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Queer mountains: Migrant drag performers reimagining sexual citizenship in Germany / Altay, Tunay (Rights reserved)

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Bibliografische Daten

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Monografie

Verfasser:
Cosmar, Alexander
Titel:
Neuester und vollständigster Wegweiser durch Berlin für Fremde und Einheimische : oder: Wie hat ein Fremder jede Stunde des Tages zu benutzen, um in einer Woche alles Sehenswürdige kennen zu lernen, ... ; ein alphabetisch geordnetes Verzeichnis / nach den besten Quellen bearb. und hrsg. von Alexander Cosmar
Weitere Titel:
Ganz Berlin für funfzehn Silbergroschen
Ausgabe:
3. verb. und verm. Aufl.
Erschienen:
Berlin: Morin, 1840
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Umfang:
VIII, 136 S.
Fußnote:
In Fraktur
Schlagworte:
Berlin ; Führer ; Online-Publikation
Berlin:
B 22 Berlinführer bis 1945
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-105207
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 22/26:3.1840
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Verfasser:
Cosmar, Alexander
Titel:
Neuester und vollständigster Wegweiser durch Berlin für Fremde und Einheimische : oder: Wie hat ein Fremder jede Stunde des Tages zu benutzen, um in einer Woche alles Sehenswürdige kennen zu lernen, ... ; ein alphabetisch geordnetes Verzeichnis / nach den besten Quellen bearb. und hrsg. von Alexander Cosmar
Weitere Titel:
Ganz Berlin für funfzehn Silbergroschen
Ausgabe:
3. verb. und verm. Aufl.
Erschienen:
Berlin: Morin, 1840
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Umfang:
VIII, 136 S.
Fußnote:
In Fraktur
Schlagworte:
Berlin ; Führer ; Online-Publikation
Berlin:
B 22 Berlinführer bis 1945
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-105207
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
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Signatur:
B 22/26:3.1840
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Titel:
Bemerkung
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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1981/82, 9. Wahlperiode, Band I, 1.-18. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1, 11. Juni 1981
  • Nr. 2, 25. Juni 1981
  • Nr. 3, 2. Juli 1981
  • Nr. 4, 16. Juli 1981
  • Nr. 5, 10. September 1981
  • Nr. 6, 24. September 1981
  • Nr. 7, 28. September 1981
  • Nr. 8, 8. Oktober 1981
  • Nr. 9, 22. Oktober 1981
  • Nr. 10, 12. November 1981
  • Nr. 11, 26. November 1981
  • Nr. 12, 10. Dezember 1981
  • Nr. 13, 19. Dezember 1981
  • Nr. 14, 22. Januar 1982
  • Nr. 15, 28. Januar 1982
  • Nr. 16, 11. Februar 1982
  • Nr. 17, 25. Februar 1982
  • Nr. 18, 11. März 1982

Volltext

Abgeordnetenhaus  von  Berlin  -  9.  Wahlperiode

3.  Sitzung  vom  2.  Juli  1981

111

Swinne
Zahl  der  Verletzten  gegenseitig  vor-  und  aufrechnen.  Mein  Fraktionskollege ­
  Dr.  Brunner  hat  den  Senat  hier  vor  einer  Woche  aufgefordert, ­
  darauf  zu  achten,  daß  er  sich  nicht  in  die  Kasematten  des
formalen  Rechts  und  der  dialogunwilligen  Selbstüberschätzung  zurückzieht, ­
  auch  wenn  Fehler  gemacht  werden.  Wir  Demokraten
müssen  zusammenstehen!  Diese  Stadt  darf  nicht  in  Subkulturen
verfallen!  Sie  darf  nicht  in  Subkulturen  der  Instandbesetzer,  der  Etablierten ­
  und  der  Ausländer  auseinanderfallen,  die  sich  durch  eine
Mauer  des  Hasses  und  der  Verachtung  gegenüberstehen!  Der
Weg  der  politischen  Vereinfacher  darf  nicht  beschüttet  werden!
Daher  dürfen  wird  die  Gutwilligen  und  die  Gesprächsbereiten  der
Szene  nicht  für  die  gewalttätigen  Exzesse  verantwortlich  machen.
Wir  müssen  allerdings  erwarten,  daß  die  Vernünftigen  sich  nicht  kritiklos ­
  mit  den  Straftätern  solidarisieren.  Dies  vermisse  ich  bei  der
Alternativen  Liste.  -  Ich  danke  Ihnen!
[Beifall  bei  der  F.D.P.  und  bei  der  CDU]

Präsident  Rebsch;  Das  Wort  hat  jetzt  für  die  Fraktion  der  Alternativen ­
  Liste  Herr  Dr.  Jänicke  -  nein,  Herr  Rabatsch.
Rabatsch  (AL):  Herr  Präsident!  Meine  Damen  und  Herren!  Ich
finde  es  schon  schlimm  genug,  wenn  der  Vertreter  der  CDU-Fraktion
  hier  mit  enormen  Windungen  versucht,  das  eigentliche  Problem, ­
  warum  es  zu  diesen  Auseinandersetzungen  gekommen  ist,
einfach  zu  leugnen.  Aber  ich  finde  es  noch  schlimmer,  wenn  der
Vertreter  der  Freien  Demokraten  hier  einen  der  zentralen  Sätze  der
Nationalsozialisten  von  sich  gibt  und  sagt:  Die  staatliche  Gewalt  ist
die  einzige  legitime  Gewalt.
[Simon  (CDU):  Unerhört!  -  Zemla  (CDU):
Da  haben  Sie  doch  noch  gar  nicht  gelebt!  -
Wohlrabe  (CDU);  Dußlig!  -  Weitere  Zurufe
von  der  CDU]
Ich  möchte  nur  auf  die  Geschichtsschreibung  hinweisen,  das  ist
nachzulesen.  Weswegen  wir  hier  diese  Debatte  führen,  und  das
muß  klar  sein,  daß  wir  sie  auch  immer  wieder  führen  werden  —

Präsident  Rebsch:  Gestatten  Sie  eine  Zwischenfrage  von
Herrn  Dr.  Dittberner?
Rabatsch  (AL):  Ja,  bitte  sehr!
Dr.  Dittberner  (F.D.P.):  Herr  Abgeordneter,  ich  wollte  Sie  fragen,
ob  ihnen  bekannt  ist,  daß  diese  Aussage,  der  Staat  habe  das  Monopol ­
  auf  legitime  physische  Gewaltanwendung,  eine  Aussage  von
Max  Weber  ist,  und  ob  Sie  den  etwa  mit  dem  Nationalsozialismus
identifizieren  wollen?
[Landowsky  (CDU):  Den  kennt  er  doch  gar  nicht!  -
Preuß  (CDU):  Er  weiß  doch  gar  nicht,  wer  das  ist!  -
Wohlrabe  (CDU):  Hab  ich  nicht  gesagt,
daß  der  zu  doof  ist?  -  Diepgen  (CDU):  Wissen  Sie,
wer  Max  Weber  ist?  -  Weitere  Zurufe  von  der  CDU]
Rabatsch  (AL):  Es  geht  hier  darum,  in  welcher  politischen  Situation ­
  und  mit  welchen  Folgen  hier  eine  politische  Partei  in  Deutschland ­
  in  der  Vergangenheit  solche  Sätze  in  den  Mittelpunkt  ihrer  Politik ­
  gestellt  hat  und  damit  nicht  nur  tausende  Menschen  in  ihrem  Alltagsleben ­
  unterdrückt,  sondern  auch  dafür  gesorgt  hat,  daß  das  der
Anfang  war  für  die  Ermordung  von  Millionen  in  dem  Krieg  danach.
Darauf  hinzweisen,  ist  von  ganz  besonderer  Bedeutung.
Wir  führen  diese  Debatte  hier,  und  ich  glaube  Ihnen,  daß  es  unbequem ­
  ist,  genau  deswegen.
[Erneute  Zurufe  von  der  CDU]
Wir  führen  diese  Debatte  deswegen,  weil  wir  hier  es  immer  wieder
zu  tun  haben  mit  Positionen  aus  der  CDU.  Und,  Herr  Richard  von
Weizsäcker,  Sie  werden  uns  ja  heute  klarzumachen  versuchen,  daß
es  sich  hier  um  einen  Aufbruch  in  eine  neue  Zukunft  handeln  soll.
Aber  alles  das,  was  Sie  bisher  mit  Ihrer  Regierung  zu  verantworten

haben,  ist  nicht  ein  Aufbruch,  sondern  nichts  anderes  als  ein  Scher-  (CI
benhaufen,  ein  Bruch,  den  sie  vorgenommen  haben  mit  der  Jugend.
Ein  Bruch  in  der  Auseinandersetzung  mit  der  Jugend,  die  nicht
mehr  zustande  kommt.
Wir  führen  die  Debatte  auch  deswegen,  weil  wir  in  großer  Sorge
sind,  daß  Sie  die  Hoffnungen,  die  sich  hier  in  Berlin  Tausende  von
Jugendlichen  -  und  das  ist  keine  Minderheit  -  geschaffen  haben,
die  Werte,  die  sie  geschaffen  haben  durch  ihre  Aufbauarbeit,  durch
ihre  konstruktive  Beteiligung  an  der  Aufbauarbeit,  an  der  Instandsetzung ­
  von  Häusern,  daß  Sie  diese  Hoffnungen,  diese  erarbeiteten
Werte  rücksichtslos  zu  zustören  bereit  sind.  Genau  deswegen  ist
diese  Debatte  notwendig!  Wir  von  der  Alternativen  Liste  -  ich  sage
das  ganz  betont  -  wollen  keine  organisierte  Gewalt,  und  wirstützen
keine  geplante  Gewalt,  denn  wir  wissen,  daß  Gewalt,  aber  insbesondere ­
  auch  die  staatliche,  die  Polizeigewalt,  die  Unruhe  schürt,
die  Angst  in  der  Bevölkerung  verstärkt  und  nur  in  die  Konfrontation
einmündet.
[Beifall  bei  der  AL]
Diese  Konfrontation  darf  der  Senat  nicht  länger  verschärfen;  dagegen ­
  wenden  wir  uns,  darüber  werden  wir  immer  wieder  debattieren, ­
  auch  wenn  es  insbesondere  der  CDU-Fraktion  und  dem  CDU-Senat
  sehr,  sehr  unbequem  ist,
[Landowsky  (CDU):  Ist  es  doch  gar  nicht!  -
Weitere  Zurufe  von  der  CDU]
Bisher  gibt  es  in  der  Sanierungs-  und  Wohnungsproblematik
nicht  den  Schutz  der  Schwachen.  Das  ist  der  Punkt.  Sonst  würde
es  nicht  seit  zwei  Jahren  von  diesen  im  wirtschaftlichen  Sinne
Schwachen  die  Frage  geben,  wie  man  sich  als  Sanierungsbetroffener, ­
  als  Wohnungssuchender  zur  Wehr  setzen  kann  gegen  die
Machenschaften  der  Wohnungsbaugesellschaften  und  der  Politik,
die  dahinter  steht.  Diese  Jugend,  diese  Mieter,  die  sich  in  Mieterräten, ­
  in  Betroffenenvertretungen  zusammengeschlossen  haben,  sind
doch  angerannt  gegen  die  Politiker,  gegen  die  bürokratischen
Machtstrukturen  und  sind  immer  wieder  abgeprallt  mit  ihren  Diskussionen, ­
  mit  ihren  Forderungen.  Sie  haben  erfahren  müssen,  daß  das
traditionelle  Mittel  des  Gesprächs,  der  Erarbeitung  von  Konzepten  ,p--
  in  Kreuzberg  sind  viele  Konzepte  von  Mietern  nicht  erst  seit  zwei
Jahren,  sondern  schon  vor  fünf  Jahren  erarbeitet  worden  -,  daß
diese  Mittel  einfach  nicht  mehr  greifen.
[Glocke  des  Präsidenten]
Das  ist  wichtig,  hier  zu  berücksichtigen.
Präsident  Rebsch:  Herr  Kollege  Rabatsch!  Ihre  Redezeit  ist
schon  seit  einer  halben  Minute  vorbei.  Es  tut  mir  sehr  leid!
[Wohlrabe  (CDU):  Dann  runter  mit  ihm!  -
Franke  (CDU):  Schieß  in'n  Wind,  Junge!  -
Wohlrabe  (CDU):  Mach’n  Abgang!]
Rabatsch  (AL);  Ich  möchte  dann  doch  noch  die  Gelegenheit  nehmen ­
  zu  einem  Schlußwort.  Ich  möchte  darauf  hinweisen,  daß  wir  es
bei  dieser  Auseinandersetzung  am  vergangenen  Donnerstag  mit
schwerwiegenden  Übergriffen  der  Polizei  zu  tun  hatten.  Wir  sagen,
diese  Verstöße  gegen  das  Recht,  das  Recht  der  Berliner  auf  Unversehrtheit, ­
  auf  Schutz  der  Gesundheit,  auf  Schutz  der  Freiheit,  diese
Zerstörungen  der  Rechte  werden  von  uns  nicht  länger  hingenommen! ­

[Beifall  bei  der  AL  -  Boroffka  (CDU);  Sie  sagen  vorsätzlich
die  Unwahrheit!  -  Weitere  Zurufe  von  der  CDU]
Präsident  Rebsch:  Das  Wort  hat  Herr  Innensenator  Lummer!
Lummer,  Bürgermeister  und  Senator  für  Inneres:  Herr  Präsident! ­
  Meine  Damen  und  Herren!  Die  Aktuelle  Stunde  hatte  offensichtlich ­
  das  Ziel,  die  Polizei  auf  die  Anklagebank  zu  bringen.
Dieses  Ziel  ist  nicht  nur  nicht  erreicht  worden,  sondern  das  Gegenteil ­
  scheint  der  Fall  zu  sein.  Der  Einsatzbefehl  am  vergangenen  Donnerstag ­
  hat  von  der  Polizei  erwartet,  daß  sie  zurückhaltend,  nicht
provozierend  vorgeht.  Dieses  hat  sie  getan.  Niemand  war  bisher  in
der  Lage,  den  Gegenbeweis  anzutreten.
[Beifall  bei  der  CDU,  vereinzelt  auch  bei  der  F.D.P.]
            

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