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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXI.1881 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Inhaltsverzeichnis: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXI.1881 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Reinhard, Marianne von
Titel:
Berlin : ein Buch für junge und alte Preussen / Marianne von Reinhard
Erschienen:
Berlin: Verl. von Alexander Duncker, 1852
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Umfang:
XL, 207 S.
Fußnote:
In Fraktur
Berlin:
B 22 Berlinführer bis 1945
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-105149
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Signatur:
B 22/12 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Das Zeughaus

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXXI.1881 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-VIII
  • H. IX-X
  • H. XI-XII
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

249 
W. Küntze, Der Amsterdamer Seecanal- 
250 
Für die in regelmäßigem Verbände versetzten Öeton- 
blöcke des Molenkörpers war eine gleichmäßige Höhe von 
1,07 m (3 l / g Fuß englisch) festgesetzt, welche auch bis zu 
letzt beibebalten worden ist. In der Breite und Länge jedoch 
wuchsen die Dimensionen allmälig mit dem zunehmenden 
Bedürfniß nach Verwendung größerer Blöcke, Die Breite 
der verwendeten Äußenblöcke betrug in den ersten Bau 
jahren 1, 32 m (4 Faß), die Längen zur Erzielung eines 
richtigen Verbandes 1, 52 m (5 Fufs) und 2, 74 m (9 Fufs 
englisch). 
Während so bei Beginn des Baues im Jahre 1866 die 
durchschnittliche Größe der Aufsenblöcbe nicht mehr als 
2, 4 cbm betrug, verwendete man im Jahre 1871 bereits 
Blöcke von durchschnittlich cbm, und kam schliefslich 
gegen Ende des Baues dahin, fast nur noch Blöcke von 
9 cbm Inhalt (20 Tonnen Gewicht) zu versetzen. Oberhalb 
der Höbe von -f- 2, 60 A. P. fertigte man zuletzt den ganzen 
Molenkörper aus einem Guß, indem man den frisch zube 
reiteten Beton an Ort und Stelle zwischen Holzwänden schüt 
tete, welche die Form des Molenkörpers darstellten. 
Alle die erwähnten Verbesserungen in der Gonstruc- 
tion, welche durch die bitteren Erfahrungen während des 
Baues theuer genug erkauft werden nmfsten, genügten jedoch 
nicht, dem Werke eine, wenn auch nur begrenzte, Dauer zu 
geben. Jeder neue Sturm verursachte neuen Schaden, und 
da man schliefslich einsah, dafs die Actiengesellschaft, welche 
das Werk unternommen hatte, weder die Mittel besafs, um 
gründliche Abhilfe zu schaffen, noch im Stande sein würde, 
dauernd die kostspielige Unterhaltung des Werkes zu tragen, 
so legte sich der Staat ins Mittel, und es kamen auf seine 
Kosten in den Jahren 1875 bis 1877 die sogenannten 
„Wellenbrecher“ (golfbrekers) zur Ausführung. Man bezeich 
net mit diesem Namen die riesigen Schüttungen von Beton 
blöcken, welche in der beigefügten Skizze im Profil darge 
stellt sind. Dieselben sind aasgeführt an der nördlichen 
Mole von Station 650 bis zum Kopfe, an der südlichen von 
Station 750 bis zum Kopfe und um beide Köpfe hemm. 
Die Krone der Schüttung liegt auf 4- 2, 60 A. P. und hat eine 
Breite von 4, B7 m. Die Böschung ist 1 : 1. Die Schüttung 
besteht bis zur Höhe von A. P. aus Blöcken von 10000 kg 
Gewicht, oberhalb A. P. aber lediglich aus Blöcken von je 
20000 kg. Es sind dabei im Ganzen verarbeitet worden: 
a. 19500 cbm Betonblöcke von je 20000 kg Gewicht, 
b. 80076 - - - - 10000 - 
c. 4462 - geringeren Dimensionen, 
d. 11840 Bruchstück© von Betonblöcken, welche 
früher schon einmal in den Molenkörpem verarbeitet, aber 
von Neuem zerschlagen und henmtergeworfen waren, wovon 
jedoch jedes Stück nicht weniger als 1 cbm Inhalt haben 
durfte. 
Die letztgenannte Zahl giebt zugleich eine Vorstellung 
davon, welchen Umfang die Zerstörungen der Molenkörper 
durch Stürme vor Ausführung der Wellenbrecher gehabt 
haben müssen. 
Außer diesen Betonblöcken wurden auch noch 8600 cbm 
Basaltsteine am Fufse der Wellenbrecher entlang geschüttet. 
Die für die Wellenbrecher aufgewendeten Kosten betra 
gen im Ganzen etwa 6 Millionen Mark. 
Nach Ausführung der Wellenbrecher sind keine wesent 
lichen Beschädigungen an den Molen mehr vorgekommen. 
Ueber die Bauausführung der Molen selbst so wie über 
mehrere dabei vorgekommene Zwischenfälle finden sich in 
dem Wiebe’scheu Bericht sehr interessante Eiuzelnheiten, 
welche ein lebhaftes Bild der Schwierigkeiten entrollen, mit 
denen der Bau zu kämpfen hatte. Eine der schwierigsten 
Aufgaben war, bei der gegen das Ende des Baues hin immer 
wachsenden Größe der verwendeten Betonblöcke die Con- 
struction entsprechend großer Krahne zum Versetzen der 
Betonblöcke. Von einem dieser Krahne, welche den Namen 
„Titanen“ erhalten haben, findet sich in dem Wiebe’schen 
Aufsätze eine Skizze. Derselbe erregte schon damals durch 
seine eolossale Größe Aufsehen, er ist jedoch durch spätere 
Constructionen, welche demselben Zweck dienten, weit Uber 
troffen worden. 
Der größte dieser Titanen ist während der letzten Bau 
jahre auf dem südlichen Hafendamme im Gebrauch gewesen, 
war dann aber schliefslich so baufällig geworden, dafs die 
Canalgesellschaft, welcher derselbe von den Bauunternehmern 
für die Unterhaltung zum Kauf angeboten wurde, auf diese 
Offerte nicht einging, sondern beschloß, sich einen neuen 
zu bauen. Letzterer, zn dem bei der Besichtigung des Canals 
durch den Verfasser im Sommer 1878 das Project eben fertig 
gestellt war, ist auf Blatt 45 dargesteilt. 
Derselbe schließt sich in der allgemeinen Anordnung 
wie auch in den Dimensionen dem vorher genannten vollkom 
men an, und hat nur in einzelnen Details Verbesserungen 
erfahren. Das auf 8 Rädern ruhende fahrbare Untergestell 
trägt in der Höhe von 5, 50 m über den Schienen einen Lauf 
kranz von 8 m Durchmesser für das drehbare Obergestell, 
welches außerdem durch einen Drehzapfen in der Mitte ge 
halten wird. Das Obergestell besteht aus zwei durch Kreuz 
streben gegen einander abgesteiften Böcken von 6, 60 m 
Höhe, an welche vorn und hinten die beiden Ausleger mit 
eisernen Zugstangen aufgehftngt sind. Der hintere Ausleger 
hat eine überstehende Länge von 9, 85 m und trägt an sei 
nem Ende ein Brettergebäuse, in welchem die Dampfmaschine 
zur Bedienung des Krabns aufgestellt ist, die zugleich zum 
Abbalanciren der am vorderen Ausleger hängenden Last dient. 
Der vordere Ausleger hat 16, ao m freie Länge, wovon 
jedoch nur 15, 50 m für das Ausbringen der Last nutzbar 
sind. Er besteht aus zwei durch die eisernen Zugstangen 
getragenen Streckbaikeu, welche ein Schienengeleis tragen. 
Auf diesem bewegt sich ein kleiner Wagen, an welchem die 
Betonblöcke aufgehängt werden. Da das Untergestell in sei 
ner Mitte freien Baum hat für das Geiern, auf dem die 
Betonblöcke herangeschafft werden, so können diese unter 
dem Untergestell hindurch bis unter den Ausleger vorge 
schoben werden, werden hier gehoben und vermittelst des
	        

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