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Das steinerne Berlin / Hegemann, Werner (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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Rechte vorbehalten - Wahrnehmung der Rechte durch die VG Wort (§ 51 VGG)

Bibliografische Daten

fullscreen: Das steinerne Berlin / Hegemann, Werner (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Architektenverein zu Berlin
Preußen. Technische Bau-Deputation
Titel:
Zeitschrift für Bauwesen / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Unterreihe:
Atlas
Erschienen:
Berlin: Ernst 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Erscheinungsverlauf:
1.1851 - 70.1920
Fußnote:
Berlin, Ernst & Korn, anfangs
ZDB-ID:
2424542-2 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1874
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-88276
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst

Abbildung

Titel:
Bl. 65

Schnellzugriff

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  • Das steinerne Berlin / Hegemann, Werner (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))
  • Einband
  • Fotografie: Brandenburger Tor. Stadtseite
  • Titelblatt
  • Widmung
  • Fotografie: Denkmal Friedrichs II.
  • Fotografie: Vom Reichstag (links unten) bis zum Rathaus (rechts oben)
  • I. Die alte und die neue Reichshauptstadt
  • II. "Die Stimme Gottes" in Berlin
  • Fotografie: Küche einer typischen Berliner Einzimmerwohnung der Vorkriegszeit ; Eingang zu einer Berliner Kellerwohnung der Vorkriegszeit
  • Abbildung: Wohnverhältnisse europäischer Großstädte vor dem Kriege
  • III. Von der Gründung Berlins bis zum Verluste seiner Freiheit
  • Fotografie: Berlin-Cölln (Luftbild)
  • Karte: Der älteste Plan von Berlin-Cölln / Memhardt, Johann Gregor
  • Abbildung: Berlin um 1650, gesehen vom heutigen "Kastanienwäldchen" hinter der Universität
  • Abbildung: Berlin beim Tode des Großen Kurfürsten (1688) (Ill.: Schultz, Johann Bernhard)
  • Abbildung: Verkleinerter Ausschnitt aus dem Bilde Berlins, gezeichnet 1688 (Ill.: Schultz, Johann Bernhard)
  • IV. Von der Ankunft der Hohenzollern bis zum Dreißigjährigen Kriege
  • Fotografie: "Krögel", älteste Häuser Berlins
  • Fotografie: Sechs Vorgänger des Schlüterschen "Großen Kurfürsten"
  • V. Der Dreißigjährige Krieg in Berlin
  • VI. Der "Große" Kurfürst macht Berlin zu einer Festung Frankreichs
  • Fotografie: Schlüter's "Großer Kurfürst" von Westen gesehen
  • Fotografie: Schlüter's "Großer Kurfürst"
  • VII. Einquartierung für die Berliner und Privilegien für Ausländer
  • Fotografie: Schlüter's Friedrich I.
  • Abbildung: Die fünf Städte. Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt. Medaille aus dem Jahre 1700 ; Das Berliner Schloß in der von Andreas Schlüter geplanten Form. Medaille aus dem Jahre 1704
  • Fotografie: Bronze-Denkmal des Kurfürsten Johann im Dom ; Bronze-Prachtsarg der Königin Sophie Charlotte im Dom
  • Abbildung: Idealentwurf für einen Platz vor dem Schloß (rechts)
  • VIII. Berlin wird königliche Residenz
  • Fotografie: Der Prunkhelm des sterbenden Kriegers
  • IX. Friedrichstadt, Dreifelderwirtschaft, Bodenreform und Groß-Berlin
  • Fotografie: Schlüter's Schloßhof
  • Abbildung: Querschnitt durch Bernini's Louvre-Entwurf
  • Fotografie: Palazzo Madama, Rom ; Schloß und Kurfürstenbrücke (vor dem Umbau)
  • X. Schlüter's Triumph als Berliner Bildhauer
  • Fotografie: Schlüter's Medusa auf der Rückseite des Zeughauses
  • Fotografie: Das Berliner Zeughaus
  • Abbildung: Die "Louvre-Kolonnade" ; Der nichtausgeführte Pariser Louvre-Entwurf
  • XI. Schlüter's Niederlage als Berliner Baumeister
  • Abbildung: Berliner Bau-Tragödien
  • Fotografie: Beispiele barock verschnörkelter Bildhauerei. Schwerin und Prinz Eugen
  • Fotografie: Schlüter's "Landhaus Kamecke" in der Dorotheenstraße, 1712
  • Karte: Berlin unter dem Soldatenkönig
  • XII. Der "Soldatenkönig" als Berliner Oberbürgermeister
  • Abbildung: Berlin-Alliance-Platz
  • Fotografie: Kaiser-Wilhelm-Denkmal, Schloß, Dom, Börse, Altes Museum, National-Galerie
  • Abbildung: Passage du Château à la Ville neuve ; Vue de la Place de l'Opéra
  • Karte: Der große Schmettausche Plan von etwa 1748
  • Fotografie: Gendarmenmarkt von Nordwesten gesehen
  • Abbildung: Vorschlag zum Verbergen der zwitterhaft wirkenden Anbauten an die Dome des Gendarmenmarktes ; Vorschlag zur einheitlichen Zusammenfassung des Gendarmenmarktes
  • XIII. Friedrich der "Große" bringt Militär- und Miet-Kasernen nach Berlin
  • Fotografie: Mittelbau der Spittelkolonnaden
  • Fotografie: Berliner Kunstpflege. Die Spittelkolonnaden als Rahmen für Litfaßsäulen
  • XIV. Friedrich der "Große" begründet den Berliner Bodenwucher
  • Abbildung: Unter den Linden
  • Karte: Berlin 1772
  • XV. Friedrich der "Große" baut Paläste
  • XVI. Das Friedrichs-Forum und die Tragödie Knobelsdorff's
  • Fotografie: Die Hedwigskirche an der Südostecke des Friedrichs-Forums ; Die Hedwigskirche 1926
  • Fotografie: Das Friedrichs-Forum
  • Abbildung: Skizze vom Friedrichsforum
  • Abbildung: Vorschlag zur Rettung des Knobelsdorffschen Opernhauses
  • XVII. Hof der Universität, Neue Bibliothek, Unter den Linden, Friedrichs II. Kolonnaden und Gendarmenmarkt
  • Abbildung: Das Berliner Opernhaus
  • Fotografie: Der Opernplatz vor seiner Säuberung ; Das Opernhaus während seiner Verschandelung (1925)
  • Fotografie: Eingang zur Leipziger Straße ; Die neue Bibliothek
  • Fotografie: Brandenburger Tor. Stadtseite
  • Fotografie: Ein Stück der Säulenhalle des Alten Museums
  • XVIII. Friderizianische und Wilhelminische Denkmäler
  • Fotografie: Pariser Platz
    Fotografie: Pariser Platz
  • Karte: Berlin nebst den umliegenden Gegenden 1798
  • Abbildung: Entwurf zum Friedrich-Denkmal auf dem Leipziger Platz ; Entwurf zum Denkmal Friedrichs des Großen
  • Abbildung: Friedrich Gilly, 1793. Entwurf zum Denkmal Friedrichs des Großen
  • Abbildung: Zwei Entwürfe Schinkels für ein Denkmal Friedrichs des Großen als Rosselenker
  • Abbildung: Zwei weitere Entwürfe für ein Denkmal Friedrichs des Großen
  • Fotografie: Handtuchförmige Kammer
  • XIX. Schinkel's Romantik und unsere Neueste Baukunst
  • Fotografie: Schadow's Königin Luise und ihre Schwester, 1795
  • Fotografie: "Nationaldenkmal Kaiser Wilhelms des Großen"
  • Abbildung: Schinkel's Entwurf für das Landhaus des Prinzen Wilhelm ; Schinkel's Entwurf für eine Bibliothek
  • Abbildung: Der Große Stern im Tiergarten
  • Fotografie: Der Große Stern im Tiergarten
  • XX. Stein's Städteordnung macht in Berlin Fiasko
  • Abbildung: Schinkel's Entwurf zu einem Kaufhaus an Stelle der heutigen neuen Bibliothek
  • Fotografie: Schinkel's Kavalierhaus im Park des Charlottenburger Schlosses
  • Fotografie: Der Potsdamer Platz ; Preisgekrönter Entwurf für die Neugestaltung des Alexander-Platzes 1928
  • Abbildung: Vorschlag zur Neugestaltung des Potsdamer Platzes
  • XXI. "Hitzige Feindschaft gegen alle Forderungen der neuen Zeit"
  • Karte: Berlin im Jahre 1824
  • Karten: Beschränkung des Berliner Weichbildes durch die Städteordnung ; Plan des Polizei-Präsidenten (1862). Mietskasernen für 4000000 Berliner
  • XXII. Berliner Wohnungsreformer von 1850-60 V. A. Huber, Prinz Wilhelm, C. W. Hoffmann
  • Fotografie: Siedlungen der "Gehag" ; Richard-Platz in Neukölln
  • Fotografie: Eine Berliner Mietkaserne mit ihren drei Hinterhöfen. Straßenansicht ; Erster Hof ; Zweiter Hof ; Dritter Hof
  • XXIII. Der Straßenplan von 1858-62. Die Polizei verordnet Mietkasernen für vier Millionen Berliner
  • Fotografie: Kleinhäuser in Frohnau und am Kalksee Rüdersdorf
  • Fotografie: Neuzeitliche Wohnhausgruppe ; Mietkasernenbebauung des Tempelhofer Feldes
  • Fotografie: Schöneberg, Prager Platz, Motzstraße 1900-1910 ; Neuzeitlicher Wohnungsbau
  • Fotografie: Die Gartenstadt auf dem Tempelhofer Felde ; Luftbild der Mietkasernenbebauung des Tempelhofer Feldes aus der Zeit vor dem Kriege
  • XXIV. Folgen, Kritik und Verteidigung des polizeilichen Planes von 1858-62
  • Fotografie: Friedrichstadt
  • Abbildung: Schema der besten Belichtbarkeit und höchsten Ausnutzbarkeit eines Geschäftsviertels
  • Fotografie: Die riesigen Flächen des Anhalter und Potsdamer Bahnhofs
  • Abbildung: "Verkehrsspinnen" von London (links) und Berlin (rechts), 1910
  • XXV. Julius Faucher und die Berliner Volkszählung von 1861
  • XXVI. Der Fünf-Milliarden-Schwindel und die Berliner Bau- und Bodenspekulation
  • XXVII. Die verantwortungslosen "höheren Stände". Treitschke, Schmoller / Gräfin Dohna: Der grüne Gürtel der Großstadt
  • XXVIII. Bismarck als Berliner und als Gegner unserer Hauszinssteuer
  • Abbildung: Übersichtsplan der Berliner Fern- und Vorortbahnen, 1928 ; Berlins Schnellbahnnetz
  • XXIX. Verkehrsanlagen in London, New York, Paris und die fehlende Schnellbahn-Milliarde Berlins
  • XXX. Berlins Freiflächen, Bodenwucher und Bodenpolitik
  • Tabelle: "Die Wohnweise der Völker in der Gegenwart"
  • Abbildung: Das kleine Groß Berlin
  • Abbildung: Bestehende Interessengebiete der Stadt Berlin außerhalb der Weichbildgrenze
  • Schluss. Die "freie und Reichsstadt" der Zukunft
  • Abbildung: Instanzenweg eines Baugesuches in Berlin ; Aktenweg innerhalb eines Amtes
  • Abbildung: Der Reichsadler im Schutze der Berliner Bären. Das Wappen Berlins vor seiner Unterwerfung, 1448
  • Anmerkungen, Register, Bildverzeichnis und Inhaltsangabe
  • Das alte und das neue Wappen Berlins
  • Das Schicksal der Spittel-Kolonnaden
  • Index
  • Liste der Abbildungen
  • Inhaltsverzeichnis
  • Bibliographie
  • Errata
  • Städtebauliche Schriften desselben Verfassers
  • Impressum
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

zige, zur gesundheitlichen Benachteiligung. Die Züchtung von Kellerwoh- 
nungen im Landhaus ist Gipfelpunkt bürokratischer Unsinnigkeit.« 
Das unselige Bild der Berliner Landhaus-Vororte, wie es sich vielfach 
noch heute im alten Geiste weiterentwickelt, erklärt Muthesius weiter: »Zu- 
geschnitten auf die Bautätigkeit eines in Großstädten (mit Mietkasernen- 
bau) aufgeschossenen Unternehmertums, dem das Bauen gewissenloser Geld- 
erwerb ist, das so billig und schlecht konstruiert, als es nur eben möglich 
ist, und das für seine Handlungen infolge der eigentümlichen Praxis des 
Baustrohmannes nicht haftbar zu machen ist, bevormunden und komman- 
dieren unsere Baugesetze auch im Einzelhausbau den Bauherrn in einer 
Weise, als wäre er ein rückfälliger Bauschwindler... Die für die Villen- 
Vororte von Berlin erlassene Vorschrift, daß die Aufbauten an den Fron- 
ten (also hauptsächlich Giebel) nicht mehr als ein Drittel der Frontlänge 
des Hauses einnehmen dürfen, züchtet jene erbärmlichen kleinen Giebel- 
chen auf den viereckigen Mauerkästen, die zu den alltäglichsten, aber 
traurigsten Eigentümlichkeiten des deutschen Vororthauses geworden sind. 
Für das Bild unserer Villen-Vororte wirkt auch höchst verhängnisvoll die 
Vorschrift der Bauwiche.« Diese Vorschrift zwingt dazu, die Häuser durch 
offene Zwischenräume (Bauwich) zu trennen, was dem Verbote von Reihen- 
häusern gleichkommt und also das unmöglich macht, was Schinkel in 
London jährlich zehntausendweise erstehen sah: »Drei und vier Fenster 
breite, aneinandergeschobene Privatwohnungen« (vgl. oben S. 257). Mu- 
thesius fährt fort: »Unter gewissen Verhältnissen, das heißt für größere 
Häuser wird man gewiß nichts dagegen einzuwenden haben, daß jedes 
Haus einen eigenen Baublock bilden soll. Wenn es sich aber um klein- 
bürgerliche Häuschen handelt, die auf winzigen Bauplätzen von ı8 bis 
20 Meter Straßenseite stehen, so wird die Vorschrift des Bauwiches zu 
einer Lächerlichkeit... In konstruktiver Beziehung ist die 38 cm starke 
balkentragende Wand eine Materialverschwendung, die niemand Nutzen 
bringt... Mit der Entlastung von Mauerbögen durch eiserne Träger wird 
ein wahrer Unfug getrieben. Aber es ist erlaubt, daß man Klosettraum 
und Speisekammer, durch eine dünne Drahtputzwand getrennt, zu einem 
Raum vereinigt (in Berlin und den Vororten —so schauderhaft es auszuden- 
ken ist — die typische Anordnung).« Und hier sind es nicht die besitzenden 
Klassen, die Bewohner der »deutschen Villa« allein, die zu leiden hatten und 
vielfach auch heute noch leiden müssen, sondern, wie Muthesius an anderer 
Stelle ausführte, durch die übertriebenen hygienischen Vorschriften blieben 
z89
	        

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