Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Rätesystem / Däumig, Ernst (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Das Rätesystem / Däumig, Ernst (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Monograph

Author:
Timotheus, Hermann Friedrich
Title:
Leben, Meinungen und Thaten von den Berliner Demokraten, die die Welt mit Ruhm erfüllt, und was sie vollbrachten und wie sie gebrüllt : heruntergesungen vom Pegasus / von Hermann Friedrich Timotheus
Publication:
Berlin: Hempel, 1852
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Scope:
112 S.
Note:
In Fraktur
Berlin:
B 326 Literatur: Gedichte über Berlin
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-106114
Collection:
History,Cultural History
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Shelfmark:
B 326 Tim 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Zehntes Kapitel. Der Leser erblickt Bassermannsche Gestalten und Herr Spielberg hat das Malheur recht tüchtig in die Klemme zu gerathen

Contents

Table of contents

  • Das Rätesystem / Däumig, Ernst (Public Domain)
  • Title page
  • Text
  • Anlage: Programmatische Kundgebung
  • Advertising
  • ColorChart

Full text

18 
waren wir nicht, auch nicht voraussehen können. Aber die Wurzeln 
davon, die erkannten wir, als die Gardetruppen hier einziehen sollten. 
Wir haben in zwei Nachtsitzungen dazu Stellung genommen und 
verlangt, daß das Korps Lequis aufgelöst werden sollte. Da ist uns 
gesagt worden: Ach, Ihr seht ja bloß Gespenster! Das ist ein braver, 
lieber Mann, von dem ist nichts zu befürchten! Und diese ganze 
Entwicklung von der Demobilisierung des Heeres bis zum Freiwilligen 
korps hat sich dann folgerichtig weiter vollziehen können. Da werden 
wir »ns noch viel mit zu beschäftigen haben. 
Und uni: kommt unsere große Sünde, daß wir auf dem Räte 
kongreß nicht in den Zentralrat eingetreten sind. Genau so kann 
ich Gen. Hanse sagen: Jbre Sünde besteht darin, daß Sie den Mehr 
heitssozialisten in der Regierung nicht entschieden genug auf die 
Hühneraugen getreten sind, als Herr Ebert ein Ultimatuni forderte. 
Wenn wir uns nicht bereit erklärt haben, in den Zentralrar ein 
zutreten, so geschah das auf Grund sehr bitterer Erfahrungen, die 
wir im Zusammenarbeiten gemacht haben. Wir haben nichts erreichen 
und durchsetzen können, und es ist eine alte Erscheinung, daß in 
einer Koalition der radikalere Teil immer der verlierende ist und der 
andere immer der gewinnende. Ein Grundsatz, an deni nicht zu 
deuteln ist. In Wirklichkeit haben durch Ihr Verweilen in der Re 
gierung weder Sie noch ihre Partei irgend etwas gewonnen, sondern 
es ist nur eine starke Verwirrung angerichtet worden unter den 
Massen, und wir haben uns deswegen nicht entschließen können, in 
den Zentralrat einzutreten, nachdem Herr Ebert ein Ultimatum 
stellte, wonach die Tätigkeit des Zentralrates nur auf eine rein 
dekorative Stellung hinauslief. Sie werden einwenden: Ja, Ihr 
habt ja doch das Recht der Absetzung der Minister. Die Theorie ist 
wunderbar. Aber erstens mal wurde der Zeutralrat paritätisch zu 
sammengesetzt, und wenn es zur Entscheidung gekommen wäre, wenn 
es sich darum gehandelt hätte, die regierungss»statistischen Minister 
abzusetzen, dann hätten die Mehrheitler zusammengehangen wie 
Pech und Schwefel. (Zuruf Dittmann: Wir wissen das Gegenteil!) 
Ich bewundere den Optimismus des Gen. Dittmann gegenüber den 
Rechtssozialisten. Ihr habt das Erlebnis vom 23. und 24. Dezember 
gehabt, wo die Matrosen schon aufgeregt waren durch den Angriff 
auf die Kommandogewalt. Wenn es sich darum gehandelt Hütte, die 
Kabinettsfrage zu stellen, ob die Regierungssozialisten dann ein 
geschwenkt wären? Abgesehen davon.... (Unruhe und Zwischenruf 
Haases: Sie sind mir ja ein lieber Kerl, aber das war eine Dummheit.) 
Wenn wir dann ini Vollzugsrat geblieben sind, so ist das nicht 
dasselbe, als wenn wir im Zentralrat gewesen wären. Dort hätten 
wir keine Möglichkeit gehabt, in direkter Verbindung mit den Arbeitern 
zu bleiben. 'Der Zentralrat war weiter nichts als eine ganz pla 
tonische Kontrollbehörde. Aber im Berliner Bollzugsrat standen 
wir in lebhafter Fühlung mit den Massen, und ich darf davon 
meinen Freunden und mir sagen, wir haben auf die Massen ein 
gewirkt und schöne Erfolge erzielt. Und Genossen! Ich möchte in 
diesem Zusammenhange gleich auf eine Möglichkeit hinweisen: i» 
der Vollversammlung der A.- u. S.-Räte Groß-Berlins, die heule 
stattgefunden hat, ist auch der Vorsitzende des Zentralrates, Max
	        

Downloads

Formats and links

Cite

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.