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Berolinensien

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Titel:
Luftverunreinigungen in Berlin / Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. Hrsg.: Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Unterreihe:
Monatsbericht
Erschienen:
Berlin: Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
Erscheinungsverlauf:
2004 -
ZDB-ID:
2487249-0 ZDB
Berlin:
B 82 Natur- und Umweltschutz. Landschaftspflege: Luftreinhaltung
Kommunalwissenschaften:
Kws 259 Umwelt: Luft
Dewey-Dezimalklassifikation:
310 Statistik
Sammlung:
Umwelt
Berliner Senatsverwaltungen
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
2024
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 82 Natur- und Umweltschutz. Landschaftspflege: Luftreinhaltung
Kommunalwissenschaften:
Kws 259 Umwelt: Luft
Dewey-Dezimalklassifikation:
310 Statistik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15488714
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Umwelt
Berliner Senatsverwaltungen
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1930 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichnis des 50. Jahrgangs, 1930.
  • Nr. 1
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  • Nr. 52

Volltext

442 
Formgebung von Eisenbetonbauten und gibt Anregungen 
für die Fortentwicklung. Behandelt wird die äußere und 
innere Gestaltung von Wohn- und Geschäftsgebäuden, 
von Hallen, Kirchen, Industriebauten und Brücken, eine 
ästhetisch befriedigende Ausbildung der Einzelteile und 
die Gestaltung der Oberfläche. Verfasser fordert liebe 
vollere Behandlung der Einzelheiten und weist auf die 
Herausarbeitung des Kraftflusses und die Betonung des 
statischen Ausdruckes als Mittel einer ästhetischen Gestal 
tung hin, das sich bis zu einer „statischen Romantik" 
steigern könne. 
Aus der Fülle der 180 in der Arbeit enthaltenen 
Bilder können hier nur zwei charakteristische wieder 
gegeben werden, zu denen sich Weiß bei ücberscndung 
eines als Druckvorlage benutzten Lichtbildes wie folgt 
äußert. Zu Abb. 8, Fabrikgebäude: „In architektonischer 
Zusammenarbeit mit den Glasflächen behält die Eisen 
betongestaltung die Oberhand; die Klinkerbänder treten 
nicht in Wettbewerb mit den ein wenig zurückgesetzten 
Stützen, da diese ohne weiteres als durchgehende Haupt 
glieder erkennbar sind.“ 
Zu Abb. 9, Wasserturin: „Ob die geometrische oder 
die statische Wirkung auf den Beschauer überwiegt, ist 
kaum zu entscheiden. Die Gemeinsamkeit der statischen 
Funktion und des räumlichen Ausdruckes in dem näm 
lichen Baustoff ist überraschend und überzeugend zum 
Ausdruck gebracht.“ 
Das Urteil des Preisgerichtes lautet: 
„Det Verfasser beherrsdti das Handwerklidie des Eisen 
betonbaues, seine Statik und seine Konstruktion und behandelt 
auf Grund dieser Kenntnis die formale Gestaltung, d. h. er er- 
erkennt die Notwendigkeit, den Eisenbetonhau in die Gesetze des 
sichtbaren Gestaltens einzugliedern. 
Mit gründlichem Fleiß sind ausgeführte Beispiele im Bild zu 
sammengetragen, Urteile und Meinungen bekannter Persönlich 
keiten zusammengeslellt und daraus allgemeine Schlüsse ge 
zogen. 
Der Verfasser verfolgt die Entwicklung de.s Eisenbetonhaues 
von hoher Warle aus und hat Verständnis für die formale Seite. 
Seine statischen und konstruktiven Gedankengänge sind richtig 
und zeugen davon, daß der Verfasser ein Ingenieur ist, der den 
Eisenbetonbau gut beherrscht. 
Wenn auch die Arbeit keine grundsätzlich neuen Gedanken 
bringt und stellenweise etwas weitschweifig und in unnötig ge 
wundener Sprache oorgetragen ist, wenn man auch diese Arbeit 
wesentlich kürzer und klarer gliedern könnte, wenn audi hier 
und da eine Anschauung ausgesprochen ist, der man nicht ohne 
weiteres zustimmen kann, so verdient sie, im ganzen betrachtet, 
doch Anerkennung und ist einer Auszeichnung würdig." 
Die Arbeit mit dem Kennwort „Wirtschaftliche Ge 
staltung“, Verfasser Dr.-Ing. Karl Müller, Berlin 
W 57, trägt die Ueberschrift „Die Fertigkonstruktion im 
Eisenbeton unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit“. Der 
Verfasser sagt, als grundlegend für die Beurteilung der 
Eisenbetonbauweisen seien zunächst die wirtschaftlichen 
Verhältnisse, insbesondere die Wettbewerbfähigkeit, zu 
beleuchten. Er will durch seine Kritik die Bauwirtschaft 
von Pfaden abhalten, die grundsätzlich verfehlt oder bei 
der heutigen Preisgestaltung ungangbar sind, um damit 
die schaffenden Kräfte ungefähr auf die Richtung hinzu 
weisen, in der Erfolge zu erzielen sind. Auf Grund ein 
gehender Untersuchungen, die sich in erster Linie auf die 
Baukosten, daneben aber auch auf technische Eigen 
schaften wie auf Schall- und Wärmeübertragung beziehen, 
sucht der Verfasser die Grenzen der UeberJegenheit und 
Wettbewerbfähigkeit der üblichen fabrikmäßig her- 
gestellten Eisenbetonbauteile festzustellen. Er vergleicht 
diese mit Eisenbetonbauteilen, die an Ort und Stelle in 
der Schalung betoniert werden, mH dem Zicgelbau und 
auch mit dem Stahlbau. Er behandelt insbesondere 
fabrikmäßig hergestellte volle Rechteckbalken, Balken mit 
Aussparungen, Stützen und Wände und verfolgt die Fort 
schritte in der Baustofftechnik und deren Einfluß auf Ge 
staltung und Wirtschaftlichkeit der Fertigerzeugnisse. Die 
wichtige und schwierige Stoßausbildung wird besonders 
erörtert. Ein Teil der angeführten Beispiele ist der 1928 
bei Ernst u. Sohn erschienenen Schrift von Kleinlogei 
„Fertigkonstruktionen im Eisenbetonbau“ entnommen. 
Wie in der Arbeit „Ei-be“ wird auch hier verlangt, daß 
für Fertigerzeugnisse wegen ihrer besseren Herstellung 
höhere Beanspruchungen zugelassen werden als für die 
auf der Baustelle hergestellteu Bauteile. 
Die Arbeit mit dem Kennwort „Sesam“ behandelt 
den Wohnungsbau und legt den in klarer Fassung vor- 
getrageuen Erwägungen vielfach die Arbeiten der Reichs- 
forsdiungsgesellschaft zugrunde. Nach einem Ueberblick 
über die bisherige Verwendung von Beton und Eisenbeton, 
insbesondere von fabrikmäßig hergestellteu Beton- und 
Eisenbetonbauteilen im Wohnungsbau und Erörterung 
ihrer Wirtschaftlichkeit kommt die Arbeit zu dem Schluß, 
es sei zwar eine schrittweise Weiterentwicklung dieser 
Bauweisen für den Wohnungsbau, aber keine fühlbare 
Senkung der Baukosten gegenüber dem altbewährten 
Ziegelbau und den Holzdcckcn festzustellen. Gewisse 
Bauweisen, sind nur für Massenherstellung bei Ver 
wendung großer Maschinen brauchbar. Reiner Eisen 
betonbau sei allein nicht in der Lage, den Bau von Woh 
nungen zu beschleunigen und zu verbilligen, wohl aber 
lasse sich durch die Verbindung von Stahlskelett und 
Platten Wirtschaftlichkeit erzielen. Es wird dann eine 
Stahlskelett-Bauweise vorgeschlagen, hei der zwischen 
eisernen Stützen fabrikmäßig hergestellte 6 cm starke 
Eisenbetonplatten oder bewehrte öimsbetouplatten ein 
geschoben werden und bei der der Innenausbau aus Holz 
besteht. 
Der Verfasser der Arbeit mit dem Kennwort „Nur 
Mut“, Dipl.-Ing. Gr einer, Wandsbek, meint, ein Fort 
schritt der Eisenbetonbauweise sei nur durch eine Aende- 
ruiig der Eisenbetonbestimmungen möglich; er will dar 
tun, daß wir auf Grund neuerer Erfahrungen unbeschadet 
der notwendigen Sicherheit wirtschaftlicher bauen können 
als bisher. Er bedauert, daß die sehr ins einzelne gehen 
den Bestimmungen es nicht gestatten, einen Bau nach 
freiem Ermessen unter sachverständiger Leitung und 
eigener Verantwortung auszuführen. Die unbedingte Ge 
setzeskraft und starre Fassung unserer Vorschriften mache 
es unmöglich, außerhalb des durch sie gegebenen Rahmens 
einen Bau durchzuführen. Gerade aber das wäre der 
beste Weg für den Fortschritt. — Es fehle ein einfaches 
Verfahren, den Beton im Bauwerk genügend sicher zu 
prüfen. Es fehle zuweilen auch an verständnisvollem 
Zusammenarbeiten von Bauunternehmer und Baupolizei. 
Der Verfasser macht dann zahlreiche Vorschläge be 
sonders für Abänderung der Eisenbetonbestimmungen, 
die zum Teil durchaus beachtenswert sind (zum Schluß 
auch einen Vorschlag für eine Deckenbauweise). Der Kri 
tik der Eisenbetonvorschriften wird nicht überall ziizu- 
slimmen sein, doch wäre es vielleicht erwünscht, wenn 
der Verfasser seine wichtigsten Anregungen (soweit sie 
neu sind) dem Deutschen Ausschuß für Eisenbeton als 
Material für die Neubearbeitung der Bestimmungen zur 
Verfügung stellen wollte. Allerdings lassen sich erfah 
rungsgemäß derartige Anregungen nur dann voll aus- 
werten, wenn sie bestimmt gefaßt sind, womöglich den 
Wortlaut der vorgeschlagenen Abänderung enthalten. Es 
wäre daher gegebenenfalls zu begrüßen, wenn die An 
regungen, die zum Teil mehr eine Kritik als bestimmt ge 
faßte Abänderungsvorschläge enthalten, vor einer et 
waigen Mitteilung an den genannten Ausschuß in diesem 
Sinne präzisiert würden. 
Wie die vorstehenden Ausführungen erkennen lassen, 
hat die erörterte Preisaufgabe einen beachtlichen Erfolg 
gezeitigt. Auch die nicht besprochenen Arbeiten enthalten 
noch manches Wissenswerte, doch würde es zu weit 
führen, das alles hier zu behandeln. — Es besteht Aus 
sicht, daß die wichtigsten Arbeiten veröffentlicht werden; 
nur dadurch würde der Zweck der Preisaufgabe, zu einer 
Vervollkommnung des Eisenbetonbaues in Konstruktion 
und Formgebung beizutragen, voll erreicht werden 
können.
	        

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