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Der Leiermann von Berlin / Kirchbach, Wolfgang (Public Domain)

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Bibliographic data

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Monograph

Author:
Klöden, Karl Friedrich von
Title:
Erwiderung auf die Schrift des Herrn E. Fidicin: die Gründung Berlins / von K. F. Klöden
Publication:
Berlin: Gropius, 1841
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Scope:
X, 272 S.
Note:
In Fraktur
Berlin:
B 114 Geschichte: 1237 - 1539
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-104481
Collection:
History,Cultural History
Shelfmark:
B 114/22
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Erster Abschnitt

Chapter

Title:
Zweites Kapitel

Contents

Table of contents

  • Der Leiermann von Berlin / Kirchbach, Wolfgang (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Dedication
  • Contents
  • I.
  • II.
  • III.
  • IV.
  • V.
  • VI.
  • VII.
  • Im Müll
  • Erstes Kapitel
  • Zweites Kapitel
  • Drittes Kapitel
  • Viertes Kapitel
  • Die Milch-Rose
  • Der Kirchenchor
  • I.
  • II.
  • III.
  • IV.
  • V.
  • Drei alte Weiber von Berlin
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

347 
Baarkamm war überhaupt nur ein halber Kamm, 
ein Hornkamm, in dessen SFinken die blonden aus— 
gegongenen Haare der Frau Oberlehrerin saßen. 
Der Sanbkamm aber war auch an mehreren Stellen 
ausgebrochen und so staubig, wie sich bei näherer 
Besichtigung herausstellte, daß er in der Tat den 
Namen eines Staubkammes mit vollem Rechte ver— 
diente 
Erschrocken sah Emilie diese beiden Dinger an. 
Und ganz kleinlaut sagte sie: „Aber haben Sie 
denn solche Kümme gnädige Frau?“ 
„Nae, de: nebemen Sie mir nun nicht übel, Emilie! 
Und wenn Sie zehnmal von irgend einem adeligen 
Mädchen oder Frau herstammen, daß Sie mir des— 
halb Ihre alten Kämme in Ihrer Gedankenlosig— 
keit in meinen Kasten legen und mir auch noch da— 
mit meine Haare mißhandeln, das geht denn doch 
zu weit!“ 
Jetzt erst verstand die Emilie ihre Herrin voll— 
ständig! Und mit einem wahrhaft furienhaften Aus— 
druck, der diesem langen Mädchen ganz sonderbar 
stand, warf sie die beiden Kämme aufs Bett und 
rief: „Für wat halten Sie mir in Ihrem eigenen 
Leichtsinn“?“ S0 eine wäre meine Mutter gewesen? 
Mein Vater war ein ehrsamer Schneidermeister und 
meinc Nuttee seine ehrsame rechtschaffene Frau und 
ick habe nichts von Adel an mir und weiß jar nicht, 
wie Sie mir so herabsetzen können. Wenn Sie 
— 
Fahnbürsten in Ihre Konnnoden hbaben, so kann
	        

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