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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Architektenverein zu Berlin
Preußen. Technische Bau-Deputation
Titel:
Zeitschrift für Bauwesen / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Unterreihe:
Atlas
Erschienen:
Berlin: Ernst 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Erscheinungsverlauf:
1.1851 - 70.1920
Fußnote:
Berlin, Ernst & Korn, anfangs
ZDB-ID:
2424542-2 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1916
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-92159
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst

Abbildung

Titel:
Bl. 12/13

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (45), 14. Januar 1965
  • Nr. 2 (46), 4. Februar 1965
  • Nr. 3 (47), 18. Februar 1965
  • Nr. 4 (48), 4. März 1965
  • Nr. 5 (49), 11. März 1965
  • Nr. 6 (50), 18. März 1965
  • Nr. 7 (51), 1. April 1965
  • Nr. 8 (52), 6. Mai 1965
  • Nr. 9 (53), 20. Mai 1965
  • Nr. 10 (54), 3. Juni 1965
  • Nr. 11 (55), 1. Juli 1965
  • Nr. 12 (56), 19. September 1965
  • Nr. 13 (57), 23. September 1965
  • Nr. 14 (58), 7. Oktober 1965
  • Nr. 15 (59), 21. Oktober 1965
  • Nr. 16 (60), 4. November 1965
  • Nr. 17 (61), 18. November 1965
  • Nr. 18 (62), 2. Dezember 1965
  • Nr. 19 (63), 15. Dezember 1965
  • Nr. 20 (64), 16. Dezember 1965
  • Nr. 21 (65), 17. Dezember 1965

Volltext

408 
57. Sitzung vom 28. September 1965 
Waltzog 
haben, wir dazu „Halbstarke“ gesagt, und wir haben es 
ja auch erleben müssen, daß Halbstarke schon den 
Sportpalast demoliert hatten. 
Nun finde ich es, Herr Senator für Sicherheit und 
Ordnung und Herr Bürgermeister, nicht gut, so zu 
disponieren, daß man sich auf Imponderabilien verläßt, 
nämlich auf eventuellen Regen. Es war ja nun auch mal 
schönes Wetter, und dann hätten Sie sich die Wetter 
berichte ansehen sollen 
(erneuter Zuruf der Abg. Frau Kay) 
— sehr schön, Frau Kay, ja — und feststellen können, 
daß voraussichtliches gutes Wetter herrschen würde. Der 
Rückzug im Fernsehen, den Sie da angetreten haben, 
und den Sie heute auch vor dem Plenum angetreten 
habend dahin gehend, daß Sie nicht Kommandeur der 
Schutzpolizei sind, unterliegt ja einem Widerspruch, 
den Sie heute hier offenbart haben. Denn Sie haben 
gesagt, Sie haben den Einsatzbefehl der Polizei gesehen 
und gebilligt. Da können Sie heute nicht sagen: „Ja, 
ich bin ja nicht gelernter Polizeimann“, und sich dann 
auf den Kommandeur der Schutzpolizei zurückziehen. 
Das ist ein Widerspruch in sich. 
(Zurufe.) 
Wenn Sie den Einsatzbefehl gesehen, geprüft und ge 
billigt haben, dann tragen Sie auch die Verantwortung 
für diesen Einsatzbefehl. 
(Abg. Büsch: Das hat er ja auch gesagt! Wenn Sie 
doch zuhören wollten, Herr Waltzog!) 
Dafür sind Sie Senator für Sicherheit und Ordnung. 
(Weitere lebhafte Zurufe von der SPD.) 
Die weiteren Fragen sind; Hat das Kommando der 
Schutzpolizei oder haben die zuständigen Polizei 
beamten vor der Veranstaltung gewarnt, oder haben 
sie nur gesagt: wir wollen sie abschützen? Und hat die 
Polizei auf Grund der vorliegenden Erfahrung aus den 
anderen Städten gemeint mit diesem Einsatz auszu 
kommen? Ich habe mit Befriedigung zur Kenntnis ge 
nommen, Herr Senator für Sicherheit und Ordnung, 
daß Sie, wenn Sie selbst die Kommandogewalt am Orte 
gehabt hätten, schärfer und schneller vorgegangen 
wären. Das hätte aber 1 wohl auch die Polizei tun 
müssen, und das hätte wahrscheinlich auch in dem von 
Ihnen gebilligten Einsatzbefehl zum Ausdruck kommen 
müssen. Die Möglichkeit, eine solche Veranstaltung zu 
verbieten — das wissen Sie auch, obwohl Sie, wie Sie 
selbst sagen, nicht gelernter Polizeimann sind —, gibt 
Ihnen ja das Polizeiverwaltungsgesetz § 14. 
(Zurufe von der SPD.) 
Es wird ja wahrscheinlich in der nächsten Zeit dazu 
kommen, daß, wenn solche Großveranstaltungen in Aus 
sicht genommen sind, ernsthaft zu prüfen ist, ob sie 
gestattet werden oder nicht, wobei ich ausdrücklich 
den Ausführungen von Ihnen, Herr Senator, und von 
Ihnen, Herr Senator, zustimme, daß man das Kind nicht 
mit dem Bade ausschütten soll, 
(lebhafte Zurufe von der SPD; Na also, Herr 
Waltzog! — Was wollen Sie denn?) 
— das habe ich ja am Anfang gleich gesagt, Frau Kay, 
was regen Sie sich denn auf? —, daß man das Kind 
nicht mit dem Bade ausschütten soll, daß man aber aus 
Erfahrungen, die woanders gesammelt worden sind, 
lernen soll und daß man bei Voraussicht derartiger 
Ausschreitungen von vornherein andere Mittel planen 
und einsetzen muß. Die Schadensersatzpflicht scheint ja 
nach den Ausführungen des Herrn Senators für Jugend 
geklärt zu sein und keine Schwierigkeiten zu bereiten. 
Ich meine aber trotzdem, daß der Herr Senator für 
Sicherheit und Ordnung hier seinen Obliegenheiten 
nicht in vollem Umfange nachgekommen ist. 
(Beifall bei der CDU.) 
Präsident Bach: Das Wort hat Herr Abgeordneter 
Dach. 
Dach (CDU): Herr Präsident! Meine sehr verehrten 
Damen und Heren! Ich kann mich nach den Ausführun 
gen meines Vorredners ganz kurz fassen. Ich habe nur 
eine Bemerkung und zwei Anregungen zu geben. 
Die Bemerkung: Ich finde es nicht richtig, ja nahezu 
an der Sache vorbeigehend, wenn hier ein Schuldiger 
gesucht wird, alles auf eine bestimmte Presse abzuschie 
ben. Was heißt eigentlich; die Presse hat aufgeheizt? 
Sie haben es alle gelesen, Sie haben es alle registriert. 
Ich bin dem Herrn Senator für Jugend und Sport dank 
bar, daß er für die Jugend gesprochen hat. Einer meiner 
Söhne hat sein Taschengeld für Wochen im voraus 
erbeten, hat daran teilgenommen, war glücklich, kam 
nach Hause und war zufrieden, hat sich wohlgefühlt, 
obgleich ich die Musik auch nicht verstehe. Aber eine 
Situation, wo es keine Schuldigen gibt, ist ganz selten. 
Deswegen nur zwei Anregungen. Wir kennen die heil 
same Wirkung der Lehren von Kneipp. Das Wasser ist 
sehr gut, wenn es richtig angewandt wird. Ich verstehe 
nicht, warum nicht mit einigen Wasserwerfern diesen 
Jugendlichen, die ja nur einen Bruchteil der Vernünfti 
gen darstellten, dort in der Waldbühne einiges auf 
geweicht wurde. Sie wären wahrscheinlich genau so ver 
nünftig geworden, wie die vernünftig werden würden, 
die am Kurfürstendamm gammeln und sich nicht wa 
schen. Ich bin also der Ansicht, daß es Möglichkeiten 
gegeben hätte. 
Und die zweite Anregung oder mehr Frage an den 
Herrn Senator für Justiz, der dankenswerterweise noch 
hier ist: Es sind ja eine ganze Reihe von sogenannten 
Jugendlichen, von Radaubrüdern auf frischer Tat fest 
genommen und zumindest vorübergehend festgehalten 
worden. Die Namen stehen fest. Wir sprechen von einem 
Schaden von 2- bis 300 000 Mark, und der Herr Senator 
für Jugend und Sport verkündet triumphierend, wir 
brauchten es nicht zu zahlen, das zahle ja der Ver 
anstalter. Ich wäre sehr dafür, daß die festgenommenen 
Rowdies, die festgenommenen jungen Banditen heran 
genommen werden, auch materiell, damit sie für die 
Zukunft daran denken, daß Bänke zum Sitzen und nicht 
zum Kaputtschlagen sind, daß hier einige Exempel 
statuiert werden, damit die anderen Jugendlichen nicht 
in die Verlegenheit kommen, die der Herr Senator für 
Sicherheit und Ordnung angekündigt hat,' in Zukunft 
nicht in eine solche Veranstaltung zu gehen. Dann 
wären 90 % bestraft, weil einige Rowdies Bänke zer 
schlagen. Ich wäre dankbar, wenn das berücksichtigt 
würde. 
(Beifall bei der CDU.) 
Präsident Bach: Das Wort hat Herr Abgeordneter 
Büsch. 
Büsch (SPD): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Wenn der Herr Kollege Waltzog die edle Kunst 
gelernt hätte, zuzuhören, dann wären wir schon zu 
Hause. 
(Beifall bei der SPD.) 
Denn er hat an und für sich überlaupt neben der 
Sache gesprochen. 
(Zurufe.) 
Wenn er den Ausführungen des Herrn Senators zu 
gehört hätte, dann hätte er gehört, daß er hier erklärt 
hat, daß er als Senator die Verantwortung vor dem 
Haus übernimmt. Also war eine Polemik dagegen völlig 
überflüssig. 
(Abg. Dr. Waltzog: Vor dem Fernsehen hat er es 
auf den Kommandeur abgeschoben!) 
— Das Fernsehen, Herr Waltzog, haben Sie allein 
nicht gehört, sondern auch ich. Nun können Sie irren, 
ich kann irren, wir können gemeinsam irren und auch 
gegeneinander irren. Jedenfalls hatte ich den Eindruck,
	        

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