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Steering a Restrictive Course: Rebooting China’s Charity Law / Sidel, Mark (CC BY)

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Metadata: Steering a Restrictive Course: Rebooting China’s Charity Law / Sidel, Mark (CC BY)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Scherl 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1903-1943
ZDB-ID:
2846408-4 ZDB
Previous Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Succeeding Title:
Branchen-Adressbuch für Berlin
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1900-1924
Address Directories 1925-1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1925
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-3569947
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
PDF-Download nur von Einzelseiten
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1925-1943
Berlinerinnen,Berliner

Chapter

Title:
[I.] Einwohner Berlins

Chapter

Title:
A

Chapter

Title:
An

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1980/81, 8. Wahlperiode, Band II, 1980/1981, 19.-53. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 19, 24. Januar 1980
  • Nr. 20, 31. Januar 1980
  • Nr. 21, 14. Februar 1980
  • Nr. 22, 28. Februar 1980
  • Nr. 23, 13. März 1980
  • Nr. 24, 20. März 1980
  • Nr. 25, 24. April 1980
  • Nr. 26, 8. Mai 1980
  • Nr. 27, 22. Mai 1980
  • Nr. 28, 29. Mai 1980
  • Nr. 29, 12. Juni 1980
  • Nr. 30, 26. Juni 1980
  • Nr. 31, 3. Juli 1980
  • Nr. 32, 7. Juli 1980
  • Nr. 33, 24. Juli 1980
  • Nr. 34, 18. September 1980
  • Nr. 35, 25. September 1980
  • Nr. 36, 5. Oktober 1980
  • Nr. 37, 9. Oktober 1980
  • Nr. 38, 23. Oktober 1980
  • Nr. 39, 13. November 1980
  • Nr. 40, 27. November 1980
  • Nr. 41, 10. Dezember 1980
  • Nr. 42, 11. Dezember 1980
  • Nr. 43, 12. Dezember 1980
  • Nr. 44, 15. Januar 1981
  • Nr. 45, 22. Januar 1981
  • Nr. 46, 23. Januar 1981
  • Nr. 47, 12. Februar 1981
  • Nr. 48, 26. Februar 1981
  • Nr. 49, 5. März 1981
  • Nr. 50, 12. März 1981
  • Nr. 51, 16. März 1981
  • Nr. 52, 26. März 1981
  • Nr. 53, 9. April 1981

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin — 8. Wahlperiode 
20. Sitzung vom 31. Januar 1980 
819 
Diepgen 
(A) Thema der Integration der Pädagogischen Hochschule auf. Alle 
Fraktionen sind offensichtlich über den Stand der Vorbereitungen 
für diesen schwerwiegenden Eingriff in die Struktur der Berliner 
Hochschullandschaft besorgt. Es stellen sich zwei Fragen; 
1. Hat der Berliner Senat alle notwendigen und möglichen 
Arbeiten und Vorbereitungen getroffen, um den Auftrag des Ge 
setzgebers aus dem Jahr 1974 zu erfüllen? 
2. Bringt die Neuorganisation die Zerschlagung einer im 
Kern funktionsfähigen Pädagogischen Hochschule und ihre Auf 
teilung auf drei andere Universitäten und Hochschulen wirklich 
eine Verbesserung der Lehrerbildung und damit eine bessere 
Ausbildung und Bildungssituation in unseren Schulen? 
Beide Fragen muß man zum gegenwärtigen Zeitpunkt wohl 
mit einem eindeutigen Nein beantworten! 
< Beifall bei der CDU > 
Weder hat der Senat alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um 
den Auftrag des Gesetzgebers aus dem Jahr 1974 zu erfüllen, 
noch kann man zur Zeit davon ausgehen, daß die Neuorganisation 
wirklich zu einer Verbesserung der Situation in der Berliner Schule 
führt. Und letztlich kommt es auf die Verbesserung der Lern- und 
Lehrsituation in der Berliner Schule und auf die Verbesserung der 
Situation unserer Berliner Kinder an. 
Mit der Integration der Pädagogischen Hochschule soll — ich 
sagte es bereits — der Auftrag des Gesetzgebers aus dem Jahr 
1974 erfüllt werden. Ziel war die Verbindung der Vorzüge der ver 
schiedenen Studiengänge für Lehrer in Universitäten und Pädago 
gischen Hochschulen. Der an der Universität ausgebildete Stu 
dienrat hatte, so die Argumentation, eine solide Ausbildung in den 
theoretischen Grundlagen seines Faches, ihm fehlen - so weiter 
die Argumentation — der Einblick in die Praxis der Schule und vor 
allen Dingen ausreichende Kenntnisse darüber, wie sein theoreti 
sches Wissen wirklich den Schülern weitergegeben werden 
kann. Der Lehrer der Pädagogischen Hochschule demgegen 
über hatte eine mehr praxisorientierte Ausbildung zu durchlaufen. 
Es wurde die Gefahr gesehen, daß die theoretischen Grundlagen 
seiner Fächer nicht in der notwendigen Ausführlichkeit angeboten 
und studiert werden könnten. Das wesentliche Motiv der Integra 
tion war damit, gemeinsame Studiengänge für alle Lehrer auf der 
Grundlage eines neuen Lehrerbildungsgeselzes und auf der 
Grundlage neuer Studien- und Prüfungsordnungen für integrierte 
Studiengänge zu schaffen. 
Heute allerdings müssen wir fragen: Wo sind denn nun die 
neuen Studien- und Prüfungsordnungen? Für eine Neuordnung 
der Lehrerbildung müssen doch zunächst einmal die inhaltlichen 
Voraussetzungen geschaffen werden! — In Berlin ging man aber 
genau den umgekehrten Weg, an erster Stelle stand ein reines 
Organisationsgesetz, bei der inhaltlichen Ausformung aber gibt es 
Zeitverzögerungen und unverantwortliche Leerräume! 
Bereits bei der Beratung des sogenannten Integrationsgesetzes 
am 28. Februar 1974 hat die CDU auf diesen Mangel hingewiesen. 
Die Kollegin Dr. Besser hat damals ausgeführt, und ich möchte 
das zitieren: 
Wir sind auch der Meinung, daß es sich hier um ein reines 
Organisafionsgesetz handelt, ohne daß die erforderliche in 
haltliche Diskussion vorher geführt worden ist. Es ist gerade 
zu eine Krankheit der Hochschulpolitik, 
— so die damalige Argumentation — 
daß die Verantwortlichen sich immer wieder um die eigent 
liche Aufgabe, nämlich die inhaltliche Reform, herumdrücken 
und durch unerprobte Organisafionsstrukturen Reformen Vor 
täuschen. 
Nichts anderes ist geschehen! 
< Beifall bei der CDU > 
Es werden Reformen vorgetäuschf, die in Wirklichkeit nichts 
anderes sind als ein gewaltiger Wirbel und die Grundlage für eine 
unübersehbare Folge von Konflikten! Diesen Bemerkungen aus 
dem Jahr 1974 ist nichts hinzuzufügen und leider auch aus heuti 
ger Sicht nicht, sechs Jahre nach der damaligen Debatte! In 
Berlin wurde das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt, und jetzt (C 
stehen wir vor all den aktuellen Schwierigkeiten. 
Meine Damen und Herren, quer durch die Fraktionen wird die 
Zielvorstellung verfolgt, daß Berlin ein geistig-kulturelles Zentrum 
in Deutschland, in und für ganz Deutschland, werden soll. Der 
Senator Dr. Glotz hat in einem Beitrag in der letzten Ausgabe 
der „Berliner Stimme” darauf hingewiesen, daß Berlin durch Lei 
stung und geistige Offenheit bestechen soll. Völlig richtig! Aber, 
Herr Senator, Leistung ist nicht vor allem darin zu sehen, daß man 
ständig neue Organisationsmodelle einführt, ständig unter dem 
Begriff vermeintlicher Reform Organisationsdurcheinander er 
zeugt, sondern Leistung ist in erster Linie zu messen an der 
Qualität der Ausbildung, an der Qualität der Lehre und Forschung 
an den Hochschulen! 
Ich möchte jedoch einen weiteren Aspekt zur bildungspoliti 
schen Grundentscheidung der Integration der Lehrerausbildung 
beisteuern. Wir erleben in dieser Zeit in der Stadt eine lebhafte 
Diskussion — es gab sie vorher in anderen Bundesländern ebenso 
heftig — über die Erziehungs- und Bildungsaufgaben der Schule. 
Neben der Kritik an der herrschenden Curriculumstheorie wird 
vor allen Dingen bedauert, daß die Schule nicht ausreichend 
Lebenshilfe für die Schüler leistet. Deutlich wird von verantwort 
lichen Pädagogen herausgestellt, daß die Schule sich in der Ver 
gangenheit zu einseitig auf reine Wissensvermittlung und die 
Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung beschränkt hat. Fra 
gen der Charakterbildung, der Wertvermittlung sollen stärker 
in den Vordergrund gerückt werden. Der Schüler, insbesondere 
in der Grund- und Mittelstufe, soll Lebenshilfe erhalten. 
In den Thesen eines leitenden Schulbeamten, des Landesschul 
rats, heißt es deshalb ausdrücklich - ich zitiere: 
Wissenschaftsorientierung ist deshalb nicht der einzige Maß 
stab für Unterricht und Erziehung. Es muß eine Akzentver 
schiebung geben in Richtung auf Charakterbildung, auf 
Wertvermittlung innerhalb der Schule. 
Angesichts dieser bildungspolitischen Diskussion muß die 
Frage gestellt werden, ob wir nicht in der Schul- und Hochschul 
politik entgegengesetzten Tendenzen folgen und längst einer tat 
sächlichen Entwicklung hinferherlaufen. Für die Lehrerausbildung 
an der bisherigen Pädagogischen Hochschule bedeutet die Inte 
gration der Lehrerausbildung im Kern doch eine weitere Verwis 
senschaftlichung und eine Verstärkung der fachwissenschaft 
lichen Ausbildung. Wie soll die im übrigen im einzelnen aus- 
sehen? Wird damit den künftigen Lehrern wirklich das notwendige 
Rüstzeug für die Arbeit, für den Unterricht in der Berliner Schule 
vermittelt? 
Die in der Öffentlichkeit laut gewordene Kritik an den Plänen 
zur Integration der Pädagogischen Hochschule rankt sich dann 
auch genau vor diesem Hintergrund, den ich eben versucht habe 
darzulegen — neben den Organisationsmängeln —, um diese 
Frage. So beklagt beispielsweise Dieter Mindt im „Tagesspiegel" 
vom 9. Dezember zu Recht die Tatsache, daß die Praxisnähe 
des bisherigen PH-Studiengangs aufgegeben wird — er schreibt: 
Das einsemestrige Didaktikum entfällt vollständig nach den 
Reformüberlegungen. An die Stelle des auch außerhalb Ber 
lins als vorbildlich geschätzten Didaktikums treten die aus 
der bisherigen Studienratausbildung bekannten wesentlich 
kürzeren Praktika, deren Effizienz mit Recht angezweifelt 
wurde und wird. 
Professor Mindt beklagt dann weiterhin: 
Die Abschlußprüfung des Studienrats bleibt wie bisher auf 
die theoretischen, fachwissenschaftlichen Anteile beschränkt. 
Die Fachdidaktik als Disziplin, die die Weitergabe des theore 
tischen Wissens an Schüler vermittelt, bleibt in der Abschluß 
prüfung beispielsweise ausgespart. 
Er zieht jedenfalls daraus die Schlußfolgerung, daß auch bei 
einer wohlwollenden Betrachtung die Zurücknahme praktischer 
Studienanteile und die Aussparung fachdidaktischer Prüfungs 
anteile eben nicht eine Verbesserung gegenüber dem alten Zu 
stand ist — es jedenfalls vor dem Hintergrund der gegenwärtigen
	        

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