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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1957, II. Wahlperiode, Band III, 51.-74. Sitzung (Public Domain)

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Monograph

Author:
Kux, Johann Peter
Title:
Berlin : eine aus zuverlässigen Quellen geschöpfte genaue und neueste Charakteristik und Statistik dieser Residenz und ihrer Umgebungen / Johann Peter Kux
Publication:
Berlin: Cornelius, 1842
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Scope:
VIII, 342 S.
Note:
In Fraktur
Berlin:
B 22 Berlinführer bis 1945
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-105355
Collection:
General Regional Studies
Shelfmark:
B 22/89
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Preface

Title:
Vorwort

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1957, II. Wahlperiode, Band III, 51.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (51), 10. Januar 1957
  • Nr. 2 (52), 7. Februar 1957
  • Nr. 3 (53), 21. Februar 1957
  • Nr. 4 (54), 7. März 1957
  • Nr. 5 (55), 21. März 1957
  • Nr. 6 (56), 4. April 1957
  • Nr. 7 (57), 2. Mai 1957
  • Nr. 8 (58), 16. Mai 1957
  • Nr. 9 (59), 17. Mai 1957
  • Nr. 10 (60), 17. Mai 1957
  • Nr. 11 (61), 13. Juni 1957
  • Nr. 12 (62), 4. Juli 1957
  • Nr. 13 (63), 2. September 1957
  • Nr. 14 (64), 5. September 1957
  • Nr. 15 (65), 15. September 1957
  • Nr. 16 (66), 19. September 1957
  • Nr. 17 (67), 3. Oktober 1957
  • Nr. 18 (68), 10. Oktober 1957
  • Nr. 19 (69), 17. Oktober 1957
  • Nr. 20 (70), 19. Oktober 1957
  • Nr. 21 (71), 7. November 1957
  • Nr. 22 (72), 21. November 1957
  • Nr. 23 (73), 5. Dezember 1957
  • Nr. 24 (74), 19. Dezember 1957

Full text

66 
52. Sitzung vom 7. Februar 1957 
Brandt 
Berichterstatter für den Ausschuß für Bau- und Woh 
nungswesen ist der Abgeordnete Rosenstein, für den 
Hauptausschuß Frau Abgeordnete Krappe. Wird zur 
Berichterstattung das Wort gewünscht, Herr Abgeord 
neter Rosenstein? 
(Abg. Rosenstein: Nein!) 
Frau Krappe? 
(Abg. Frau Krappe: Nein!) 
Dann eröffne ich die Aussprache. Das Wort hat Herr 
Abgeordneter Aliericke. 
Miericke (FDP): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Die Freie Demokratische Partei hat sich ge 
gen diese Vorlage gewandt. Wir sind nicht bereit, der 
Bewilligung von 350 000 DM für diesen Zweck zuzu 
stimmen. Wir haben schon bei der Einbringung der 
Vorlage darauf hingewiesen, daß wir die Ansicht ver 
treten. daß solche Propaganda, wie sie hier anlaufen 
soll oder sogar teilweise schon angelaufen ist, nicht 
nötig sei, um erst das Verständnis der Bevölkerung für 
eine positive Anteilnahme an den Bauvorhaben des Se 
nats zu gewinnen. Die Publizität, die anscheinend der 
Hintergrund für diese Vorlage ist, scheint nicht nötig 
zu sein. Denn wir wissen, daß die Presse soviel Pro 
paganda für die Bauvorhaben in Berlin bisher schon 
gebracht hat und auch weiter bringen wird, daß wir 
dafür nicht besondere Ausgaben zu machen brauchen. 
Es ist in der Begründung des Senats unter anderem 
auch erwähnt, daß die Baumaßnahmen nicht verspätet 
der Bevölkerung bekannt werden sollen. Ich muß gerade 
deshalb darauf hinwelsen, daß ja die Modelle, die hier 
ausgestellt werden sollen, doch erst zur Ausstellung 
kommen, wenn die Projekte tatsächlich nicht nur in 
der Planung feststehen, sondern wenn sie schon in der 
Durchführung sind. Wenn die Absicht, die Bevölkerung 
an diese Dinge heranzuführen, so zeitig durchgeführt 
würde, daß die Planung noch nicht feststände und daß 
man die Mitarbeit in der Bevölkerung so gestalten 
könnte, daß schließlich aus den Bevölkerungskreisen 
noch irgendwelche Hinweise zu erhoffen wären, dann 
könnte man die Dinge schon etwas anders betrachten. 
Da aber die Bevölkerung erst hinterher sehen soll, was 
da geschieht, nachdem sie das alles aus der Presse 
schon lange Zeit vorher weiß, sagen wir, daß wir bei 
der angespannten Finanzlage, die wir in Berlin haben, 
unbedingt darauf sehen sollten, uns solche Kosten zu 
ersparen. 
Es ist hier z. B. auch erwähnt, daß ab 1. April dieses 
Jahres auch für die Bebauung in Kreuzberg Propa 
ganda gemacht werden soll. Der Bürgermeister des Be 
zirks Kreuzberg ist schon viel früher auf dem Plan 
gewesen. Sie haben alle diese Broschüre bekommen 
„Wir bauen die neue Stadt“. Das ist schon das Maß 
gebendste, das uns auch hinterher gezeigt werden soll. 
Wir wollen doch nicht annehmen, daß der Senat uns 
hinterher noch mit einem Aprilscherz kommen wird. 
Ich bin der Meinung, wir sollten solche Propaganda 
auch nicht doppelt treiben; das eine würde doch sicher 
schon genügen. 
(Abg. Franz Meyer: Was sagen Sie zu 
Tempelhof ?) 
— Tempelhof macht solche Propaganda vielleicht auch. 
Das habe ich aber im Moment nicht heranzuziehen. Ich 
sage ja nichts gegen Kreuzberg, Herr Meyer, da Sie 
zufälligerweise auch aus Kreuzberg sind. Ich spreche 
das deshalb an, weil wir das nicht doppelt zu tun brau 
chen. Wir sollten uns daran erinnern, daß wir zu spa 
ren haben und alles lassen, was gelassen werden kann, 
und hier kann vieles gelassen werden. 
Der Vergleich, der hier in der Vorlage mit Wien ge 
bracht wird, hinkt. Denn das, was uns von Wien gezeigt 
wurde, sind Dokumentarfilme, die praktisch hinterher 
zeigen sollen, was geleistet ist. Hier wird aber in der 
Begründung gesagt: Die Bevölkerung soll das vorher 
kennenlernen. Dabei kennt die Bevölkerung das alles 
schon. Wozu sollen wir das der Bevölkerung hier noch 
einmal sagen? Wollen wir hier vielleicht auch Doku 
mente schaffen? Dann hätten wir das deutlicher sagen 
sollen. 
Nun wollen wir die Frage auf werfen: Ist es denn 
nötig, diese besondere Publizität für die Baumaßnah 
men zu gewinnen? Es wird doch in einem Jahr durch 
die Berliner Bauausstellung soviel Publizität geschaf 
fen, daß wir uns tatsächlich zusätzlich Ausgaben er 
sparen könnten. Wollen wir für die Planer hier doku 
mentarische Denkmäler setzen? Wenn wir uns diese 
Frage vorlegen, dann möchte ich Ihnen sagen: Das ließe 
sich vielleicht machen und käme bei der Bevölkerung 
sehr gut an, wenn Sie für die 350 000 DM an einem 
repräsentativen Platz ein Wohnhaus mit 20 Wohnun 
gen für Normalverbraucher hinsetzen und dort ein 
Schild anbringen würden; Durch die Ersparnis des Se- 
. nats von 350 000 DM konnten hier 20 neue Wohnungen 
entstehen. Das käme bei der Bevölkerung bestimmt an. 
— Ich möchte bitten, der Senat sollte diese seine Vor 
lage am besten zurückziehen. 
(Beifall bei der FDP.) 
Stellv. Präsident Endres: Das Wort hat der Herr 
Abgeordnete Fischer. 
Fischer (fraktionslos — FVP): Herr Präsident! 
Meine Damen und Herren! Bei der Einbringung der 
Vorlage habe ich mich hier schon sehr deutlich gegen 
sie ausgesprochen. Ich will das heute unterstreichen. 
Vor allen Dingen, meine ich, sollten wir uns daran ge 
wöhnen, grundsätzlich nicht Mitte) zu bewilligen für 
Dinge, die im vorhinein in Angriff genommen worden 
sind und für die nachher Bezahlung verlangt wird. Ich 
glaube, es gehört zu den schlechten Angewohnheiten 
einer Verwaltung, Fakten zu schaffen und das Parla 
ment nachher vor die Notwendigkeit zu stellen, diese 
Fakten zu finanzieren. 
(Sehr richtig! bei der FVP.) 
Ich bin auch der Auffassung — und mit mir meine 
Freunde —, daß es durchaus zweckmäßiger wäre, 
nachdem wir uns hier 3% Stunden über 2,7 Millionen 
D-Mark für Rathäuser unterhalten haben, nicht in 
einem Aufwasch von 5 Minuten 350 000 DM dem Senat 
für Broschüren und Glasvitrinen zu bewilligen, anstatt 
dafür wirklich für den sozialen Wohnungsbau oder für 
den Normalverbraucherwohnungsbau etwas zu tun. Das 
hat weder mit Propaganda noch mit Ironie etwas zu 
tun. Das ist einfach die nackte Feststellung der Tat 
sache, daß ich die Begründung des Senats nicht glau 
ben kann, die er in einer der letzten Sitzungen dafür 
gegeben hat, daß es notwendig sei, die Baupolitik Ber 
lins populär zu machen. Ich weiß nicht, ob sie populär 
ist. Ich kenne weite Kreise, in denen diese Baupolitik 
durchaus unpopulär ist. Aber eins kann man doch 
diesen Bauten nicht nachsagen: daß sie nicht zu sehen 
sind und daß die Bevölkerung von Berlin durch Bro 
schüren darauf aufmerksam gemacht werden muß, daß 
im Hansaviertel ein 16stöckiges Wohnhaus steht. 
Stellv. Präsident Endres: Das Wort hat Herr Senator 
Schwedler. 
Schwedler, Senator für Bau- und Wohnungswesen: 
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Bestimmt 
keine langen Ausführungen; aber einige Bemerkungen 
muß ich doch machen. Beide Herren Vorredner haben 
nur von Propaganda für Bauten gesprochen. Die Vor 
lage — wir haben auch in beiden Ausschüssen darüber 
gesprochen — enthält das Wort Propaganda überhaupt 
nicht. Wir haben bewußt die Überschrift ziemlich lang 
gefaßt; „Maßnahmen zur Förderung des öffentlichen 
Interesses am Aufbau von Berlin“. 
(Zuruf; Ist das keine Propaganda?) 
Es soll in keinem Fall eine Propaganda für das, was 
bereits geleistet ist, gemacht werden, sondern es soll — 
und ich glaube, das ist nicht nur bei der Presse, sondern
	        

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