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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1956, II. Wahlperiode, Band II, 27.-50. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1956, II. Wahlperiode, Band II, 27.-50. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Architektenverein zu Berlin
Preußen. Technische Bau-Deputation
Titel:
Zeitschrift für Bauwesen / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Unterreihe:
Atlas
Erschienen:
Berlin: Ernst 1920
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Erscheinungsverlauf:
1.1851 - 70.1920
Fußnote:
Berlin, Ernst & Korn, anfangs
ZDB-ID:
2424542-2 ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1862
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-87422
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst

Abbildung

Titel:
Bl. 11

Schnellzugriff

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1956, II. Wahlperiode, Band II, 27.-50. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1(27), 12. Januar 1956
  • Nr. 2(28), 2. Februar 1956
  • Nr. 3(29), 16. Februar 1956
  • Nr. 4(30), 2. März 1956
  • Nr. 5(31), 15. März 1956
  • Nr. 6(32), 5. April 1956
  • Nr. 7(33), 17. April 1956
  • Nr. 8(34), 3. Mai 1956
  • Nr. 9(35), 17. Mai 1956
  • Nr. 10(36), 24. Mai 1956
  • Nr. 11(37), 7. Juni 1956
  • Nr. 12(38), 15. Juni 1956
  • Nr. 13(39), 16. Juni 1956
  • Nr. 14(40), 5. Juli 1956
  • Nr. 15(41), 6. September 1956
  • Nr. 16(42), 20. September 1956
  • Nr. 17(43), 1. Oktober 1956
  • Nr. 18(44), 4. Oktober 1956
  • Nr. 19(45), 19. Oktober 1956
  • Nr. 20(46), 30. Oktober 1956
  • Nr. 21(47), 2. November 1956
  • Nr. 22(48), 15. November 1956
  • Nr. 23(49), 26. November 1956
  • Nr. 24(50), 13. Dezember 1956

Volltext

526 
46. Sitzung vom 1. Oktober 1956 
Brandt 
die Senatsvorlage über Ihr, wie wir hoffen, künftiges 
Institut auf der Tagesordnung unseres Abgeordneten 
hauses steht. Sie haben sich dankenswerterweise bereit 
erklärt, Fragen, die den Aufbau der Kernforschung in 
Berlin betreffen, zu beantworten. 
Herr Professor Strassmann hat uns zu unserem und 
seinem eigenen Bedauern mitteilen müssen, aus zwin 
genden Gründen nicht an unserer heutigen Sitzung teil 
nehmen zu können. Sein Beitrag wird durch Dr. Gerhard 
Schmidt verlesen werden, einen früheren Schüler von 
Otto Hahn und Lise Meitne», 
Mein Gruß gilt weiter dem Herrn Bundesminister 
für Atomfragen. Herr Minister Strauß! Die Berliner 
Vertreter, die mit Ihnen zu verhandeln hatten, haben 
uns über Ihr großes Verständnis berichtet und über 
Ihre Bereitschaft, über die Bereitstellung des Reaktors 
hinaus den Ausbau der an unseren beiden Universitäten 
vorhandenen Einrichtungen für die Zwecke der Atom 
forschung im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu fördern. 
Wir hoffen auf weitere gute Zusammenarbeit. 
(Lebhafter Beifall.) 
Ich begrüße die große Zahl unserer übrigen Gäste, 
an der Spitze die Herren Kommandanten des britischen 
und französischen Sektors und die Herren Vertreter des 
amerikanischen Kommandanten. Ich begrüße die Mag 
nifizenzen Paulsen und Dübbers und zahlreiche Pro 
fessoren unserer beiden Universitäten, Mitglieder der 
Max-Planck-Gesellschaft, Mitglieder der deutschen 
Atom-Kommission und der Atom-Kommission des Ber 
liner Senats und nicht zuletzt die Mitglieder de« Vor 
standes der Interparlamentarischen Arbeitsgemein 
schaft, die Bundestagsabgeordneten von Buchka, Ruhnke 
und Wolff. über die Tätigkeit dieser Arbeitsgemein 
schaft wird der Kollege Dr. Wissell gleich, bevor wir in 
die Tagesordnung eintreten, noch einige Worte sagen. 
Meine Damen und Herren! Man mag es als ungewöhn 
lich bezeichnen, daß wir eine fachliche Belehrung, wie 
sie normalerweise in parlamentarischen Ausschüssen 
entgegengenommen wird, diesmal in eine Plenarsitzung 
verlegt haben. Man mag sich außerdem darüber wun 
dern, daß eine so große Zahl von Wissenschaftlern als 
Referenten und als Zuhörer den Weg ins Abgeordneten 
haus gefunden hat. Zum ersteren lassen Sie mich sagen, 
daß die Besonderheit des Themas den besonderen Rah 
men dieser, wenn man so will, Ausschußberatung im 
Plenum durchaus rechtfertigt. Wir unterstreichen damit 
absichtlich die große Bedeutung, die wir allen Be 
mühungen zuzuwenden haben, die mit der Nutzung der 
Kernenergie für friedliche Zwecke Zusammenhängen. 
Zum andern bin ich offen genug, einzugestehen, daß 
wir auf diesem Gebiet wie auf manchem anderen ohne 
Rat, ohne Belehrung durch die Wissenschaft nicht vor 
ankommen würden. Die Männer der Wissenschaft er 
kennen ihrerseits in zunehmendem Maße, wie sehr ihr 
Schaffen von politischen Entscheidungen abhängig ist. 
Es wäre vielleicht keine schlechte Sache, wenn wir diese 
Sitzung unter das Motto vom „Bündnis zwischen Wissen 
schaft und Politik“ stellen könnten in dem gemeinsamen 
Bestreben, die Leistungen des Geistes und der Technik 
nicht in den Dienst der Zerstörung stellen zu lassen, 
sondern sie der Menschheit dienstbar zu machen. 
Bevor wir in die Tagesordnung eintreten, darf ich 
Herrn Abgeordneten Dr. Wissell als dem Vertreter der 
Interparlamentarischen Arbeitsgemeinschaft das Wort 
geben. 
Dr. Wissell (SPD): Herr Präsident, verehrte Gäste! 
Meine Damen und Herren! Die Vorbereitung und das 
Zustandekommen der heutigen Sondersitzung hat die 
Unterstützung aller Fraktionen dieses Hauses gefunden. 
Dafür möchte ich im Namen der Mitglieder der Inter 
parlamentarischen Arbeitsgemeinschaft danken, die es 
sich ja entsprechend den Zielen dieser Arbeitsgemein 
schaft zur Aufgabe gemacht hat, nicht nur im Bundes 
tag, sondern auch in den Länderparlamenten ihren Kol 
legen die technischen und wirtschaftlichen Probleme 
und Entwicklungen näherzubringen, die in immer 
stärkerem Maße unsere Umwelt- und Lebensbedingun 
gen verändern und beeinflussen. Nicht immer zum 
Guten beeinflussen, und deshalb sehen wir es als unsere 
Aufgabe an, diese Dinge rechtzeitig zu untersuchen, 
rechtzeitig auf Gefahren aufmerksam zu machen und 
im Interesse der Allgemeinheit Vorarbeiten für die Par 
lamente zu leisten. 
Die Interparlamentarische Arbeitsgemeinschaft kann 
beispielsweise darauf hinweisen, daß sie in entschei 
dender Weise Maßnahmen gefördert hat, die dem Land 
schaftsschutz unserer Wasserwirtschaft, dem Schutze 
unserer Küsten, Seen und Flüsse und der Reinhaltung 
der Luft dienen, — Aufgaben und Probleme also, die 
bei der steigenden Industrialisierung unseres Landes 
lebenswichtig sind oder werden. Auch hier gilt der Satz, 
daß Vorbeugen besser ist als eine späte und schlechte 
Heilung. 
Auch die Themen der heutigen Sondersitzung führen 
in die gleiche Richtung, allerdings mit dem großen 
Unterschied, daß hier eine umwälzende Entwicklung 
angesprochen wird, die alle Gebiete unseres Lebens in 
Zukunft beeinflussen wird. Die Arbeitsgemeinschaft hat 
sich deshalb bereits frühzeitig auch mit diesen Dingen 
beschäftigt, und sie war die erste Institution in Deutsch 
land, die den Entwurf eines Atomenergiegesetzes in 
Angriff genommen hat. Erst von diesem Zeitpunkt ist 
dann die Entwicklung auf dem Gebiete der Förderung 
der friedlichen Nutzung der Kernenergie in Deutschland 
vorangegangen. Das Atomministerium wurde gebildet, 
die Deutsche Atomkommission wurde berufen, ein Atom 
forschungsprogramm wurde aufgestellt, die einschlägige 
Gesetzgebung wurde vorangetrieben. Auf den deutschen 
Hochschulen und Universitäten wurden die einschlägigen 
Gebiete besonders und bevorzugt behandelt. Schließlich 
wurden in verschiedenen Teilen unserer Bundesrepublik 
Atominstitute gegründet und Forschungs- und Lehr 
reaktoren geplant und in Auftrag gegeben. 
Auch Berlin hat sich mit der Planung eines Atom 
institutes in diesen Kreis der Entwicklung eingeschaltet. 
Wir begrüßen es daher, Herr Regierender Bürgermeister, 
daß heute unter Punkt 1 der Tagesordnung eine ent 
sprechende Vorlage unterbreitet wird, und es wird 
zweckmäßig sein bei ihrer Wichtigkeit und Besonder 
heit, sie auch in einem Sonderausschuß eingehend zu 
beraten, aber auch ohne Verzug. Denn ich glaube, wir 
haben auf diesem Gebiet keine Zeit zu verlieren. 
Ich darf unserer Freude Ausdruck geben, daß dieser 
Start zur Mitwirkung Berlins an der Kernforschung in 
Anwesenheit namhafter Vertreter der Atomwissenschaft 
unter Führung von Professor Hahn vollzogen wird. Ich 
glaube, Sie werden mit uns der Auffassung sein, daß 
Berlin als Hauptstadt Deutschlands, als ein Zentrum 
der wissenschaftlichen Lehre und Forschung, aber auch 
als Stadt der Elektrotechnik an dieser Entwicklung 
führend beteiligt sein muß. 
Leider ist Herr Professor Fritz Strassmann nicht 
anwesend. Ich weiß aber, daß er, wenn ihn nicht 
schwerwiegende Gründe fernhielten, heute die Sitzung 
wahrgenommen hätte. Wir werden trotzdem seine Rede 
hören. 
Um auch den dritten großen Namen zu nennen, darf 
ich sagen, daß mir aus einem privaten Schriftwechsel 
bekanntgeworden ist, daß auch Frau Professor Lise 
Meitner es begrüßt, daß Berlin mit dem Aufbau eines 
Atominstitutes wieder in eine Entwicklung eintritt, die 
einstmals von hier, von Berlin aus, ihren Anfang ge 
nommen hat. Ich glaube auch, daß die Namen der vor 
gesehenen Institutsleiter dafür bürgen, daß in Zusam 
menarbeit mit unseren Universitäten Berlin auch auf 
diesem Felde seine Aufgabe erfüllen wird. 
Unter diesen guten Vorzeichen möchte ich hoffen, 
daß durch die heutige Sondersitzung in Berlin ein An 
stoß, ein Antrieb gegeben wird, um die Entwicklung 
der friedlichen Nutzung der Kernenergie in Deutsch 
land voranzubringen. Persönlich möchte ich meinen, daß 
diese Entwicklung schnell kommt, schneller, als wir
	        

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