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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 27.1910 (Rights reserved)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Verein für die Geschichte Berlins
Title:
Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins / Verein für die Geschichte Berlins
Other titles:
Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Publication:
Berlin: Mittler 1943
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Dates of Publication:
1.1884 - 60.1943,1; mehr nicht digital.
Note:
Hauptsacht. anfangs: Mittheilungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Haupttitel 51.1934 - 60.1943,1: Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
2396602-6 ZDB
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1910
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Berlin:
B 16 Allgemeines: Heimatforschung, Heimatvereine
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-14468
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins

Issue

Title:
Nr. 5
Publication:
, 1910

Article

Title:
Berichte über die Sitzungen des Vereins
Language:
German
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 27.1910 (Rights reserved)
  • Title page
  • Inhalt
  • Ausgabe 1910,1 Nr. 1
  • Ausgabe 1910,2 Nr. 2
  • Ausgabe 1910,3 Nr. 3
  • Ausgabe 1910,4 Nr. 4
  • Ausgabe 1910,5 Nr. 5
  • Aus Berlin um das Jahr 1806 / Siefart, Emil von (Public Domain)
  • Pierre Louis Béringuier (Public Domain)
  • Berichte über die Sitzungen des Vereins (Public Domain)
  • Rückblick auf die Vorträge bei den geselligen Vereinigungen von Mitgliedern im Deutschen Dom im Jahre 1909 (Public Domain)
  • Tagesordnung der nächsten Sitzungen (Public Domain)
  • Veränderungen im Mitgliederbestande (Public Domain)
  • Besprechungen von Büchern (Public Domain)
  • Advertising
  • Ausgabe 1910,6 Nr. 6
  • Ausgabe 1910,7 Nr. 7
  • Ausgabe 1910,8 Nr. 8
  • Ausgabe 1910,9 Nr. 9
  • Ausgabe 1910,10 Nr. 10
  • Ausgabe 1910,11/12 Nr. 11/12

Full text

73 
es, daß der Schulmeister Martin Balticus 1585 in Zwischenspiele, wie schon zum Jahre 1518 Schumanns 
Ulm die Anfeindung der protestantischen Geistlichkeit handschriftliches Tagebuch aus Swidkau berichtet: 
erfuhr, weil er deutsche Komödien aufführte, daß in „zwischen dieser action (Aufführung des terenzischen 
Mecklenburg noch das ganze 17. Jahrhundert hindurch Eunuchus) hat man eingeführet, wie sich 7 Weiber 
alles lateinisch sein mußte. Einzelne deutsche Auf- umb einen Mann gezanket und geschlagen, desgleichen 
führungen, zumeist mit biblischen Stoffen, gab es aller- wie 7 Bauernknechte umb eine Nlagd gefreyet haben, 
dings, wie 3. B. in Cöln a. d. Spree der Rektor Hein- und ist dies alles zierlich und wohlgereimt agiret 
rich Chnustinus (KRnaust) im Jahre 1541. „Ein seer worden." Dies Bauern-Zwischenspiel, das namentlich 
schön und nüßlich Spiel von der lieblichen Geburt im plattdeutschen Sprachgebiete, später stark ausgebaut 
unseres Herrn Jesu Christi“ aufführen konnte, das den wurde, harrt noch einer zusammenhängenden Dar- 
älteren Mitgliedern des „Vereins für die Geschichte stellung. 
Berlins" vielleicht noch in Erinnerung steht, wurde es Die Entwiklung des Schuldramas war reich 
doch am 25. Januar 1873 vom Vereine aufgeführt. und mannigfaltig =- die einfache Bühnenform aus- 
In .Cöln scheint man überhaupt etwas weitherziger genommen. Man muß es eben aus seinen pädagogischen 
gewesen zu sein als jenseits der Spree; während in Zielen heraus beurteilen. Uns kommen die Aufführungen 
Berlin, wie wir sahen, die Schulordnung des Grauen der Komödien eines Terenz oder gar Plautus, die ganz 
Klosters nur ein „in der Schule spielen“ kannte, gewiß nicht für Bacfische geschrieben haben, zwar nicht 
sagen die gleichfalls auf das 16. Jahrhundert zurück- ganz pädagogisch vor, aber die Anschauungen wechseln 
gehenden Leges des Cölnischen Gymnasii: „Der Sub- auch hier. Man glaubte eben damals durch Zeichnung 
Konrektor soll mit den obern drei Klassen eine Komödie der Sünde die Jugend davon abzuschreken, was die 
aus dem Terenz einüben und sie dann öffentlich dar- heutige Pädagogik wohl nicht mehr ganz anerkennen 
stellen lassen.“ (Klöden und Schmidt, Die ältere Ge- wird. 
schichte des Cölnischen Gymnasiums, Berlin 1825, 5.14.) Berlin und Cöln haben, obwohl die Nachrichten 
Man darf nicht allzu verächtlich auf die „unver- nicht sehr reichlich fließen, an der allgemeinen Ent- 
ständlichen“ lateinischen Komödien herabsehen. Unsere wicklung teilgenommen; in Cöln scheint das drama- 
Vorfahren waren gar nicht so ungebildet, und die Kennt- tische Leben etwas reicher gewesen zu sein. Wir haben 
nis des Latein viel weiter verbreitet, als wir uns ge- außer den Terenz-Komödien, auf die uns die angegebene 
meiniglich vorstellen. Das ergibt sich sehr einfach aus Stelle der Schulordnung schließen läßt, verschiedene 
der Tatsache, daß die lateinischen Schulen damals eben Nachrichten über derartige Aufführungen aus den 
so ziemlich die einzige Bildungsgelegenheit darstellten. Jahren 1579 bis 1609. Sie fanden fast durchweg 
So drängte alles zu diesen Schulen: Zwickau zählte auf dem Rathause statt, das also hier wie an vielen 
unter Nektor Strödel.gegen 900 Schüler am Gymnasium, anderen Orten als regelmäßige Stätte der öffentlichen 
Freiberg unter Apelles ebenso viele. Von Görlitz haben Aufführungen gelten kann. Aus Berlin wird uns 
wir aus dem Jahre 1590 ganz bestimmte Nachricht: no<4 aus dem folgenden Jahrhundert über eine 
616 Schüler in den damals üblichen sechs Klassen, Passionsfomödie am Grauen Kloster berichtet, die dem 
darunter 51 Adelige aus Böhmen, Polen, Schlesien usw. Rektor sein Umt kostete, weil er die Einseznng des 
und 200 peregrini -- bleiben also 360 Einheimische. heiligen Abendmahls auf die Bühne gebracht. (Näheres 
Soviel schi>te die damals kleine Stadt ganz gewiß nicht bei Gudopp a. a. O. 5. 10.) 
in sechs Jahren an die Universität, so daß wir auch Das 17. Jahrhundert brachte bei den Jesuiten 
bei den nicht akademisch gebildeten Leuten, den sog. wie im protestantischen Straßburger Akademischen Gym- 
„besseren" Handwerkern, wie wir heute so schön sagen, nasium einen starken äußerlichen Aufschwung des Schul- 
eine nicht geringe Lateinkenntnis vorausseßen dürfen ; dramas, aber troßdem war seine Blütezeit rasch dahin; 
wir wissen ja auch von Hans Sachs, daß er seine denn zu gleicher Zeit entwickelte sich durch die zuerst im 
lateinischen Quellen ohne Schwierigkeit zu lesen ver- letzten Jahrzehnt des 16. Jahrhundert in Deutschland auf- 
mochte. Jm übrigen half das vorausgeschikte „Argu- tauchenden Engelländischen Komödianten, ein berufs- 
ment“, eine allmählich immer ausführlichere Jnhalts- mäßiger Schauspielerstand, der die theaterspielenden 
angabe in deutscher Sprache, die dem Stücke vor- Schüler, an deren Leistungen früher die Öffentlichkeit 
ausgeschi>kt wurde, dem Verständnisse auch da nach, lebhaftesten Anteil nahm, in die Schule zurückdrängte. 
wo die Lateinkenntnis ins Wanken geraten oder -=- 
wie bei den meisten Zuhörerinnen =- nicht vorhanden 
war. Für diese Kreise gab es auch gelegentlich burleske
	        

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