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A case of Trousseau syndrome: Screening, detection and complication / Liu, Hui (CC BY)

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Architektenverein zu Berlin
Preußen. Technische Bau-Deputation
Titel:
Zeitschrift für Bauwesen / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Unterreihe:
Atlas
Erschienen:
Berlin: Ernst 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Erscheinungsverlauf:
1.1851 - 70.1920
Fußnote:
Berlin, Ernst & Korn, anfangs
ZDB-ID:
2424542-2 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1916
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-92159
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst

Abbildung

Titel:
Bl. 23

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  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1874 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • No. I. (Haupt-Verwaltungsbericht)
  • No. II. Bericht über die städtische Grundeigentums-Deputation
  • No. III. Bericht der Steuer- und Einquartierungs-Deputation
  • No. IV. Bericht der städtischen Schul-Deputation
  • No. V. Bericht über die städtischen höheren Lehranstalten un die städtischen Fortbildungs-Anstalten
  • No. VI. Bericht über die städtischen Volksbibliotheken
  • No. VII. Bericht über die Verwaltung der städtischen Armenpflege
  • No. VIII. Bericht über die Verwaltung der städtischen Siechen-Anstalt
  • No. IX. Bericht der Deputation zur Beschaffung der Brennmaterialien
  • No. XI. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses, des Arbeitshaus-Filial-Hospitals und der städtischen Irren-Verpflegungs-Anstalt
  • No. XII. Bericht über die Verwaltung des Friedrich-Wilhelm-Hospitals
  • No. XIII. Bericht der Armen-Direction, Abtheilung für die Waisenverwaltung
  • No. XIV. Bericht der Deputation für die Verwaltung der städtischen Park-, Garten- und Baum-Anlagen
  • No. XV. Bericht über die städtische Bau-Verwaltung
  • No. XVI. Bericht über die Verwaltung der Feuerwehr, Telegraphie, polizeilichen und städtischen Straßenreinigung
  • No. XVI a. Bericht über die Straßenbesprengung der Stadt Berlin
  • No. XVII. Bericht über die Militair-Verwaltung
  • No. XVIII. Bericht der Invaliden- und Veteranen-Unterstützungs-Deputation
  • No. XIX. Bericht der Deputation für Gewerbe- und Niederlassungs-Angelegenheiten
  • No. XX. Bericht über den Gesinde-, Belohnungs- und Unterstützungs-Fonds
  • No. XXI. Bericht über die Verwaltung der selbstständigen Hospitäler und Stiftungen städtischen Patronats
  • No. XXII. Bericht über I. Die Friedrich-Wilhelms-Anstalt für Arbeitsame ; II. Die damit verbundene von Biedersee-Stiftung
  • No. XXIII. Bericht des Curatoriums für das städtische Erleuchtungswesen
  • No. XXIV. Bericht der Spar-Kasse für das Jahr 1874
  • No. XXV. Bericht der städtischen Feuer-Societät
  • No. XXVI. Bericht über die Verwaltung der städtischen Wasserwerke
  • No. XXVII. Bericht über die Sammlungen der Stadtgemeinde

Volltext

Verwaltungs-Bericht 
des 
Magistrats ^ u Lerlin 
pro 
18 74. 
M XIII. 
Bericht 
der 
Armen-Dircction, Abtheilung für die Waisenverwaltung. 
Den Spezialberichten über die Waisen-Erziehungsanstalt zu Rummels- 
burg, die Depot- und Kostpflcge schicken wir auch diesmal eine Uebersicht 
(Tabelle A.) voraus, in welcher sich die gesammten, im Vorjahre von 
uns verpflegten Kinder, je nach der Art ihrer Unierbringung, gruppirt 
finden. 
Zur Erläuterung über den Zu- und Abgang fügen wir die Ta 
belle B. bei. 
Aus diesen Aufstellungen geht hervor, daß sich am 1. Januar 1875 
3214 Kinder in unserer Waisenpflegc befanden. Am 1. Januar 1674 be 
trug die Zahl derselben 3286; mithin sind am 1. Januar 1875 72 Kinder 
weniger verpflegt worden, als am 1. Januar 1874. 
Die Durchschnittszahl der verpflegten Kinver hat sich im Jahre 1874 
gegen das Jahr 1873 um 16 verringert. Während dieselbe nämlich 
im Jahre 1873 3289 betrug, stellte sie sich im Jahre 1874 nur 
auf 3273. 
Hiernach hat augenblicklich die Zahl der unserer Fürsorge an 
heimfallenden Waisenkinder abgenommen. Dies kann nicht be 
fremden. Krieg, Epidemien, Wohnungsnoth — Ereignisse, welche in den 
letzten Jahren die Ueberweisung sehr vieler Kinder an das Waisenhaus 
bedingten, sind zum Glück bis jetzt nicht wieder eingetreten. 
Die sehr beklagenswerthe Wohnungsnoth hat den akuten Cha 
rakter, welchen sie in einzelnen Vorjahren angenommen hatte, gegenwärtig 
anscheinend verloren. Auf wie lange dies der Fall sein wird, wollen wir 
hier nicht entscheiden. 
Während im Jahre 1873 141 Kinder wegen nachgewiesener Obdach 
losigkeit ihrer Eltern in das Depot aufgenommen werden mußten, waren 
es im Jahre 1874 17. Damit soll aber keinesweges gesagt sein, daß die 
vorhandenen, von den unteren Schichten der Bevölkerung benutzten Woh 
nungen nun auch den Anforderungen entsprechen, welche man an eine 
menschliche Wohnstätte stellen muß. Daß durch solche Wohnungen, wie 
der Bericht über das Depot andeutet, höchst sittcngefährliche Zustände her 
beigeführt werden, ist nur zu wahr. Wo Eltern und Kinder Tag und 
Nacht auf ein einziges, enges Zimmer angewiesen sind, da wird nicht nur 
das physische Leben der einzelnen Familienglieder gefährdet, sondern auch 
Zucht und Sitte untergraben. 
In Folge der gesteigerten Miethspreise und weil zeitweise kleine 
Wohnungen hier gar nicht zu erlangen waren, haben viele Arbeiter-Fa 
milien auf Dörfern, in der Umgegend von Berlin, ihr Domizil aufge 
schlagen. Dadurch sind häufig unnatürliche Verhältnisse emstandcn. Der 
Mann begiebt sich, da er täglich den weilen Weg von seiner Wohnung 
nach Berlin, wo er in Arbeit steht, nicht zu machen im Stande ist, hier 
in Schlafstelle und kehrt nur am Sonnabend zu seiner Familie zurück. 
Bei einer solchen Lebensweise lockern sich unvermeidlich alle Familienbande, 
denn die beste Bürgschaft für eine freundlichere, vor Allem sittlichere 
Gestaltung der Familienverhältnisse der unteren Klassen wird neben an 
deren Gründen nicht zuletzt auch aus größerer Sicherheit und Stätig 
keit in deren Wohnungsverhältnissen entstehen. 
So lange es sich nicht ermöglichen läßt, gegen das eben skizzirte No 
madenthum unserer großstädtischen armen Bevölkerung Abhilfe zu schaffen, 
wird der Kampf gegen die damit verbundenen sozialen und sittlichen Uebel 
ein täglich sich erneuernder, ein Ende kaum versprechender sein und bleiben. 
Mit Nr. 22. des Conan -Bl. ä« 1875 ausgegeben. 
Fehlt dem Familienvater seine Häuslichkeit, dann wird ihm, je länger je 
mehr, seine Familie eine Last, von welcher er sich baldmöglichst zu befreien 
sucht. Unter den 267 Kindern, welche wegen heimlicher Entfernung ihrer 
Eltern in das Waisenhaus aufgenommen werden mußten, sind leider viele, 
die solchen Familien angehören. 
Wie selbst bei Müttern die natürliche Liebe und jedes menschliche Ge 
fühl erlöschen kann, das beweisen die 46 Findlinge, welche dem Depot 
zugeführt werden mußten. Wirkliche Noth, wir müssen das auf Grund 
stattgehabter Prüfung der Specialfälle bis zur Gewißheit vermuthen, war 
nur in seltenen Fällen das Motiv, die Kinder zu verlassen. 
Wir verfolgen selbstverständlich solche pflichtvergessene Mütter und 
suchen sie mit Hülse der uns zur Seite sichenden sonstigen amtlichen 
Organe zur Erfüllung ihrer Obliegenheiten anzuhalten. 
Als besonders erfreuliche Resultate unserer Bemühungen, die Eltern 
und Anverwandten zur Fürsorge für unsere Waisenkinder anzuhalten, heben 
wir hervor, daß wir in neuerer Zeit, durch die thatkräftige Intervention 
der deutschen Reichs-Consuläte, zum Oefteren in der Lage waren, hier ver 
pflegte Kinder nach Amerika und selbst nach Rußland ihren Eltern und 
Anverwandten, auf deren Kosten, zuzuführen. Andererseits war unsere 
Stellung besitzlosen und böswilligen Eltern gegenüber eine äußerst schwierige. 
Mit der fruchtlosen Exekutionsvollstreckung waren unsere Zwangsmittel in 
der Regel erschöpft und nur da, wo wir pflichtvergessenen Eltern einen 
Hang zum Spiel, Trunk oder Müßigang nachweisen konnten, war es uns 
— so lange wir die Kinder noch thatsächlich verpflegten —, nach dem gel 
tenden Strafrecht möglich, unbedeutende Haftstrafen vom Polizeirichtec zu 
erwirken. 
Trotz der in Folge der neueren Gesetzgebung in sehr beschränktem 
Maße noch zu Gebote stehenden Exekutionsmittel haben sich während der 
3 letzten Jahre die Ergebnisse unseres Kostenbeitreibungsgeschäfts 
gegen die Vorjahre mehr als verdoppelt. Während im Jahre 1872 an 
Verpflegungsbeiträgen und Kosten 7430 Thlr. 13 Sgr. 1 Pf. und im 
Jahre 1873 8950 Thlr. 10 Sgr. 11 Pf. eingingen, waren es im Jahre 
1874 10,032 Thlr. 22 Sgr. 7 Pf. 
In welchem sittlich verwahrlosten Zustande sich oft die uns 
überwiesenen Kinder befinden, ist in dem Berichte über das Depot gesagt 
worden. Es würde zu weit führen, wollten wir hier die Bilder einiger 
solcher verwahrlosten Kinder wiedergeben. Nur sei erwähnt, daß selten 
eine Woche vergeht, in welcher nicht wenigstens ein Kind uns zugeführt 
wird, welches seine meist noch lebenden Eltern verläugnet. 
Aus Krankenhäusern kamen 121 Kinder in das Depot und 158 
Kinder mußten öffentlichen Krankenanstalten überwiesen werden. 
Bilder voll Jammers und Elends waren gewöhnlich die Säuglinge, 
welche von der Charits in das Depot kamen. Selbst die sorgsamste Pfleg e 
vermochte oftmals nicht, diese den Keim des Todes in sich tragenden Kinde r 
zu retten. 
Große Schwierigkeiten verursachte die Unterbringung schwachsinniger 
Kinder. Da zur Verpflegung und Erziehung derselben leider noch immer 
eine Anstalt in unserer Stadt nicht besteht, so waren wir genöthigt, 
sie, gegen ein oft sehr bedeutend erhöhtes Kostgeld, in Familienpflege zu 
geben und privatim unterrichten zu lassen. Mit Dank niüsscn wir es hier 
aussprechen, daß nicht nur die betreffenden Pflegeeltern, sondern auch die
	        

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