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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1925 (Public Domain)

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fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1925 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Kux, Johann Peter
Title:
Berlin : eine aus zuverlässigen Quellen geschöpfte genaue und neueste Charakteristik und Statistik dieser Residenz und ihrer Umgebungen / Johann Peter Kux
Publication:
Berlin: Cornelius, 1842
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Scope:
VIII, 342 S.
Note:
In Fraktur
Berlin:
B 22 Berlinführer bis 1945
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-105355
Collection:
General Regional Studies
Shelfmark:
B 22/89
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt. Lage, Größe, Charakter und Lebensart der Berliner; Zahl der Einwohner von Berlin und des ganzen Preußischen Staats; und Behörden, welche in Berlin ihren Sitz haben

Chapter

Title:
Markpreise vom Getreide (am 15ten September 1841)

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1925 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des 45. Jahrgangs, 1925.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52

Full text

Nummer 16 
183 
ZENTRALBLATT DER B A U V E R W A L T U N G 
Abb. 18, „Und dennoch", Dipl.-Ing. W. Beringer, Frankfurt a. d. Oder. 
Abb, 19, „Großstadt", Arch. P. Jürgensen, Char'ottenburg. 
■ Ja- JA 
Das Gesamtbild des Wettbewerbs war er 
freulich und bedrückend zugleich. Erfreulich 
das heiße Bemühen und der redliche Kampf um 
ernstes Gestalten, bedrückend, weil die innere 
Zerrissenheit 'des deutschen Volksempfindens 
sich besonders da spiegeln muß, wo eine Auf 
gabe nur unter starker Dransetzung innerer 
Gefühlskräfte gelöst werden kann. Obwohl es 
sich um eine konfessionell und örtlich begrenzte 
Künstlerschar handelte, konnte miau doch im 
künstlerischen, religiösen und kulturellen Fühlen 
kein einheitliches Fühlen und Wollen erwarten. 
Wo leider innen die Harmonie und ein gemein 
samer großer, warmer Grundakkord so stark 
fehlen, da zersplittert auch die künstlerische 
Kraft, obwohl sie, über der Parteien Gunst und 
Ungunst stehend, schneller einigend und aufs 
Große weisend wirken könnte. 
Abb. 20. „Predigtkirche" Zweiter Preis. 
A ch. M. Otto, Wilmersdorf, 
Abb. 21. ( Weibnachtsstern". Arch. G u C. Gause, Berlin. 
Abb. 22. „Kircheninsel 11 . Arch, F, Glantz, Berlin. 
Abb 23. „Domfreiheit". Professor H. Straumer, Berlin. Abb. 24. „Orgelton und Glockenklang" Ankauf. E& hatte für den Schaffenden Architekten 
Baurat r. Ennisch, Charlottenburg. einen Reiz, trotz vielleicht innerlichen Wider 
strebens gegen den Bauplatz, gerade an 
schlecht hauptsächlich deshalb für eine Kirche nicht ideal, weil dem 
Platz von Anbeginn an die Weihe fehlt, die in der Stille liegt. Unter 
den 123 Architekten hat nur einer, Architekt Biinz, die Konsequen 
zen aus den Widersprüchen des Bauplatzes gezogen, sich über die 
Forderungen des Wettbewerbs mit kühnem Sprunge hinweggesetzt, 
nicht zur Verfügung stehendes Gelände zum Ankauf empfohlen und 
eine Straße überbaut (Abb. 17). Ein akademisch-platonischer Vorschlag! 
Da in oben angegebenen Besprechungen die städtebauliche Seite 
zur Genüge behandelt ist, sei es mir gestattet, stärker eine andere 
Seite des Wettbewerbes zu berühren. Man war sehr gespannt auf 
die äußere und innere Formelsprache, warten doch manche naive 
Kreise immer noch auf den Apostel, der für den evangelischen Kir 
chenraum die große ersehnte Lösung bringt. Man wird) sich vor 
Augen halten müssen, daß bei aller Schätzung überlieferter Werte 
die Kirche doch stets ihre Wurzel schlagen muß in das lebende 
und in das kommende Geschlecht, und so wird man mitten im 
Gären ‘der heutigen Kunstauffassung liebevoll und mit besonderer 
Aufmerksamkeit gerade jene Entwürfe betrachten müssen, die das 
„heute“ betonen. 
solch einer, die harten Gegensätze der Arbeitergroßstadt bis zur 
Unerträglichkeit predigenden Stelle dem ganzen städtebaulichen 
Gerede zum Trotz den Versuch zu machen, ein Bauwerk zu schaffen, 
das mitten zwischen den nüchternen Mietkasernen selber Großstadt 
erzeugnis ist, voll sachlicher Würde und Feierlichkeit und beseelt 
von denn Formwillen des heutigen Geschlechts. Aus dem Fehler 
konnte eine Tugend werden. 
Aus dem Wettbewerb wird man das Fazit ziehen dürfen, daß 
ein großer starker Teil der Künstler die träge, überkommene bis 
herige Formcnwelt abzustreifen gewillt ist und ernsthaft eigene 
Wege geht. Beim Kixchenbau ist Vorwärtsschauen wollen sicher 
besser als nur pietätvolle Rückwärtsorientierung! Der Gang mit 
innerlich verschieden eingestellten Menschen durch die Ausstellung 
der Wettbewerbentwürfe war mir sehr lehrreich, und zeigte mir 
deutlich, wie tief doch auch bei berufenen, ernsten, reifen Leuten 
von starker innerer Kultur die Abneigung ist gegen das im Kirchen 
bau modern, neu und modisch sein Wollende. Ich will denen nicht 
das Wort reden, die innerlich hohl und haltlos, hemniungs- und
	        

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