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Rahel Varnhagen / Berdrow, Otto (Public Domain)

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fullscreen: Rahel Varnhagen / Berdrow, Otto (Public Domain)

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Monograph

Author:
Glaßbrenner, Adolf
Title:
Erfrischungen : gesammelte Humoresken / Adolf Glassbrenner
Publication:
Berlin: Hofmann, 1856
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Scope:
IV, 95 S.
Note:
In Fraktur
Berlin:
B 322 Literatur: Einzelne Dichter
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-105941
Collection:
History,Cultural History
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Shelfmark:
B 322 Glass 12
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Der Kartoffelkloss. Ein rührendes Gedicht nach einer wahren Begebenheit

Contents

Table of contents

  • Rahel Varnhagen / Berdrow, Otto (Public Domain)
  • Illustration: Rahel 1796. Nach dem Basrelief von Friedrich Tieck
  • Title page
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Contents
  • Bezirksamt Tiergarten. 28. Volksbücherei ; N 42 Volksbibliothek der Stadt Berlin
  • Einleitung
  • Erstes Kapitel. Jugend
  • Illustration: Levin Markus. Nach Originalphotographie des in der Nationalgalerie zu Berlin befindlichen Ölgemäldes von Chodowiecki (Ill.: Chodowiecki, Daniel)
  • Zweites Kapitel. Die Jüdin
  • Drittes Kapitel. Liebe
  • Viertes Kapitel. Salon
  • Fünftes Kapitel. Wirkungen des Salons
  • Sechstes Kapitel. Verarmt und vereinsamt
  • Illustration: Johann Gottlieb Fichte. Nach dem Gemälde von Heinr. Dähling (Ill.: Daehling, Heinrich Anton)
  • Siebentes Kapitel. Varnhagen und Rahel
  • Achtes Kapitel. Die Patriotin
    Achtes Kapitel. Die Patriotin
  • Neuntes Kapitel. Frau von Varnhagen
  • Illustration: Goethe. Nach Originalphotographie des im Goethe-National-Museum zu Weimar befindlichen Ölgemäldes von Heinrich Kolbe (Ill.: Kolbe, Heinrich)
  • Illustration: Rahel. Nach einem Stahlstich in dem Werke "Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde". Berlin 1834. Bei Duncker & Humblot
  • Zehntes Kapitel. In der alten Heimat
  • Illustration: Karl August Varnhagen von Ense. Nach einer im Handzeichnungskabinet der Königl. Nationalgalerie zu Berlin befindlichen Zeichnung von S. Fr. Diez (1839)
  • Elftes Kapitel. Varnhagen-Rahelscher Salon
  • Illustration: Friedrich Hentz. Nach einer Lithographie von Lieders (1825). Im Besitz des Historischen Museums zu Wien
  • Illustration: Alexander von Humboldt. Nach Originalphotographie des im Tegeler Schlosse befindlichen Ölgemäldes von François Gérard. Mit Genehmigung der Frau von Heinz geb. v. Bülow (Ill.: Gérard, François)
  • Illustration: Bettina von Arnim. Nach Originalphotographie der im Goethe-National-Museum zu Weimar befindlichen Handzeichnung von Joseph Schmeller (Ill.: Schmeller, Johann Joseph)
  • Zwölftes Kapitel. Die Julirevolution und das Junge Deutschland
  • Illustration: Heinrich Heine. Nach der Radierung von Ludwig Grimm (1827) (Ill.: Grimm, Ludwig Emil)
  • Dreizehntes Kapitel. Letzte Lebensjahre und Tod
  • Aphorismen aus Rahels Briefen und Tagebüchern
  • Namenregister
  • Litteratur
  • ColorChart

Full text

— 260 — 
an der Berliner Universität und Medizinalrat. Beiden Ehen waren 
reizende Kinder entsprossen, die von ihrer Großtante mit innigster 
Zärtlichkeit geliebt wurden. Besonders hatte sie Fannys ältestes Töch— 
terchen, die kleine Elise Casper, in ihr Herz geschlossen. Der Umgang 
mit dem kleinen Mädchen war „Seelenarzenei“ für Rahel. Täglich 
hatte sie es stundenlang um sich, spielte, plauderte, scherzte, speiste 
mit ihm, belehrte, erzog und verzog es. Wie fein weiß sie das Thun 
und Sprechen, jede Seelenregung, das ganze holde Gebaren Elisens 
zu beobachten. Hier nur wenige dieser Schilderungen, an denen ihre 
Briefe an Varnhagen so reich sind. „Gestern vormittag im himm— 
lischsten Februarwetter um 11 Uhr mein Kind! Funkelnd von Ge— 
sundheit, und funkelnd von Grazie, Freude, Singen, guter Laune. Wir 
waren in Dorens Stube; helle Sonne. Alle Blumentöpfe, an dreißig, 
begoß sie, bis hoch am Hängeboden, nicht ohne Bärenschauer; ich lachte, 
Dore muß in blitzender Sonne mit hinauf. Dann in die blaue Stube, 
dann mit dem Schlafrock in die Küche. Dann mit Bausteinen; ich 
mußte ihr bauen, wo und wie Löwen und Bären zu sehen sind; ich 
that's. Die kleinen Carolaths, stellte es vor, sahen aus Logen zu. 
Dann aßen wir Reissuppe mit Taube, Mohrrüben mit Spargel, Reb⸗ 
huhn mit Aepfelkompott. Nach 3 Uhr ließ ich das Kind äußerst glück— 
lich nach Hause tragen“ ... Ein andermal heißt es: „Sie saß wie 
ein indisch Kind auf meinem Schrank, den Lampenschirm auf dem 
schönen Kopf, und spielte von oben glücklichst, tüchtig lachend, Ball mit 
Doren; auch wollte sie gar nicht herunter, bis der Wagen kam. Da 
brachte ich sie, Thorweg 'rein, Thorweg 'raus, nach Hause. — Sie 
nähte, während die Damen bei mir waren und aß Schabäpfel mit 
Zucker und Kastanien. Ich sollte bei ihr essen: ‚Eß mit mich!‘ — 
Der liebste Engel, das Grazienkind!“ — 
Im Sommer 1830 übergaben Caspers, als sie eine längere 
Reise unternahmen, ihre drei Kleinen auf zwei Monate Rahels Pflege. 
Wie ernst sie es mit ihrer Aufgabe nahm, welches Weh sie ergriff, 
als sie die Lieblinge den Eltern wieder abtreten mußte, gelangt zu 
wehmütig⸗schönem Ausdruck in einem an H. Heine gerichteten Briefe 
(21. Sept. 1830), der um so liebenswürdiger erscheint, als er zeigt, 
daß der geistbegabten Frau das Natürliche, Echt-Menschliche stets auch 
als das Wertvollste, Wichtigste erschien. „Vielleicht zerstreut es Sie“, 
beginnt der Brief, „in dem jetzigen Leben und bringt Sie zu sehr 
hohen allgemeinen Betrachtungen — indem es Ihnen die Befriedigung 
unseres kleinen Herzens als das Wichtigste zeigt —, wenn ich Ihnen
	        

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