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Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1911 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1911 (Public Domain)

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Architektenverein zu Berlin
Preußen. Technische Bau-Deputation
Titel:
Zeitschrift für Bauwesen / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Unterreihe:
Atlas
Erschienen:
Berlin: Ernst 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Erscheinungsverlauf:
1.1851 - 70.1920
Fußnote:
Berlin, Ernst & Korn, anfangs
ZDB-ID:
2424542-2 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1909
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-91460
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst

Abbildung

Titel:
Bl. 18

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  • Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain)
  • Ausgabe 1911 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Text
  • Index

Volltext

11. Organisation und allgemeine Angelegen 
heiten der Verwaltung. 
1. DaS Magistratskollegium. 
In 62 Sitzungen des Kollegiums im Berichtsjahre kamen 3 452 Vorlagen zur Er 
örterung. 
Personalia: Dem Sladtrat Meyer wurde das Erinnerungszeichen für Verdienste 
um das Feuerlöschwesen und dem Stadtrat Dr. de G ruht er der Rote Adlerorden 
4. Klasse verliehen. 
Als Ersatz für den zum besoldeten Stadtrat gewählten Sanitätsrat Dr. Gott- 
stein wählte die Sladtverordnerenversammlung am 29. März 1911 den Stadtverordneten 
Dr. med. Paul Nöthig zum unbesoldeten Stadtrat für den Rest der Wahlzcit bis 
31. Dezember 1914. Der Gewählte wurde nach erfolgter Bestätigung in d>cr Stadtver 
ordnetensitzung am 24. Mai 1911 durch den Oberbürgermeister mit folgender Ansprache 
in sein Amt eingeführt: 
Mein sehr geehrter Herr Dr. Nöthig! Ihre Wahl zum unbesoldeten Mitglied des Magi 
strats der Stadt Eharlottenburg ist durch den Herr» Regierungspräsidenten bestätigt worden. Es liegt 
mir nunmehr ob, Sic in^Jhr neues Amt als Mitglied des Charlottenburger Magistrats cinzussihren. 
Den Bcamtencid haben Sic bisher nicht geleistet; ich habe Ihnen diesen also abzunehmen. 
Sie haben, mein sehr geehrter Herr Dr. Nöthig, schon seit einer längeren Reihe von Jahren 
teilgenommen und mitgearbeitet an den Vcrwaltungsgeschäftcn unserer Stadt in Ihrer Eigcnschast 
als Stadtverordneter. Während dieser Zeit haben Sie Gelegenheit gehabt, uns, die Mitglieder des 
Magistrats, kennen zu lernen, und wir haben Gelegenheit gehabt, Sic kennen zu lernen. 
Ich kann versichern, daß die stets sachliche und stets vorurteilsfreie Art, in der Sie 
an die Dinge herantreten und Ihr Urteil finden, schon seit langer Zeit das Vertrauen 
des Magistrats und aller seiner Mitglieder zu Ihnen hervorgerufen hat, so daß wir Sie heute mit 
großer Freude als unser Mitglied, das uns die Stadtverordnetenversammlung aus ihrem Vertrauen 
gegeben hat, begrüßen. Wir erwarten von Ihrer Mitarbeit eine Bereicherung unserer Beratungen, und 
wir sind überzeugt, daß, wie Ihre Tätigkeit in dem Kreise der Stadtverordneten bisher unserer Stadt 
von Segen gewesen ist, Ihre Tätigkeit im Magistrat denselben Erfolg haben wird. Wir wünschen und 
hoffen, daß Sie sich in unseren Reihen so wohl fühlen mögen, wie wir Sie mit Freude begrüßen. 
Indem ich Ihnen die Bestätigung für Ihr neues Amt überreiche, heiße ich Sic herzlich in 
unserer Mitte willkommen. 
Den Willkommensgruß der Sladtverordnetenversammlung entbot der Vorsteher 
Kaufmann mit nachstehenden Worten: 
Sehr verehrter Herr Dr. Nöthig! Ihr Eintritt in den Magistrat gehört zu den Ereignissen, 
denen man mit einem lachenden und einem weinenden Auge gegenübersteht. Wir haben uns gefreut, 
daß Sie in den Magistrat eintreten. Andererseits hat es uns mit tiefem Schmerz erfüllt, Sie bei 
dieser Gelegenheit aus unserer Mitte scheiden zu sehen. Die schon vom Herrn Oberbürgermeister bcr- 
vorgchobenen Eigenschaften, Ihre Objektivität, Ihre Ruhe in der Beurteilung der Sache, Ihr Be 
streben, Schwierigkeiten, die sich auftürmen, ausgleichend zu beseitigen, haben Sie uns allen wert 
gemacht, und ein inniges Freundschaftsband, darf ich sagen, hat Sic mit sämtlichen Kollegen dieser Ver 
sammlung verbunden. Wenn wir Sie mit diesen Eigenschaften nun scheiden sehen müssen aus unserm 
Kreise, so tröstet uns der Umstand, daß alle diese Eigenschaften dem Magistrat nun zustatten kommen 
und Sie ferner im Magistrat zum Wähle unserer Stadt wirken werden. In diesem Sinne heiße ich 
Sie namens der Stadtverordnetenversammlung in Ihrer neuen Stellung herzlich willkommen. 
Auf die Begrüßungen antwortete sodann Stadtrat Dr Nöthig: 
Hochgeehrter Herr Oberbürgermeister! Hochgeehrter Herr Stadtverordnetenvorstehcr! Für 
die überaus freundlichen Worte, die Sie beide soeben an mich gerichtet haben, sage ich Ihnen meinen 
wärinsten Dank. Wenn cs mir wirklich vergönnt gewesen ist, durch meine bisherige kommunalpoli- 
tischc Tätigkeit Ersprießliches für unsere Stadt zu schaffen, so ist das weniger meiner eigenen Wirk 
samkeit als der sachverständigen Zusammenarbeit der beiden städtischen Körperschaften zu verdanken 
gewesen. Das ist ja meines Erachtens das Bedeutsame und unvergänglich Gute der einst nach ernster 
Zeit in unserem Vatcrlande geschaffenen Neuordnung der bürgerlichen Tätigkeit, daß die in unserem 
Volke schlummernden tüchtigen Kräfte zu gemeinsamer Arbeit am gemeinsamen Wohle aufgerufen 
wurden. Und so bin auch ich nur ein einfaches Glied gewesen eines vorwärts strebenden arbeitsamen 
Gemeinwesens und werde es bleiben. Tie Erfahrungen der vergangenen Jahre und nicht zuletzt auch 
die soeben gehörten überaus freundlichen Worte, Herr Oberbürgermeister, geben mir die begründete 
Hoffnung, daß ich auch in meinem neuen Wirkungskreise werde tätig sein können zum Wohle unserer 
schönen Stadt und ihrer Bürger. An mir soll es dabei gewiß nicht fehlen. Diese Versicherung, so wie 
bisher auch in Zukunft ehrlich mitarbeiten zu wollen an einem gesunden Fortschritt unserer Stadt 
auf sozialem, hygienischem und wirtschaftlichem Gebiete, diese Versicherung ist, meine ich, zugleich der 
beste Dank für das Vertrauen, das Sic, meine verehrten Herren Stadtverordneten, mir durch Ihre 
Wahl bewiesen haben. 
Mit dem 31. Dezember 1911 lief die Wahlzeit der unbesoldeten Stadträte Stadt 
ältester Stendel, Moll, Dr. Schmitt, Stadtältcster Dr Jasfö, Mittag, Ring, Dr. de Gruyter
	        

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