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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXV.1885 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXV.1885 (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Leben des königlich preussischen Wirklichen Geheimen Rathes Georg Wilhelm Kessler, Biographen Ernst Ludwig Heim's / aus seinen hinterlassenen Papieren. Mit Ke»̂ler's Bildniß
Erschienen:
Leipzig: Brockhaus, 1853
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Umfang:
400 S.
Fußnote:
In Fraktur
Schlagworte:
Online-Publikation
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-105641
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Signatur:
B 252 Kessl 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Erster Abschnitt. Jugendjahre

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXXV.1885 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

467 
Die Berliner Stadt-Eisenbahn. 
468 
liehen Vorraum, um welchen sich die verschiedenen, bereits 
mehrfach erwähnten Stationsräume gruppiren, und von welchem 
aus eine Granittreppe zum Perron hinauf führt. Die Ankunfts 
station am Wilhelmsufer enthält einen kleinen Vorraum mit 
anschliefsenden Aborten und eine Abgangs treppe vom Perron, 
gleichfalls aus Granit. 
Aufser diesen beiden Treppen ist noch eine dritte Treppe 
von geringerer Breite ungefähr in der Mitte des Perrons vor 
handen, welche eine unmittelbare Verbindung mit dem Abfahrts 
perron des Stationsgebäudes der Lehrter Bahn herstellon sollte. 
Die Constructionen der unteren Räume bieten kaum etwas 
Neues, dieselben sind denjenigen der Station Börse nachgebüdet. 
Der Schlitz zwischen den Viaducton ist wie auf der vorgenann 
ten Station mit Kugelkappeu überwölbt. Die Kappen haben 
zum größten Theil eine quadratische Grundform von 7, 8 m 
Seite und sind nach einem Radius von 6, eo m gekrümmt. Der 
Schlitz zwischen den beiden Pemgeleisen ist nur soweit über 
wölbt, wie Betriebsräume unter denselben vorhanden sind. Bei 
letztgenannten Gewölben sind die inneren Ringe der Seheitel 
kränze mit waagerechten betretbaren Oberlichtern überdeckt. 
Der Perron hat eine fast überall gleiche Breite von 9, 0 m 
erhalten bei 143 m Gosammtlänge, wovon 128, 9 m mit einer 
seitlich geschlossenen, 17, 5 m weiten Halle überdeckt sind. 
Der Grundriß der Halle setzt sich aus drei geradlinigen 
Stücken zusammen, welche über den beiden Widerlagspfeilern 
der Unterführung der Lehrter Personengeloiso imter einem sehr 
stumpfen Winkel zusamiuonstofsen. Aus dieser Anordnung 
ergiebt sich eine für alle drei Theilo des Grundrisses gleich- 
mäfsige Bauart des Daches, da die vorhandenen Unregelmäßig- 
keiten in den beiden Knickpunkten ausgeglichen werden. 
Die Halle selbst gleicht bezüglich ihrer Bauart derjenigen 
der Haltestelle Börse. Haupt- und Zwischenstufe, von denen 
die ersteren mit den Viaductpfeilern verankert sind, tragen 
die flachbogigen Dachbinder. Als ein Unterschied ist hervor 
zuheben die vollständig feste Verbindung der Dachbinder mit 
den Wandstielen durch Eckbleche, so dafs der ganze Binder 
mitsammt den Stielen als ein an den Enden fest eingospanntes 
Stangensystem anzusehen und als solches berechnet worden ist. 
Durch die Berücksichtigung der steifen Eckverbindungen bei 
der Berechnung ist eine nicht unwesentliche Materialersparnis 
hei den Bindern gegenüber denen der Haltestelle Börse erzielt 
worden. 
Eine besondere Eigentümlichkeit der Halle der Station 
am Lehrter Bahnhof besteht darin, dafs der mittlere Theil 
derselben auf der Eisenconstruction der Unterführung der Lehrter 
Personengoleise steht. Die auf Blatt 14 dargestellten Schnitte 
sind durch diesen Theil der Halle gelegt. 
Die Wandstiele der Halle setzen sich unmittelbar auf die 
Vorticalen der Hauptträger der Unterführung, welche zu diesem 
Zweck über die oberen Gurtungen hinaus geführt sind. Die 
Wandflächon der Halle sind bis zur Brüstungshöhe mit einer 
Verkleidung aus Holz oder Wellblech geschlossen, von dort bis 
zum waagerechten Trauftragor mit verglasten Rahmen aus Gufs- 
eisen, welche an die Flansche der Stiele verschraubt sind und 
hier, wie bei Haltestelle Börse die Ausmauerung, den Wind 
verband ersetzen. 
Soweit die Halle über dem gemauerten Viaduct steht, sind die 
Flächen zwischen je zwei zusammengehörigen Hauptstielen durch 
gemauerte Pfeiler geschlossen, in welchen die Rauchrohre liegen. 
•Die Grundfläche der Halle beträgt rd. 2267 qm, das 
Eisengewicht der Halle einschliefslich der Eindeckung, der 
Wandstiele und Verankerungen rd. 184650 kg, die Kosten der 
Eisenconstruction 91753 Ji Es berechnen sich hiernach das 
Gewicht der Eisenconstruction auf das qm Grundfläche zu 
81 kg, die Kosten desgleichen zu 40, 5 J6. 
Haltestelle Bellevue. 
Die Haltestelle Bellevue ist zwischen der Spree und der 
Brückenallee gelegen und bildet einentheils den Sammelpunkt 
für den der Stadtbahn aus einem Theil der Vorstadt Moabit 
sowie aus dem im Entstehen begriffenen Stadtviertel zwischen 
Spree und Thiergarton zufliefsenden Geschäftsverkehr, anderen 
teils den Ausgangspunkt für den auf den Besuch des Thier 
gartens und des Schlofsparks Bellevue gerichteten Vergnügungs- 
verkehr. Zugänglich ist die Station am westlichen Ende von 
der Brückenallee aus, am östlichen Ende von dem von Spazier 
gängern benutzten Fufswege am linken Spreeufer, zwischen den 
Zelten und der Brücke über die Spree im Zuge der Brückonalleo. 
Die Bahnmittollinie liegt innerhalb der von Station Belle 
vue eingenommenen Strecke in der Geraden, der Grundrifs ist 
daher, abgesehen von dor schiefwinkligen Unterführung der 
Brückenallee, ganz regelmäßig gestaltet. 
Die weitaus gröfsere Bedeutung der Brückenallee als Zu- 
fuhrstrafse, welche einerseits die Verbindung mit Moabit, anderer 
seits mit dem Thiergarten herstellt, licfs es wünschenswert 
erscheinen, die Stationsräome möglichst an diese Strafse zu 
legen. Nothwendig wurde diese Anordnung mit Rücksicht auf 
die Beleuchtung der Räume, da der geringe Zwischenraum 
zwischen dem Viaduct und den Nachbargrundstückon die Anlage 
von Fenstern in den weiter östlich gelegenen Bögen nicht 
gestattete. 
Der Grundriß der Station ist auf Blatt 7 dieses Jahrgangs 
dargestellt. Zunächst der Strafse und von letzterer durch einen 
als Windfang dienenden kleineren Raum getrennt, ist unter 
dem Perron der Vorraum angeordnet, an welchen sich auf der 
Nordscite der Billetverkauf und ein kleineres Büreauzimmer, 
auf der Südseite ein Wartesaal und ein grofses Büreauzimmer 
anschliefsen. 
Der Aufgang zum Perron liegt am Ostende des Vorrauraes, 
derselbe ist etwas mehr als bei den übrigen einfachen Stationen 
nach der Mitte des Perrons hin verlegt, weil man ursprünglich 
die Absicht hatte, aufser der ausgeführten Abgangstreppe nach 
der Spree hin noch eine zweite Abgangstreppe in der Nähe der 
Brüokenallee anzuordnen. Neben der Aufgangstreppe sind die 
Aborte und Nebenräume angeordnet, vor der Aufgangstreppe 
ist zur besseren Erleuchtung des Vorraumes eine Lichtachse 
quer durch den ganzen Viaduct frei gelassen. 
An der östlichen Ahgangstreppe sind Stationsräume nicht 
für erforderlich erachtet, die Treppe mündet unmittelbar ins 
Freie. 
Der Fußboden in den Stationsräumen wurde mit Rücksicht 
auf die beabsichtigte Erhöhung der Brückenallee in Höhe der 
zukünftigen Strafsenkrone gelegt, die unbequemen Stufen am 
Eingänge fallen also später fort. 
Bezüglich der Bauart des Unterbaues ist Neues nicht zu 
erwähnen, dieselbe schliefst sich, wie aus dem Längenschnitt 
auf Blatt 7 hervorgeht, im allgemeinen derjenigen der Halte 
stellen Börse und Lehrter Bahnhof an. Auch die Bauart der
	        

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