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Berliner Don Quixote (Public Domain) Ausgabe 2.1833 Jahrgang 2.1833,1 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Contents: Berliner Don Quixote (Public Domain) Ausgabe 2.1833 Jahrgang 2.1833,1 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Timotheus, Hermann Friedrich
Title:
Leben, Meinungen und Thaten von den Berliner Demokraten, die die Welt mit Ruhm erfüllt, und was sie vollbrachten und wie sie gebrüllt : heruntergesungen vom Pegasus / von Hermann Friedrich Timotheus
Publication:
Berlin: Hempel, 1852
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Scope:
112 S.
Note:
In Fraktur
Berlin:
B 326 Literatur: Gedichte über Berlin
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-106114
Collection:
History,Cultural History
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Shelfmark:
B 326 Tim 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Dreiundzwanzigstes Kapitel. Dieses handelt von der seligen Bürgerwehr glorreichen Andenkens, und wie Spiegelberg auf den Wunsch seiner Geliebten auch den Kuhfuss ergriff gegen Seinesgleichen

Contents

Table of contents

  • Berliner Don Quixote (Public Domain)
  • Ausgabe 2.1833 Jahrgang 2.1833,1 (Public Domain)
  • Ausgabe 2.1833,1 No. 1
  • Ausgabe 2.1833,2 No. 2
  • Ausgabe 2.1833,3 No. 3
  • Ausgabe 2.1833,4 No. 4
  • Ausgabe 2.1833,5 No. 5
  • Ausgabe 2.1833,6 No. 6
  • Ausgabe 2.1833,7 No. 7
  • Ausgabe 2.1833,8 No. 8
  • Ausgabe 2.1833,9 No. 9
  • Ausgabe 2.1833,10 No. 10
  • Ausgabe 2.1833,11 No. 11
  • Ausgabe 2.1833,12 No. 12
  • Ausgabe 2.1833,13 No. 13
  • Ausgabe 2.1833,14 No. 14
  • Ausgabe 2.1833,15 No. 15
  • Ausgabe 2.1833,16 No. 16
  • Ausgabe 2.1833,17 No. 17
  • Ausgabe 2.1833,18 No. 18
  • Ausgabe 2.1833,19 No. 19
  • Ausgabe 2.1833,20 No. 20
  • Ausgabe 2.1833,21 No. 21
  • Ausgabe 2.1833,22 No. 22
  • Ausgabe 2.1833,23 No. 23
  • Ausgabe 2.1833,24 No. 24
  • Ausgabe 2.1833,25 No. 25
  • Ausgabe 2.1833,26 No. 26
  • Ausgabe 2.1833,27 No. 27
  • Ausgabe 2.1833,28 No. 28
  • Ausgabe 2.1833,29 No. 29
  • Ausgabe 2.1833,30 No. 30
  • Ausgabe 2.1833,31 No. 31
  • Ausgabe 2.1833,32 No. 32
  • Ausgabe 2.1833,33 No. 33
  • Ausgabe 2.1833,34 No. 34
  • Ausgabe 2.1833,35 No. 35
  • Ausgabe 2.1833,36 No. 36
  • Ausgabe 2.1833,37 No. 37
  • Ausgabe 2.1833,38 No. 38
  • Ausgabe 2.1833,39 No. 39
  • Ausgabe 2.1833,40 No. 40
  • Ausgabe 2.1833,41 No. 41
  • Ausgabe 2.1833,42 No. 42
  • Ausgabe 2.1833,43 No. 43
  • Ausgabe 2.1833,44 No. 44
  • Ausgabe 2.1833,45 No. 45
  • Ausgabe 2.1833,46 No. 46
  • Ausgabe 2.1833,47 No. 47
  • Ausgabe 2.1833,48 No. 48
  • Ausgabe 2.1833,49 No. 49
  • Ausgabe 2.1833,50 No. 50
  • Ausgabe 2.1833,51 No. 51
  • Ausgabe 2.1833,52 No. 52
  • Ausgabe 2.1833,53 No. 53
  • Ausgabe 2.1833,54 No. 54
  • Ausgabe 2.1833,55 No. 55
  • Ausgabe 2.1833,56 No. 56
  • Ausgabe 2.1833,57 No. 57
  • Ausgabe 2.1833,58 No. 58
  • Ausgabe 2.1833,59 No. 59
  • Ausgabe 2.1833,60 No. 60
  • Ausgabe 2.1833,61 No. 61
  • Ausgabe 2.1833,62 No. 62
  • Ausgabe 2.1833,63 No. 63
  • Ausgabe 2.1833,64 No. 64
  • Ausgabe 2.1833,65 No. 65
  • Ausgabe 2.1833,66 No. 66
  • Ausgabe 2.1833,67 No. 67
  • Ausgabe 2.1833,68 No. 68
  • Ausgabe 2.1833,69 No. 69
  • Ausgabe 2.1833,70 No. 70
  • Ausgabe 2.1833,71 No. 71
  • Ausgabe 2.1833,72 No. 72
  • Ausgabe 2.1833,73 No. 73
  • Ausgabe 2.1833,74 No. 74
  • Ausgabe 2.1833,75 No. 75
  • Ausgabe 2.1833,76 No. 76
  • Ausgabe 2.1833,77 No. 77
  • Ausgabe 2.1833,78 No. 78
  • Ausgabe 2.1833,79 No. 79
  • Ausgabe 2.1833,80 No. 80
  • Ausgabe 2.1833,81 No. 81
  • Ausgabe 2.1833,82 No. 82
  • Ausgabe 2.1833,83 No. 83
  • Ausgabe 2.1833,84 No. 84
  • Ausgabe 2.1833,85 No. 85
  • Ausgabe 2.1833,86 No. 86
  • Ausgabe 2.1833,87 No. 87
  • Ausgabe 2.1833,88 No. 88
  • Ausgabe 2.1833,89 No. 89
  • Ausgabe 2.1833,90 No. 90
  • Ausgabe 2.1833,91 No. 91
  • Ausgabe 2.1833,92 No. 92
  • Ausgabe 2.1833,93 No. 93
  • Ausgabe 2.1833,94 No. 94
  • Ausgabe 2.1833,95 No. 95
  • Ausgabe 2.1833,96 No. 96
  • Ausgabe 2.1833,97 No. 97
  • Ausgabe 2.1833,98 No. 98
  • Ausgabe 2.1833,99 No. 99
  • Ausgabe 2.1833,100 No. 100

Full text

in welcher Stadt damals der berühmte Field wohnte. 
Die beiden Virtuosen hatten sich noch nie gesehen, ob 
sie gleich einander dem Ruhme nach recht wohl kannten. 
Eines Morgens ging Hummel mit seiner einfachen 
Art und Sfiktfe in Kleidung und Haltung zu Field, der 
in einem kleinen Mietbquartiere wohnte. Er fand den 
Künstler im Schlafrockc mit der Pfeife im Munde, 
wie er eben einem Schüler Unterricht gab. — „Ich 
wünsche zu Hrn. Field zu kdmmen," sagte Hummel. 
— „Der bin ich, was steht zu Ihren Diensten?" — 
„Ihre angenehme Bekanntschaft zu machen. Ich bin 
ein Liebhaber der Musik, — aber ich sehe, daß Sie 
beschäftigt sind, lasten Sie sich nicht stören; ich kann 
warten." Field ließ ihn ohne Umstände sich niederlas. 
sen und fragte blos, ob ihn der Rauch nicht incommv- 
dire? — „Keineswegs," erwiederte Hummel: „ich rau 
che auch." 
Die Gegenwart einer Fremden verschüchterte den 
Zögling, dieser empfahl sich also bald. Während der 
Zeit beobachtete aber Field seinen Besuch sorgfältiger, 
und fand dessen Aeußercs sonderbar und fast auffallend. 
Die Unterhaltung begann dann: „Was treiben Sie 
denn in Moskau?" — Hummel antwortete, daß er 
eigentlich in Handelsgeschäften hierher gekommen sei, 
als großer Musikfreund aber von den ausgezeichneten 
Talenten de» Hrn. Field vernommen habe, und daher 
die Stadt nicht habe verlassen wollen, ohne ihn gehört 
zu haben. Field setzte sich also an's Pianoforte und 
Hummel versicherte, daß er nie noch das Piano mit 
solcher Fertigkeit und Präcision habe spielen hören. 
Field entgegnete nun seinerseits mit spöttelndem Tone: 
„Da Sie Liebhaber der Musik sind, müssen Sie mir 
auch etwas vorspielen." Hummel machte einige Um 
stände, sagte, daß er blos dann und wann die Orgel 
in seiner Vaterstadt gespielt habe, und nach Field nicht 
wagen könnte, sich an's Piano zu setzen. — „Das ist 
ganz einerlei! Ein Musikliebhaber weiß immer etwas 
auswendig." — Und dabei lachte Field schon ganz heim 
lich über das, was er zu hören bekommen werde. So 
gleich aber begann nun Hummel, obne weiteres Prälu 
dium, dasselbe Motiv, das Field ihm eben vorgcspjelt 
hatte, und variirte es auf eine so kräftige und stau- 
nenswerthe Art mit den geistvollsten aller Improvisa 
tionen, daß Field einen Augenblick lang ganz versteinert 
blieb. Nicht lange aber währte es, so ließ er seine 
Pfeife fallen, trocknete sich die Auge», nahm Hummel 
von hinten beim Kopfe, küßte ihn derb ab und rief 
voll Rührung: „Sie sind Hummel! Nur Hum 
mel kann in der ganzen Welt so improvisi- 
,.£1,1" — Hummel hatte alle Mühe sich aus den Han 
den seines Bewunderers zu befreien, um sich in dessen 
Arme zu werfen. 
So machten diese beiden seltenen Menschen Be 
kanntschaft mit einander. Einige Tage darauf sollte 
Hummel sein Concert geben, Field versprach ihm also 
dazu eine Musik für zwei Pianoforte zu komponiren, 
und sie führten sic am bestimmten Tage mit einem Er 
folge auf, der leichter zu denken, als zu beschreiben ist. 
Abendzeitung. 
H u m an. 
Oer französische Finanz-Minister, Herr Human, 
unterhielt sich neulich mit mehreren Freunden. Plötz 
lich ergriff alle ein seltsames Staunen, als sie diesen 
sagen hörten: lous ines brocliets sont dcvenus des 
truites: (Alle meine Hechte sind Forellen geworden.) 
Hr. Human ist ein geborner Elsaßer, die das p und 
b verwechseln. Die Rede sollte heißen: Pons mes pro- 
jets sont dercnus detruits. (Alle meine Projekte sind 
zu Wasser geworden.) A. d. Corsaire. 
Sancho Panso's Taschenbuch. 
* VZn der Ferne gleichen die Frauenzimmer den 
Brillanten, in der Nähe höchstens den Rosetten" — 
sagte zu einem netten Zudenmädcheu ein ziemlich fader 
Herr. 
„Kann wohl sein," entgegnete dasselbe, „ergeht es 
uns doch mit den Herrn nicht besser. Von Weitem 
kommen sie unS so fein, wie Saffian vor, und in der 
Nähe sind sie ungegerbtes Schafleder. 
* Warum, biß Adam in den Apfel? fragte ein 
Schulmeister einen Baucrknabcn. „Weil er kein Mes 
ser hatte,« war die gründliche Antwort. 
- Satirische Mordenten. 
Don W. Achat. 
* Da man keine geschminkte, wattirte u. s. w. 
Frau so -sieht wie sie ist, sondern wie sie sein sollte,— 
mithin als Ideal, — so sind alle Bilder, die man von 
ihr machen kann, nur Copien von Copien, und ein 
Maler hat seine Noth. 
* Schlechte Fürsten machen es oft wie die Staare, 
welche erst die Feinde des Getraites auffressen, und, 
wenn es ihnen daran fehlt, das Getraide selbst. 
* Das Bild der Erde fLandcharte) wird mit der 
Zeit immer ähnlicher, statt daß die Zeit die Bilder 
der Menschen immer unähnlicher macht. — 
* Manche Autoren sind stolz auf ihrem englischen 
Humor, während in ihren Schriften doch nur ein la 
teinischer zu finden ist.
	        

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