen Besuch machen wolle. Der 
alte Weber hatte sich diesen Besuch verbeten. Lorenz hatte 
ihnr erzählt, was der Graf an seiner Schwester verbrochen 
und wie er gegen ihn und Hermann aufgetreten. „Ich mag 
keinen Grafen zum Schwiegersöhne," hatte er geantwortet, „am 
that sie es mit Thränen und brennender Schaam auf den 
Wangen — was sollte der alte Weber hören!! — — 
Sie mochte fühlen, daß dem alten gebrochenen Manne 
ein neuer Schmerz den Todesstreich geben könne. „Vater," 
schluchzte sie und warf sich dem Greise zu Füßen, „gib mir 
Deine Einwilligung, sein Weib zu werden — es muß ge 
schehen." 
„Es muß? — Clara, mache mich nicht wahnsinnig, 
sprich es aus, was geschehen!" rief er mit vollem Schmerzens 
schrei — „barmherziger Gott, lasse es genug sein mit der 
Prüfung! Clara, liebe Clara, Du konntest mich nicht be 
trügen, Du bist mein einzig Kind, Du kannst mir nicht das 
Gauner in einem Salon des palais royal. 
lSikh«: Der Heirathskandidat. S. 343.) 
wenigstens einen Rouö, der meine Tochter ihres Geldes wegen 
sucht. Aber auch die Schaam hätte Dich gegen diese Nei 
gung waffnen sollen; kannst Du einen Mann achten und 
lieben, der Deinen Bruder schimpflicher behandelt, als cs ihm 
Pflicht und Ehre geboten?" 
„Mein Bruder ist die Schande unserer Familie," hatte sie 
entgegnet — es war Holms im Hause Bergmann's gelungen, 
das Herz der Schwester nicht nur dem Bruder zu entfremden, 
sondern auch gegen ihn zu empören — aber der alte Weber 
ahnte, woher das Gift in ihr Herz gekommen und befahl 
ihr, den Umgang mit Holms abzubrechen, wenn er ihr nicht 
das Haus Bergmann's verbieten solle. 
Clara hatte nie wieder des Grafen erwähnt — heute 
Messer in's Herz stoßen, sage, daß Du mein ehrlich Kind, 
schaue mich an und ich will Dir Alles vergeben!" 
Der alle Mann weinte, seine Stimme klang flehend, 
aber sie zitterte — Clara schaute nicht auf, sie verhüllte sich 
das Antlitz. 
Da tobte es durch das Hirn des Alten mit wilder Wuth, 
der Wahnsinn des Schmerzes jagte Feuer durch seine Adern 
und wie ein Sterbender, welcher, die Hand zum Fluche gegen 
den Mörder erhebend, sich aufrichtet und ihn anstarrt, als 
solle ein Blick ihm das Leben vergiften, so düster grauenhaft, 
so finster in loderndem Groll schüttelte der Greis die Silber 
locken und wie ein Blitz aus finsterem Gewölk funkelte 
sein Blick.
	        

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