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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLVII.1897 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preußen / Technische Bau-Deputation
Architektenverein <Berlin>
Title:
Zeitschrift für Bauwesen / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Dates of Publication:
1.1851 - 73.1923; 78.1928 - 81.1931,März
Note:
1851-1852 darin enthalten: Verzeichnis der im Jahre ... im Preußischen Staate auf neue und eigenthümliche Vorrichtungen oder Verfahrungsweisen ertheilten Patente
1851-1857 darin enthalten: Verzeichnis der angestellten Baubeamten des Staats
1851-1854 darin enthalten: Verzeichnis derjenigen Baumeister des Preußischen Staats, welche nicht im Staatsdienste als Baubeamte angestellt sind
1858-1868 darin enthalten: Verzeichnis der im Staatsdienste angestellten Baubeamten
1869-1871 darin enthalten: Verzeichnis der angestellten preußischen Staats-Baubeamten
1872-1877 darin enthalten: Verzeichnis der im Preußischen Staate angestellten Baubeamten
1878-1918 darin enthalten: Verzeichnis der im Preußischen Staate und bei den Behörden des Deutschen Reiches angestellten Baubeamten
ZDB-ID:
2392653-3 ZDB
Succeeding Title:
Zeitschrift für Bauwesen. Ingenieurbauteil
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1897
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2010
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13632781
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
H. I-III

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XLVII.1897 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Full text

1 
2 
JAHRGANG XLVII. 
1897 
HEFT I BIS IIL 
Die neue psychiatrische und Nerven-Klinik der Universität Halle, 
(Mit Abbildungen auf Blatt 1 im Atlas.) 
Bei der Universität Halle war im Jahre 1885 die erste 
selbständige Irrenklinik in Prenfsen begründet, die zunächst 
nur über 40 Betten verfügte und vorläufig in zwei angemiethe- 
ten Privathäusern an der Magdeburgersfcraße, gegenüber den 
früher errichteten Universitätskliniken ein nothdürftiges Unter 
kommen gefunden hatte. Die Verhandlungen wegen angemesse 
ner Unterbringung der Klinik, die auch eine besondere Nerven- 
abtheilung erhalten sollte, führten 1888 zum Ankauf eines 
2,68 ha großen Bauplatzes, der in 15 Minuten von den übrigen 
Kliniken zu erreichen und nahe dem Yersucbsfelde des land 
wirtschaftlichen Instituts belegen war. Hier wurden vom 
August 1889 bis Mitte April 1891 die Neubauten der nun 
mehrigen psychiatrischen und Nerven-Klinik nach einem vom 
Direotor, Geheimen Medicinalrath Hitzig, aufgestellten und bei 
der Centralstelle geprüften Bauprograram errichtet. Nach letzte 
rem sollte die Klinik bei gleichem Verhältnis der Geschlechter 
90 Betten für Geisteskranke und 20 Betten für Nervenkranke, 
also im ganzen 110 Botten aufnehmen und die für die Poli 
klinik, den wissenschaftlichen Unterricht sowie für Verwaltung? - 
und Wirthsehaftszwecke erforderlichen Räume erhalten. 
Für die allgemeine Anordnung der Baulichkeiten wurde 
das Pavillonsystem zu Grunde gelegt. Zunächst der Strafse, 
wenn auch in angemessenem Abstande von ihr, erhebt sich 
das Hauptgebäude, welches die Poliklinik, die Geschäfts- und 
Unterrichtsräume enthält und nördlich und südlich durch kurze 
Verbindungsgänge mit den Baracken der Aufnahme- oder Ueber- 
wachungsstation zusammenhängt. In diesen auch für Nerven 
kranke bestimmten Baracken werden zunächst alle in die Klinik 
eingelieferten Geisteskranken untergebracht, die nicht offenbar 
als tobsüchtig oder als harmlos anzusehen sind. Oestlich von 
den Baracken folgen zu jeder Seite der Mittelachse des Haupt 
gebäudes die Villen für ruhige Geisteskranke, dahinter die Isolir- 
häuser für tobsüchtige Geisteskranke, In der Mittelachse des 
Hauptgebäudes, zwischen den Krankengebäuden, befinden sich 
das Wirtschaftsgebäude und das Kesselhaus. Weiter nach 
Osten sind ein Leichenhaus, ein Stall für Versuchstiere und 
auf der Männerseite (nördlichen Seite) der Klinik eine Kegel 
bahn angeordnet. Jedes Krankengebäude hat seinen eigenen 
umfriedigten Garten oder Hof erhalten; der östlichste Theil des 
Grundstücks soll als Acker und Gemüsegarten zur Beschäftigung 
der Kranken im Freien dienen. 
Das Hauptgebäude enthält über einem 3,10 m hohen, 
zu Wohnzwecken und Werkstätten eingerichteten Sockelgeschoß 
ein Erdgeschoß und ein Obergeachofs von 4,60 und 4,50 m 
Höhe. Im Erdgeschoß befinden sich die Geschäftsräume, die Poli 
klinik für Nervenkranke und ein Betsaal, während oben die 
Bäume für mikroskopische und chemische Arbeiten, die Zimmer 
des Directors, eine Wohnung für den ersten Assistenzarzt und 
der klinische Hörsaal mit 72 Sitzplätzen untergebracht sind. 
Die Fenster des Hörsaals haben Verdunklungsvorhänge erhalten, 
Zeitschrift f, Banwosea. Jahrg. XLVII. 
(AUe Rechte Vorbehalten.) 
der Projectionsapparat steht nahe der Fensterwand vor den 
schwach ansteigenden Sitzreihen, als Bildfläehe dient eine auf der 
südlichen Wand geputzte und geglättete Tafel von Alabastergips. 
Jede der anstoßenden Baracken enthält über einem 
niedrigen Keller nur ein 4,70 m hohes Erdgeschoß, in dem 
sich je zwei Säle für 10 Betten und fünf Einzelzimmer 
zur vorübergehenden Absonderung von Kranken samt den er 
forderlichen Nebenräumen befinden. Die Decken der üeber- 
wachungssäle sind "in das Dach hineingezogen. Von einer Ver 
gitterung der Fenster ist sowohl in den Baracken als in den 
Villen auf Wunsch des Institutsdirectors abgesehen. Dafür 
wurde eine weiter unten beschriebene eigenartige Fenstercon- 
struction ausgeführt, die ein Entweichen der Kranken verhindern 
soll. Besondere Tageräume fehlen in den Baracken, da die 
hier untergebrachten Kranken meist zu Bette liegen und die 
Wachsälo bei einer Grundfläche von 9,6 qm für jedes Kranken 
bett eine genügende Gröfse besitzen. 
Die Schlafräume der aus Keller, Erdgeschoß und Ober 
geschoß bestehenden Villen für ruhige Geisteskranke sind 
sehr zweckmäßig um einen central belegenen, mit einer Veranda 
versehenen Tageraum angeordnet, der sich durch Schiebethüren 
in zwei Hälften trennen und so je nach Bedarf zum Theil als 
Speisezimmer, zum Theil als Wohnzimmer benutzen läßt. Ein 
schmaler Flur führt vom Tageraum zum Bad, Abort und Spül 
zimmer. Die sechs Sehlafräume des Erdgeschosses für 1 bis 
6 Betten dienen vorzugsweise zur Aufnahme von Kranken 
III. Klasse, während im Obergeschoß Kranke I. und II. Klasse 
unterbracht sind, die höhere Verpflegungssätze zahlen. In 
den Scblafräumen für mehrere Betten kommen nur 7 qm Grund 
fläche auf den Kopf, da hier ruhige und nicht bettlägerige 
Kranke untergebracht sind. Die Geschoßhöhen betragen im 
Erdgeschoß 4,30 m, im Obergeschoß nur 4,05 m. In dem 
8,30 m hohen Keller liegen in der Männervilla Familienwoh 
nungen für einen Oberwärter und den Heizer, in der Fraueu- 
villa Sehlafräume für Mägde. 
Die nur theilweis unterkellerten eingeschossigen Isolir- 
häuser zur Unterbringung tobsüchtiger Kranker enthalten einen 
größeren, unmittelbar von aufsen zugänglichen Tageraum, ein 
Beobachtungszimmer mit 5 Betten, 4 Isolirzellen und die er 
forderlichen Nebenräume. 
Das Wirthschaftsgebäude besteht aus einem unterkellerten 
dreigeschossigen Vorderhause und einem zweigeschossigen Hinter 
flügel, Im Erdgeschoß des ersteren befinden sich zwei Speise 
ausgaben, für Männer- und Frauenabtheilungen getrennt, und 
sonstige Nebenräume der Kochküche; das darüber liegende 
I. Stockwerk umfaßt di© Familienwohnung des Hausinspectors, 
das II. Stockwerk Bäume für die Wirthschafterin und Mägde. 
Das Erdgeschoß des Hinterflügels enthält die Kochkücbe, die 
Waschküche und die Wäscheabgabe, im I. Stock daselbst liegen 
die Räume für das Trocknen, Mangeln und Plätten der Wäsche, 
1
	        

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