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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1904 (Public Domain)

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Section

Title:
Band 7, 300 (Sammlung Friedlaender)
Publication:
, 1850-1876
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2005
Information:
Band 7, Dokument 300 der Sammlung Friedlaender. Digitalisierung durch die Universitätsbibliothek Lodz und die Zentral- und Landesbibliothek Berlin 2005.
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-1832560
Collection:
Collection Friedlaender
Location:
Universitätsbibliothek Łódź
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1904 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des XXIV. Jahrgangs, 1904.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102
  • Nr. 103
  • Nr. 104

Full text

Nr, 58. Zentralblatt der Bauverwaltung. 365 
INHALT: Dio Architektur der Rcmxissancc in Toskana. — Über die Messung der Größe und Lage unbekannter Kräfte (Winddmck, Erddruek), die auf ruhende 
Körper -wirken. — Vermischtes: Ergebnisse der Prüfungen für den preußischen Staatsdienst im Baufaclie. — Wettbewerb um Entwurfskizzen für ein 
Geschäftshaus der Gebrüder Stollwerck in Köln. — Wettbewerb um Entwürfe zu einem israelitischen Tempel in Triest, — Besuch der eidgenössischen 
polytechnischen Schule in Zürich. - Bücherechau. 
[Alle Rechte Vorbehalten.] 
Die Architektur der Renaissance in Toskana. 
]m Laufe dieses Jahres stobt der Abschluß eines groß angelegten 
wissenschaftlichen Sammelwerkes bevor, über das seit dem Erscheinen 
der ersten Lieferungen fortlaufend in diesen Blättern berichtet worden 
ist: Die Architektur’ der Renaissance in Toskana. 
Wie bekannt sein dürfte, beabsichtigt dieses Werk eine muster 
gültige und erschöpfende Darstellung der Renaissancebaukunst in 
ihrem Ursprungsgebicte Toskana, nach den Meistern geordnet, so daß 
die nach Schluß des Ganzen gesammelten und richtig zusammen 
gestellten Aufnahmen und Beschreibungen eine vollständige Dar 
stellung des Lebens und der Werke der einzelnen Künstler bilden 
werden. Hindernisse aller Art, vor allem der durch Todesfälle ver 
ursachte Wechsel der wissenschaftlichen Leitung, haben der Fort 
führung des Werkes große Schwierigkeiten in den Weg gelegt. Dank 
der Tatkraft, und Opfer Willigkeit der Verlagshandlung, die ihre Ehre 
in die Durchführung der begonnenen Aufgabe set2te, sind sie über 
wunden und der Abschluß des Ganzen binnen kurzem zu erwarten. 
Ja noch in letzter Stunde hat sich der Verlag zu einer namhaften 
Erweiterung des Programms entschlossen, nachdem er sich durch 
vorherige Umfrage der Zustimmung seiner Abnehmer versichert hatte. 
Für diese Erweiterung, durch welche die Anzahl der Lieferungen von 
40 auf 46 erhöht wird, lagen gewichtige Gründe vor. In dem Plane 
des Werkes war eine vollständige Lebensdarstellung der beiden 
bedeutendsten Künstler der Renaissance überhaupt, Rafaels und Michel 
angelos, nicht vorgesehen, weil ihre Wirksamkeit zum überwiegenden 
Teile außerhalb Toskanas lag. Beide Meister durften aber schlechter 
dings nicht fehlen, und so gab die Verlagsanstalt bereitwilligst dem 
Wunsche des wissenschaftlichen und für diese Aufgabe wie kein 
anderer berufenen Leiters, Herrn Baron v. Geymüller, Folge, dem 
Werke eine vollständige Vita Rafaels und Michelangelos beiziifiigen, 
wenn auch ohne bildliche Darstellung ihrer römischen Bauten. Beide 
Lebensbeschreibungen liegen bereits fertig vor und werden im ganzen 
einen Umfang von vier Lieferungen beanspruchen. Für einen organi 
schen Abschluß aber erschien Herrn v. Geymüller noch ein drittes 
erforderlich — ein zusammenfassender Rückblick über die Bau 
kunst der Renaissance Toskanas. Mit vollem Recht! Denn nur 
au solcher Stelle kann die Summe der im Laufe zwanzigjähriger 
Arbeit gewonnenen, vielfach neuen Ergebnisse, welche jetzt größten 
teils in den Einzeldarstellungen verstreut sind, zusammengefaßt 
und für die Kunstgeschichte verwertet werden. Es ist in den 
diesem Werke bereits gewidmeten Besprechungen jedesmal versucht 
worden, die wichtigsten dieser Ergebnisse gebührend hervorzulieben 
und auch den wesentlichen Inhalt der Lieferungen kurz darzulegen. 
So sei auch jetzt wieder, noch vor dem Abschlüsse des Ganzen, 
auf den reichen, in den letzten Lieferungen 37 bis 40 enthaltenen 
Stoff und. dessen vortreffliche bildliche Darstellungen hingewiesen.*) 
Mit Lieferung 31 beginnt ein neues wichtiges Kapitel: Der Villen- 
bau der Renaissance in Toskana. Hierbei werden zunächst die Unter 
schiede der toskanischen Landhausarchitektur von der römischen 
und weiter auch von dem nordischen Villenbau hervorgehoben. Sind 
die Villenbauten in der Umgegend von Rom mehr Sommerresidenzeil 
der Großen und Vornehmen, so sind die in einfacheren Verhältnissen 
angelegten toskanischen wirkliche Landhäuser mit Wirtschaftsbetrieb. 
Sämtlich sind sie mit großem Geschick, mit wirklichem Naturempünden 
in die Landschaft hineinkomponiert. Wer das Arnotal In der Nähe 
von Florenz durchfahren hat, der kennt sie, diese freundlichen, auf 
die grünen Anhöhen und ihre Abhänge verteilten Landhäuser mit 
ihren helleuchtenden Mauern und zierlichen Bogenhallen, ein Schmuck 
und eine Zier der Landschaft. Zwei Motive beherrschen ihre Außen 
erscheinung: Die Terrasse als Basis und Vordergrund, das dunkle 
Grün der Zypressen und Pinien als Hintergrund der Architektur; für 
das Innere wird — wie einst für das altrömische Wohnhaus — die 
Anordnung des Mittelraumes und des Hofes in der Hauptachse 
bestimmend. 
Eine Zusammenstellung auf Blatt 1 bis 6 dieser Doppeliieferung 
gibt die wichtigsten Grundrißformen nach älteren, den ursprünglichen 
Zustand darstellenden Aufnahmen und nach Handzeichnungen aus 
*1 Die Architektur der Renaissance in Toskana, nach den Meistern 
georanet. Von Karl v. Stegmann und Heinrich v. Geymüller. 
Dargestellt in den hervorragendsten Kirchen. Palästen, Villen und 
Monumenten nach den Aufnahmen der Gesellschaft San Giorgio in 
Florenz. Mit ausführlichem, illustriertem Text. München. Verlags 
anstalt F. Bruckmann A.-G. In groß Folio. 37./S8. Lief. 12 S. Text 
mit Abbildungen, 18 Blatt Lichtdrucke, 7 Blatt in Stahlstich. Preis 
je 50 Jt. — 39./40. Lief. 36 S. Text mit 42 Abb., 5 Blatt Licht 
drucke, 5 Blatt in Steiniichtdruck. Preis je 50 Jt. 
den Sammlungen der Uffizien. Daran schließen Aufnahmen und 
Beschreibungen einiger bedeutenden Villenbauten, der Villa dei 
Colazzi und delle Selve, der ehemaligen Villa Chigi (jetzt Mieli) bei 
Siena, sodann einiger Villen im Besitze der Medici von Florenz, 
darunter des durch seine Majolikafabrik berühmten Landhauses von 
Caffagiolo, ferner der Villa Buonvizi (jetzt Botteni) in Lucca (um 1550) 
mit ihren wohlerhaltenen Deckenmalereien. Zum Schlüsse kommen 
die kleineren Bauten bis zu den Hausern der Landleute und die 
Gartenaulagen an die Reihe. Der Text liegt in Lieferung 40/41 ab 
geschlossen vor. 
Lieferung 39/40 bringt zunächst die Monographie des Giuliano 
da Sangallo zum Abschluß, wobei der Versuch, diesem Meister einen 
entscheidenden Anteil an dem berühmten Palazzo Strozzi in Florenz, 
für den er ein Modell gefertigt hatte, zuzuschreiben, zurückgewiesen 
wird. Es folgt dann eine Würdigung Giulianos und seiner ausgeführten 
wie geplanten und in Handskizzen erhaltenen Entwürfe, verbunden 
mit einer Kritik seiner Kunstweise. 
Den größten Teil der Lieferungen 39 und 40 füllt die Lebens 
beschreibung Michelangelos; sie behandelt zunächst die Entwürfe 
für die Fassade der Kirche S. Lorenzo, deren künstlerische Ausgestaltung 
damals — im Jahre 1515 — die wichtigste Bauangelegenheit in Florenz 
bildete und neben Michelangelo die hervorragendsten Architekten 
der Zeit beschäftigte. Um S. Lorenzo gruppieren sich auch die beiden 
bedeutendsten und wirklich zur Ausführung gelangten Bauten Michel 
angelos in Florenz, die Kapelle mit den Mediceergräbern und die 
berühmte Modiceische Bibliothek. Für eine BauschöpfuDg wie die 
Mediceerkapelle und ihr Entstehen gewinnt, man erst durch die höchst 
dankenswerte Veröffentlichung der Skizzen und Studienblätter des 
Meisters ein richtiges Verständnis. Die Kapelle wurde im Aufträge 
des Mediceerpapstes Clemens VII. erbaut und sollte außer den Grab- 
mälern des Lorenzo il Magnitico und seines Bruders Giuliano — des 
Vaters und Oheims des Papstes — auch die Denkmäler zweier gleich 
namiger jüngerer Mediceer, Lorenzos, Herzogs von Urbino, und Giulianos, 
Herzogs von Nemours, aufnehmen. Die erste Anlage der Kapelle gebt 
noch auf Brunellesco, den Baumeister der Kirche S. Lorenzo, zurück, 
und wohl im Anschluß an diesen Meister ist die leichte Rahmen 
architektur aus dunkelgrauem Macigoostein im Inneren entstanden, 
zu der der halbbarocke Marmoreinbau für die Denkmäler in so auf 
fälligen Gegensatz tritt. 
Die ersten Skizzen Michelangelos zeigen einen freistehenden 
plastisch-architektonischen Marmoreinbau mit den vier Denkmälern, 
ein zweiter Entwurf plante für die beiden älteren Mediceer ein Doppel 
grab, dem Altar gegenüber; wirklich ausgeführt sind von dem reich 
gedachten Ganzen nur die Grabstatuen der beiden Herzöge mit den 
berühmtenSarkophagffguron nebst der uingebendenMarmorarchitektur, 
endlich eine Statue der Jungfrau mit dem Kinde und zwei Heilige, 
welche jetzt zusammenhanglos dem Altar gegenüber aufgestelit sind. 
Begonnen war auch die Ausmalung der Überwände und der Kuppel 
durch Giovanni da Udine, einen der besten Dekorationsmaler aus 
Rafaels Schule, imd zwar, nach dem Wunsche des Papstes, im Stil 
der Villa Madama; doch unterblieb deren Vollendung nach dem Tode 
des Papstes (3534), und ebenso waren in den sechziger Jahren die 
Versuche Herzogs Cosimo vergeblich, von dem hochbetagten Michel 
angelo Doch Skizzen oder Angaben für die Vollendung des Skulpturen- 
Schmucks der Kapelle zu erhalten. So ist die Mediceerkapelle ein 
Fragment geblieben, noch dazu voll starker Gegensätze und Wider 
sprüche in der architektonischen Behandlung. Trotzdem können wir 
das herbe Urteil v. Geymüllers über die Marmorarchitektur nicht 
unterschreiben. Wer möchte sich die Grabfiguren denken ohne diesen 
Hintergrund und diese Umgebung, mit welcher sie zusammengewachsen 
scheinen ? 
ln dieselbe Zeit (1525 bis 1526) wie die Arbeiten an den Mediceer 
gräbern liel der Bau der berühmten Laurentianischen Bibliothek im 
Obergeschosse des an den nördlichen Kreuzarm stoßenden Flügels der 
Canonika. Schwankte Michelangelo beim Bau der Mediceerkapelle 
zwischen zwei Ausdrucksweisen, so waT bei der Vorhalle zur Bibliothek 
mit ihrem Treppeneinbau die entscheidende Wendung zum Barockstil 
getan. Formen und Gliederungen dieses Raumes sind einer mehr 
plastischen als architektonischen Eingebung entsprungen: das Ganze 
ist durchaus eigenartig und geistvoll. Sehr lebendig wirkt, wie der 
Herausgeber hervorhebt, der Rhythmus der Komposition aus eng 
gekuppelten, aber zurücktretenden Säulen und den vorspringenden, 
durch Tabernakel und Blenden belebten Wandteilen, welche als die 
eigentlichen Träger des Systems erscheinen. Mit Recht wird ferner 
das Fehlen eines Zusammenhanges zwischen dieser Wandarchitektur
	        

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