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Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain) Ausgabe 4.1919/21 50. bis 66. Sitzung (18. September bis 16. Oktober) (Public Domain)

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Full text: Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain) Ausgabe 4.1919/21 50. bis 66. Sitzung (18. September bis 16. Oktober) (Public Domain)

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Monograph

Author:
Timotheus, Hermann Friedrich
Title:
Leben, Meinungen und Thaten von den Berliner Demokraten, die die Welt mit Ruhm erfüllt, und was sie vollbrachten und wie sie gebrüllt : heruntergesungen vom Pegasus / von Hermann Friedrich Timotheus
Publication:
Berlin: Hempel, 1852
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Scope:
112 S.
Note:
In Fraktur
Berlin:
B 326 Literatur: Gedichte über Berlin
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-106114
Collection:
History,Cultural History
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Shelfmark:
B 326 Tim 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Drittes Kapitel. Wie die Mähr von der Pariser Revolution nach Berlin kam und über das Gebahren der Residenzer

Contents

Table of contents

  • Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain)
  • Ausgabe 4.1919/21 50. bis 66. Sitzung (18. September bis 16. Oktober) (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 50. Sitzung, Donnerstag den 18. September 1919
  • 51. Sitzung, Freitag den 19. September 1919
  • 52. Sitzung, Dienstag den 23. September 1919
  • 53. Sitzung, Mittwoch den 24. September 1919
  • 54. Sitzung, Donnerstag den 25. September 1919
  • 55. Sitzung, Freitag den 26. September 1919
  • 56. Sitzung, Dienstag den 30. September 1919
  • 57. Sitzung, Mittwoch den 1. Oktober 1919
  • 58. Sitzung, Donnerstag den 2. Oktober 1919
  • 59. Sitzung, Freitag den 3. Oktober 1919
  • 60. Sitzung, Dienstag den 7. Oktober 1919
  • 61. Sitzung, Mittwoch den 8. Oktober 1919
  • 62. Sitzung, Donnerstag den 9. Oktober 1919
  • 63. Sitzung, Freitag den 10. Oktober 1919
  • 64. Sitzung, Dienstag den 14. Oktober 1919
  • 65. Sitzung, Mittwoch den 15. Oktober 1919
  • 66. Sitzung, Donnerstag den 16. Oktober 1919
  • ColorChart

Full text

4527 Verfassunggebende Preußische Landesversammlung 57. Sizung am 1. Oktober 1919 4528 
[Förmliche Anfrage] die sic dann in die Deutsche Flachsbaugesellshoft um- 
ZZ gewandelt hat. Nach meinen Zahlen beläuft sich die jezt 
[Schulze, Geh. Oberregierungsrat] mit Sos augehant FE in Teutschland auf 85000 ba; 
TO en . .. | Meeries . mein Herr Vorredner sprach von 70000 ha. I< will 
Zipp A Sgep sich eignen werden. Soweit sich. bei „3 dahingestellt “sein lassen, welches die genaue Zahl ist. 
er Anpachtung dieser Pläße Sc<wierigkeiten ergeben 331 Ffreiten uns ja auch nicht um die paar Tausend Hektar 
sollten, ist narürlicß die Handel3- und Gewerbeverwaltung ; RES TTNE NDEN . HT 
durchaus bereit, an ihrem Teil darauf hinzuwirken, daß Da die Landwirte, die in früheren Zeiten das Rösten 
diese Hindernisse AUS Heit Wege geräumt werden "Nach und Bearbeiten des Flachses selber besorgten, bei den soviel 
Diefor RIGA 255 7 größer gewordenen Mengen Flachs das heute nicht mehr 
Nieser timtung find ic<on Verhandlungen zwischen der tun können, zum Teil auch nicht wollen, so sind unter 
FlachSbaugesellshaft und der Militärverwaltung gepflogen : ; ic: 0.06 
worden. E3 kommt auß in Frage, zu den gesteigerten Un- großen Geldopfern der Beteiligten die über das ganze 
; 26 ie Dran gesteigerken Zn- Zeich verteilten Röstanstalten gebaut worden, die den Flachs 
osten, die sich bei der Bearbeitung im Wege des Tauröstens joweit herrichten, daß er gesponnen und weiter gewebt 
ergeben, aus Reichsmitteln Zuschüsse zu gewähren. Die . . 3 s 
Rerbandle AEN ; werden kann. Diese Röstanstalten sollen nun den Rest- 
: gen hierüber sind aber noh nicht abgeschlossen. 
; . 2 | EN ES bestand an Flachs, der noh aus dem vergangenen Jahre 
Einen weiteren wichtigen Punkt bildet ja die Sichel da ist. und den großen Bestand der dieSsährigen Ernte 
iT ; ; 1 st, groß eSjährigen Ern 
stellung des Saatgutes. Nach dieser Richtung haben wir im kommenden Winter verarbeiten. Diese Arbeit wird 
recht erfreuliche Fortschritte gemacht. Während wir früher ihnen im wesentlichen allein überlassen bleiben, weil die 
in der Hauptsache auf ausländisches Saatzut angewiesen sogenannten Taurösten noch nicht in genügender Zahl vor- 
waren, haben neuere Versuche ergeben, daß wir einen be- handen sind und auf die Dauer die Verarbeitung des 
trächtlichen Teil dieses Saatgutes hier im Lande gewinnen Flachses auf den Taurösten zu lange währt, als daß damit 
können. Wir werden dieser Frage nach wie vor unsere angesichts der Bestände von mehreren Millionen Zentnern 
Aufmerksamkeit zuwenden, namentlich auch bei den Ver- etwas geschafft werden könnte. 
handlungen in der Deutschen Flachsbaugesellshaft, in der S ;htig! 8 
4m = Handelsminister durch einen Kommissar ver- = bert ien Wu | ht ! 
eten 1jt. Wenn aber die Röstanstalten dur en Kohlenmange 
Von der Handel8- und Gewerbeverwaltung wird auch zum Stillstand oder auch nur zur Unterbrechung ihres 
künftig Nachdru> darauf gelegt werden, daß die Fragen der Betriebes kommen, dann wird die deutsche Flachsspinnerei 
Zeinenindustrie in einer dem Interesse aller Beteiligten und im Aufent 
er Industrie, Arbeitershaft und Konf t- : 7 
roher den Weise gelöst etjwnit fumensen) en losigkeit für viele Zehntausende von Arbeitern und Arbei- 
| terinnen ie den DRO imp spumein uod 
2 : . ) Leinenwebereien, gleichzeitig auch ein Verderben von großen 
(A > = sive ni Seiner: Dex 1 Abgeo mnie raf Mengen von Flachs, wobei es sich, wie gesagt, um Millionen 
(Antian) hat die Vesprechung ver Förmlicmen In- von Zentnern und um Millionen von Werten handelt. Der- 
jroge beantragt." "Im bitte diejenigen „Mitalicver: der artiges können wir uns jeßt wirklich nicht mehr leisten 
Lande3sversammlung, die den Antrag unterstüßen g 1 : 
wollen, sich zu erheben. (Sehr wahr! rechts) 
(Geschieht) Es wäre nichts anderes als eine Verschleuderung von 
Die teriübur 977 nügt. Ei ie 4. daß die- Ne Tite den vielen Flachs, den wir 
jenigen, welh<e den Antrag auf Bejprechung an- NW . 
nehmen wollen, sich erheben. So ist es in der Tat ungeheuer wichtig, daß es dazu 
(Geschieht) nicht kommt. Es dürfen nicht Zehntausende von Menschen 
arbeit3l938 werden, die sich in dieser Industrie gern ihr 
Da3 ist die Mehrheit. I< eröffne dann die Be- Brot erarbeiten wollen und sich jedenfalls viel lieber 
30008 avs mie da3 Wort dem Herrn Abgeordneten darm im Hände Arbei ernähren, 8 daß . Arbeite: 
0 eynhaujen). osenunterstüßung erhalten. Es ist ferner auch deSha 
sehr wichtig, daß wir von diesen Beständen an "Flachs 
| Koch (Oeynhausen), Abgeordneter (D.-nat. V.-P.): nichts verlieren, weil die deutsche Volkswirtschaft geradezu 
ARENEN nd Deen die von dem Herm Abgeord- nah Geweben schreit. 
neten Fritsh und Genossen in der dringlichen Förmlichen Sehr richtig! recht3 
Anfrage vorgetragene Angelegenheit bedarf „wirklich der | m (Schr 21 . ZI ? 
Aufmerksamkeit aller Seiten des Hauses und ist wert, daß Wir haben seit 1914 =- das ist bereits gesagt worden, 
sie die Unterstüßung aller Parteien der Landesversammlung ich will es deShalb auch nur kurz berühren, =-- nicht mehr 
findet. So haben mich denn auch meine politischen Freunde die ungeheuren Mengen von Baumwolle und Wolle 
beauftragt, in derselben Richtung, in der diese dringende kaufen können, für die wir vor dem Kriege jährlich je 
Förmliche Anfrage geht, vor der Staatsregierung unsere 500 Millionen Mark ausgaben. Wenn man das die 
Ansc<hauung dahin zum Ausdru zu bringen, daß wir in Kriegsjahre hindurc< zusammenzählt und fich einmal die 
der Förderung der Leinenindustrie durch Kohlenbelieferung Riesenmengen vorstellt, die uns jekt in unserer Volks- 
eine wichtige Aufgabe der Staatsregierung für die nächste wirtschaft fehlen, dann erkennt man, wie wichtig es ist, 
Zum R Fenn Mihr jehen: fen Flachspestand aur Beratung jo zu Wehwerin 
er Flachsanbau hat ja in Deutschland eine gan aß auch der Mann aus dem Bolfke jeinen Dedars an 
andere Bedeutung als früher „Marl, Mein us Wäsche wieder einmal zu erträglichen Preisen befriedigen 
Vorredner hat darüber schon die nötigen Zahlen genannt; kann. Der augenbliliche hohe Preis für Leinen beweist 
sie stimmen mit denen, die ich einem Fachmann dieser ja, wie groß der Notstand ist. 
Zuve IRRE gans peri be 29 Ni EIER 4 Wor ven Friese haben vit en dem (1995, den 
or allen Dingen stimmt überein, daß sich die Anbauflähe wir verarbeiteten, etwa aus Rußland bezogen; im 
gegen früher um ungefähr das Sechsfache vergrößert hat, Kriege haben sich die Verhältnisse einigermaßen geändert, 
namentlich unter der Führung der Kriegsflachsbaugesellschaft, da erhielten wir die beschlagnahmten Mengen Flachs aus 
357. Sitzg Landesvers. 1919
	        

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